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Katzenhalter und ihre Katzen.

 Es liegt immer am Halter, nie an den Katzen.

Vereinsamung

Nicht nur Menschen vereinsamen wenn man sich nicht kümmert, Tiere tun das auch.

Miteinander reden hilft manchmal.

Aufklärung tut Not.

Katzensitting

Es ist gut, dass diese Katze auch draußen ist wenn die Besitzer da sind.  Ihren Menschen hat sie sich anscheinend niemals verständlich machen können, oder sie haben ihre Sprache nicht verstanden.

Die Katze ist alt, zierlich fragil und zart, das sieht man. Ein Katzenjahr sind 7 Menschenjahre, so ist die canadische Rechnung. Ob die Menschen das wissen?
Weil das Haus keine Katzenklappe besitzt obwohl Tierhalter in ihm wohnen, lasse ich sie beim Katzensitting um das ich gebeten wurde, nicht raus, da ich nicht weiß wann sie wiederkommt. Ich hörte, wenn sie außen ist, bleibt sie bis zum Morgen weg. Das Wetter ist schlecht, kalt, nass und der Wind stürmt, der Herbst ist im Haus und auch in meinen Gedanken.

Wenn ich offensichtliche Vereinsamung spüre, sie so überdeutlich zu empfinden ist, dann ist es bei dieser Katze. Die Katze ist ein psychogestörtes Wesen, sprich – ganz sicher nicht ganz normal.

Sie schnieft, schüttelt sich, zittert,  reagiert aber ganz normal auf meine Zuwendung. Das heißt, streichelt man sie, schnurrt sie auch und reckt sich deinen Händen entgegen, dennoch merkt man ihr deutlich an, dass sie es nicht gewohnt ist gestreichelt zu werden, so wie eine Katze es mag.

Kein Wunder, wenn ich sie kopf-tätschle wie einen Hund,wie ich es kurz beim Besitzer gesehen habe, dann ist sie irritiert, passt sich aber an, das wäre ich als Katze auch. Katzen sind ein Wunder an Anpassungsvermögen.

Futter, einen Schlafplatz, dann sind sie meist zufrieden, meint der Mensch. Dass es nicht so ist, weiß aber jeder der schon mit Katzen oder Hunden zu tun hatte.

Die Besitzer, die Einrichtung, das Haus strahlen eine Kühle und Unpersönlichkeit aus die mit den Händen zu greifen ist. Das  Haus ist gepflegt, die Einrichtung teuer und nur vom Besten, dennoch sprüht es nicht gerade vor Lebendigkeit, irgendwie wirkt es auf mich verlassen und einsam, wie tot und aus Stein.

Das ist schlimm.

Katzen mögen Zärtlichkeit, Zuwendung und Wärme, brauchen Ansprache wie der Mensch.

Interesselosigkeit führt zu Abstumpfung und Lethargie. Man duldet den Zustand, ist aber nicht glücklich.

Ich habe den Eindruck, hier wird sich nicht um den Menschen und seine Gefühle und Empfindungen gekümmert und um die Katze schon gar nicht. Sie ist halt da. Diese Katze ist nicht kommunikativ, keine Sprache gewöhnt, sie ist einsam. Das spürt man deutlich.

An der Haltung ist äußerlich gesehen - nichts auszusetzen, auch nicht an der Pflege. Die Katze hat – wie das Haus – alles was sie braucht um zu leben. Futter, genug unterschiedliche Schlafplätze, sauberes Wasser, wenn der Besitzer  da ist, auch Ausgang, nur der Mensch und die Zuwendung fehlen.

Sie ist gepflegt, zwar sehr dünn und immer noch untergewichtig durch eine überstandene Krankheit an der sie fast eingegangen wäre als ich sie kennen lernte. Aber ihr fehlt ganz eindeutig etwas und zwar Zuwendung, Ansprache, Interesse vom Menschen

Nein, ich versteige mich nun nicht in angenommenen Abartigkeiten und Übertreibungen. Ich hab Augen im Kopf und fühle das Befinden dieser Katze, ich versorge, hege und pflege meine Katzen seit über zwanzig Jahren und habe die nötigen Instinkte um das Wesen einer Katze annähernd einschätzen zu können, sehe Mißbrauch und Vernachlässigung egal in welcher Form, wo er ist.

Wo Liebe ist, spürt man sie auch.

Wo Interesse und Zuwendung  fehlt, ist dies ebenso spürbar.

Als ich kam um sie zu füttern waren die Vorhänge vor den Fenstern zugezogen, die Katze saß  im Grunde den ganzen Tag im dunklen  kleinen Zimmer mit Steinfußboden oder lag zugedeckt im Bett.

Eine Katze mag am Fenster schauen, die Gegend betrachten, den Fall der Blätter, den Flug der Vögel beobachten, braucht  Bewegung  für die Augen zumal diese Katze nicht weiß wie man spielt.

Spielzeug? Unfug für die Katze sagt Mensch der keinerlei Ahnung hat wie wichtig es für ein Tier ist sich im Spiel auszutoben.

Mir blutet das Herz wenn ich sehe wie unbedarft, einsam,  unausgelastet und bewegungsarm  diese Katze ist. Ich kenne auch aus meinem Bekanntenkreis einen ganz  ähnlichen Fall, wo die Katze eindeutig psychotisch ist, was sich unter vielen anderen Abläufen auch darin zeigt, dass sie sich versteckt und tagelang nicht unterm Sofa herauskommt, sich nicht von Fremden anfassen lässt, aufhört zu fressen wenn die Halterin nicht im Hause ist, und das ist sie sehr  oft.

Urlaub bei Freunden, Katze bleibt zu Haus und wird kurz gefüttert. Tage – wochenlang, Zuwendung nicht nötig, die Katze hat ja alles.

Es geht ja.! Bei solchen Berichten sträuben sich bei mir regelmäßig die Haare. Warum frage ich mich, halten solche  Menschen Katzen? Vielleicht weil die nicht reden können wie Hunde die sich lauthals beschweren würden, was wiederum andere Menschen auf den Plan holen  würde?

Aber wieder zum vorliegenden Fall. Dass diese Katze seitdem sie im Haus ist noch niemals beim Tierarzt war spricht schon Bände von der Ahnungslosigkeit der Besitzer von artgerechter Tierhaltung. Naiv oder einfach nur  bequem?

Ich bin davon überzeugt dass die Katze nicht mit Absicht so gehalten wird, es ist schlichtweg Unkenntnis von der Spezies Katze, da hat ein Mensch keine Ahnung von  Tierhaltung, die Verantwortung dem Tier gegenüber und die  Pflichten wenn man sich ein Tier hält, insofern kann man ihnen höchstens übel nehmen dass sie sich nicht informiert haben.

 

Vierzehn Jahre ist sie angeblich alt und hat noch nie eine Tierarztpraxis von innen gesehen, ist nicht geimpft, geschweige denn gechipt,da glaubt man, das kann doch wohl kaum wahr sein, ist es aber.

Als ich nachfragte ob sie wenigstens  kastriert wäre, bekam ich eine Antwort  die mich sprachlos werden ließ, sie wussten es schlichtweg nicht. Es hieß, die Katze wäre ihnen irgendwann zugelaufen, sie hätten sie behalten -  und hätte noch nie was gehabt.

Aufgefallen und bestätigt wurde mir: Die Menschen sprechen nicht miteinander, was über den Alltag hinaus geht. Es werden weder UNSTIMMIGKEITEN bereinigt, kein Missverhältnis im Verhalten geklärt, keine Diskussionen ausgefochten, keine Schwierigkeiten besprochen, kaum Freude geteilt, Gefühle und Empfindungen nicht gelebt, wie kann sich eine Katze in dieser Atmosphäre gesund entwickeln und ganz normale Katze sein?

Katzen sind Einzelgänger, manche auch Rudelgänger, je nachdem wie sie gehalten werden,  sagt man ja üblicherweise und das können sie auch sein, doch suchen sie sich Abwechslung im Spiel und im Ausgang als Freigänger, dort freunden sie sich unter Umständen auch mit Artgenossen an, indem sie beobachten und sich aufeinander einlassen.

Ich bin traurig, betrübt und enttäuscht, denn es sind Nette, die auf Außenstehende  einen ganz vernünftigen und normalen Eindruck machen, aber als Tierhalter nicht geeignet, auf keinen Fall.

Die Katze – eine ganz Liebe, tut mir einfach nur leid. Sie hat wie jedes andere Tier Aufmerksamkeit und Fürsorge verdient, füttern allein genügt nicht..

Meine Aufgabe ist nun, mit den Haltern zu sprechen und wenn ich es mir mit ihnen verscherze, tuts mir leid und ich kann es nicht ändern, aber die Menschen könnten es wenn sie es wollten.

© Angelface




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