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das Wichtigste ist, man nimmt sich mit und läßt nichts Weltbewegendes zurück:
Wenn ein Traum vergeht und ein anderer erwacht….ist man vielleicht zuhause!
darüber habe ich geschrieben, voller Vorfreude....

© Angelface

 

Ganz auf der Höhe, sehe ich, nicht ein kleines Holzhaus, mit kleinem angelegtem Garten  und altem Baumbestand ringsum. Nein, gleich an die Achtzig oder Hundert davon im gemütlichen Rund. Ich kann es schwer einschätzen,  denn mein erster Blick fällt im Dunklen auf viele Schatten.
Eines aber sehe ich, viele davon sind schick und gepflegt, es scheinen überwiegend Menschen hier zu sein, die gerne hier wohnen. Ich strecke die Nase in die Luft und schnuppre, Gott riecht das schön. Ganz vertraut.

Ein wenig nach Pferd und Dünger, eben bäuerlich angehaucht.
Nicht penetrant, irgendwie heimelig und so wie da, wo ich herkomme und in den letzten zwölf Jahren war.

Luft, sage ich mir, viel Luft ist da und wenn der Nebel dann in den Vorwintermonaten und vielleicht auch im Frühjahr oben auf der Höhe mit dichten Schwaden über Büsche und Gatter streicht, werde ich mich fühlen, als träfe ich auf einen Freund, so, als hätte ich mein vorheriges Paradies nicht verlassen.

Ein Paradies, das zugegeben, etwas ramponiert und schwerbeschädigt war, wie ein Mensch mit nicht ganz gesunden zwei Beinen. Ich hatte mich längst über die letzten Jahre, damit abgefunden, dass zwar gute Absicht mit im Spiel, aber mit so unwichtigen Dingen wie Sicherheit für andere zu gewährleisten nicht wichtig ist.

Auf Verlässlichkeit bei Aussagen die versprochen und nicht eingehalten werden, kein Verlass ist, dass sich Änderungen ergeben können, wenn sich der Mensch so zeigt wie er ist. Eben eigennützig, nur, und ausschließlich auf seinen Vorteil bedacht.

Sicherheit kann man sich nur selbst erschaffen, verschaffen und vorsorgen, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht, als auch in der Wahl eines neuen Zuhauses. Doch frage ich mich, gibt es je eine echte Sicherheit?

Zurück lasse ich nur zwei Hüllen verlassener Gräber im Garten, und das eine neuere, noch nicht so lang da; getränkt mit altem Herzblut von mir, und vielen sehnsüchtigen Gedanken.

Zurück lasse ich ein verwildertes ungepflegtes Gelände, unbebaubar, nicht zu bewirtschaften, weil die Erde voller Lehm und Steine ist. Was nutzt da jede Größe, das hektargroße wild bewachsene Gelände steht meist verlassen und über all die Jahre ungenutzt da.

Das Tomaten und Erdbeerhäuschen nehme ich mit und baue es dort, wo ich hingehe, wieder auf.

Ja, man nimmt viel mit, wenn man lange irgendwo ansässig war und ich stelle es mir nicht gerade federleicht vor, wenn ich an all die Gedanken und Gefühle denke, die ich dort lasse und nicht mitnehmen kann, weil sie zu dem Grundstück dazugehören.

Da ist der alte Hund den ich mitliebte und ich sterben sah. Viele Schafe, die munter auf der Wiese herum sprangen,  die kamen und gingen, die Pferde auf dem Nachbargrundstück die ich fütterte und streichelte, den Tod des alten einsamen Recken der unterversorgt war. Den Igel im Garten, den dicken Frosch der sich einmal in der Tür irrte und uns besuchen kam. All die Hasen auf dem Feld gegenüber, die Rehe, den Fuchs und den Dachs den ich grüßte wenn ich aus dem Fenster sah. Ich verlasse meine Morgen mit dem Blick aus dem Fenster und werde die leisen Stimmen vermissen, die dem Wanderer wie aus dem Munde geflüstert in der Stille verklingen während die Hunde die Wiesen besuchen. Die Vögel über meinem Kopf werden mich begleiten.

Ich verlasse den weiten Blick auf den Himmel über meinem Haupte, den ich morgens sonnig aufgehen, mittags verweilen und abends untergehen sah, bis er tief in die Nacht entfleuchte.

Den inneren Blick nehme ich mit. Ich lasse den grauen Kater, der endlich eine Heimat fand, mit gutem Gewissen und in der Gewissheit zurück, ihm geht es gut, auch ohne mich.

Ich lasse die stillen Nächte zurück, in denen ich lange außen saß und in den Himmel träumte, die Nächte, in denen ich außen schlief und die Morgen, in denen ich durch die blutige gelbgoldene Sonne erwachte.

Man gewöhnt sich an Unordnung und verzichtet auf Dinge die anderen selbstverständlich sind.

Und ich weine. Ich weine, weil es wehtut sein Herz an Dinge zu hängen und sie dann zu verlieren.
Verluste tun immer weh. Verdammt, wie kann man nur so sentimental sein.

Andere haben wenig mitmenschliches Gefühl, wenig Solidarität oder gar Verantwortung anderen gegenüber, denn das stört im Alltagsleben nur, ich habe davon eindeutig zuviel.

Was soll`s, ja ganz sicher, es geht es auch ohne.

Vielleicht wird die Nachbarschaftskommunikation und Hilfe dort besser funktionieren, man sich mehr bewusst sein, dass alle älter werden und sich gegenseitig brauchen.

Dass Gespräche und Ehrlichkeit im Leben wichtig sind.

Vielleicht rücken da die Menschen enger zusammen und das, auch ohne sich zu stören und gegenseitig auf den Geist zu gehen. Das kommt wahrscheinlich ganz darauf an welche Menschen auf engerem Raum beschließen enger zusammen zu wohnen.

Man wird sehen was kommt, bei einem neuen Anfang. Doch es ist ein großer Schritt, er führt nicht zurück.

Ich gehe nicht schweren Herzens, und sage Adieu.

 Es ist eine Veränderung in einen neuen Lebensabschnitt, so, als wähle man sich einen neuen Lebensabschnittsgefährten, den erwählt man sich ja auch bewusst und gerne, lasse aber Wehmut und leise Melancholie zurück. Jedes Ende hat auch einen neuen Anfang und jeden Anfang sollte man als neue Chance begreifen, egal wie alt man ist und wie gut man sich kennt. Man kann sich ausprobieren.

Willkommen im neuen Zuhause, irgendwann, denn auch die Sonne nehme ich mit und sie geht auch dort jeden Morgen neu auf..

http://www.bookrix.de/_title-de-angelface-wenn-ein-traum-vergeht-und-ein-anderer-erwacht

Umziehen ist wie meine Mutter immer sagt, und die muss es ja wissen, schließlich wird sie schon Zweiundneunzig oh Graus, es klingt:  umgezogen ist wie „einmal ausgebombt oder abgebrannt“.

Nun kann ich das bestätigen.

Kann nicht sagen was ich noch nicht in der Hand gehabt hätte um neu zu entscheiden, will, soll und muss das mit oder soll es jetzt, letzte Chance: in den Müllcontainer.

Da fragt man sich doch spätestens dann, warum eigentlich alles aufschreiben, eintüten, in Ordner abheften, Bilder einkleben in schöne Fotoalben, wenn all das nicht mehr aktuell eh seit 10 Jahren  nicht mehr angeschaut wird.

Im Grunde ist’s wie mit den Inhalten im Kleiderschrank,

im letzten und vorletzten Jahr nicht mehr getragen: weg damit, unmodern, Pfeif der Teufel drauf.

So erleichtert man sich Stück für Stück, zurück bleibt nicht mal mehr Erinnerung.

Und da ich das weiß, fällt es mir nun gar nicht mehr schwer, herzugeben, wegzuschmeißen, zu entsorgen, umso besser hat’s irgendwann der Erbe, er hat weniger zu tun.

 

 


mein Zukünftiges Baldiges wird weit entfernt von hier sein....

adieu alte heimat und willkommen im neuen Zuhause!

...vor dem Umzug im Januar 2013





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