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Schau nach vorn


Tagebucheinträge:

 

Die Nacht ist kalt und vor dem Fenster liegt tiefe Dunkelheit.

Als ich mich an den PC setzte, wusste ich noch nicht wovon ich schreiben würde, es ergibt sich, es ergibt sich immer.  Oft sogar alles - vieles womit man nicht rechnet,  ergibt sich wie von selbst.

„Schau nicht zurück, schau nach vorn“, und „gratuliere, nun du auch“, das sind so die Worte die ich mit meinem Auszug verbinde und die ich von meinen Anrufern höre, denen, die vor mir hier waren und längst gerne ausgezogen sind..

Ich verbinde immer, stelle Zusammenhänge her, ergründe warum was geschieht.

Doch manchmal gelingt es nicht Hintergründe zu durchschauen, dann sage ich mir“ ach lass es, manches kann man nicht verstehen, vielleicht ist es auch besser so“, und „alles muss auch ich nicht verstehen“.

Zu jedem Vorwärts gibt es ein Rückwärts und das Rückwärts ist das Verlassen.

Ich verlasse jemanden ungern.

Es macht mir nicht das geringste aus, Gegenstände herzugeben, mein letztes Hemd zu verschenken, bin gerne großzügig weil andere beschenken gleichzeitig sich selbst beschenken bedeutet, aber ich hänge an den Geschichten, die diese Gegenstände mit sich tragen, die ich verschenke.

An allem hängen Geschichten, Gesichter die ich kenne, Erinnerungen an Begebenheiten.

Wenn ich jetzt Zeit und Wohnort wechsele wird das präsenteste sein, nicht mehr zu frieren.

Fünf Uhr morgens, Hand an die Heizrillen, sie sind lauwarm, wunderbar, aber selten.
Ist da ein kleines Wunder geschehen?

Ich öffne die holzgetäfelte Tür die in die Gaube führt, lasse Mimmi und gleichzeitig einen Schwall eiskalte Luft herein, aha, da hat jemand etwas kapiert.

Mimi, die kleine runde Winterspeckkatze duckt sich, der Bruder steht schon bereit sie entweder zu begrüßen oder ihr eine Morgenwatschen zu verabreichen, was davon eintrifft, weiß man nie vorher.

Sie verzieht sich, klettert ein wenig mühsam auf ihren Fluchtpunkt, den Katzenkratzbaum am dunklen Fenster.

Er hingegen murrt, er spürt die Unruhe die in der Luft liegt.

In diesen Tagen kommen wir selten zur Ruhe. Zu viel muss vorbereitet, organisiert, delegiert werden, zu viel erledigt, mein Tinnitus bremst mich manchmal aus, dann geht gar nichts mehr.

Was ich mitnehme ist ein kranker Fuß, ein schwaches Bein, das würde ich gerne hierlassen und auf zwei wieder Gesunden durch ein neues Leben laufen, doch Wünsche werden selten wahr.

Was ich sonst hierlasse, wird nicht von großer Bedeutung sein. Alles Wichtige, meine Gedanken und Gefühle, die nehme ich mit, verpflanze sie und setze sie in neuer Erde ein.

Aber erst muss noch viel Arbeit erledigt werden, damit bin ich größtenteils allein.

Ein gutes Drittel habe ich geschafft. Nun warte ich noch auf Adressen, Informationen, Zusagen die eingehalten werden und wenn mich auch nur die geringste Unsicherheit packt, ein Gefühl, ich könnte mich nicht auf etwas Gesagtes verlassen, lasse ich professionelle Hilfen  den Rest erledigen, lehne mich zurück  und übe schon mal tüchtig das Vorwärts schauen.

 nächster Eintrag....

Und noch eine Nacht in der ich nicht untätig bin.

Vor mir liegen viele Aufgaben.

Zurück lasse ich viele Geschichten, viele Begebenheiten, viele Gedanken.

Die Bücher, die ich aussortiert habe, sie stehen wie eine Betonwand so schwer vor dem Bücherregal auf dem Boden und schauen mich an.

„Willst du mich wirklich hergeben“, scheinen sie mich zu fragen.

Die Gesichter auf den Einbänden lächeln mich an.
Viele Nächte haben sie mir versüßt, so manch Langeweile vertrieben, mich abgelenkt und unterhalten.
Immer dann, wenn mich eine nicht lösbare Situation erfasste, haben sie mich getröstet und ich mich in sie hineingeflüchtet.

Keiner konnte mich abhalten ein Buch zu lesen, wenn ich das wollte.
Als ich monatelang, ohne mich groß bewegen zu können wie ein nasser Sack auf der Couch lag und nichts anderes tun als lesen konnte, weil mich mein gebrochenes Bein  davon abhielt anderes zu tun, waren sie mir Freund und Feind zugleich.

Ich verstehe den alten Herrn, den ich neulich auf dem Flohmarkt traf,  der mir erzählte, dass er in seinem ganzen Leben noch kein Buch weggeworfen hätte und nun an seiner Sammlung fast zu ersticken droht und sich nur widerwillig von dem einen oder anderen trennt. Es sind Kleinode, Kostbarkeiten für ihn.

Ich verstehe den Wert der Bücher, der geschriebenen Zeilen die mein Leben  oft so beeinflussen. Ohne Bücher vor der Nase wäre ich nicht der Mensch der ich bin. 

Viele nehme ich mit, unwichtige, schon gelesene sortiere ich aus und verschenke sie um Ballast abzuwerfen.
Die Biographien und Lebensläufe anderer, die Gedichte und meine Tagebücher werden mich nach wie vor begleiten.

 Ach ja, - vor einigen Nächten träumte ich, dass meine Asche zwischen Buchseiten verschwindet, deren Seiten schwärzt und  zurückbleibt was mich ausmacht, eine Lesende zu sein. Wie erstaunlich, welche Träume können einen doch begleiten.

Wenn ich vorwärts schaue, sehe ich Buchrücken über meinem Kopf auf einem Steinsims stehen und erinnere mich, diesen auf einem Bild der neuen Wohnung wahrgenommen zu haben.

Dort steht der alte Glasschrank von meiner Oma, die mit 96 Jahren verstorben ist und an die ich oft denke, immer dann wenn ich auf ihren Schrank schaue; auf das schöne alte Silber darin - daneben steht der Sekretär, aufgeschlagen der Deckel, auf dessen Konsole ein angefangener Brief…

Gedämpftes Licht liegt über dem Raum und eine gestreifte Katze liegt auf einer Wolldecke am Fußende auf dem Bett. Leise den Kopf schüttelnd verziehe ich mich wieder in mein Bett und denke daran, nicht zu vergessen, dass ich auch dieses hierlassen werde. Einfach nur den Hammer nehmen und einmal drauf hauen, weg damit. All das nur Ballast, kauf dir ein neues ( Bett)  denke ich, schau nach vorn.

Mittlerweile bin ich wie paralysiert von diesem Gedanken.
Sie bewegen mich, durchkreisen den freien Raum den ich mit meinen Vorstellungen fülle.

Die Zukunft liegt wie ein offenes, noch ungelesenes Buch vor mir und ich bin gespannt darauf wie es mich empfängt und unterhält.

Sissi hat in ihrem letzten Gästebucheintrag an mich geschrieben was ich sehr, sehr passend finde und was wahr ist, d.h. ich binde sie mit in meine Gedanken ein und sie tut es mit meinen, sie denkt mit..

Worte, die da  waren und für die ich ihr danke:

Zitat: "Dein neues Zuhause bedeutet Veränderung und du wirst dein Heim schöner machen als das Alte. Abschied ist immer schmerzlich, doch du hinterläßt ( nur mehr ) eine leere Hülle.
Dein Heim ist nur schön durch dich und die alte Bude wird leer sein und nicht mehr heimelig, wenn du gegangen bist".

Zitat Ende...

ein herzliches Danke...liebe Sissi, das stimmt.

Und es schneit und schneit

Und schneit

Und ich bin es so leid

Ständig die gleichen Bilder zu machen

Aus dem Fenster

Auf den Hof und die Wiese

Vom vielen Schnee

Und dem schneeigen Weiß vor dem Fenster

Das mich so langweilt

und der Hund auf der Wiese bellt nicht

grad so ganz begeistert den wilden Schnee an

auch die Rehe beeilen sich unter die starren Büsche zu kommen

hungrig schauen sie mich mit großen Augen an

ich bringe das heu für sie

wer wird es in Zukunft tun?

ich bin mir sicher keiner

und so

 steck ich mir eine

Zigarette an

Und gönn mir eine starke Tasse Kaffee

während er, der fremde Hund den Hundekuchen den ich ihm hinstrecke

verspeisen kann

 

 

© Angelface  ..................  sonntag 20. Januar


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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