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Hier entsteht die Seite iidienstag.html - Katz und Mensch Geschichten


Der Zweite Dienstagmorgen.

Das wird ja das reinste Buch,
schon schreiben wir den IV. Teil der Geschichte
in Fortsetzung.

Hatten wir nicht schon einen Dienstag zusammen?

Diensttag mit zwei T’s wäre ein Tag des Dienens,

doch wir dienen und Knie fallen nicht nach außen, nicht für andere,
 nur für uns und konzentrieren  uns darauf, dass es weiterhin miteinander geht.

Mittlerweile haben sich Katz, Kater, Kater und Gast wohl doch schon ein wenig  an den gegenseitigen Anblick gewöhnt, auch an die Tatsache, dass ich als Dosenöffner, Pfötchenkrauler und Aufpasser zwischen den Gittern hindurchgehe.
Dass ich mal dahinter, mal vor dem Gitter bin und die Tür den ganzen Tag offen steht.

Es wird geguckt, ansonsten beobachtend geschwiegen.

Alles wird gut. Alles wird gut.
Das ist ja ein Satz den man sich in vielen Situationen vorbetet
und hofft es trifft auch zu.

Abwarten, Wetter beobachten, Tee oder Kaffee trinken, den veränderten Alltag
ins Leben mit hinein nehmen.

Kasimir hat mir den Montag ein wenig damit versüßt indem ich mir Sorgen machen musste.
Plötzlich humpelte er stark als er durch die Katzenklappe hereinkam und leckte sich andauernd
die Pfote. Innen, Richtung Ellbogen, da wo der vierte Ballen sitzt auf den man nicht tritt und
dessen Funktion ich nicht ergründen kann.
Vielleicht ist er ja so etwas wie ein zusätzlicher Daumen den keiner braucht.
Ich sollte mal in einem meiner über 20 Katzenbücher nachlesen ob ich etwas darüber finde.

 - Kasi - , sag ich zu ihm. Muss das jetzt auch noch sein, wir haben doch schon genug 
worum wir uns kümmern sollen. Doch Kater Kasimir schweigt.
 Er schweigt gern und guckt nur, getratscht wird nur wenn er sich anmeldet oder fressen will. Ansonsten macht er einen auf großen Schweiger.

Diesmal aber -  jammert er, also tut ihm etwas weh und das ist für mich immer ein Alarmzeichen. Besonders bei ihm.

Ich kontaktiere  vorsichtshalber die Tierärztin und diese bestätigt mir, dass es besser wäre nicht bis zur abendlichen Sprechstunde zu warten, sondern lieber gleich mit ihm vorbeizukommen.

Das heißt jetzt:  erst Auto abdecken, Katze einpacken, ins Dorf fahren.

Der Korb steht natürlich im abgetrennten Zimmer, logisch – also dauert es etwas länger – und zieht damit ein klein wenig Aufregung und Stress mit sich.

Gitter weg, hindurchquetschen, einen freudig heranstürmenden Kater beruhigen (wahrscheinlich denkt er, er käme in den Korb) – Korb übers Gitter hieven, Gitter zustellen damit es nicht umfällt, Mantel an, Katze in Korb, geht ja auch nicht immer gleich und ohne Probleme, doch dieses Mal ist er mustergültig brav und lässt sich einpacken wie ein krankes Baby.

Braver Kasimir, ich liebe dich. So ein großer Bub.

In der Tierarztpraxis stellt dann die  Ärztin fest, dass es KEIN KATZENBISS ist, sondern sie tippt auf das Salz auf der Straße dass ihn so sehr gestört hat, dass er sich den Ballen soviel geputzt hat und aufbiss, bis sich der ganze Ballen schwer entzündete und es jetzt eine große Wunde ist.

Oh, Scheiße,  - und Entschuldigung - sage ich, das müsst jetzt wirklich nicht noch zusätzlich sein. Sie versteht mich, sie versteht mich gut, kennt sie doch Kasimir, seine Geschichte und jetzt auch die veränderte Haussituation wegen Michi und der Nachbarin.

Er bekommt, was er gar nicht mag – eine Antibiotika und eine Schmerzspritze, kein Wunder, dass er’s nicht mag, er hat ja kaum Muskelmasse unter seinem Fell, ist extrem schmal.

Dann versucht sie ihn zu einem „Strümpfchen über der Heilsalbe“ zu überreden, damit die Stelle geschont wird lieber Kasimir, sagt sie. ER guckt sie nur an, er vertraut ihr ja und lässt zu, dass sie ihm einen kleinen Verband, unten zu als Schühchen, oben  angeklebt ans Fell, überzieht.

Aber dann, kaum im Korb, in den er bereitwillig hineinspringt, versucht er natürlich – ich wusste es, kenn ich doch meinen Kater – sich den Verband wieder abzubeißen.

Ich schüttle nur den Kopf, diesmal lachend und erleichtert dass es nicht mehr war – und so schneiden wir gemeinsam das vermaledeite  Verbandstück wieder auf und ziehen es ihm von der Pfote.

„So ist es recht“,  signalisieren seine Augen was er sich dazu denkt. Ich verstehe ihn. Ich mag auch keine Verbände über meinen Hinter oder Vorderpfoten, sie behindern nur beim Laufen.

Wieder zuhause angekommen, sehe ich, der Wetterbericht hatte recht, es regnet, ich sehe es an Merlin der tropfnass durch die Katzenklappe geschossen kommt, geradewegs durch den Gang tigert, in einer Haltung „HOLLA, jetzt komm ich“ und ihn, das arme lütte Katerchen erbost anschnauzt; „was, du auch noch hier“!

Vorbei ist’s mit der Ruhe, ich muss mal wieder die Innentür schließen.

Die folgende Nacht vergeht und ich sehe mir spät noch in den Nachrichten den Nachruf über Whitney Houston an, die Sängerin, deren Stimme ich so mag, ist unvermittelt eine Nacht vor der Oskarverleihung  mit einer noch nicht geklärten Todesursache ums Leben gekommen.

Welch eine Tragik, sie war gerade mal 48 Jahre alt. ( danke liebe gitti, ich hatte mich verschrieben)

Ich bin traurig, so eine begnadete Stimme, so eine wunderschöne Frau und so ein Leben, das geprägt und gezeichnet durch Missbrauch und Schicksalsschläge nicht einfach war. So ein – wie es scheint – sinnloser Tod hallt immer lange in mir nach und meine Gedanken kreisen,
wie immer wenn es um Menschen geht.

Am nächsten Morgen, meine Bekannte hatte mich durch einen Telefonanruf aus dem Bett geworfen, meine Wortkargheit schien sie nicht im mindesten zu stören, erzählt mir weitschweifig von ihrem Besuch, ihren Plänen, wirft zwischendurch die unbefangene Frage in den Raum, ob ich denn
mitkäme wenn sie sich etwas ansehen will -  ( ich denk ich hör nicht recht, merkt die nix ) und dass ihr das Heizmaterial ausgeht und  eben Glatteis gemeldet würde.

Das Glatteis, sage ich, wurde gestern schon gemeldet, mehr habe ich nicht zu erwidern.

Keine Frage nach dem Kater, ob es ihm gut geht, wie wir zu recht kommen oder irgend so etwas in der Art.

Plötzlich jault Kasimir im anderen Zimmer kläglich auf. Ganz laut.

Ich renne, alarmiert - weil ich denke, er hat sich was getan, ins Wohnzimmer und sehe,
er hat durchaus Recht sich so zu gebärden.

Der Schwarze aus dem Dorf, der Halbwilde steht frech für ihn – und gleichzeitig ängstlich und hungrig vor der Balkontür!

Ach du meine Güte! Auch das noch! Jetzt noch ein Kampf, das ist ja die reinste Katzeninvasion.

Ich verbarrikadiere blitzschnell die Katzenklappe, Merlin steht nämlich auch schon mit hochgewölbtem Schwanz neben Kasimir und faucht und ich denke nur;
schnell fressen machen.

So fix habe ich schon lange keine Katzenfutterdose geöffnet,
bin in Windeseile auf den Hof und habe ihm das Schälchen hingestellt.
Oben wieder angekommen, ist das beste Beruhigungsmittelchen für meine beiden Buben:
Katzenstängelchen und Multi - Vitaminpaste von Gimpet.
damit ist alles wieder gut:

Was für ein Dienstag!

Und der Kleine hat nix davon mitgekriegt weil er selig in der Wärme des Zimmers auf dem Katzenkratzbaum schläft.

Als ich heute Morgen ins Zimmer kam, kroch er mit langen Pfoten und total
verschlafenem Gesicht aus der Höhle des Kratzbaumes, hallo…integriert?
Nicht ins Körbchen, nicht ins Bett, nein in die Katzenhöhle die doch den anderen gehört!
Da marschiert er rein und auch wieder raus und schläft nun seit glaube ich, schon zwei Nächten


darin:

Wie geht es weiter?

Das weiß ich doch nicht.

Eines ist sicher, mit der Umstellung der Wetterlage, dem Regen und darauffolgenden Glatteis ist nicht zu spassen und reduziert sich unsere kleine Welt auf: essen, schlafen, lesen und nicht rausgehen, denn bei Glatteis fahre ich nirgendwohin.

Sicher ist auch - eine ganze  und auch gute Woche haben wir perfekt gemeistert und geschafft.

Es kann nur besser werden. Auch wenn das Katerchen heute anscheinend seinen "Schreitag" hat,

rein in die Höhle, raus aus der Höhle, am Kratzbaum hoch und wieder runter. Anscheinend passt ihm heute so einiges nicht. Keine Ahnung was ihm fehlt, vielleicht will er ja Valentin auf der Straße mit " wilden Bekannten" feiern?
Aber Schnee fällt und es ist immer noch glatt. Auch immer noch zu kalt! _
Also Jüngelchen sei nicht so stressig, das ist nicht schön für dich und für mich auch nicht.

Der Wetterbericht meldet es soll milder werden...
schaun wir mal...

© Angelface

wer's mag:
zurück zum Katzensonntag

und zum Ende der Geschichte Einzelgaenger

 

 

 



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