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Vorratshaltung!!!!


 ich ziehe um - ach Gott, wie schlimm! Ne, is ein Scherz, aber was wenn?
neues Thema

Vorratshaltung

Ich laufe immer noch mit irgendeinem Korb in der Gegend herum und denke, Hauptsache weg!
Wir alle sammeln ja, - irgendetwas.

Der eine Nüsse, der andere Autos, Schmuck, Kleider, Frauen, Pflanzen, Geschenke, Tagebücher, eigene Gedanken, irgendetwas. Erzähle mir keiner, dass er es nicht tut, Jeder tut es.
 - jetzt mal ehrlich, manche sammeln sogar die Zahnspangen der Kinder.


 

Der Mensch ist programmiert auf geheime Vorratshaltung und so frage ich mich, sind wir alle Eichhörnchen?

Ich kenne Menschen, die ausgesprochen minimalistisch leben, schön ordentlich akkurat, übersichtlich ist fast nichts da, sind sie Freidenker?
Sozusagen von der Hand in den Mund und fast wie aus dem Koffer, nur das Nötigste um sich herum und der Mensch, er fühlt sich wohl.

Mit dem Gedanken im Kopf, ich brauche nicht viel, es ist alles

nur Ballast!

Warum aber sagen auch jene, irgendwann möchte ich bei mir ankommen, ein zu Hause haben, mich niederlassen und zur Ruhe kommen!

Hat es etwas mit dem Alter zu tun? Mit – ich gründe eine Familie und will Verantwortung übernehmen?

Selbst die am Liebsten minimalistisch sein und bleiben, häufen -  im Laufe ihrer Lebensjahre so einiges an Überflüssigem an. Allerdings haben sie aber auch die Fähigkeit, die über Jahre hin gewachsene Lebensweise insofern weiterzuführen, dass sie: was kommt hinzu, dafür schmeiße ich das weg – beibehalten.

Vielleicht hat das damit zu tun, dass sie immer schon wie auf dem Sprung, oder in Eile lebten.

Viel umzogen. Von einem Ort zum anderen, nie sesshaft für längere Zeit, immer darauf konzentriert, unterwegs zu sein.

Hotelleben, unstetes Leben, meist ein Leben allein.

Das können doch nicht alles Scheidungskinder sein? Denn sie sind es die in Verlustgefühlen leben.

Ich höre schon die minimalistischen unter uns schreien, ich habe gar nichts, doch auch dahinter steht, ein großes Aaaaber.

Was ist für einen wichtig, was ist unnütz?

Der Mensch schleppt sein Haus mit sich herum, darin häufen sich Dinge um Dinge, aber braucht man diese wirklich alle?

Jeder Mensch braucht Kleinigkeiten um sich herum.

Die Damen die einmal im Laufe der Zeit ihre eigene Handtasche plündern, werden merken, da liegt so einiges was sie nie gebrauchen. Wer schminkt sich schon unterwegs die Lippen und Augen nach, ruft aus seinem Adressbuch jemand an, wenn er ihn nicht braucht, putzt sich unterwegs die Nase oder schreibt sich etwas in einen Kalender auf, trägt aber dennoch all die überflüssigen Kleinigkeiten täglich mit sich mit. Eigentlich genügt doch der Schlüssel für Auto und Haustür, die Fahrzeugpapiere und der Ausweis um sich zu identifizieren und wiederfinden.

In Wahrheit schauen wir nie ins Handschuhfach, hinter die Sitze oder in den Kofferraum sonst wüssten wir, dass da vieles liegt was wir gar nicht brauchen.

Vorratshaltung auch im Auto?

Sicherheitsdenken denke ich, ist das.

Oder sind es Vorschriften beim Liegen bleiben. Dabei haben wir doch seit Urzeiten oder nie einen Unfall gehabt.

Dennoch schleppen wir Abschleppseil, Verlängerungsschlauch fürs Benzintanken, Kanister, Sicherheitsjacke für den Regen, ein Universaltaschenmesser zum Bäume fällen, eine Schaufel zum Leichen vergraben, Blink und Warnlichter, Abstandsmesser, Kreide, den Verbandskasten, eine Camera zur Unfalldokumentation und was weiß ich noch für Dinge mit uns rum.

Verrückt oder?

Eigentlich genügen doch nur Schlüssel und Ausweispapiere.

Unser Leben ist mit Krimskrams und Kleinigkeiten angefüllt. Aber nichts, was man wirklich zum Leben braucht.

Wenn wir sie  - diese unnützen Kleinigkeiten nicht in einer Schublade verborgen halten, finden wir sie im Handy.

In der Wohnung sind es die Sommersachen für den Sommer, die Wintersachen für den Winter, die Übergangszeit möchte auch gerne abgedeckt werden. Dabei ziehen wir jeden Tag doch nur das Gleiche an, vielleicht in anderen Materialien, Farben, Längen und Größen, aber letztendlich sind es bei den Herren nur: Unterzeug, Hemd, Schlips, Jacke, Hose und Schuhe.

Bei den Damen kommt die Unterwäsche zum Tragen unter den Rock, das Kleid, die Hose, eine Bluse oder ein
T-Shirt, ein Pullover, eine Weste, Jacke oder ein Mantel darüber, fertig.
Ach, ich vergaß bei manchen Damen den Büstenhalter, sorry...

Dabei hängt der Kleiderschrank voll.

In Farben, unterschiedlichen Größen obwohl wir doch angeblich immer nur die Gleiche tragen, in Mustern obwohl wir sie hassen, lang oder kurz obwohl es längst aus der Mode ist, es könnte ja wiederkommen, sagen wir uns im geheimen.

Auch verrückt, ich weiß, aber anscheinend  haben wir alle die gleiche Krankheit. Zumindest die Frauen.

Die Vorratshaltung.

Oder gehen wir etwa einmal die Woche zum Supermarkt und holen nur für eine Tasse Kaffee ein, zumal es diese Portionsgrößen gar nicht gibt.

Oder nur einmal im Monat auf die Bank und heben nur das Bargeld für einen Tag ab?.

Niemals nie, deshalb benutzen wir ja auch lieber die bargeldlose Zahlung, da merkt man nicht wie viel man in der Woche oder im Monat ausgibt, bzw. es ist völlig egal, man sieht es nicht.

Wir bevorraten uns, mit Nudeln, mit Kartoffeln, mit Reis, mit Inhalten von Getrocknetem, mit Gemüse, mit Obst obwohl so einiges nicht über längere Zeit haltbar ist.

Warum nur, haben wir Angst morgen zu verhungern? Es ist doch kein Krieg mehr.

Warum haben wir nicht nur einen Stuhl im Zimmer stehen, wo wir doch nie zu zweit oder gar zu viert sind?

Warum stehen da gleich 6 Stühle um einen Esszimmertisch, wo wir das Esszimmer nur brauchen wenn wir Besuch erwarten.

Wir heben die Schlaggitarre unserer Jugend auf, dabei spielen wir längst nur noch Klavier.

Warum sind die Schränke mit so viel Unnützem voll, da schaut kein Schwein im Laufe der Zeit mehr herein und wenn, dann nur am Ende des Jahres in die Ablagen für den Steuerberater.

Warum heben wir Quittungsbelege jahrelang auf, ist das Vorschrift oder eher Vorsicht, man könnte sie noch einmal brauchen?

Vorratshaltung.

Selbst der Minimalistischste hat so etwas im Schrank liegen, wetten, auch er sagt; dazu sind nun mal Schränke da!

Wer entsorgt jedes Jahr seinen Weihnachtsschmuck auf die Müllkippe, nein, er hebt ihn auf für nächstes Jahr und so häuft sich jedes Leben um Dinge an, die wir meinen zu brauchen.

Hat man Kinder, noch ehe sie groß sind, ertappen wir uns, dass wir diese niedlichen kleinen Hosen, Jacken, Strampelhöschen und Schühchen in der hintersten Ecke eines Schrankes oder auf dem Dachboden aufheben, man könnt ja noch ein Kind kriegen, egal ob man dann längst nicht weiß ob es ein Junge oder Mädchen ist.

Wozu heben Familien einen Kinderwagen über 10 Jahre auf, so sauber und ordentlich als wolle man morgen schon ein neues Kind hineinpacken.

In 10 Jahren ist der längst hoffnungslos unmodern. Oder wir sind längst viel zu alt um ein Kind zu kriegen, denken aber, man bekommt ja Enkel, könnten die sie nicht brauchen?

Vorratshaltung.

Vorratshaltung

Vorratshaltung

Wer kann sich davon so ganz frei machen?

Der, der morgen mit zwei Koffern umzieht und ein neues Leben beginnt.

Ohne Vorratshaltung.

Oder sind wir doch nur wilde Kaninchen, die von einem zum anderen hoppeln und sich keine Sorgen machen, was zeigt mir mein Leben morgen?

Die minimalistischen unter uns sagen, ich denke nur an Heute, lebe nur für den Tag.

Die Vorsichtigen unter uns meinen, sie sorgen vor, für die Zukunft, was ist nun besser?

Doch wetten, wir haben alle ein Elternteil dass uns zuflüstert; Du, ich hab da was aufgehoben, brauchst du das?

Und denken, ... wie schön, sie hat es aufgehoben!

dabei war es doch nur
 ...  eine alte Zeitung.

 

© Angelface

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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