Wer sind wir?

 

BfT - Bürger für Tierrechte - der Aktion Fair Play Gruppe  aus Stuttgart


Die Bürgerinitiative Aktion Fair Play und ihre Mitglieder setzen sich allgemein für den Tierschutz ein. Regionale Gruppen entscheiden selbstständig über thematische Schwerpunkte und es existiert eine große Bandbreite an gruppenspezifischen Tierschutzaktivitäten.

Aktion Fair Play ist eine unabhängige Bürgerinitiative. Mit mittlerweile über 30 Stadtgruppen, gegründet im November 2011 um gegen die Streunertötungen in der  Ukraine vorzugehen. Seit dem startet AFP fast monatlich deutschlandweite  Aktionen, wie Mahnwachen, Demonstrationen, Info-Tage, Messeauftritte etc.

Die Stadtgruppe Stuttgart BfT (Bürger für Tierrechte)  wurde 2012 ins Leben gerufen und engagiert sich gegen sexuellen Missbrauch von Tieren. Unser Anliegen verfolgen wir grundsätzlich friedlich. Aktionen und Veranstaltungen folgen dem Grundsatz der Legalität im Rahmen der Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Länder.

 

Wir


- sind auf Messen wie der IRAS oder Mein Hund vertreten


- haben regelmäßig Infostände am Schlossplatz


- unterstützen eine Polizistin in Bayern, die Vorträge über dieses Thema bei ihren Kollegen hält


- arbeiten mit Frau Dr. med. vet. Nicola Siemers (Tierärzte gegen Zoophilie) und mit Stumme Schreie e.V. zusammen


- haben einige Online-Umfragen zu diesem Thema durchgeführt (eine davon speziell für Tierärzte) und


- werden nicht aufgeben und weiterhin aktiv und laut bleiben.


Weitere Aktionen sind schon in Planung, wie z.B. Polizisten und Tierärzte durch Vorträge auf das Thema aufmerksam zu machen und unsere Hilfe anzubieten, weitere Informationstage in Stuttgart, weitere Online-Aktionen und eben zur Zeit vor allen Dingen unsere Petition.

 

Hintergrund:

Unter Zoophilie versteht man jede Form sexueller Handlungen von Menschen an Tieren. Bis 1969 waren in Deutschland sexuelle Kontakte zwischen Mensch und Tier durch §175b des Strafgesetzbuches verboten. Die Strafbarkeit wurde 1969 durch die Strafrechtsreform aufgehoben. Das derzeitige Tierschutzgesetz bietet nur minimale Grenzen.


§ 1

TschG: Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.


und § 17

TschG: Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

 

1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder


2. einem Wirbeltier


a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder

 

b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

 

Und werden sexuelle Handlungen an nicht eigenen sondern fremden Tieren vorgenommen, so greift - sofern es nachweisbar ist - § 303 Sachbeschädigung des Strafgesetzbuches:

 

(1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 

(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt das Erscheinungsbild einer fremden Sache nicht nur unerheblich und nicht nur vorübergehend verändert.

 

(3) Der Versuch ist strafbar.

 

Leider haben 40 Jahre Vollzugspraxis des Tierschutzgesetzes aber gezeigt, dass die tierschutzrechtlichen Regelungen bei dieser Thematik ins Leere

laufen. Verschiedene Fälle zeigten, dass selbst bei offen geständigen Tätern keine Konsequenzen möglich sind", so Dr. Madeleine Martin, Hessens Tierschutzbeauftragte.

 

Die bestehende Regelung in §1 und § 17 des Tierschutzgesetzes reichen nicht aus, um Tiere wirkungsvoll vor einem derartigen Missbrauch zu schützen und die

Strafverfolgung der Täter in allen Fällen sicherzustellen.

 

Nach der geltenden Rechtslage ist einem Täter nachzuweisen, dass er dem Tier aus Rohheit erhebliche Schmerzen und Schäden zugefügt hat. Dies ist

in der Praxis oft nur sehr schwer zu beweisen. So sind zum Beispiel Schläge, Tritte, anales oder vaginales Penetrieren im Nachhinein kaum belegbar. 

Von Bedeutung ist auch, dass die Grenzen zwischen zoophilen, pädophilen und generellen Gewalttätern häufig fließend sind. Das belegen verschiedene Veröffentlichungen und Dissertationen aus Deutschland und dem Ausland.

 

Was ist unser Ziel?


 

Da der sexuelle Missbrauch von Tieren seit 1969 nicht mehr unter Strafe steht haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, uns für die dringende Änderung des Tierschutzgesetzes einzusetzen. 


Das Tierschutzgesetz wurde nun wie folgt abgeändert:


§ 3 des Tierschutzgesetzes wird wie folgt ergänzt:


Abs. 13 ...ein Tier für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen oder für sexuelle Handlungen Dritter abzurichten oder zur Verfügung zu stellen und dadurch zu art widrigem Verhalten zu zwingen. Der Verstoß kann dann mit einer Geldbuße mit bis zu 25.000 Euro geahndet werden.


Mit der Erteilung einer Geldstrafe werden wir uns nicht zufrieden geben. Unserer Auffassung nach bedarf es abschreckendere Strafen. Wir erarbeiten hierzu aktuell neue Forderungen, die wir dann, mit einer neuen Petition zu diesem Thema, online stellen.

 

 Ansprechpartner:


Andrea Braun:

fairplay-stuttgart@gmx.de


Pia Enderer: 

bft-buero.p.enderer@gmx.de


Manu Eckstein: 

bft-buero.m.eckstein@gmx.de

 



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