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Empathien - sind's nur Sympathien oder irgendwelche anderen Gefühle?

 Empathien;
Mein Herz ist rein….s
agt sich Kasimir und nahm sich vor

alle Häschen dieser Welt zu retten…

Warum nur..

Ist er etwa kein Weltenbummler sondern ein Weltenretter?

Ruhiges auf der Couch sitzen und den Tag in Ruhe und sorglos ausklingen lassen, nehme ich mir jeden Abend vor.

Doch nicht jeden Abend gelingt mir das.

Es ist nach 10°°…

Im Fernsehen läuft die Endausscheidung von Lets dance, einmal angefangen, möchte ich es natürlich zu Ende sehen…Möchte sehen wer es schafft sich durchzusetzen…

Durchsetzungsvermögen, Eleganz, Fertigkeiten die man sich antrainiert hat, da ist der Zuschauer schon neugierig wer nun den Pokal nach Hause schleppt…

Darüber schlafe ich fast ein, denn die Musik ist nicht so der Hammer, die Bilder schon, doch ich bin nach einem Tag in der Sonne, auf dem Balkon und in der Hitze schon ziemlich müde geworden.

Da – ein ungewohntes , mich aufrüttelndes Geräusch das mich irritiert.

Es kommt aus der Küche…

In einer Minute raffe ich mich auf, denke noch, da kommt ein knarzendes Gequake dass ich unmöglich einordnen kann…

Aus der Küche?

Die kleine Püppe kann es nicht sein, denn die liegt wie ein schlaffer Sack mitten auf dem Teppich vor dem Fernseher und lässt sich berieseln.

Zerzaust und mit kahlen Stellen im Fell von den vielen heraus gezupften Zecken streckt sie die Beinchen in die Höhe und spielt tote Katze, das macht sie öfters wenn sie sich nicht gestört fühlt.

Man nennt dies auch Katzenentspannung pur.

Doch Katzenentspannung kann man das unmöglich nennen was sich mittlerweile in der Küche auf dem Boden abspielt.

Kasi hängt mit dem Rücken zu mir geduckt auf dem Boden und hält ein ETWAS in den Fängen.

Schön säuberlich und akkurat wie eine Katzenmutter ihr Junges trägt, hat er einen kleinen wilden Feldhasen in der Schnauze. Vorsichtig um es nicht zu verletzen trägt er es von einer Ecke zur anderen, das Etwas quakt fürchterlich,….Töne sind das, kein Wunder, dass ich aufhorchte.

Ich werfe ein Handtuch über ihn um ihn dazu zu animieren es loszulassen, damit ich nachgucken kann.

Macht er natürlich nicht, er muss es ja beschützen.

„Kasi du Depp“, sage ich, „lass los, so kann ich nicht gucken“, -  schließlich überlässt er es mir und vorsichtig packe ich es in das Tuch, klemme es mir quasi an den Bauch und setze mich auf einen Korbstuhl.

Da sitze ich nun, gehandicapt durch mein Bein, wage ich kaum aufzustehen um mir aus der Gaube den Katzentransportkorb zu holen in das ich es hineinsetzen kann, es rührt sich erst nicht.

Dann aber, nach wenigen Minuten fängt es an, hektisch zu zappeln und ein paar große runde Knopfaugen schauen mich an.

„ Halt still, Kleines“ wispere ich um es nicht zu erschrecken, doch erschrocken bin erst mal ich.

Kasimir tigert um mich herum,. denn jetzt fängt es wieder an laut zu quaken.

„ Lass das Quaken sein, dir geschieht doch nix auf meinem Schoss“ versuche ich es zu beruhigen doch bis das möglich ist, habe ich ein zappelndes Hühnchen an der Backe.

Irgendwann ist es ruhig und nur das kleine Herzchen schlägt ganz aufgeregt.

Unten im Hausflur brennt noch Licht, also sind  meine Vermieter noch auf.

Aus dem Schlafzimmer, die Gaube ist zu dunkel und der Katzenkorb zu weit weg, erinnere ich mich, da im Schlafzimmer steht in der Ecke noch Kasis Korb vom letzten Tierarztbesuch.

Den hole ich und packe das Kleine hinein. So richtig anfassen, hochheben und nachschauen ob oder wie es verletzt ist, traue ich mich nicht, mein Gedanke ist eher, es braucht was zum Trinken um den Schock zu verdauen.

Meine armen Vermieter, mittlerweile fast wohl schon daran gewöhnt, wenn ich Nachts plötzlich auftauche hat wieder eine der Katzen was angestellt, sind nicht allzu verwundert als ich vorsichtig und leise an die Tür klopfe.

Bei ihnen läuft eben eine Doku über Redford den Pferdeflüsterer, sowohl der Film in dem er einen spielte, als auch echte Pferde und deren psychische Probleme werden dokumentiert und das interessiert meine Vermieterin als  Pferdehalterin sehr.

„ Ich komm gleich hoch, was ist denn passiert?“ und Minuten später steht sie bei mir in der Tür.

Tjaaaaa, Katzenaufzuchtmich das einzige was ihr einfiele, damit könne sie leider nicht dienen und aussetzen kann an es nun auch nicht mehr, wohin denn auch so mitten in der Nacht.

So bleibt mir nichts anderes übrig als mir wieder eine Nacht um die Ohren zu schlagen.

Mein „Tierschutz“ nimmt tatsächlich Formen an, die muss ich gründlich überdenken….

Am nächsten Morgen, wir haben dann doch alle gut geschlafen..

Häschen im Körbchen, Körbchen auf dem Schrank, Merlin auf de Sofa, Kasi unten in seiner Hütte, Mimikatze unter der Aldiplane und ich letztendlich doch im Bett, schaue ich nach und das Häsi wirkt auf mich ziemlich munter.

Winzig ist es, kaum wahrscheinlich eine Woche alt.

Dieser Kasimir, so ein Lümmel, Hase und Mäuseretter wie man es sich kaum vorstellen kann, er hat eindeutig ein Helfersyndrom.

 Ich kann mir echt kaum vorstellen wie ein Städter mit so einem Problemchen umgehen würde...

Samstag natürlich, immer passiert so etwas und ähnliches an Tagen an dem a) weder eine Praxis geöffnet noch b) ein Tierarzt Sprechstunde hat.

Dennoch rufe ich als Notangel meine Tierärztin an.

Die lacht dann nur und meint,

diesmal muss sie passen, denn sie baut zur Zeit die Praxis um und hat quasi eine BAUSTELLE AUF DER SIE UNMÖGLICH EIN KLEINES Häschen aufnehmen kann, aber sie stellt mir gerne ein Starterset mit allem was ich brauche hin.

Ich soll es ausprobieren ob ich es durchkriege.

Ein Häschen im Körbchen, es muss doch laufen, denke ich noch und wie kriege ich ohne Anleitung so ein Küken durch?...

Katzenaufzuchtsmilch, die gibt es nur beim Fressnapf und der hat erst wieder am Dienstag geöffnet, denn ausgerechnet jetzt sind die Pfingstfeiertage und damit die Läden noch einen Tag länger geschlossen, es ist doch echt zum Mäusemelken!

Ich rufe im Tierheim an, schildere dort über eine Handynummer mein Problem, erwähne noch vorsichtshalber dass ich Kasi aus dem Tierheim habe um sie milder zu stimmen, denn mir ist schon klar, einfach wird es nicht sein.

Ich soll vorbeikommen, dann sehen sie sich mein Problemkind an.

Ich packe, mich, den Korb mit dem Häschen, meine Beine und meinen Guten Willen ins Auto und düse vorsichtig in Richtung Tierheim.

Dort macht mir – obwohl natürlich geschlossen die freundliche Telefonberatung auf und ich darf es zeigen.

Glücklicherweise habe ich es mit einer ausgesprochenen Tierfreundin zu tun.

Sie nimmt es aus dem Korb, dreht’s auf den Rücken und schon streckt das Hasi gefällig die Beinchen in die Höhe damit die freundliche Dame nachsehen kann WAS es ist.

„Ein Mädchen“ sagt sie und ich bin erleichtert, es scheint eine Hasenkennerin zu sein.

Doch leider hat es doch eine kleine Verletzung, ein Löchlein im Bein, war das Kasi, der den Hasi?....

Böse Bube…wenn…

„Damit müssten Sie nun aber doch in die Veterinärklinik“…höre ich, sehe aber ein leises Augenzwinkern, als mir das Mädel erklärt, an und für sich dürfe sie natürlich kein verletztes Tier aufnehmen…..u-s-w….sie kennt mich anscheinend, denn sie sieht’s an den Unterlagen dass ich schon mal da war.

So ist Hasi gerettet denn sie ruft sofort IHRE Tierärztin an mit der Bitte doch gleich mit dem kleinen Bündel vorbeikommen zu können.

Danach nehme ich das Kleine mit zu mir nach Hause und in 14 Tagen, wenn es sich wieder erholt hat, setze ich es bei uns am Waldrand aus. Erklärt sie mir freundlich.

Korb leer, Hasi in guten Händen und ich auf dem Weg nach Hause überlege wie ich Kasi beibringen soll, in Zukunft Hase,  Hase sein zu lassen, egal ob er irgendwo aus dem Nest gefallen ist.

 

 

© Angelface 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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