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Anthologien und deren Texte sind etwas ganz besonderes..
eingestellt unsere Freiheit am 19. März 2013

kann man Träume deuten?


ich schreibe gerne mit in Anthologien, weil das Schreiben dort für mich etwas anderes ist,
die Gedanken der anderen  - überhaupt die Zusammenarbeit mit anderen - inspiriert mich, wecken mich auch oft auf aus meinen Träumen und zeigen mir die Sicht der anderen zu einem neuen Thema...
im Buch
unsere Freiheit haben wir versucht in der Gruppe des Atelierfensters unsere Freiheit darzustellen
unsere Freiheit



sind Träume wahr?

 

Sind Träume Schäume

… ist was Wahres dran, oder war es nur ein böser Traum?

  

Heute Morgen so gegen sechs erwachte ich, es stürmte und war kühl.

So stand ich auf, machte mir einen Tee und legte mich wieder hin.

Ich träumte und die Bilder waren so plastisch, der Eindruck so stark, so will ich ihn später,

in meinen eigenen Worten hören.

I n meinem Traum erschien ein Bild, es war an der See.

Die Luft war warm, die Sonne schien, ich befand mich in einer wunderschönen Umgebung.

Um mich herum, Meer, weiße Gischt am Strand, weißer Sand. Merkwürdigerweise hatte ich dicke bunte Lockenwickler auf dem Kopf und trug nur ein leichtes Nachthemd am Körper, war aber am Strand.

Ich lag auf einer großen weißen Liege, die mit einem Laken bedeckt war.

Um mich herum befanden sich meine Habseligkeiten.

Das Hemdchen das ich trug, war kurz und aus einem dünnen hellen fast durchsichtigen Baumwollstoff, ich hatte nichts drunter und fühlte mich schutzlos.

Eine Badetasche mit wenigem Inhalt gefüllt stand an meiner Seite.

Darin ein buntes T-Shirt in rosa, meine Shorts, ein Badeanzug,  mein Handy, meine Brieftasche, eine Flasche Wasser, zwei Bücher, meine Zigaretten. Ich hatte vor auf meine Freundinnen aus dem Hotel zu warten die nachkommen wollten.

Über meinem Kopf ragte ein bunter Sonnenschirm, dessen Farben mich gegen die Sonne abschirmten. Um mich herum, ein nahezu leerer Strand, weiß, der Sand flimmerte in der Sonne und zog sich meilenweit vor meinen Augen dahin.

     Ich schloss sie und träumte, träumte in meinem Traum.

Ein Geräusch weckte mich und ich sah zu meinem großen Erstaunen, dass meine Liege bevölkert war. Es war laut.

Kinder spielten lachend rund um meine Liege mit einem Ball. Sie sprangen und hüpften, hatten alle bunte Kleider, Röckchen und Hosen an, waren so im Alter von zwei bis drei Jahren und inmitten der spielenden Kinder saß ein großer, dicker Herr in einem weißen Tropenanzug und weißem Schlapphut am Fußende meiner Liege. Er hatte wulstige unangenehme Lippen, stechende schwarze Augen und war irgendwie voluminös, verfügte über eine näselnde Stimme mit der er leise vor sich hin sang, er musterte mich.

Wer sind Sie fragte ich ihn, was wollen Sie von mir, was machen Sie auf meiner Liege?

Er gab mir keine Antwort.

Ich blickte mich um. Außer den Kindern und ihm war niemand in meiner unmittelbaren Umgebung und Nähe. Weit hinten am Horizont sah ich einige Badegäste am Strand, den Wellen entlang nachlaufen. Sie bückten sich, hoben Steine auf, waren anscheinend  beschäftigt und blickten nicht zu uns hin.

Ein Polizeiauto mit laufendem Motor stand mit geöffneten Türen circa  dreißig Meter weg an einer Imbissbude. Sie unterhielten sich laut lachend und frotzelnd mit dem Wirt an der Theke, einem Jüngelchen von circa zwanzig Jahren. Sie schauten zu mir und der Szene die ich bot hin.

Was sollte ich mit diesem Herrn tun, der mich da offensichtlich belästigte.

Ich wollte ihn nicht sehen, mir war er irgendwie aufdringlich und unheimlich, also schloss ich kurzerhand meine Augen wieder und dachte ihn mir weg, denn im
 Traum ist man stark, im Traum kann man alles.

Als ich das nächste Mal in meinem Traum wieder erwachte, war alles um mich herum weg.

Ich lag auf meinem Laken mitten am Strand, hatte immer noch mein Nachthemd an, ich sah es genau denn meine braunen Beine steckten im Sand und fühlten sich an wie festgefroren, ich konnte sie nicht befreien, konnte nicht aufstehen.

Der unangenehme Dicke im weißen Anzug lag, Pfeife rauchend mit dem Sonnenhut auf seiner fiesen Birne, auf meiner Liege ein paar Meter weiter. Er lächelte siegesgewiss.

Über ihm ragte der Sonnenschirm und flatterte im Wind, es war der gleiche oder zumindest hatte er dieselben Farben. Die Kinder waren verschwunden.

Ich blickte mich um, die Polizisten waren immer noch am gleichen Ort und lachten.

Ich hatte den Eindruck mittlerweile waren sie betrunken.

Ich rief ihnen zu, bitte helft mir, der Dicke hat mir meine Liege und sämtliche Habseligkeiten geklaut, in der Tasche waren mein Handy mit dem ich mich hätte bemerkbar machen können, meine Ausweispapiere, etwas zum anziehen.

Ich bekam keine Antwort, sie schauten nur zu mir herüber und lachten, anscheinend hielten sie das Ganze für einen großen Spaß.

Ich wusste, ich musste mir selber helfen.

Ich zog mit großer Mühe meine Beine aus dem dichten, sie fest umklammernden Sand und stellte mich auf sie, ich wackelte.

Ich wackelte mehr als ich ging zu dem Mann auf der Liege hin.

Der schaute mich nur hämisch an, seine Augen hinter den Brillengläsern funkelten mich tückisch an.

Ist was? Fragte er und grinste.

Das ist meine Liege, sind meine Sachen, sagte ich und fragte warum haben Sie sie genommen, das ist Diebstahl.

Den Diebstahl müssen Sie mir erst beweisen, grinste er zurück.

Haben Sie jemanden der es bestätigen kann, dass ich Ihnen was weggenommen habe?

Nein, stotterte ich, ich habe geschlafen, das wissen Sie doch selber, das haben Sie doch selbst gesehen als Sie mich bestahlen und wo sind die vielen Kinder hin?

Welche Kinder? Fragte er zurück. Sie spinnen wohl, Sie haben Halluzinationen, hier sind keine und gab es nie Kinder.

Ich stand hilflos da und sagte nur, bitte geben Sie mir meine Sachen zurück, meine Tasche, da ist alles drin was ich habe.

Holen Sie sie sich doch, Sie haben doch Arme und Beine grinste e r zurück und zog paffend an seiner Pfeife.

Er bedrohte mich nicht, rührte sich nicht vom Fleck, ganz im Gegenteil er räkelte sich brummend genüsslich auf der Liege. Ganz genau konnte ich meine Tasche aus der ein rosa T-Shirt heraushing erkennen.

Die Bedrohung ging aus der stoischen Ruhe aus, die er ausstrahlte, ganz sicher, so als würde ihm nie etwas geschehen wirkte seine Massigkeit auf mich wie ein böser Traum, gegen den ich nichts ausrichten konnte.

Bitte, bettelte ich…er reagierte nicht mit einem Wimpernzug seiner dichten Augenbrauen.

Na, junge Frau, hörte ich dann plötzlich in meinem Rücken, die Polizisten kamen auf mich zu, ihre in ledernen Stiefeln bekleideten Füße stampften durch den heißen Sand der meine bloßen Füße umspülte. Sie taten mir weh, schmerzten.

Was haben wir denn hier, haben Sie Probleme mit dem Herrn?

Dieser lachte nur und sagte, ich weiß nicht was die junge Frau von mir will. Ich liege schon seit Stunden hier, relaxe in der Sonne und alles was hier liegt gehört mir.

Ich widersprach ihm und deutete auf meine Tasche.

Die gehört mir sowie auch die Liege, die er mir unter dem Hintern weggeklaut hat.

Die Polizisten lachten.

Sie wollen uns doch nicht erzählen dass man einem anderen etwas direkt unter dem Hintern wegstehlen kann, also das erscheint wirklich unmöglich. Sicher haben sie nur schlecht geträumt und bilden sich das alles nur ein. Wir haben nichts Derartiges bemerkt und gesehen.

Inmitten dieser anscheinend unauflösbaren Situation gab es einen lauten Knall und ich erwachte in meinem eigenen Bett. Meine Füße hatten sich in der Bettdecke verkeilt und hielten sie auf der Seite fest die mich durch die Schraube darin immer schmerzte.

Was will mir dieser Traum, der der reinste Albtraum war, sagen?

Dass ich mich zukünftig von dicken fetten alten Männern in weißen Anzügen mit ebensolchem Schlapphut fernhalten soll weil sie mich überrennen und stärker sind als ich?

Ich weiß es nicht, knabbere aber noch an den Bildern, dass ich hilflos bin und mir in manch Situationen nicht selbst helfen kann.

© Angelface


 

Montag 9.Juli 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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