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Naechstenliebe -ist`s eine wahre oder erfundene Geschichte? der Leser kann es sich aussuchen...


 

Nächstenliebe sieht mal so oder so aus.


In der heutigen Zeit ist Hilfe keine Selbstverständlichkeit.

Während sie am frühen Morgen leise um die Katze nicht zu wecken die dunkle Treppe in den 1.Stock schlich, dachte sie: Ach, ich wäre auch froh, wenn mir hier etwas ernsthaft passierte, wenn dann, ganz spontan und ohne Hintergedanken einer da wäre, der mir helfen würde“.

Nächstenliebe ist nicht nur ein Wort, sondern beinhaltet auch die Tat. Warum nur, spürte nur sie diese Verpflichtung als Selbstverständlichkeit anderen zu helfen, wenn diese in Not waren.

Andere sprachen davon, sie tat es. Liebe den anderen wie dich selbst stand schon in der Bibel, genau so war sie auch erzogen worden. Zwar war sie mittlerweile schon lange keine Kirchgängerin mehr, glaubte auch nicht an Bibelsprüche oder gar an die Institution Kirche, hatte aber immer schon so gelebt.

Hilfsbereit und nett, nicht nur für sich, sondern auch für andere da. Alles in Maßen und überschaubar.

Schon einmal hatte sie vor Jahren einer Nachbarin ( die sie nicht einmal persönlich kannte ) deren Haus durch einen Unglücksfall ausgebrannt war,  geholfen, indem sie diese in ihre eigene Mietwohnung für 1 Monat aufnahm - wozu fragte gar manch einer; sie erklärte: damit die Dame etwas zu essen hatte und die sanitären Einrichtungen nutzen konnte.

Das war weder ein Opfer, noch fühlte sie sich ausgenutzt. Sie tat es einfach, weil es kein anderer vor ihr tat.

Als das Haus wieder einigermaßen bewohnbar war, wechselte die Nachbarin unter vielen Dankesbezeugungen wieder die Zimmer und ward ab da wieder Selbstversorger.

Heute ist es nicht anders als gestern, dachte sie, warum nur, wird das oft so verkannt?

Nicht mal ihre Mutter, die beileibe nicht besonders hilfsbereit war, jedoch jeden Sonntag in die Kirche trottete, noch ihre Brüder hatten jemals etwas Besonderes in ihrer damaligen Handlung gesehen. Sie wussten, wie sie war. Auch ihr Vermieter spielte mit und verlangte keine zusätzlichen Nebenkosten von ihr.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass dieses Mal ein Mann im heiratsfähigen Alter ihre Hilfe brauchte und nicht eine, die zwar Hosen anhatte, aber dennoch weiblich war.

Häuser gab es genug, da, wo sie jetzt wohnte. Einige bewohnt, andere leer, hatten sie alle genug Platz eine zusätzliche Person als Besuch oder Dauergast aufzunehmen, doch niemand bot sich an. Sie guckten nur, wer kommt denn da in unsere Gemeinschaft?

Das Haus, das nach der Versteigerung bezogen werden sollte konnte man so nicht bewohnen wie es war. Verschimmelt das Holz, die sanitären Einrichtungen quollen geradezu über mit Belägen die stockig und schwarz in Punkten aus den Wänden krochen, das hieß, er musste alles herausreißen und neu einrichten. Damit fing er schon einmal an während der Herbst im Gelände einzog.

Eine Nachbarin von gegenüber hatte ebenfalls Monate zuvor ein Haus erworben das völlig eingerichtet und noch ziemlich gut in Schuss war, wohnte allerdings während ihres Umzuges und Umbaus für mehrere Monate  bei einem Freund in der gleichen Siedlung und konnte dort schlafen, essen und kochen als wäre es ihr eigenes.

Er hingegen stand ganz alleine da. Er kam aus einer anderen großen Stadt und hatte den Plan sich in einer dörflichen Gemeinschaft niederzulassen um dort seinen Ruhestand einzuleiten.

Doch Gemeinschaft und Gemeinsamkeit kann man unterschiedlich empfinden und verstehen. Sie konnte sich gut in ihn und seine Lage hineinversetzen, sie hatte wie die anderen auch, das Haus von Innen gesehen und war entsetzt wie heruntergekommen, ja fast baufällig es war. 

Als die bisherige Mieterin auszog hatte sie dieser geholfen und konnte kaum fassen wie man mit Kindern dort längere Zeit unbeschadet wohnen konnte. Doch alle leerstehenden Häuser verfielen nach und nach, setzten Moos und Rost an, schimmelten weil sie nicht mehr belüftet wurden und irgendwann wurden sie, wenn nicht vorher versteigert oder vermietet, eines Tages abgerissen.

Die Siedlung drohte wegen mangelnder Besiedelung auszusterben, dort war sie gelandet.

Dort war sie glücklich, für sich und zufrieden. Ein alter Bekannter in unmittelbarer Nähe hatte, als sie ihr angemietetes Häuschen besichtigte, angeboten beim Umzug für Elektrik und  schwere Arbeiten mit einzuspringen und genauso war es geschehen. Nun wohnte sie schon ein gutes halbes Jahr darin. Sie hatte Hilfe von den Nachbarn rechts und links beim einrichten der Antenne und beim besorgen des Holzvorrates, konnte sich also in Ruhe auf den bevorstehenden Winter einrichten.

Endlich eine Bleibe, die ihr gefiel und in einer Gemeinschaft in der sie sich aufgehoben fühlte. Jeder war für sich und doch war man füreinander war, wenn man sich gegenseitig brauchte.

Nun kam er und stellte sich als neuer Besitzer des Nebengrundstückes vor. Nett, wortkarg, recht unauffällig gekleidet, aber sympathisch. Freunde schien er keine zu haben, oder sie wohnten zu weit weg, denn er kam immer allein. Spontan hatte sie, als er sich bei ihr wie auch bei den anderen die im Rund wohnten, vorgestellt hatte, ihm angeboten das Haus zu zeigen und während der gröbsten Umbauten solange Sanitäres und Küche nicht benutzbar waren, in ihrem Gästezimmer unterzukommen. Der Raum war leer und eingerichtet, es war warm bei ihr, im Moment hausten nur die Katze und ein Zweitfernseher darin.

Er dankte und nahm an. Was sollte er auch anderes tun, anscheinend war er recht erleichtert.

Vieles erkennt und sieht man ja erst dann wenn man es lebt. Mittlerweile hatte sich das Wetter geändert, Stürme zogen um die Häuser, es wurde ungemütlich kalt. Auch der erste Schnee wurde gesichtet. Bevor er mit dem Möbelwagen ankam, bevor ein Ofen angeliefert wurde, hatte sie noch mit den Nachbarn über die Situation gesprochen, doch keiner bot sich spontan an.

Links war kein Platz, rechts war mit einem Paar das Haus genügend besetzt, ein paar Häuser weiter wäre noch eine Möglichkeit gewesen doch von dort rührte sich keiner. Haus Nummer 18 und 23 waren betagte Rentner die Bewohner, für die wäre eine Hilfe recht aufwendig zu leisten gewesen. 100 Häuser im Rund, eingemeindet zur  2 km entlegenen Stadt, doch hart erkämpft die regelmäßige  Müllabfuhr in den kleinen Straßen und ob im Winter tatsächlich die Straßen geräumt wurden,  stand noch nicht eindeutig fest.

Der Stadtrat meinte, erst wenn alle Häuser wieder bewohnt wären, dann könne man darüber reden noch etwas mehr für die Wohnanlage zu tun. Alle wollten sie, dass weitere Häuser bewohnt würden, denn alle hatten Vorteile davon, doch was dafür tun, dafür bot sich keiner an. Sie verstand es nicht, warum nur, wo blieb bei den anderen die Nächstenliebe die sie selbst ohne groß zu bitten, erfahren hatte?

Sie schüttelte den Kopf und beschloss einfach zu handeln. Wollte sie Vorbild sein, Bewusstsein schaffen?  Weder das eine noch das andere, sie wollte ohne groß darüber nachzudenken, einfach nur jemandem anderen helfen, einfach nur tun.

Doch eine Gemeinschaft kann nur funktionieren wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Neid, Missgunst und mangelndes Vertrauen, üble Nachrede und Vermutungen die nicht den Tatsachen entsprechen, darauf kann man keine Häuser aufbauen.

Nicht lange Zeit verging und sie wurde von einigen Nachbarn mit merkwürdigen Blicken angesehen. In der Zwischenzeit aß er bei ihr, baute um und an, schlief aber schon in seinem Haus wo er sich im Obergeschoß provisorisch eingerichtet hatte. Doch es gab weder fließendes Wasser noch eine Küche die aufgebaut war. Die etwas argwöhnischen Blicke bekamen heimliche Worte, die nur leise geflüstert ertönten.

Vorsicht – Achtung – der will was von ihr. 

Eine alleinstehende Frau, wie kann die so etwas tun, dafür muss es doch einen Grund geben. Gründe, die nur ein anderer in seiner Phantasie sieht. Ihre Freunde im alten Zuhause verstanden sie, dachten ähnlich wie sie, hätten vielleicht anders gehandelt, warnten sie zu vertrauenselig oder gar gutgläubig und zu hilfsbereit zu sein, aber akzeptierten ihre Schritte.

Die Blicke ignorierte sie, sie wusste was sie tat und warum sie es tat. Sie half nur da wo die Hilfe gebraucht wurde. Erst als die Wochen ins Land zogen, sein Dasein akzeptiert und er bekannter wurde, hatte man anscheinend verstanden, dass er nichts Böses beabsichtigte, nur ein neuer Fremder in einer bestehenden Gemeinschaft sein wollte, aber da war das Unglück schon geschehen.

Die üble Nachrede die auch als Besorgnis verstanden sein wollte, hatte die Frucht getragen; „der nutzt sie aus“.

Damit müssen nun beide leben.

In einer Gemeinschaft in der gegenseitige Hilfe selbstverständlich sein sollte.
Gesunder Egoismus, wo hört er auf, wo fängt er an?

Das weiß nicht jedermann.

 

In guten und in schlechten Zeiten
gilt doch nicht nur für den Traualtar
nicht nur in einer Ehe,
das gilt auch in der Freundschaft,
in der Gemeinschaft mit anderen
warum versteht man das nicht?

 

Gemeinsam allein
Gemeinsamkeit schätzen
ist in guten Zeiten auf dem Rasen sitzen, feiern
ist gut Freund sein
Um in schlechten Zeiten allein gelassen  zu werden
Kann das wohl kaum sein

gute Verständigung und Kommunikation
ist miteinander
In allen Zeiten miteinander eins zu sein

 

© Angelface

weitere gedanken und geschichten finden sich im Blog

http://wokinisblog.blogspot.de/

 

10.11.2015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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