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Leseunfähig, ja klar…

Ja, das bin ich  noch!

Langes lesen am PC tut meinem armen Füßli gar nicht gut, da nutzen auch alle lieb gemeinten, weil mich ablenken sollenden Angebote nicht viel. Es geht einfach noch nicht so wie ich es will. Danke ihr Lieben, es ist gut gemeint, ich komme gerne später wieder darauf zurück.

Im Moment hab ich noch damit zur Genüge zu tun, mich ins normale Leben zurückzukämpfen.

Ein Kampf, mein Kampf gegen die Giftstoffe in meinem – nun kann man mit Verlaub sagen  - malträtierten Körper!

Die 2 – fachen Narkosespätfolgen, Kurznarkose, Vollnarkose - die vielen überdosierten Schmerzmittel in der Klinik haben nach dem Absetzen dafür gesorgt, dass ich einen akuten Allergie – Schub bekam.

Nach 14 Tagen, kaum war meine Freundin  2 Tage da, blühte ich wie eine Stechginster  am ganzen Körper auf.

Dass das solche Folgen annehmen konnte, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können.

Ich blühte, blühte, blühte….an allen unsichtbaren und sichtbaren Stellen meines Körpers, es juckte, juckte, juckte…an der  Kopfhaut bildeten sich derbe Wülste, die Ohren nahmen die Gestalt von Elefantenfüßen an…kreisrunde feuerrote Dellen bildeten sich überall.

Wie kann man nur so deformiert sein? Bin ich neuerdings ein Elefant?

Sollte ich mir meine Haut in Stückchen vom Körper reißen…?

Mir war so, am liebsten hätte ich es, es kostet eine unglaubliche Überwindung es nicht zu tun!

Von der Hautärztin hatte ich mir am Freitag Kortisontabletten  und Salbe verschreiben lassen, Ferndiagnose durchs Telefon.

Nach dem Wochenende, die Salbe und Tabletten hatten kaum geholfen, wo eine Schwellung nach Auftragen verschwand, tauchte nebenan die nächste auf -  rief ich an und meldete mich als Notfall bei meiner ehemaligen Arbeitgeberin an.

Gut, dass ich sie kannte und gut, dass sie mich noch kennt, obwohl es Jahre her ist, als ich bei ihr für 3 Jahre angestellt war.

Klar durfte ich sofort kommen, die übliche Wartezeit sind 6-8 Wochen.

Die Praxis liegt nur einen Ort weiter.

Meine Freundin verfrachtete mich in ihr Auto – sie fragt mich heute noch wie -  und setzte mich vor der Praxis mit meiner starren Gehhilfe ab.

Sie parkte a little bit weiter, währenddessen ich mich bis zur Treppe schleppte.

Füßchen hoch, nachziehen, ich beneide die Fußgänger, die hurtig an mir flink vorbeiziehen…Hoppla, nicht rammen, bitte.

Die Treppe – hoch – Marmorstufen, aber ein Geländer, prima…

Meine Gedanken und Bilder durchzucken mich, wie kommen Rollstuhlfahrer in Busse und Bahnen? Denkt da einer dran wenn er mit gesunden Füßen vorbei geht?

Manchmal vielleicht, wenige, viel zu wenige. Ich denke, erst wenn man selber im Rollstuhl sitzt, denkt man an gesunde Füße wie sie laufen und belasten können. Auch wenn manche Rollifahrer manchmal schneller als gesunde Füße sind…alles nur Training, alles nur Übung.

So übe ich nun, auch mir andere Alternativen auszudenken.

Man wird einfallsreicher.

Ach, was - ich schmeiße die Gehhilfe beiseite, setze mich auf den Hosenboden rückwärts auf eine keineswegs saubere Treppe – igitt – und robbe mich langsam, aber sicheren Stands nach oben, Treppchen für Treppchen, bin zwar durch die Anspannung etwas außer Atem, meine Muskulatur an den Oberarmen wächst und schwillt an,  aber ich bin oben!

Na, wer sagt’s denn, es geht alles.

Dann warte ich mit Freundin im Wartezimmer und ernte von den Anwesenden mitleidige, ausdruckslose, desinteressierte und interessierte mitleidige Blicke. Es ist alles dabei, andere schauen höflich weg.

„Was wollt ihr von mir? Bin doch nur gehbehindert“!

Nun weiß ich auch, wie sich das anfühlt. Nicht gerade dolle.

Ich spiele ungern Mittelpunkt -  egal ob positiv oder negativ.

Dann werde ich – schön der Reihe nach – aufgerufen und wandere, wackele, hüpfe in ihr, mir noch wohlbekanntes Sprechzimmer.

Sie kümmt….sie kümmt, sie kümmt….in Weiß gewandet, mit fließendem wehendem Ärztemantel, dazu schenkt sie mir zu einem freundlichen Lächeln auf den Lippen einen  besorgten Blick.

„Ach, Sie Arme und Ihr armes Bein“, meint sie, „machen Sie es mir mal frei“.

Ich bin ja, ganz brave Patientin, folgsam, und entblättre mein Bein, obwohl es eigentlich eher der ganze Körper sein sollte. Doch anscheinend hat sie, - leicht professorenhaft verwirrt -  sowohl das zuvor geführte Telefonat mit mir, als auch den Blick in die Anmeldekarte, auch den eigentlichen Wunsch, sich den Körper auf Hautausschlag anzusehen – vergessen.
hm...kenn ich das noch? ja...

Meine Freundin, etwas irritiert, sowohl wegen des Blicks auf die Weißgewandete, als auch auf  ihre Art sich mitzuteilen, wagt einen Einwurf….“sie kommt aber wegen….“ Da fällt es ihr wieder ein, „ ach ja, der Ausschlag, zeigen Sie mal“.

Mittlerweile erblühten neue kreisrunde rote Stellen an Unterarmen, Schulter und Rücken…wie Röschen kurz vor dem Abscheiden.

„ Ach, du meine Güte“ entfuhr es ihr, „das ist aber eine Sache für die Hautklinik“!

„ ich werde sie sofort einweisen“.

Als ich schon Klinik nur hörte, blühte bei mir  sofort etwas anderes. Der Hals schwoll mir an, NUR nicht wieder Klinik mit all den Schwierigkeiten dahin und wieder zurück zu kommen!

Das hätte mir gerade noch gefehlt.

Ich bat sie, es nochmals mit einem  anderen Medikament ambulant zu versuchen.

 Sie verschrieb,  gab  Anweisungen, vergaß zwar mich darauf hinzuweisen, dass da einiges stand was ich mir auf eigene Kosten von der Apotheke holen müsste, wünschte mir baldige Besserung und wir traten den beschwerlichen Weg der Rückreise an.

Zuhause nahm ich sofort die neuen Medikamente ein, und schon wenige Stunden später spürte ich eine erste Erleichterung. Die Schwellungen, Wölbungen, das Jucken, es nahm ab.

Im Spiegel sah mir zusätzlich mein mir immer ähnlicher werdendes Gesicht entgegen.

Ein Wunder?

Nein, nur das richtige Medikament.
Die neue Nacht brach an, ich schlief durch, zum ersten Mal seit 4 Tagen.

Ach ja, man sollte es nicht meinen, aber Aktivitäten siegen!

Am Abend zuvor hatte ich einen Briefentwurf an die Krankenkasse verfasst, mit dem Hinweis – auf die Ablehnung der Fahrtkostenübernahme durch die KK -  würde ich in Erwägung ziehen die Krankenkasse zu wechseln und gab, als es fertig war, zum Faxen meiner Vermieterin mit.

Siehe da, es wirkte...

als das Fax am Montag dort ankam, bekam ich eine Stunde später den freundlichen Anruf eines Sachbearbeiters.

Ich hing nur noch leise erstaunt am Telefon.

Das ist doch nicht zu fassen! Da muss man erst drohen, damit etwas funktioniert!

Er erklärte mir, mein außergewöhnlicher  „ Fall“ wäre von der Geschäftsleitung überprüft und lange durchdiskutiert worden!

Was bitteschön ist in meinem Fall außergewöhnlich? – dachte ich und schwieg dazu, bedankte mich über ihr freundliches Entgegenkommen und  legte, ansonsten ziemlich sprachlos auf.

Nun brauche ich das verdammte Formular nur noch hinzuschicken – wieder bürokratischen Sch..kram, davon ernährt sich wahrscheinlich täglich die Bundesrepublik um ihr Dasein zu rechtfertigen – (Anm. der Schreiberin) ich bin nämlich eigentlich stocksauer über die Tatsache welche Auswirkungen auf die Kranken durch die Umstrukturierungen des Gesundheitssystem entstanden sind!

Denn eigentlich haben sie genug damit zu tun gesund zu werden.

es geht weiter im  Tagebuch

© Angelface

 

 

 

 

 

 

 

 



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