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Raucher oder Nichtraucher,was gesünder ist stellt sich hier nicht zur Frage

Raucher und ihre Geschichten

1984 - 1990 ich war in Hessen willkommen angekommen.

Als ich noch schön und unbedacht vor mich die Zigarette hinhauchte war alles noch kein Thema denn ER rauchte ja auch, und machte sich weitaus weniger Gedanken darüber als ich.
Ich versuchte es einzudämmen, nur noch zu bestimmten Zeiten zu rauchen, auf dem Balkon, während er innen qualmte wie eine Esse, wurde ich Gelegenheit)s ®Haucher, nur noch in Gesellschaft, mal nach dem Essen, dann -  wenn es „schmeckte“. Ich arbeitete manchmal 13 Stunden am Tag. Abends eine Zigarette bedeutete Entspannung für mich.

Nikotin kann schließlich auch ein Rauschmittel sein, etwas zum angeblichen entspannen und runterzukommen, vom Stress der Arbeit, von der täglichen Hetze und Eile.

Ich wusste genau, ich war schwach und meine Entscheidung aufzuhören nur halbherzig.

Dass es nicht gerade gesund ist zu rauchen, wusste ich, aber Er qualmte, die Besucher qualmten, keinen störte der Rauch, nur die Nichtraucher machten Zicken.
Als sich einer unserer ständigen Besucher zum absoluten Nichtraucher und Meckerer entwickelte machte es bald keinen Spaß mehr sich überhaupt noch eine in seiner Gegenwart anzuzünden. Es führte zu Diskussionen ohne Ende und bald war er im Raucherquintett kein allzugern gesehener Besucher mehr.

"Gesundheitspostel" nannten wir ihn  anfangs noch lustig, dann entwickelte sich das stoßartig und immer mehr;  vom normalen Esser wurde er immer mehr zum Körnerfresser und versuchte in seiner Meckerei was wir alle ungesund äßen uns davon zu überzeugen dass sein Essen – kein Fleisch, nix mehr aus der Dose,  wenig gekochtes, möglichst nur rares  Feines und Frisches  aus dem besonderen Laden oder aus dem Reformhaus nur noch vom Biobauern oder vom ausgesuchten Metzger, der seine Tiere durch Schmeichelei und Streicheln vom Leben zum Tode brachte, all das schien uns recht unwirklichkeitsnah  und vor allen Dingen viel zu teuer zu sein. Andererseits was so gar nicht dazu passte:
Seine Kasteiung war wie ein Leben im Kloster, nichts durfte mehr Spaß und Freude und schon gar kein Vergnügen mehr machen. Er sonderte sich immer mehr ab und wurde zum Einsiedler der keinen anderen mehr mochte.
       Uns machte die Qualmerei längst keine Freude mehr, er hatte sie uns tüchtig verdorben und wir dachten um. Immer mehr wurden zum Nichtraucher und soll ich Euch sagen, die  harmonischen Gesellschaften drifteten auseinander. Danach hatte ich noch einige Freunde ich war jung, es gab vorwiegend Nichtraucher in meinem Bekanntenkreis, keiner ahnte dass ich überhaupt rauchte weil ich Rücksicht nahm und in deren Gegenwart eben nicht rauchte, nur dann, wenn ich alleine nach Hause ging.  Es gab nun noch die – die rauchten und die die es störte und die lauthals dagegen wetterten.

Überall im Fernsehen wurde gemeldet dass Kneipen geschlossen werden müssten weil die Gäste ausblieben die gerne rauchten. Auf der Straße rauchen kam überhaupt nicht in Frage. Denn das kam aus Amerika. Da wo Grüppchen von  unbelehrbaren  Rauchern  mitten im Regen und bei eiskaltem Wetter frierend herumstanden und sich aus dem gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen fühlten. Das war doch kein Leben für einen passionierten Raucher. Da schmeckt ja keinem eine Zigarette mehr.
Doch  andererseits  verstand keiner – wenn schon nicht rauchen weil es gesundheitsschädigend ist -  warum die Politik nicht eingriff und entsprechende Gesetze verabschiedete, ja mehr und im Gegenteil mit der  Wirtschaft die daran verdient weiterhin gute Geschäfte machte. Das ist doch mit zweierlei  Maas gemessen.

Der Verbraucher sollte selbst autark entscheiden ob er raucht und sich seine Gesundheit ruiniert, oder ob er aus gesundheitlicher Einsicht damit aufhört. Allenfalls war sie bereit auf die Zigarettenschachtel einen entsprechenden Hinweis zu schreiben “rauchen führt irgendwann unweigerlich zum Tode weil sie die Gefäße verengt“!.
Endlose Diskussionen entstanden – jeder wusste was er tat, keiner wollte sich was von oben oder durch Freunde verbieten oder vergällen lassen:

Aber es hatte Früchte getragen, die Diskussionen der eigene Qualm im Gesicht, man vertrug es nicht mehr,  mein Freund hörte auf, von einem zum anderen Tag und ich wurde zum heimlichen Raucher.

Schnell mal eine um die Ecke beim abendlichen Spaziergang, nie mehr in der Wohnung, denn wer will schon das missbilligende Gesicht sehen wenn du dir mal eine anzündest, sie wurde zum Zündstoff der Gespräche bis wir uns trennten. Danach rauchte ich ein ganzes Jahr lang nicht mehr, freiwillig hatte ich mich dazu entschieden.
Was lernen wir aus der Geschichte? Rauchen  ist schädlich, deshalb rauchen wir nicht mehr.
Oder wir verlieren Partner und Freunde weil wir nicht verzichten und uns anpassen wollen.
Oder wir haben eigene Einsichten und verzichten gerne auf die Sucht und wenden uns besser dem Süßen, dem fetten  Essen  und der Schokolade zu und verstopfen uns lieber damit die Gefäße, der Leser kann es sich aussuchen – warum – weshalb – wozu.

 

September 1990

@ Angelface




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