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und WER ist Er?

Fremdbestimmt

 

Fremdbestimmt nenne ich einen Zustand in dem man nicht mehr von sich aus agiert,

sondern nur noch reagiert.

Auf eine veränderte Situation, eine permanente Überforderung, einen Anspruch den ein anderer an einen stellt.

Man tut nur noch  -
ohne viel eigenständiges Denken, nur, um so gut als möglich zu überleben.

Alle Kraft ist weg, man fühlt sich in einer Verantwortung die schwer zu tragen ist.
Vielen geht es so, ich kenne es auch.

Erst  vor kurzer Zeit hatte ich ein Gespräch mit einer Freundin, die mir schilderte, dass sie seit Jahren in diesem Zustand lebt und ich sagte.“ wie schrecklich!“ und; was kann man nur dagegen tun?

Im Moment fehlt mir die Erleuchtung, ich weiß es einfach nicht. Muss ich mich nun auch fremdbestimmt nennen, wenn ich ziellos aber nicht ohne Planung durch die Straßen  und Wiesen, durch Felder und Wald renne?

Jeden Morgen den ich erwache und einen warmen Katzenkörper an meiner Seite spüre, hoffe ich beim Augen aufschlagen, dass es der schwarzberockte Kopf von Kasimir ist, den ich sehe..

Jeden Tag wenn ich vom einkaufen nach Hause um die Ecke biege, erwarte ich seinen schwarzweißen Kopf

und Körper am Gattertor zu erblicken.

Jedes Mal, wenn die Katzenklappe klappert, denke ich, Er ist es und jedes Mal sinke ich enttäuscht in meine Kissen zurück, wie gelähmt sage ich mir, vergiss es, es wird kein Wunder geschehen und dann…

hofft man doch weiter. So lange, bis einem das Gegenteil bewiesen wird.

***

Gestern Abend, es war schon 6°°, ich lag eben noch entspannt auf der Couch,
schellte plötzlich laut und drängend die Klingel.

Ich sprang auf und ging zur Tür. Mein Vermieter meldete mir, dass vor dem Gatter eine Person stünde die behauptet, sie hätte ihn eventuell bei sich auf dem gegenüberliegenden Berg gesehen.
Sie machte morgens  ihren Rollladen hoch und sah einen Kater in ihrem Garten, der haargenau aussah wie auf dem Bild das im Schaufenster des Bäckers und kleinen Lädchens hing.

Die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man ja und genauso ist es auch.

Hoffnung hat man immer, selbst wenn sie von der Vernunft und der Logik zugedeckt wird.

Ich fuhr ihr im Auto hinterher und ließ mich in ihr Zuhause lotsen.

Am Berg, der ähnlich aussieht wie meiner, ebenso einsam und abgelegen ist, nur von Pferdeställen  und großen eingezäunten, fast leeren unbewohnten Grundstücken, ein paar Neubauten und großen Wiesen umgeben ist,

haben wilde Katzen seit Jahren ein Zuhause gefunden.

Sie werden schon seit langer Zeit Sommers wie Winters auf einem freistehenden Gelände einer früheren Fabrik von einer Tierfreundin gefüttert und tierärztlich versorgt.

Sie schaut täglich nach ihnen und sondiert aus was krank oder verletzt erscheint.
Läßt neu Hinzugekommende kastrieren, sorgt so gut es geht für sie.

Da könnte er irgendwie hingekommen sein.

Ein Auto, dass ihn mitgenommen hat,
Jugendliche die sich einen Spaß machen wollten,
eine überstürzte Flucht die ihn bis dahin getrieben hat, bei Katzen ist nichts unmöglich.
Auch ein ungewöhnlicher Gang über die Hauptstraße und weiter.
Freies Gelände ist freies Gelände, egal wie es aussieht.

Ich hoffte und dann wieder erschien es mir unmöglich, dennoch, es konnte ja nicht schaden auch dort ein Plakat zu hinterlassen und auch dort Ausschau zu halten.

Ich durchlief die Gegend und rief seinen Namen. Sollte er mich hören, würde er kommen.

Antworten, sich melden. Ich kenne meinen Kater, hört er meine Stimme, dann elektrisiert ihn das irgendwie, er will melden, dass er weiß, ich weiß es, ich bin es.
Hundert Mal haben wir es mit der Garage im Hof probiert,
er ging rein,
Tür war zu,
ich ging vorbei,
rief,
er antwortet,
ich lass ihn raus.

Die Suche war umsonst, das stellte ich nach einer guten Stunde fest, aber sie versprach mir ein zusätzliches Plakat an einem Schaukasten außen anzuhängen und auch in der Nachbarschaft nachzufragen.

Auf dem Rückweg ging ich durch unwegiges Gelände, stolperte über Wiesenraine und höckerige Seitenstreifen und sah meine Tierärztin mit ihren zwei Hunden und ihrem Sohn, die längs die Straße entlang ging und etwas suchte.

Ich sprach sie an und sie wollte  wissen ob ich ihn schon gefunden hätte.

Sie selbst war auf der Suche nach einem angeblich entlaufenden streunenden Hund der verschreckt und verwahrlost gesichtet wurde und niemandem zuzuordnen war.

Nachbarn hatten sie gerufen und darauf aufmerksam gemacht.

Ich versprach ein offenes Auge darauf zu halten und ihr Bescheid zu geben sobald ich etwas sah.

Dann fuhr ich an. Zwei Straßen weiter, die Höhe hinauf auf die Schafskoppel zu sah ich ihn wie er den Berg hoch trottete.

Verfilzt, nass am Hinterteil, abgemagert, verschreckt und ängstlich duckte er sich bei jedem vorbeifahrenden Auto und wich auf die Wiesen aus.

Ich rief und lockte ihn, stellte mich neben meinen Wagen und streckte die Hand, die ein Hundeleckerli hielt, nach ihm aus um mit beruhigender Stimme auf ihn einzuwirken.

Er stand still, horchte, schaute, überlegte es sich dann wieder anders und lief weg.

Der arme Kerl, der hat, so wie es aussieht Schlimmes durchgemacht, umsonst wird er nicht in dieser Verfassung sein, dachte ich mir und  verfolgte ihn langsam zu Fuß weiter.

Der Tierärztin eine Straße weiter gab ich Zeichen…

Mittlerweile hatten sich schon Schaulustige angesammelt und wir bewegten uns - einer vorne an der Straße, eine andere Frau hinten, in der Mitte sie und am Ende der Straße saß ich mitten auf dem Pflasterstein der Straße und wir lockten ihn mit Futter, ein Glück habe ich immer Hundeleckerli im Wagen und konnte so für Nachschub sorgen.

Eine endlos quälende Zeit wollte er ihrer Stimme und den Leckerlis folgen, dann wieder scheute und knurrte er sobald ihre Hand mit der Leine ihm zu nahe kam, doch offensichtlich hatte er starken Hunger.

Ein schönes Tier, doch stark verwahrlost, ein Hütehund in schwarz und zottelig, Richtung Labrador.

Da wir uns in Höhe der Rettungswacht und Feuerwehr befanden versuchten wir mit alarmierten Freiwilligen ihn in Richtung dieses Gebäudes zu locken und er folgte.

Zögernd, scheu, immer wieder zum Absprung bereit nahm er an, sprang weg, nahm an, sprang weg. Beinahe war er fast im Gebäude drin. Dann kam ein unbeabsichtigtes Geräusch und er sprang wie von der Tarantel gestochen wieder um die Ecke.

Wären nicht zwischendurch immer mal wieder Autos vorbeigekommen, laute Motorräder um die Ecke gebogen die wir nicht rechtzeitig stoppen konnten, dann hätten wir ihn beinahe zweimal gehabt.

Irgendwann ließen wir die Feuerwehr links liegen, er hatte längst unsere Absicht durchschaut folgte er der sanften Stimme der Tierärztin in Richtung ihres Zuhauses.

Ein schöner Anblick wie er vertrauensvoll hinter ihr her trottete. Mit schiefem Kopf und großen Augen. Viel Hunger konnte er nach all den Leckerlis und Würstchen kaum mehr haben.

Am späten Abend hörte ich zuhause dass sie es geschafft hatte, er war gerettet worden.

Wenigstens einer. Und nun fragt man sich natürlich, wo gehört er hin? Ratet mal wo er blieb!

 


kleiner Tipp von mir, diese Seite ist mit relativ kleiner Schrift abgespeichert, wer sie größer zum besser lesen haben will, der drücke bitte gleichzeitig auf strg und + und schon hat er sie größer!


 

© Angelface.... Samstag 16. Juni

 

 

 

 

 

 



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