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Talente - Begabungen - Entwicklungen, die gibt es wohl in jeder Familie ohne Zweifel.

Die einen haben mehr, die anderen weniger davon, es wird einem sozusagen in den Schoß geworfen, was man daraus letztendlich macht, liegt in eigener Hand.

In der Familienchronik die ich eben zusammenstelle, gibt es für mich große Überraschungen.

Ich wusste ja schon immer, dass meine Mutter gut skizzieren und zeichnen konnte.

Heute gibt es eine Malmappe mit all ihren Skizzen und Entwürfen, die ich aufbewahre  bis ich nicht mehr bin. Schon in frühester Jugend fing sie damit an und entwickelte ihr Talent weiter. Dass sie vor ihrer Eheschließung in der Ausbildung als Kostümzeichnerin war – heute nennt man das Bühnenbildnerin, war mir zwar bekannt, doch all ihre Aufzeichnungen und Tagebücher hielt sie immer vor uns Kindern geheim. Sie lagen jahrelang in ihrem Schreibtisch und füllten ganze Fächer bis zum Anschlag aus.

Als ich auf der Welt war, bekam ich nicht so viel mit was sie machte, doch in langen Winternächten, wenn die Winde eisig um das Haus zogen, bin ich heute sicher, sie zeichnete weiter. Später bekam ich mit, dass sie Teller bemalte, sie im eigenen Herd trocken brannte und dann auf den Regalen in der Wohnküche ausstellte. Die filigranen Blumen und Motive waren so zart, manchmal nur angedeutete Striche, ihr Kopf tief gebeugt über den Arbeiten – bedeuteten ihr sehr viel. Was wäre aus ihrem Talent geworden, wäre sie in Berlin am Theater geblieben, hätten ihre Eltern – früh verstorben – noch gelebt, hätte nicht geheiratet und hätte uns 3 Kinder nicht bekommen?

Keiner weiß es…Doch wir alle werden alt und unsere nicht genutzten Talente verkümmern, wenn sie nicht gelebt werden…Hätte man zu den damaligen Zeiten, man darf nicht vergessen, es war mitten im Krieg, so etwas wie eine Karriere machen können?

Alles Fragen, die mich heute beschäftigen während ich ihren Nachlass durchsah. Nachlass der durchgesehen werden muss und so bekomme ich heute – auch nicht mehr gerade im gebärfähigen Alter – ein völlig anderes Bild von meiner Mutter, eines, dass sie uns Kindern nie zeigte.

Ich sitze auf dem Balkon und Tränen trüben meinen Blick.

Welch ein begnadetes Talent.

Nie ausgereift, nie ausgestellt, nie vervollkommnet, nie kam es vor andere Blicke als nun vor meine.

Entwürfe:

Von denen ich mir einige ausdrucken, in Rahmen gesetzt an meinen Kamin hänge,

im Andenken an das Talent meiner Mutter…


 keine Ahnung ob sie damals in der Ausbildung oder schon fertig war?


 wetten, wenn sie gewußt hätte wie ich mich entwickle, hätte sie mich gerne so gezeichnet,
dies Bild ist eine Collage aus einem Kunst" Buch" bei BX(gestalterin:Klärchen...) das Kostüm hätte gut in diese Zeit gepasst.

                                   

auf jeden Fall weiss sie heute, dass ich schreibe  - wie sie Tagebücher, Geschichten und gedichte und freut sich (hoffentlich ) darüber...

Es ist mehr als wert sie aufzuheben. Sie selbst kann ihre eigenen alten Entwürfe schon lange nicht mehr sehen, weil sie fast blind ist.

Jahrgang 1921   @ Angelface

und dies ist ihr Vater, mein Großvater, den ich leider nie kannte...

*

 

biografisches material - Recherchen über das Buch " pflege dein Deutsch" 
von Karl Johannes  Reiske - verlegt 1938
 das ist auch mir wichtig - sollte man doch mal auf seinen Stammbaum gucken?


... ich wusste, er war väterlicherseits von irischer Herkunft - gelebt in der Nazizeit, vieles will man gar nicht wissen - und irgendwann lebt es wieder auf, manchmal nur durch ein kleines Buch. Was soll ich jetzt mit dieser Information anfangen?

 


 

eigentlich dachte ich ja nie, dass ich darüber etwas finden und damit auch darüber schreiben würde.

ich dachte der Stammbaum der Familie  R. wäre längst erloschen, vergessen, vergraben oder würde es mit dem Ableben meiner Mutter sein...ich dachte, ich hätte keinen Hintergrund auf den ich zurückblicken kann, ich dachte, es wäre alles vergessen.

Es war wirklich Zufall, ich habe weder gesucht noch danach gefragt, aber manches fliegt einen wirklich irgendwann an...und dann?

Wie er hieß wußte ich

von wann bis wann er lebte  - auch

was er beruflich machte - ebenfalls

aber sonst wußte ich nichts über ihn..
denn wir haben nie groß in der Familie über ihn gesprochen
über wen spreche ich?
über meinen Großvater

das hat sich mit dem heutigen Tage geändert...

was - wie wo -? ein Buch, dass man heute noch kaufen kann, ?

ich hab  den Titel in google eingegeben, etwas recherchiert und finde es hochinteressant..

das sind ja wirklich SPUREN die bleiben...

  Spuren, die nicht nur allein Gebrauchsspuren an Büchern bedeuten, sondern Spuren die im Gedächnis bleiben..auch diese bleiben...

was ich bei meiner Recherche fand?

 

 

 Reiske, Dr. Johannes -

Pflege dein Deutsch! - Eine deutsche Sprach-, Rede- und Schreibstillehre für den Selbstunterricht -

[nach diesem Titel suchen]

Berlin - Charlottenburg - Kameradschaft Verlagsgesellschaft Gersbach & Co. - ca. 1938/39

Auflage:2. Auflage ,Zustand: mit starken Gebrauchsspuren - Buchblock lose und mehrmals gebrochen, abervollständig, mit Namenseintragung, Einband deutlich berieben und bestoßen, - Originalhalbleinen - Sprache: Deutsch - 320 Seiten 15,5 x 22 cm - € 22.-

- ORTHOGRAFIE - LEHRBUCH - DEUTSCHE SPRACHE - - in altdeutscher Frakturschrift gedruckt, -

Artikel-Nr.: 40050

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(das  kann man tatsächlich heute noch kaufen, erstaunlich - nach über 73 Jahren!)

64 weitere Einträge gefunden im
Katalog 
Alte Schulbücher beim Anbieter Erlbachbuch Antiquariat, Deutschland

Der Anbieter liefert versandkostenfrei (Standardversand) nach Deutschland ab einem Bestellwert von EUR 100.00.

 

 

 

 

dazu: die Information

http://de.wikipedia.org/wiki/Lessing-Gymnasium_(Berlin) 
Ansicht von 2008 ( aus Wikipedia)  herausgefischt

 

das gehört nun wohl auch mit in biografisches Geschreibsel von mir…

 

 ... und  bin sehr überrascht als ich heute von meiner Mutter am Telefon erfuhr, dass es tatsächlich noch einige Exemplare, genauer gesagt 3 davon in drei antiquarischen Buchhandlungen Berlins gibt, es ist sowohl die 1. als auch die 2.Auflage des letzten Buches ihres Vaters – meines Großvaters, der 1939 verstarb - 
...
auch das Lessinggymnasium in Berlin wo er einige Jahre den Direktorenposten inne hatte, das gibt es ebenfalls noch,

siehe oben - in Wikipedia gefunden...

Spuren, die nicht so schnell vergehen wie man sieht.

Ich werde gerne weiter recherchieren. Das interessiert mich nun doch, es scheint, er hat mir doch etwas vererbt, vielleicht die Liebe zur Sprache und zum schreiben…?

mittlerweile habe ich natürlich noch mehr herausbekommen, mein Interesse ist geweckt,  er hat wohl noch mehr Bücher geschrieben, das o.genannte ist nur sein Letztes,

mit Frau Dr.Susanne Engelmann die wohl im KZ umgekommen ist, hat er ein Lesebuch für Deutsch geschrieben, war für den Verlag Moritz im Diesterweg tätig, auch als germanistischer Mitarbeiter des Insel Verlages tätig, war im Vorsitz der Berliner Goethegesellschaft und wahrscheinlich noch viel viel mehr..

es wundert mich fürwahr nicht, dass er schrieb, ich glaube in diesem Berufszweig erwartet man dies ganz selbstverständlich, doch dass noch eines der Bücher, heute nach über 73 Jahren  erhältlich ist, das wundert mich sehr.

Ob wohl meine Großmutter je Tantiemen dafür erhalten hat, meine Mutter bezweifelt dies sehr.

 

 Irgendwie weiß ich noch nicht wie ich mich fühlen, wie ich es einordnen soll, dieses Wissen...

erst mal drüber schlafen, und dann vielleicht das Buch bestellen, ehe es nicht mehr zu haben, beziehungsweise völlig vergriffen ist, würde doch gerne mal hineinschnuppern..und meine Mutter möchte dies auch...

 

 

© Angelface


 

 



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