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das Leben ist eigentlich ein einziges Geschäft zwischen Soll und Haben.

Knallharte Geschäfte.

 

Ihnen zuzusehen und in diese Welt einzutauchen ist wie ein Seitenwechsel.

Es ist eine Welt für sich, eine vor, und eine hinter dem Tisch.

Ich könnte sofort aus dem Stegreif heraus sagen, wer sich dazu eignet, hinter und auch wer besser vor dem Tisch steht.

Ohne ihn zu kennen, nur, indem ich einen Blick auf ihn werfe oder reden höre.

Merkwürdig denke ich mir, dass man das so genau erkennen kann.

Darunter sind viele vom Sternzeichen her Zwillinge, Wassermänner und Fische.

Weder Löwen noch Stiere, Waagen und Krebse gehören zu ihnen, wenn, haben sie sich kurzfristig in so ein Leben verirrt.

Fahrende Leut, nannte man sie früher. Es waren Gaukler und Umherziehende, Umtriebige die nicht sesshaft waren, Abenteurer, Glückssucher, Romantiker, Menschen die fröhlich wirken weil sie gerne lachen, eben  ein lebendiges Völkchen. Doch irgendwie wirkten sie gleichzeitig ein wenig wie auf der Flucht, vielleicht auch deshalb, weil sie sehr zusammenhalten, eine eigene Sprache sprechen und gleichzeitig sehr erdgebunden sind.

Geschäftstüchtig sind sie alle.

Die Menschen vor den Tischen sind Käufer, die dahinter sind die Verkäufer.

Man ahnt schon wovon ich spreche, es sind Flohmarktleute.

Flohmärkte in der Region setzen sich aus Händlern und Geschäftsleuten zusammen, aus Privatverkäufern die ihren Haushalt verkleinern, aus Armen die ihre Haushalte aufrüsten, für die Kinder kaufen, ein Schnäppchen ergattern wollen.

Ein wenig habe ich gestern und Heute in die Atmosphäre der Menschen aus der Sicht hinter den Tischen hineingeschnuppert und bin geblieben.

Ich kenne  seit Jahren den Platz vor dem Tisch, auch mal kurzzeitig den dahinter, doch ernst nahm ich ihn nicht.
Es ist ein Spaß zu verkaufen, die Menschen und ihre Wünsche zu erahnen und zu beeinflussen, sie zu überreden und auch den eigenen Vorteil herauszuschlagen und zu sehen. Doch man sollte nie unfair werden und andere ausnutzen oder benutzen.

Man darf dieses Schachern und Feilschen nicht mit dem Hamburger Fischmarkt vergleichen. Dort findet man die Marktschreier und Händler die diesem Gewerbe nachgehen, deren Existenz vom Verkauf  des Tages abhängt.
Sie gehen meist keinem anderen Beruf nach, während viele Flohmarktbetreiber oft im wahren Leben unter der Woche noch auf andere Weise ihr Geld verdienen. Oft sind sie schon berentet, jene, die es aus  Lust, Liebe und Leidenschaft tun, vielleicht auch weil sie darauf angewiesen sind sich etwas hinzuzuverdienen, darin liegt wohl der Unterschied.

Man schaut, fragt, handelt und kauft oder tut es nicht, sowohl vor, als auch hinter den Tischen.

Die Händler sind es, die sich am frühen Morgen als Erste auf die Tische der anderen stürzen, immer bemüht, ein Schnäppchen zu ergattern um es dann auf dem eigenen Tisch teurer zu verhökern, darin sind sie knallhart und mit Freundlichkeit brutal.

Keine heile Welt, aber eine sehr bunte.

Vor dem Tisch offensichtlich jemand der etwas braucht oder sucht, hinter dem Tisch der, der etwas verkauft und anzubieten hat.

Gewinnen tun sie beide.

Wer von beiden ein Schnäppchen macht ist manchmal nicht ganz genau festzustellen, man sollte  sich vielleicht das heimlich triumphierende Lächeln auf den einzelnen Gesichtern ansehen, geht weiter, schaut nicht zurück und wendet sich dem nächsten Gang, Tisch oder Menschen zu.

Antikmärkte auf denen es glitzert und gleißt, die ein ganz anderes Niveau und ganz andere Waren haben, sehen ein ganz anderes Publikum, ganz andere Händler, da steckt Geld auf beiden Seiten, richtig viel Geld, Kunst und Wissen.

Vor dem Tisch sehe ich Ärzte, Anwälte und Professoren, den einen oder anderen Geschäftsmann die mit voller Brieftasche einkaufen. Das ist jene, meist braune, prall gefüllte Geldbörse die in keine Hosentasche mehr passt.

Hier gilt der Handschlag im Verkauf und es wird gnadenlos geschachert.

 Manchmal genügt ein betörendes, wissendes oder gewitztes Lächeln und der Kauf ist perfekt.

Hinter den Tischen knallharte Verkäufer, die um den Wert ihrer Angebote wissen, sie entsprechend präsentieren und immer ihren Reibach machen.

Seriös wirken sie, kompetent und mit allen Wassern gewaschen.

Sie kaufen auf und verkaufen wieder und wehe du schätzt sie falsch ein.

Da geht schon mal locker der eine oder andere Hunni lässig und wie selbstverständlich über den Tisch.

Wenn ich das Nächste Mal vor dem Tisch stehe, weiß ich bedeutend besser einzuschätzen wen ich vor mir habe, das ist ein Gewinn.

 

© Angelface                ..........................      14.Januar 2013   ..................


 

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