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Vernunft, vernünftig, was ist das? Ich schreibe gerne Briefe, das ist hinlänglich bekannt.


  langer Rede, kurzer Sinn.
 

mit und nachdenken gehört zur Vernunft

doch, wer will schon immer vernünftig oder rein vernunftgesteuert sein… ist das nun spaßig?

Ich glaub das ja eher nicht.

Verstehe, klar -  Unterschiede müssen sein.  Es muss Menschen geben, die sich immer und in jeder Situation rein von der Vernunft, vom kühl kalkuliertem Kopf…andere, die sich nur von ihren Hormonen oder dem Gefühl steuern lassen, wieder andere, die auch bauchgesteuert handeln oder auch schreiben, was mit anderen Worten bedeutet, sie leben mit Gefühl und Emotion und vermischen beides mit der Vernuft zu einem Einheitsbrei zusammen.

Es gibt Menschen, denen es ausgesprochenes Vergnügen bereitet reine Geschäftsbriefe zu schreiben.

      Klar, akzentuiert, auf den Punkt kommend, kühl und sachlich, kurz und knackig um sich deutlich und akzentuiert zu verständigen. Doch das ist nicht jedermanns Sache.

Auch ich sehe mich durchaus in der Lage einen „coolen“ Geschäftsbrief zu schreiben.

Immer da, wo es hingehört.

In eine Bewerbung beispielsweise würde man niemals etwas gefühlsbetontes schreiben, da wäre man ja bescheuert. Ein Geschäftsbrief an eine Firma, eine Versicherung, ein Amt:

da ist reines „Betrifft“ das Thema, obwohl man den Begriff an sich nicht mehr schreibt. Darunter kommt die Kundennummer, das Aktenzeichen dann die Beschreibung der Sachlage, kurz, knapp, bündig.

Soll ja schließlich kein Buch oder Freundesbrief werden.

Briefe schreiben ist eh ein Thema, aber ein anderes..

Ich kenne Leute, die sagen: Ach, ich weiß nicht was ich sagen soll, deshalb schreibe ich keine Briefe, keine Karten, keine Mails, PN’s und was es sonst noch so gibt, keine langen Episteln.

 Armes Volk ohne Worte sag ich dazu nur, ihnen fehlt die Bereitschaft zur Grundkommunikation. Wahrscheinlich reden die auch nicht viel, kein Wunder, ihnen fehlen die Worte.

Man kann lernen sich mitzuteilen.

Wer es nicht kann, braucht sich nicht zu beschweren wenn dann irgendwann kein Austausch mehr möglich ist. Der Rest ist dann jahreslanges Schweigen.

Vor Jahren, das ist schon lange her, sie ist längst tot, wahrscheinlich an ihrer Kühle und Leblosigkeit erstarrt, hatte ich eine gute alte Bekannte.

 Wir zogen die Kinder die gleichaltrig waren, sozusagen zusammen auf. Ihr schrieb ich nach meinem Umzug nach Hessen noch ein Jahr lang immer wieder Briefe um den Kontakt nicht gänzlich zu verlieren.

Sie schrieb, wenn überhaupt – mal ne Karte zurück, auf der stand, “hier ist alles in Ordnung, mir geht’s ganz gut!“ das war so wie eine Urlaubskarte aus dem Süden für mich, ich konnte kaum den Wetterbericht daraus ableiten.

     Nach einem Jahr gab ich es auf, es war mir dann auch zu beschwerlich, zu mühsam, zu gedrechselt immer in einen kahlen Wald ohne Echo hineinrufen, das erschien mir auch nicht besonders produktiv oder lustig.

3 Jahre später rief sie dann mal an und beschwerte sich nichts mehr von mir zu hören.

      Ich sagte nur: „Hä, was willste? – und dann“ Siehste, so geht das“ – sie hat’s nicht verstanden, war dann nicht mehr mein Thema.

Würden nur geschäftsbriefartige, sprich kurz und bündig der reinen Information zugedachte „Briefe“ geschrieben werden, und an den Adressat ankommen, denke ich, würde sie keiner besonders interessiert lesen, oder er hätte zumindest weniger Spaß daran als würde ihm von der gleichen Person ein netter, mit persönlichen kleinen Anekdoten bespickter kleiner Brief mit einem  Geschichtchen zu lesen gegeben werden.

Alles Kokolores höre ich schon im Hintergrund.

Fass dich kurz, schreibe bündig. Schreibe was passiert ist, Fakt ist was du willst, äußere dich so dass ich es verstehe. Nun, das ist nicht so ganz mein Fall. Nicht im Alltag, nicht bei meinen Geschichten oder Briefen.

Oha,  - bei manchen Empfängern meiner liebevoll verfassten Briefe sehe ich schon ein zur Höhe gerolltes Auge, höre ein Seufzen, sehe den wackelnden Fuß, die Ungeduld.

Sehe dahinter die Frage, was will sie mir sagen.

   Ich mag lieber meine blümchenbunte Wortakrobatik, meine Wiese voller Gänseblümchen in denen die Bienchen und Hornissen herumtoben, meine erfundenen Umschreibungen die auch mal ein Rätsel aufgeben, etwas zu schreiben was den anderen auch mal zum nachdenken bringt, die  – wie hat sie das denn nun wieder gemeint – Frage in den Raum werfen, die beim Lesen entsteht.

Fragezeichen, lacht – nein…

Wer es nicht mag, wem’s zuviel ist, der kann es ja überlesen, schmunzeln, oder auch zwischen den Worten nach einer für ihn passenden Erklärung suchen, viel Spaß damit, Herr oder Frau vernunftbegabt.

Ich kenne auch andere, die gerne lesen und mich auffordern, mach doch daraus ein Buch, liebe Angelface, dann lächle ich und sag, nein, ist mein Kind, das behalte ich.

Geschäftsbriefe hingegen, in denen ich formuliere was ich will, die leite ich gerne weiter.

Nur ganz am Rande erwähnt, meine Katzen können mit Geschäftsbriefen auch wenig anfangen, sie hören lieber zu wenn ich ihnen kleine Geschichten erzähle.

   Ach, Leute, genug geplappert -  der Tag wird schon hell, der Morgen graut und Merlin kommt maunzend herein und erzählt mir wo er überall war und was er alles in der Nacht erlebt – und dass er nun ziemlichen Kohldampf hat, der ist eine richtige Plapperschnute, wette, ja da bin ich sicher, das hat er von mir.

 

 

oha - das gehört nun eindeutig zur Geschichte Kopf und Bauch

      Geschichten - raus aus dem Bauch © Angelface

 

 

 

 



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