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Hier entsteht die Seite derunfall.html


hallo Herr Fuß bist du noch da?

Tagebucheinträge…im Februar

 

Wozu falle ich auch eine fremde Kellertreppe hinunter, es war ja nicht mal meine eigene.

Der Fuß war erst einmal futsch…das Gelenk ausgehebelt, einer der Knochen ragte spitz in die Höhe. Doppelter Bruch des Sprunggelenks – die Ferse ist auch irgendwo anders als  da wo sie sein sollte - sauber – besser kann man es kaum machen.

Vom Transport habe ich nichts mitbekommen, der Unfallarzt  der mit seiner Truppe von 8 Mann ankam:
halloho -  hier ist doch nur einer "verunfallt" -  ( Rettungswagen Nummero I, Sanitäter, Feuerwehr, Notarztwagen II - ) schaute mich nur etwas mitleidig an und meinte zu den Sanitätern:" Puh, das hat sie aber gründlich gemacht, na, dann schießt sie mal ab, damit sie nicht mitbekommt wie ich die Knochen rechts und links wieder einrenke. Operiert wird gleich sobald wir da sind".

Bewegungslos

10 Tage Klinikaufenthalt, eine Op und endlose Nächte voller heimtückischer Schmerzen habe ich hinter mir. Und dazu viel, viel Dope. Infusionen – Spritzen – die Braunüle wurde zu meinem innigsten Freund.

 

Nach schon 3 Tagen findet mich durch freundliche Helfer die ich alarmiert habe, meine Zahnbürste und auch ein eigenes Nachthemd. Schön, es gibt auch kleine Freuden die unsagbar erleichtern!

Freunde in der Not.

Eines hatte vergessen in meinem ersten Unfallbericht  zu schreiben. Dabei ist das eigentlich das Wichtigste.
Wie konnte ich das nur vergessen. Ich schüttle über mich selbst den Kopf.

Blöd war, dass ich anfangs niemanden erreichen konnte. Doch mein Kopf war leer, keine einzige Telefonnummer war darin abgespeichert, außer die von  der alten Dame bei der ich verunfallt war. Sie ist natürlich nicht in der Lage dort nachzusehen, wo jemand für mich erreichbar ist. Einmal, weil sie weder einen Computer hat, noch sich darin auskennt. Sämtliche  Adressen befanden sich im Pc in meinem Adressbuch. Nun bereue ich, dass ich kein Schreibtelefonbuch irgendwo auf dem Schreibtisch zuhause liegen habe, das wirklich aktuell ist, doch seit es den Computer gibt und darin sämtliche Kontakte gespeichert sind fand ich das wahrscheinlich nicht mehr nötig und guckte auch nie mehr hinein.

Wen könnte ich wohl beauftragen mit meinem Passwort einmal im dortigen Telefonbuch zu blättern, dann wüsste ich schon wen ich anrufen könnte. Ich bin ja gar nicht allein.

Meine alte Freundin aus früheren Jahren, die zufällig vor einigen Wochen oder Tagen, selbst das wusste ich nicht mehr – erneut mit mir Kontakt aufgenommen hatte.

Die Lebensgefährtin meines Exgefährten nahm dann den Kontakt mit ihr auf und danach ging es mir besser, ich wusste, da ist jemand auf den ich mich blind verlassen kann.

Meine Wohnung ist ihr bekannt, die Katzen kennt sie und eine jüngere Person hat keine Mühe in meinem Kleiderschrank nachzuschauen und selbst zu entscheiden, was braucht einer, der sich nicht selbst helfen kann.

Sie ist heute noch an meiner Seite, denkt mit und handelt ohne lange zu fragen.

Danke Namensvetterin du Freund aus früheren Tagen, ich habe dich nie vergessen auch wenn wir lange keinen Kontakt mehr hatten.

Am 4 Tag bekomme ich unglaubliche liebevolle Post aus dem Internet, die Lästerschwestern aus der Gruppe haben alle an mich gedacht, ich bin zu Tränen gerührt und sehr berührt, weil mich ja eigentlich keiner richtig in der Realität kennt, wahrscheinlich berührt mich das deshalb so sehr.

Am 9. Tag schaffe ich es eine Schwester dazu zu überreden mir beim Haare waschen behilflich zu sein.
Die Schwestern sind nett, meine Tränen die mir vor Schmerzen aus den Augen quollen haben sie verstanden.

Aber dann trat etwas ein was zu vermeiden gewesen wäre: eine der Schwestern zog mir über den operierten Fuß den Thrombosestrumpf an und wählte einen, der eindeutig zu klein war, zu eng saß was sich durch eine enorme Schwellung und zusätzliche Schmerzen bemerkbar machte.
ich sagte nur "HILFE, der muss wieder ab, aber keiner hörte - Wochenende, was solls, da sind alle schwerhörig oder längst mit dem Gedanken woanders.
Ich nahm die Schere und half mir selbst. Schnipp - schnapp - schon war er ab...

Als am 10. Tag der  stundenlangen Bewegungslosigkeit der Fahrer kam um mich zur Heimfahrt abzuholen,
fauchte er nach einem Blixk auf mich erst einmal die Schwestern an, dass sie den falschen Wagen angefordert hätten! Ich müsse liegend oder auf einer Trage befördert werden, die man hochheben könne, denn ich wohne doch, -  laut Fahrschein -  im ersten Stock eines Dachgeschosses, da gibt es enge und hohe Stufen  
und man brauche somit 2 Helfer zum Tragen.

Dann bin ich erst mal daheim.

Welch ein Gefühl, welch eine Begrüßung,

Roli hat ein großes Schild gemalt und an die Haustür gepinnt,
 -HERZLICH willkommen -  Blümchen stehen auch da, er steht in der Tür und hält sie in der Hand.
der Hof ist sperrangelweit für mich offen,
die Fahrer haben sichtlich Mühe mich die Treppen hoch über Kopf schwebend zu transportieren...alles wackelt, einschließlich ich auf dem Stuhl, für mich ist's wie eine Reitstunde auf einem hohen mir unbekannten Gaul.

 

Merlin faucht mich sofort ängstlich an , weicht zurück - „ wer bist du, was willst du hier“ -  und Kasimir klebt mir binnen Sekunden an Wade und Hüfte und ist nicht zu bewegen mich auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen.

Mimi? Na die liegt dick und fett auf dem Katzenkratzbaum, sie ficht nichts an, hat sie überhaupt mitbekommen, dass ich 10 Tage außer Haus war?

Die starre Ganghilfe die mir das Sanitätshaus noch in die Klinik brachte, passt gerade quer in den Gang und durch die offenen Zimmertüren, doch es ist sehr beschwerlich sich in ihr fortzubewegen. Sie braucht 2 gesunde kräftige Hände und Oberarmmuskeln die sich nun enorm entwickeln können..passt das zu mir, pfht...
dann bin ich halt auch oben rum deformiert, was soll's...

 

 

Bewegungslos und unter beachtlichen Schmerzen bemühe ich mich meinen Alltag zu meistern. So ein offener wenn auch operierter doppelseitiger Bruch am Sprunggelenk tut nicht nur einen Tag weh. Da gibt es den geschwollenen Fuß der erst langsam wieder wie ein Fuß aussieht, den Katzennapfplatz der aussieht wie bei Hempels unterm Sofa, - die Wäsche und den Abwasch, den Abfall der mal raus und runter müsste, den Einkauf, vielleicht  auch den Weg zur Bank den man nicht alleine meistern kann. Und so koche ich mir die tägliche Tasse Kaffee die man braucht um sich wieder  zu fangen. Doch wie bringe ich den Kaffee in der überschwappenden Tasse dazu mich zum Sofa zu begleiten?

Tja und dann werd ich gefragt, „Kann ich was für dich tun, wenn, ruf halt an“….

Vorhin, als ich die Schmerztropfen und dazu die Voltaren noch nicht genommen hatte, war ich recht verzweifelt , durch all die höllischen Schmerzen und meine Bewegungslosigkeit, - und hatte mir gewünscht  dass da keiner lange rumfragt ob  - und was  - und überhaupt  - ob ich jemanden bräuchte ( welch eine Frage ) sondern einfach mal hochkommt und nach mir schaut.
Aber ich habe akzeptiert dass sich wohl jeder selbst der Nächste ist und keine Zeit dafür hat , sondern lieber an sich und seine eigenen Belange denkt und bemühe mich darüber nicht  bitter zu sein.

alles wird gut wenn man nur daran und an sich selbst glaubt,

der I. Tag zuhause,

Schmerzen, Schmerzen, Schmerzen…die Freundin kommt, wie schön, sie richtet mich durch ihr DASEIN  wieder auf.

ja sag mal; wie kann man an einer einzigen Stelle nur solche Schmerzen haben? 

Ich heule nur…liege bewegungslos, zapple nicht mal wie ein Fisch auf dem Trocknen, dazu habe ich keine Kraft. Aber zum weinen reichts..

Der Fuß war schwer angeschwollen, feuerrot und erschien mir alles andere als gerade zu sein.
Ein schwarzbrauner Bluterguss ziert meine linke Wade, ist hart und tut ebenfalls höllisch weh.
Beginnende Thrombose ? kann ich mir jetzt nicht leisten. Okay, dagegen gibt's Spritzen .
Blutergüsse noch und nöcher, finden sich quer verteilt durch meinen Körper, am Arm dazu die Spritzeneinstiche, wild sieht es aus., nun ein kleiner Junkie...?
Da frage ich mich: " Wo hat mich wer, wie und wieviel  angedozt als ich in einer Tragetasche
aus dem Keller  - durch die Waschküche, durch den Garten, über 10 Stufen hoch und quer durch ein fremdes Grundstück getragen wurde?"

der Blöde Fuß, irgendwie gehört er noch lange nicht zu mir, er muss hoch gelagert werden und bitte schön, aber gleichzeitig das Fersenbein bewegen damit die Sehne nicht verkürzt und alles steif wird.
Ein Spitzfuß droht wenn ich falsch oder zu wenig bewege und jede Bewegung tut einfach nur weh.

Wie soll das denn gleichzeitig gehen?

Der II. Tag

Die Schwester von der Diakonie kommt, spritzt mich gegen Thrombose,

autsch, macht nen blauen Bauch - macht Termine aus, sie kommt nun jeden Tag zum waschen.

Abends erscheint Mister Hausarzt, „seien sie froh dass der Fuß noch dran ist, meint er lakonisch, dem Op-Bericht nach, könnt er auch ab sein…“ Danke Herr Doktor, so was war mir schon klar.
Am Donnerstag kommt er wieder zum Blutabnehmen, fragt nicht mal nach der Karte, nett von ihm.

Die Apotheke reicht mir einen Zettel in den Briefkasten, „wir haben sie nicht angetroffen,
es kostet 16.- € was sie zu bezahlen haben, wir kommen morgen nochmals so gegen 11°..
Sind die bescheuert, die kennen mich doch; - h
aben die die Nachricht von der Gemeindeschwester nicht  bekommen, dass ich nicht laufen kann.?

der III.TAG zuhause:
hallo, kann mir bitte mal jemand das Feuer in meinem Fuß ausblasen?
sofort bitte!...es kocht! -
es wär wichtig - ich mag zwar Sonne, Sommer und linde Lüfte am Strand -
aber soviel Hitze im Fuß ist mir doch zuviel!

das Bett habe ich gestern ABEND GEFUNDEN, wenn auch wieder schweißgebadet.

Noch eine Nacht auf dem Sofa wäre tödlich für meinen Rücken gewesen.

War mir je bewusst wie lange ein Gang von 8 Metern Spaziergang auf behelfsmäßigen Krücken
oder einer starren Gehhilfe bedeutet?

Nein…

Wusste ich, dass man sich alleine den Rücken nicht waschen kann,
einbeinig  balancierend und mit einer Hand ganz sicher nicht,
denn die andere brauchst du um dich am Waschbecken festzuhalten.

Ich bin ein Einbein! Super! Genau das was ich mir immer wünschte!

Ein Fertigessen wuppt in der Mikrowelle vor sich hin – welch ein Glück dass ich sie habe
gegessen wird notgedrungen im Stehen wenn auch in der Balance auf nur einem Bein
was unheimlich anstrengend ist und das andere Bein, das lose herunterhängt fängt
wieder feuerrot zu schmerzen an.
Klar, das Blut schießt ein, wär ich Bein würde ich auch laut aufjaulen.

So verkneife ich es mir und sage: sei tapfer, alles braucht seine Zeit.
Es wird schon wieder irgendwann und schlucke was mir verordnet wurde.

Tropfen – Tabletten – Spritzen.

Besser war es doch in der Klinik, dort brauchte man mir nur in die Augen zu sehen und sprang sofort mit der Schmerzinfusion zu Hilfe. Alle 2 Stunden küsste mich ein Engelchen auf die Zunge und ich entschwebte selig lächelnd in die Wolken.

Was sagte mir der freundliche Oberarzt?

Damit werden sie noch ein wenig länger ihre Freude haben, hoffentlich haben sie Hilfe im Haushalt.

Ich schweige, lächelnd, alles muss er ja nicht wissen.

Würde ich sagen wie es ist, würde er mich sicher noch länger als nötig festhalten.

Morgen  erwartet mich der IV. Tag, was wird er mir bringen?

Jedenfalls mal die Krankengymnastin die wird mir hoffentlich bald wieder Beine machen.
Sie zeigt mir dann was ich bisher falsch gemacht habe und wie es richtig herum geht!

Draussen wirds langsam Frühling...

und ich will mein altes Bein zurück..

weiter zu...1. März - Tagebucheinträge

 

 

 

 

 

 



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