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Märchenstunde

Hier schreibe ich

 Geschichten zum weitererzählen, vielleicht auch zum träumen...

Es gibt Märchen für Kinder zum vorlesen
Wunschmärchen zum träumen
Geschichten die zu leben beginnen
Märchen für Erwachsene in die wir uns flüchten um manche Wirklichkeit nicht zu sehen,
es gibt märchenhafte  Erzählungen um zu unterhalten, keiner fragt nach einem Wahrheitsgehalt, denn die gibt es in Märchen sowieso nie.

      Der kleine Zauberer.   Er hatte viel zu tun und zu denken.

 

 

Eigentlich war er keine Katze, doch er verkroch sich gerne in der Gestalt einer solchen und sah auf die Menschen herab. Das war praktisch, denn er wurde als Katze und damit Wesen nicht allzu ernst genommen. Er wurde wenig beachtet wie alle Vierbeiner und konnte sich überall bewegen ohne dass er auffiel.
Die Menschen waren es gewohnt sie auf Wiesen, Straßen, auf den Feldern und in den Scheunen, auf Bauernhöfen und auch manche in den Häusern als Freunde und Kameraden der Menschen herum huschen zu sehen. So bewegte er sich unauffällig zwischen ihnen und konnte all ihr Treiben, Verhalten und ihr Wesen beobachten und verfolgen.

Er sah viel Leid unter den Menschen, viel Neid und Missgunst unter ihnen, sah Recht gesprochen wo es kein Recht gab und wunderte sich oft wie ungerecht und undankbar die Menschen waren.

Sie schätzten weder die Natur, noch achteten sie auf Schwächere, Alte und Kranke und verschlossen ihr Herz den Kleinsten, den Kindern gegenüber.

Die Welt war voller Hetze und Eile. Sie war laut.
Geld, die Gier nach mehr und manchmal blinde Betriebswirtschaft regierte die Welt der Menschen und die Macht war ihnen wichtig. Diese löste Kriege, Tod und Verderben aus.

Die Welt wurde immer enger und kleiner, sie explodierte unter dem zuwachsenden Strom der Menschen und so war es nur irgendwie gerecht, dass Kriege die Anzahl der Menschen auf dem Planeten dezimierten. Doch es blieben viele Unschuldige und Menschen die nicht für die Kriege verantwortlich waren auf der Strecke und wurden zu leblosen Opfern.

Er wurde sehr traurig als er dies über all die Jahre, die er unter ihnen war, sah und beschloss etwas dagegen zu tun.

Er schlich sich in das Herz mancher Menschen ein.

Er lehrte sie Bewusstsein, führte sie zur Dankbarkeit, zeigte ihnen wie man sich gegenseitig half und öffnete für sie das Herz des Mitleids.

Manche konnte er nicht erreichen. Er richtete seinen Zauberstab auf sie und ließ Sternstaub wie Puderzucker über sie rieseln. Doch sie schüttelten ihn wie lästige Fliegen ab und machten weiter wie bisher.

Sie betrogen und belogen andere, machten faule Geschäfte, nutzten Schwächere und ihre Gebrechen aus und versuchten reicher und noch mächtiger zu werden.

So fischte er sich aus diesem endlosen Sog des Bösen ein paar Gestalten heraus und  beschloss, an ihnen ein Exempel zu statuieren.

Einen Banker der Hunderte von Kunden um ihre letzten Pennys gebracht hatte, schickte er auf dem Flug nach Las Vegas bei einem Absturz den dieser wohlfeil überlebte in die Wüste und ließ ihn zwanzig Tage durch Seen von heißem Sand taumeln. Von Zeit zu Zeit, immer nach zwei Tagen, gerade so lange wie man ohne Wasser überleben konnte, schickte er ihm einen Strauch vor die erschöpften Füße, dessen Stängel  ein Wasserreservoir war. Dann schickte er ihn in der gleißenden Sonne weiter bis er vor Erschöpfung zusammenbrach und in Fieberschüben böse Träume bekam.

Dort durchlebte der Betrüger und Gauner all seine Betrügereien und sah im Traum, wie er Familien vernichtet, sie um ihr Hab und Gut und das Haus, den letzten Penny gebracht hatte. Er sah die Kinder bettelarm und zerlumpt auf den Straßen mit hungrigen Augen um einen Kanten Brot betteln. Ohne Schulgeld bezahlen zu können erhielten sie keine Bildung. Sie waren ausgestoßen für andere, fremdartig und abstoßend als sprächen sie eine fremde Sprache.

Er sah  Mütter, wie sie sich für einen niedrig Lohn bei Fremden verdingen mussten um für das Essen und  die Kleidung etwas zu verdienen, sah einen Mann wie er, der vormals ein gut situierter Geschäftsmann war, sich nun als Arbeiter auf dem Bau verdingen musste, sich den Rücken krumm schuftete um die Familie zu ernähren und es doch nicht schaffte sich vom finanziellen Ruin zu erholen.

Sah andere, die auf die schiefe Bahn gerieten und nicht mehr Fuß im Leben fassten.

Ihre Zeit war abgelaufen, viele wurden depressiv, krank und wo früher noch Mildtätigkeit und Hilfsbereitschaft unter den Menschen war, wurde durch die Not Bösartigkeit und Egoismus zur Tagesordnung um selbst zu überleben.

Wo früher Kunst und Kultur, Reisen und geistige Interessen auf dem täglichen Lebensprogramm stand, war jetzt nur noch Platz für das nackte Überleben durch die tägliche Arbeit der eigenen Hände.

Der Banker wurde nach zwanzig Tagen durch eine vorbeiziehende Karawane gefunden und gerettet, zwar war er beinahe blind, von der Sonne geschädigt, durch Hunger und Durst geschwächt, aber im Kopf wohlauf, obwohl, anderen erschien er verwirrt zu sein., genauso wie es der kleine Zauberer beschlossen hatte.

Der Gerettete konnte nach seiner Rückkehr nicht mehr ruhig schlafen. Die Träume in der Wüste ließen ihn nicht zur Ruhe kommen und so beschloss er, sich eine Liste der von ihm Geschädigten zu machen und die Menschen aufzusuchen  um nachzusehen wie es ihnen ging und was aus ihnen geworden war.

Es war eine längere mühselige Suche, denn sie waren mittlerweile verstreut. Einige waren weggezogen, die fand er bei Verwandten untergekommen, ein Mann hatte sich umgebracht, einer hatte aus purer Verzweiflung einen Banküberfall begangen – er sah welchen Schaden er unter seinen Mitmenschen angerichtet hatte und schämte sich, denn nun wusste er ja wie Hunger und Durst schmeckt, wie hart sich der Boden als Bettstatt  anfühlt, wie sehr Verzweiflung schmerzen kann und vergaß das nie wieder.

Er gründete eine Stiftung in die er all das veruntreute Geld einzahlte dass er den vielen Kunden abgenommen, um das er sie betrogen hatte, es wurde beinahe sein eigener wirtschaftlicher Ruin, doch den Reichtum der Dankbarkeit und Freude den er in den Augen seiner Opfer entdeckte als sie…

wieder ein Dach über dem Kopf, ein sauberes Bett in dem sie schlafen, einen Herd an dem sie kochen konnten – entdeckte, den konnte ihm alles Geld der Welt nicht ersetzen.

Der kleine Zauberer seufzte schwer, er wusste, dass er die Welt  zwar nicht verändern konnte, aber er wusste auch, dass er einige unbelehrbare Menschen erreichen konnte und so verwandelte er sich wieder in seine ursprüngliche Gestalt. Mal war er ein Tier, dann wieder ein Mensch mit einem milden Herzen.

Er suchte noch andere Menschen auf die sich schuldig an ihren Mitmenschen gemacht hatten, mal bewirkte er dass sie sich änderten, mal schaffte er es nicht und erkannte, wie sehr doch das Herz der Erwachsenen schon verhärtet und verändert war.

 Er reiste weiter durch Berge, durchquerte Flüsse und Täler, durch die ganze Welt, entdeckte das Herz der Kinder die noch unschuldig und unberührt von all den Einflüssen um sie herum waren und senkte seinen Zauberstab tief in sie hinein um ihnen Bewusstsein zu schenken.
 Bewusstsein dafür, dass Schwächere und Kranke, Hilflose und Alte, Tiere und die Natur besonderer Schonung und Aufmerksamkeit bedürfen und vermittelte ihnen, dass Geld, Klugheit und Macht nicht alles ist was der Mensch braucht, sondern manchmal nur ein mitfühlend Herz, es nennt sich Mitleid..

 

 

 

 

© Angelface

 

 

16.12.2017     



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