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Acht Jahre sind kein Pappenstil


es gibt ja Menschen die stecken ihre Emotionen und Gefühle meilen-tief in die letzten Enden einer Schublade und vergraben  sie.

Manche holen sie auch wieder heraus und leben sie...

Acht Jahre Gemeinsamkeit

 

lassen sich nicht so ohne Weiteres auslöschen.

Keiner, der mein Verhältnis zu diesem besonders gebeutelten Katzenkind kennt, würde mich ernsthaft fragen “wie geht’s dir?“ und zur Tagesordnung übergehen..

Sicherlich hüpfte, springe und tanze ich nicht entspannt durch meine Wohnung und lache...

 

Wer bei mir vorbei kommt, wen ich auf der Straße treffe, beim Bäcker, Metzger, Bank und Aldi, - Rewe und Edeka  - alles fragt wo sein Bild doch hängt, ist er wieder da?

 

Jeder kennt nun mich und ihn.
und ER, er fehlt mir so sehr.

Wenn ich so darüber längere Zeit nachdenke, dann weiß ich, es geht  nicht nur um diesen besonderen Kater, der von Anfang an ein bemitleidenswertes Schicksal vor dem Zuhause bei mir hatte, das keiner so richtig kannte, nur die Folgen sah.

Sondern um das Gefühl der absoluten Ungewissheit was aus ihm geworden ist.
Er könnte alles und alles könnte geschehen sein, eine qualvolle Vorstellung für mich und meine ungebündelte PhaNTASIE:

aCH; WENN IHN NUR EINER ODER ICH FINDEN WÜRDE; DAMIT WÄRE MIR LEICHTER UMS HERZ.
Er könnt verschleppt, gequält, gefoltert von Katzenfängern eingeladen, er könnte in einem Silo oder einer Scheune verhungern wenn alle Mäuse weggefressen sind, er könnte verdursten, an einem unbekannten Straßenrand verletzt liegen.

Dieses vielleicht nicht in Ruhe sterben können. Der Gedanke daran schaudert mich.

Die Ungewissheit eines  Schicksals ist immer schwer zu ertragen,  schwer zu leben, man kann den Gedanken seiner Phantasie nicht entfliehen! Das ginge einem wahrscheinlich als Tierschützer und Freund bei jeder Spezies Tier so.

Merlin und ich, wir haben beide unheimlich angenommen.

Ich bekomme keine 60 kg mehr auf die Waage, obwohl ich ganz normal esse und Merlin lässt jede Futterschale unbeachtet. Wovon er sich ernährt bekomme ich kaum mit. Er verschmäht rigoros alles.

Selbst die mitgebrachten Mäuse als Gastgeschenk für mich, lässt er ohne weitere Beachtung

 liegen.

Er trauert, sucht, ich versuche beides nicht zu tun und tue es doch.

Das unruhige -  rein raus, kommen, melden, wieder enttäuscht gehen -  meines kleinen Buben zu ertragen, ist schwer, ich kann ihm nicht helfen, genauso wie ich auch mir nicht helfen kann.

Die Lähmung hält an.

Jeder Raum atmet ihn.

Würde ich weinen können, hätte ich jegliche Hoffnung aufgegeben so aber, hangle ich wie ein Bergsteiger meine Nächte durch Felsenschluchten und Höhen, Tiefen und Täler, schrecke unvermittelt auf weil ich glaube etwas zu hören, und versinke nur stundenweise in einen unruhigen Schlaf.

Da ist die Frage  - wie geht’s dir -  für mich wie ein rotes Tuch und ich hoffe immer nur, dass die, die mich fragen, nur meinen Fuß meinen.

Dem geht’s auch nicht gut.

Kein Wunder, so wie ich ihn beanspruche und so wie es aussieht, geht auch diese Angelegenheit alles andere als erfreulich für mich aus. Die Anwältin hat wenig Hoffnung und verspricht mir nichts, alles ist viel zu unsicher, unsere Rechtssprechung, die Beurteilung des Richters. Die Sachlage die so zwiespältig zweischneidig auszulegen ist.

Mitschuld ist das Wort das wahrscheinlich das größte Gewicht bekommt.

Sie will nun Klage einreichen und sollte ich Prozesskostenhilfe bekommen, was erst noch nach Durchsicht der Akten geprüft werden muss, was  dann zu meinen Lasten geht, dann steht noch tief in den Sternen was ich blechen muss, anstatt ein gewisses Recht  auf Entschädigung zugesprochen zu kriegen.

Kurzum ist es ein beschissenes Jahr, das schlecht angefangen und sich weiter in diese Richtung entwickelt hat.

Würde da nicht jeder im Dreieck springen der mit munterer Stimme gefragt wird: „ na, wie geht’s dir“,  um mir dann ausgiebig von seinen Festen, Ausflügen, Unternehmungen und Sinnesorgien mit dem Freund zu erzählen?

Ich sehe auf dieses kleine Häufchen  grau getigertes magere Fell im Sessel, das da ganz erschöpft schläft und  mir tut seine Unruhe leid.

Bald wird er wieder erwachen und erneut suchen.

Keiner glaubt ja in seiner Unwissenheit, dass Katzen ein längeres Gedächtnis haben, die Annahme, dass sie schnell vergessen ist weit verbreitet, dennoch falsch.
Kasimir sucht bis jetzt noch seinen Freund Aikiko der vor über 3 Jahren verstorben ist.

Und das war ein Hund, sein bester Freund.

Wir sind ein Haus dass an seine Freunde denkt, noch heute ist Aiko ein Thema, denn auch 13 Jahre Hundeleben hinterlassen Spuren die zwar vergänglich, aber nicht vergessen sind.

Kasimir suchte und meldet noch heute, wäre er da – die Katzenfamilie und darunter seinen Katzen- Freund aus fernen Tagen  und der unteren Wohnung obwohl da schon längst kein Geruch mehr in den Balken versteckt sein könnte denn die Wohnung wurde nach dem Auszug von Mensch, Hund und Katze - komplett saniert und umgebaut.

Kein Mensch kann mir erzählen, dass Reste von Gerüchen nachdem alles herausgerissen, gestrichen und neu verlegt wurde in irgendwelchen Ritzen steckt und dennoch habe ich Kasimir noch vor 14 Tagen, so lange ist es nun her, dabei entdeckt, dass er immer unaufhörlich LAUT gab wenn er um Tür und Fenster der unteren Wohnung strich.

Wenn ich in den Garten ging und Aiko sagte, folgte er mir auf Tritt und Schritt und setzte sich sofort auf sein Grab, dahin wo die roten Rosen wachsen und gedeihen als würde sie ein Engelchen täglich düngen. Kein Frost konnte ihnen etwas abhaben, kein Lamm hatte sie gefressen, der Fußball mit dem er spielte liegt heut noch auf seinem Grab.

Katzen sind treue Tiere, nein sie vergessen  nicht.

Ihre Seele kann trauern und erkranken wie die der Menschen.

Das beste Beispiel gab mir Julchen. Als wir Paulchen auf entsetzliche Weise verloren, magerte sie so ab und wurde immer weniger, fraß nichts mehr und schlief nur noch, da  war die einzige Möglichkeit ihr einen neuen Freund an die Seite zu geben was ich mit Kasimir versuchte. Es gelang, die beiden wurden innige Freunde, doch vergessen hat sie ihr Paulchen nie.

Mimi hat dagegen ein unerschütterliches Gemüt. Sie hat anscheinend ein Vergessenheits -  und >Gleichgültigkeitsgen.

So sind deutliche Unterschiede in der Charakteristik und Gefühlswelt der Katzen keine Seltenheit.

Mimi spüre ich nicht, ich höre sie nur wenn sie kurz um Futter schreit, ansonsten macht sie sich meist unsichtbar und der Kleine, der ist alleine.

Selbst mich meidet er und möchte nur von mir hören, ja, Er ist da.

Selten habe ich ihn so viel auf Wanderschaft erlebt. Hinunter bis fast ans Dorf stromert er, durchforst Wiesen und Gebüsch bis hinüber an den großen dunklen Wald in dem die Jäger auf ihren Hochbauten sitzen und darauf warten dass ihnen einer, egal wer - vor die Flinte läuft.

Wir warten und bangen und hoffen und uns -

geht es nicht gut, zumindest kann ich nicht so ohne Weiteres zur Tagesordnung übergehen.

Acht Jahre Gemeinsamkeit sind lang und ich kann ihren Spuren nicht entfliehen..

 

es sind erst 14 Tage...

Die Gräser blühen blau, gelb und grün

wenn meine Blicke vorüberziehen

ach wenn ich doch nur wüsste

was dir, für mich unerklärlich

so plötzlich widerfahren ist.

Ich wünschte mir

Du wärest zu deinen Freunden den Pferden gegangen

Hättest dich dort in ihren Schatten

Und den Halbschatten der Sonne gelegt

Und wärest friedlich in den Himmel gegangen

Dann wüßt ich jetzt, wo du bist.

 

 

© Angelface


ganz sicher gibt es viele Menschen die keine Katzen "mögen" oder ein besonderer Freund für sie sind.

Aber vielleicht sind sie ja Hundefreunde, haben Kanickel oder Hasen, Vögel oder irgendein anderes Getier in Haus und Garten, pflegen und hegen sie.

Für diese Menschen sind meine Artikel und Gedanken geschrieben.
denn jedes Wesen das seine Zeit und seinen Lebensraum mit uns teilt, verdient gebührende Aufmerksamkeit, Liebe und Besorgnis wenn es erkrankt oder verletzt wird und gibt wieder, was wir ihm geben.


ein Leben ganz ohne Tiere, ganz ohne Liebe die gegeben und genommen wird wird es nie für mich geben.


Menschen die ohne beides sind  - verdienen ebenso meinen Respekt und meine Aufmerksamkeit, doch so ganz auf meiner "Wellenlänge" sind sie nicht.
ich kann nur hoffen, dass sie nicht ganz ohne Mitleid und Liebe zu Menschen in ihrer Umgebung sind.

Atmende Wesen sind überall um uns herum.


Freitag 22. Juni Tagebucheinträge

 

 

Kochen – putzen – Wohnung und Wäsche machen, Balkon wieder herstellen, ich beschäftige mich, lenke mich ab.

Es ist unendliche Traurigkeit in mir, die nicht weichen will.

Kein Kaffee schmeckt mehr richtig aromatisch, selbst das Essen kommt mir vor wie Matschepampe, egal was ich koche, es muss also an meinen Geschmacksnerven liegen.

Ich vermeide zu weinen, doch manchmal kann ich es nicht verhindern.

Ein liebes Wort hier, ein Gedanke von außen, das genügt schon, so nah bin ich am Wasser gebaut.

Es ist schon merkwürdig sich so leer zu fühlen, wenn einer fehlt.

Eine geschlagene Stunde habe ich heute im Morgensonnenschein damit verbracht, all die Schäden der Wassermassen zu beseitigen die das gestrige Gewitter geschlagen hat.

Ausgerechnet am Sommeranfang gingen die Sturzbäche hernieder, durchtränkten Wiesen, und Felder, Mensch und Tier.

Wer draußen war hatte nichts zu lachen. Nur der Sturm heulte ums Haus und lachte sich ins Fäustchen.

Selbst das Fernsehspiel fiel aus, auf allen Kanälen „S t ö r u n g „ also ging ich ins Bett und versuchte zu lesen.

Irgendwann schlief ich auch ein.

Merkwürdige Träume säumten meine Gedanken wie dicke schwere Steine am Wegesrand.

Sie durchforsteten mein Gehirn und wollten sich niederlassen, ich scheuchte sie weg, wollte gewisse Bilder nicht haben.

Heute ist ein neuer Tag sage ich mir,  doch die Sorgen wollen nicht weichen.

Ein kleines Katzenkind, ein Findling aus der Nachbarschaft braucht meine Hilfe.

Abgemagert und zottelig das Fell scheint sie was an den Zähnchen zu haben.

Ein altes Katzenkind scheint ist’s wohl und gehörte keinem.

Ich werde es mit der Freundin zum Tierarzt fahren, da bin ich abgelenkt und weiß, einem, nein, gleich zweien kann ich wenigstens helfen. Nämlich ihr und mir.

 

 

 

 

© Angelface

 

 


 

16.12.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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