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Schreibwetter, es regnet und ist kalt, was gibt es da besseres als auf die Tastatur zu trommeln
und ein wenig zu schreiben,denn es vertreibt einem die Zeit.

"Schreibwetter" ist eigentlich immer, egal wann man schreibt, ob tagsüber, in den Nächten, auch mal mittags auch am Abend, ja, selbst mitten in der Nacht habe ich oft davor nicht Halt gemcht..

 

Nicht die großen Ereignisse sind es mitunter, die begeistern und  betören, oft sind es die ganz kleinen die uns begegnen, die uns zum lachen bringen und die man gerne weitererzählt.

Gestern war ein blöder Tag, irgendwie konnte ich ihm nichts Gutes abgewinnen.

Er war kalt. Er war unwirtlich, er war öde und trübe.

Petrus hatte richtig zugemacht und anscheinend keine richtige Laune uns ein wenig weiter Sonne und Wärme zu schicken. Die Schafskälte, hörte ich später, hatte Einzug gehalten.

Bestimmt hatte er sich einen Tag vorher noch so richtig verausgabt, denn da gab es noch Sonne pur, die ich bis zum späten Abend genossen habe.

So richtig mit Buch auf Terrasse, mitten im lauwarmen Wind, leicht bekleidet schenkte ich Haut und Haar
viel frische Luft und ganz viel milde Sonne.

Erst spät – mitten im noch sonnigen Abendrot,  ging ich hinein und gönnte mir Salat, Schinken, Toast und Co und merkte nicht einmal wie schnell der Tag verstrichen war.

Der Wonnemonat Mai, in diesem Jahr nicht ganz so wonnig wie erwünscht,  zwar oft sonnig, aber ebenso oft mit starkem Regen durchtränkt, war vorbei.

Juni schreibt nun schon der Kalender und ich fragte schon einige Male bei meinem Hauswirt nach wo denn  in diesem Jahr die Schäfchen bleiben.

Die Wiesen bei uns auf dem Grundstück stehen längst meterhoch und sind nicht mehr mit dem Rasenmäher zu stutzen, deshalb sind auch seit knapp einer Woche die beiden Pferde da, die dafür sorgen sollen, dass die Parzellen alle schön säuberlich abgefuttert werden.

Jeden Tag werden sie zum Reiten ausgeführt, erklettern unseren Berg leichten Hufes und sind beide gesund und munter.

Ich füttere und streichle sie nur, hinauf auf die edlen Rücken steige ich nicht, obwohl es mich manchmal schon sehr juckt, doch nachdem ich einmal abgefallen bin, gehe ich lieber anstatt zu reiten.

Ich lag also, während von außen mittlerweile der dichte Regen gegen dieDachscheiben prasselte, unnütz und ziemlich untätig auf der Couch und ließ den Tag einen guten Mann sein.
Da rief mich eine Freundin an und erzählte mir übers Handy, sie würde gleich zum Kaffee vorbeikommen.
“Auja, super“, sagte ich, „ komm, ich freu mich“.

Leckeren Kuchen hatte sie mit, sodass unser Hüftgold wieder gemeinsam  ansetzen konnte.
Geteiltes Leid ist halbes Leid und auch der Kuchen schmeckt in Gemeinschaft besser.

Irgendwann hatten wir uns ausgequatscht, alles Neue beredet, der Regen ließ zeitweilig ein wenig nach und wir wurden müde.

Um sie und mich wach zu halten raffte ich mich auf und wir gingen auf die Terrasse um meine Tomatenpflanzen die schon über Meterhoch im Kübel unter der weißen Vorhanggardine vor sich hinschlummerten zu bewundern, auch um sie auszugeizen und wieder neu einzupacken. Sie meinte noch, ach wie schade, du siehst  ja kaum wie sie wachsen, wenn es ständig regnet und du sie zudecken mußt.
Aber ich fühl es wenn der Wind über sie streicht, sagte ich…und lachte.

Da hörten wir ein fürchterliches Geschrei. Merkwürdige Laute.
Der Wind trug sie mit dem Nieselregen zu uns herüber.

Ein Reh in den Fängen eines wilden Hundes? - fragten wir uns? Die Kühe auf der Weide, eventuell eines der Schafe dass sich im Weidenzaun an der Straße verhangen hat? So blickten wir uns nur an und sie packte wortlos ihren Schlüssel in die Hand.

Ich zog mir blitzschnell die Regenjacke über und wir marschierten zum Auto.

 

Die Straße runter bis zu Michi dem grauen Kater tat sich nichts. Kein Geschrei, kein Geblöke, kein auffälliges Geräusch, gar nichts. Wir kurbelten die Fenster herunter, horchten, lauschten, suchten, guckten rechts und links, bis in die Büsche und dahinter. Etliche Male hielten wir an.

Michi wunderte sich sicherlich. Der lag unter seinem Dach auf seiner Hütte und hielt unter seinem schützenden Dach Siesta. Er guckte nicht mal hoch als wir vorbei kamen, schnarchte weiter.

Wir fuhren langsam an ihm vorbei und sahen einen einsamen Spaziergänger mit einem schwarzzotteligen Hund, beide wanderten pitschenass den Berg hoch.

Angetan mit Rucksack und Hundepfeife der Herr, mit dem Zottelfell der Hund, trieften sie vor Nässe, blieben stehen als sie uns laut rufen hörten. Der Hund war blitzschnell im Gebüsch, sein Herrchen wollte schon hinterher, da überlegte er es sich im letzten Moment anders-

wie sollte ich ihn aufhalten?
Ich rief einfach immer nur dem Geräusch hinterher „Halloho, jemand da?“

Fühlte er sich angesprochen, oder der Hund etwa?

Auf jeden Fall antwortete er und wollte wissen, wen wir suchen.

Keine Ahnung sagten wir, es schreit jemand hier jämmerlich in der Gegend, danach wollten wir uns umschauen.

Er hatte nichts gesehen, nichts gehört, erzählte uns aber er befände sich auf großer Deutschland-Hessentour und wollte die Lande begucken.

Hessen sei ein Wahnsinns Waldgebiet und das faszinierte ihn so, er sei schon seit über einer Woche per Pedes unterwegs und nächtige auch mit seinem Hund außen in Scheunen.

Ein vom Alter her schätzungsweise Mittvierziger, der sich alleine mit Hund daran macht die Gegend zu erkunden, den sieht man ja nicht alle Tage, zumindest nicht bei mir auf dem Berg.

Wir plauderten ein wenig während uns der pitschenass Regen in die Krägen ran.

Was er uns alles erzählte war so wunderschön und interessant, ich hätte ihm stundenlang zuhören können, da erklang wieder dieser Ruf, diesmal ein wenig weiter weg in der Ferne.

Wir müssen weiter, entschuldigten wir uns und stiegen wieder in den Wagen, ließen zwei Bündel nasse Wanderer zurück.

Eine Runde quer über den Berg fuhren wir, geradewegs durch das Dorf und wieder zurück. Die gegenüberliegende Straße von meiner den Berg steil hoch, quer durch Matsch und Pfützen die mittlerweile zu kleinen Bächen angewachsen waren.

Scheisswetter, wer mag da nur so jammervoll schreien wie ein kleines Kind, wunderten wir uns, denn jedes Mal wenn wir die Fenster herunterkurbelten und lauschten, tat sich nichts mehr.

Schließlich gaben wir auf und fuhren wieder heim.

Nach einer Stunde fuhr meine Bekannte wieder heim.

Kaum war sie vom Hof gefahren, hörte ich wieder so ein leises entferntes Geräusch, nun klang es eher nach einem zarten Blöken.

Da ließ es mir keine Ruhe, ich ging nach unten in den Hof, von dort auf die große Wiese. Was erblickte ich dort. Im Nebengehege gleich neben den Pferdchen?

Die kleinen Minischafe waren angekommen, eins hell, das andere dunkel in zartem Braun, eingetroffen während der Zeit als meine Bekannte kam und selbstverständlich, klein und allein wie sie jetzt waren, riefen sie kläglich nach der Mutter, die ihnen abhanden gekommen war.


Nun hatte quasi ich sie. Sollte ich nun wieder Mutterersatz spielen wie schon in den Jahren vorher?

Etwas verschreckt, dennoch neugierig linsten sie aus einem Gebüsch heraus, indem sie sich versteckt gehalten hatten, während wir mit dem Auto in der Gegend herumgefahren waren um nach dem unerklärlichen Geräusch zu suchen.

Entzückende kleine,  noch waren sie Babyschafe. Nun waren sie da und wir können sie den ganzen restlichen Sommer über täglich bestaunen.

Hoffentlich gewöhnen sie sich bald ein.
Ende Juli
Mittlerweile haben sie sich zu ganz entzückenden Geschöpfen entwickelt, ja, fast könnte man sagen ,
sie sind erwachsen geworden, aber unheimlich zahm.

Wenn man an den Zaun kommt, eilen sie sofort herbei, butzen mit den Köpfchen die schon stattliche kleine Hörnchen zeigen. Sie freuen sich wenn du ihnen ein Kleeblatt reichst, ein wenig Löwenzahn aus der Wiese nebenan; ein Stück trockenes Brot oder Brötchen.
Man kann sie streicheln und ins Mäulchen fassen, sie lecken dir die Hand ab. Sie butzen dich zutraulich an als wären sie Katzen, oder auch Hundis, es ist herzallerliebst mit ihnen umzugehen.
Sie meckern freudig wann immer du zu ihnen kommst.
Das Fell ist dichter und verändert sich in der Farbe, doch ihr Zutrauen zu mir haben sie nicht mit dem Erwachsensein verloren, und das ist schön.
Morgens zum Frühstück ein Gruß, ein lieblicher Laut, schon antworten sie.

Natur pur und ich möcht es nicht missen.

 

 


 Mittlerweile indessen ist daS JAHR VERGANGEN UND ES GIBT SIE NICHT MEHR:

Im November fiel schon der erste Schnee, die Wiesen so schön grün, fingen an sich langsam weiß zu färben, es wurde kalt, sehr kalt..

Zwar hatte der Hauswirt etliche Male das Angebot der ehemaligen Halter dass sie den Winter über mit in den Stall dürften wo sie herkamen, doch er  meinte, wären sie "älter als ein Jahr, schmecken sie schlecht...

brauchts dazu einen Kommentar,????
                            von mir nicht, ich hätte sie den Winter über durchgefüttert und behalten.

© Angelface

 

 

 

 

 

 

 

 



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