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Der nächste Sommer

und nach fast einem Jahr…

Weg – weg – weg ist er geblieben und nie wieder aufgetaucht.

Ich habe nicht den geringsten Schimmer was aus ihm geworden ist und das ist besonders schlimm.

Noch immer denke ich an ihn, doch nun an vielen Tagen so, als hätte es ihn nie gegeben, - ich habe losgelassen, ihn und damit auch ein Stück von mir.

Jedes Mal wenn einer geht – egal ob Mensch, ob Tier, geht ein Stück auch von mir und begleitet ihn.

Hoch in die Wolken, meinetwegen in die Hemisphäre die über all unseren Köpfen unsichtbar  - sichtbar schwebt und die wir nur fühlen, wenn wir aufmerksam in uns gehen…

Man muss nicht zwingend meditieren um diesen Zustand  zu erreichen, nur fühlen, mitfühlen, das genügt manchmal schon.

Ich bin den Ereignissen dankbar dass sie mich dazu brachten nicht mehr da zu wohnen, wo ich ihn täglich vor mir sah…

und doch,

fahre ich in die alte heimat, die gegend in der ich lange wohnte, mit ihm und den anderen, dann überfällt mich eine tiefe Traurigkeit die ich nicht verhindern kann.

Dann weine ich hemmungslos tieftraurig und traure um ihn den großen Buben, heute wie damals und so wird es immer sein.

Adieu Kasi, ich denk an Dich...

 

c/angelface Erinnerungen im Mai 2013

 ***



 

kasimir - wo bist du? - Juni 2012 - lange vorher, nämlich da wo es geschah.

Kasimir - manche Nächte ziehen sich wie Kau - Gummi


Es ist gerade mal vier Uhr in der Nacht und ich quäle mich.

Das eine ist der Verstand, die Vernunft und die Logik und das andere ist das Herz und das Gefühl.

Mir ist mehr als klar – und jeder  der die Realität kennt, weiß, dass jederzeit, jeden Tag, jede Stunde etwas Unvorhergesehenes bei Freigängern passieren kann.

Man weiß, draußen lauern Gefahren, die man sich überhaupt nicht vorstellen kann.

Dennoch verschließt man die Augen, blendet die Logik aus und hofft, dass nichts passiert.

Kein Auto das schnell um die Ecke kommt. Kein fremdes wildes Tier dass deines reißt, kein Hund der verwildert sie als Beute betrachtet wie es bei Paulchen geschehen ist.

Damals dachte ich, ich würde es nicht überstehen, zu entsetzlich war dieser Unglückzufall, wenn man ihn als Solchen bezeichnen will.

Ich habe lange gebraucht um darüber hinwegzukommen.

Julchens wegsterben in meinen Armen war noch schlimmer, weil mir nur zu bewusst war, dass ein Mensch die Hand im Spiel hatte.

Hätte – könnte – wollte – wäre es anders gewesen, könnte sie heute noch leben, man weiß es nicht.

Danach war ich lange Zeit wie betäubt, hab gebetet, in den Himmel geschaut und mir als Trost für mich, vorgestellt, dass sie auf einer Wolke herumtanzt und mir zulächelt so, wie sie es getan hat als sie noch lebte.

Oft stand ich unter den Bäumen an ihrem Grab und weinte, verzweifelt, einsam, unglücklich.

Heute weiß ich, dass es als Glück zu betrachten ist, dass Michi an der Straße noch nichts Ernstes passiert ist.Dass er weder überfahren wurde, noch dass ihm Böses geschehen ist.

Trotz Fremdbesuch eines Waschbären der ihm sein Haus verwüstete, hat er es bisher geschafft sich ihm zu entziehen. Dafür bin ich dankbar, weiß aber, dass es keine Selbstverständlichkeit ist.

Mittlerweile hat sein Leben an der Straße ein Ende gefunden und ich bin so dankbar, dass ihn der Häuslebauer aufgenommen hat, so wie es von Anfang an versprochen war..

Danke...Danke an den Himmel, Danke für Mensch - und Tierfreundlichkeit.


 

 6.-  Juni 2012

Nun vermisse ich Kasimir und das schon seit Stunden.

Er, der immer so pünktlich und zuverlässig ist, der nach Hause kommt und sich meldet, ist seit heute Morgen weg.

Man bildet sich ja immer ein, man spürt es, wenn einem etwas geschehen ist.

Damals bei Paulchen wusste ich instinktiv, dass etwas Schlimmes passiert sein musste.

Als man ihn nach  fünf Tagen fand, war es nicht mal eine wirkliche Überraschung für mich. Ich hoffte zwar und betete, dass er gesund und wohlbehalten wieder nach Hause kommt, gleichzeitig aber wusste ich, dass mein Wunsch nicht in Erfüllung gehen würde.

Es ist schwer Verluste zu überstehen, schwer sich damit abzufinden, gleichzeitig aber weiß der Verstand, dass du loslassen musst, dass dir niemand gehört, allenfalls gehören sie zu dir und deinem Leben, mehr nicht. Sie werden dir in deine Fürsorge und deine Verantwortung überlassen und wenn sie dir wieder genommen werden, musst du es akzeptieren um nicht unglücklich zu werden.

Um nicht ein Leben LANG TRAURIG ZU SEIN.

Das Leben eines Tierfreundes ist manchmal recht schwer, er muss verkraften, zuzusehen wie rundherum um ihn das Elend erwächst, es sterben sie, die ihm am Herzen liegen, manchmal willkürlich, manchmal wegen einer Krankheit, manchmal von Menschenhand.

Doch was soll das ganze Gerede über den Verstand und die Akzeptanz, wenn dir deine Gefühle einen Strich durch die Rechnung machen?

Du kannst sie weder bekämpfen, noch ignorieren, sie sind einfach da und du musst damit leben, sie ertragen bis sie wieder schwächer werden.

Und so frage ich in den stillen Raum die Frage aller Fragen. Wo bist du Kasimir, seit dem 6. Juni mittags , da habe ich dich zuletzt vor dem Gartentor gesehen

sehe ich dich wieder, was ist dir geschehen?

Noch spüre ich nichts, ist dies nun ein gutes Zeichen?
schon graut der Morgen...und ich mache mich an die traurige Arbeit ZETTEL zum suchen und finden zu erstellen um sie in der Umgebung auszuhängen.

die nächste Meldung ist dann das Tierheim, die Tierärzte, Nachbarn, Tasso - vielleicht weiß man ja das was, und höre,
nein - nichts....


Dezember 2012 

Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und Kasimir bleibt verschwunden.

Irgendwie muss ich diese Tatsache aus meinem Kopf herausbekommen.

Ich werde sonst noch gänzlich verrückt.

Immer zu suchen, immer die Blicke über die Straßenränder schweifen zu lassen, zu hoffen, da liegt er…

Wenigstens tot, dann weiß ich, dass alles Warten zwecklos ist.

Ich weiß genau und kenne die Reden, ach, nur eine Katze!

Aber jeder Katzenbesitzer, Hundebesitzer, Tierfreund wird ähnlich wie ich trauern wenn er ein Tier auf unerklärliche Weise verloren hat, weiss, wie es ist, zu trauern, zu zweifeln, zu hoffen.

Der große Bub ist weg und ich muss mich damit abfinden.

Merkwürdigerweise aber ist immer noch Hoffnung in mir,

dass er eines schönen Tages plötzlich auftaucht, mich anschaut und sich empört beklagt warum ich mich denn so sorge.

Bin ich auf dem Flohmarkt am Samstag treffe ich Leute, die mich herzlich begrüßen und dann als Erstes fragen, ist er da, zurückgekommen, wieder da?

Da erlischt so schnell keine Erinnerung…

Nächtens sehe ich oft sein komisches Gesicht vor mir

Und dann weine ich,

ich vermiss ihn so sehr.

 

Sonntag 16. Dezember nach weit über  7 Monaten und das wird wohl so bleiben.



 

 

freitag 8. Juni   



was ist mit dir geschehen
wo bist du
wie geht es dir

geht es dir gut

da wo du bist?

 

weder essen noch schlafen kann ich
nur denken, an dich denken und warten und hoffen

Die zweite Nacht

frage ich mich

Wo bist du

die dritte; -  die vierte und fünfte...

Das Morgenrot leuchtet sanft

über den Hügeln empor

Schon sind die Vögel erwacht

Sie zwitschern und grüßen

in den sternklaren Himmel
der über allem
und jedem Gedanken steht
 

Und ich habe nur den einen Gedanken

Wie ein Gebet in mir

Lieber Gott, bitte - lass ihn nicht leiden

lass mich ihn finden

 

 

ich hatte gehofft ich müsste so etwas nie wieder schreiben..

Giessener Mitmachzeitung der Link
http://www.giessener-zeitung.de/buseck/beitrag/67785/spurlos-verschwunden-seit-6-juni/

Angel........  21.08.2017



 

 

Gut dass ich auf meiner Linkliste  Tasso abgespeichert habe, sodass ich nun selbst dort folgende Anzeige schalten kann..

Liebe Mitarbeiter des Teams, ich vermisse seit gestern Morgen meinen Kater Kasimir, den ich aus dem Tierheim Giessens unter dem Namen Igor 2004 geholt habe. * 3/2003, kastriert, schw/w Europ.Kurzhaar/sehr schlank;  Tät.re Ohr A733, li B04, er hat eine chron.Lungenerkrankung und pumpt als charakteristisches Zeichen.
Bei Ihnen ist er unter Kasimir und unter meiner Adresse gemeldet. Mache mir große Sorgen, denn er bleibt sonst nie! länger weg.
Zettel habe ich ausgehängt, das TH -Giessen informiert.Tasso Kennnr:2.002.936, sollten sie etwas über seinen Verbleib erfahren, bitte ich um Benachrichtigung
mit fr.Grüßen Angelika
P.




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