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man kann sich mit vielem die Zeit vertreiben, auch mit solchen Gedanken

Zeitvertreib

Es gibt  eine Menge Themen über die man schreiben kann.

Das aktuelle Fernsehprogramm gibt ganz schön viel her, vor allem die aufgeputschten Medienberichte über den aktuellen Stand der Politik und was dort alles passiert.

 Wer sich allerdings näher und mehr  informieren will, muss das Internet bemühen, denn dort steht  unter www alles weitere was sich die Tagesschau erspart.

Egal ob in facebook, der generationsübergreifenden Informationsaustauschbörse des Internets,  bei Wikipedia in dem aktualisiert die nötigen Informationen stehen, man schlägt auf und liest, aber natürlich nur, wer einen Computer hat.

Was tun die eigentlich die heutzutage keinen Computer haben? Nie einen hatten?

Sich nicht informieren können. Es sind ja meist die Alten oder Älteren die mit dem neuesten Stand der Technik nichts am Hut haben. Wir Jungen können das gar nicht begreifen.

Sie bleiben uninformiert? Oder, na klar, sie lesen die Tageszeitung.

Auch da steht alles drin was man zum W wie Wissen braucht.

 Von einer guten Bekannten, die das Jahrzehnt der 70ziger im Oktober verlässt und sich dann in den Achtzigern befindet, höre ich immer wieder, dass sie sich auf den Tod darüber ärgert im Fernsehen am Ende eines Beitrages immer auf  das www vertröstet zu werden. Sie hat Kein www!!!


Sie hat  - wie viele - keine der neuen Medieninformationshilfen und würde gerne das eine oder andere einmal auch auf diesem Wege nachschlagen, traut sich allerdings den Umgang damit nicht mehr recht zu.

Ich empfehle ihr sich zu informieren ob es nicht Computerkurse für Ältere für sie in der Nähe gäbe, aber ihr fehlt einfach die Geduld und das Durchhaltevermögen, will eher gleich wissen was sie nicht weiß und von dort, wo sie sofort darauf zugreifen kann. Ohne neu dazuzulernen.

Ich sag ihr zwar immer, nichts geht ohne lernen, Wissen muss man sich erst erarbeiten, doch da, winkt sie ab. Vielleicht ist sie auch jetzt im Alter ein wenig stur.

Kann natürlich auch sein, dass sie das schon immer war.

     Wenn ich mich mit meiner über 90jährigen Mutter am Telefon austausche, höre und sehe ich ihre rege Anteilnahme an Politik und dem neuesten Wirtschaftsgeschehen und obwohl sie nicht mehr gut sieht, bekommt sie doch alles mit was über den Schirm kommt, sie hört eben aufmerksam zu..

Aber auch sie bleibt uninformiert, wenn sie mehr wissen möchte. Sie hatte niemals einen Computer  -  noch einen Führerschein ( was ich sehr merke wenn sie bei Autofahren neben mir sitzt), daran merkt man die andere Generation und wie diese heute das Leben zum Nachteil der Uninformierten führt.

 Ja , - die Alten und Älteren die doch längst nicht mehr in der Minderzahl sind, werden irgendwie ausgeklinkt oder abgeschoben und im Alltagsgeschehen vergessen. Heute ist sie im Seniorenheim und wenn ich sehe was dort an Informationen am Alltagsgeschehen/Kultur angeboten wird, dann überfällt mich kaltes Grausen.

ARD - ZDF - und ein paar Programme, dann ist der Bildschirm dunkel.

Anscheinend ist man in der Heimleitung der Ansicht, alle Alten sind blöd oder gehen abends um 18°° nach der Verabreichung des Abendbrotes gleich mit der Schlaftablette seelig lächelnd und zufrieden  ins Bett!..

das ist unglaublich!

Schade dass da keiner mitdenkt,  denn nur  von ihnen haben wir das gelernt was für uns wichtig ist. Das Interesse an allem teilzuhaben und überall informiert und an allem interessiert zu sein.

 

                       siehe Biografisches das wäre mir  - hätte ich keinen Computer gehabt - beispielsweise entgangen

© Angelface

 

 



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