| 1.
Woche | Für
den Fall, dass Ihre Hündin Medikamente nehmen muss, gehen Sie bitte zum
Tierarzt und besprechen Sie die Medikamentenvergabe bevor Sie dem Tier
ein Medikament verabreichen. Die Hündin sollte normal gefüttert und
normal bewegt werden. Bitte keine Insektizide benutzen oder Impfungen
mit lebend Stoffen verabreichen. |
| So, 25.12.2011 |
Erster Deckungstag. Sperma wandert ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut.
Um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen, sollte der Deckakt innerhalb
von 48 Stunden nach dem ersten Deckakt wiederholt werden. |
| Mo, 26.12.2011 |
Sperma wandert zu den Eileitern. Die Spermien bleiben in den weiblichen
Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig. Bei den
Säugetieren ist diese Zeit im allgemeinen recht kurz (ca. 24
Std).
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Mo, 26.12.2011 bis Di, 27.12.2011 | Sperma
erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden. |
Di, 27.12.2011 bis Mi, 28.12.2011 |
Befruchtung der Eizellen (in
den Eileitern). |
Mi, 28.12.2011 bis Fr, 30.12.2011 |
Die befruchteten Eizellen wandern
in den Gebärmutterhals. |
| 2. Woche | Pflege
und Haltung der Hündin wie in Woche 1. |
So, 01.01.2012 bis Do, 05.01.2012 | Die
Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten. |
Do, 05.01.2012 bis Sa, 07.01.2012 | Die
Embryos erreichen die Gebärmutter. |
| 3.
Woche |
Die Hündin leidet
möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen
Umstellung oder Spannungen in der Gebärmutter. Füttern Sie kleine
Mahlzeiten mehrmals am Tag, um gegen die morgendliche Übelkeit zu
helfen. Falls die morgendliche Übelkeit anhält, kann der Tierarzt ein
Mittel verschreiben, um die Gebärmutter zu beruhigen. Manche Hündinnen
fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar nichts oder zumindest sehr
wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach wieder ein.
Viele Hündinnen sind jetzt besonders anhänglich. |
So, 08.01.2012 bis So, 15.01.2012 |
Am 19. Tag setzen
sich die Keimbläschen (sog. Blastocyten) in der Gebärmutterwand fest.
Diese formen embrionale Bläschen. Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen
zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass
der Deckakt geklappt hat. |
| 4. Woche |
Am 22. Tag sind die Embryonen
sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen
werden. Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden.Die
Proteinzufuhr im Futter kann erhöht werden. Hierfür eignet
sich sehr gut die Gabe von Welpenfutter. Zu diesem Zeitpunkt kann
mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit
festgestellt werden. Besprechen Sie mögliche Risiken einer solchen
Untersuchung mit dem Tierarzt. |
Sa, 14.01.2012 bis Sa, 21.01.2012 | Die
Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Die Organbildung
beginnt. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark defektgefährdet.
Die Entwicklung der Zitzen beginnt. |
Do, 19.01.2012 bis Mo, 23.01.2012 |
Dies ist der beste
Zeitpunkt, um die Trächtigkeit anhand des Herzschlags zu
diagnostizieren. Die Embroynen sind etwas walnussgroß und sind
gleichmäßig im Uterus verteilt. |
| 5.
Woche |
Die Hündin hört auf,
die Beine anzuziehen, weil das Gewicht ansteigt und die Welpen sich
drehen. Das Anschwellen der weiblichen Scham wird merkbarer. Bitte
achten Sie auf das Gewicht der Hündin und überfüttern
Sie nicht. Die Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit
in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode
nutzbar. |
| So, 22.01.2012 | Zehen,
Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln. |
| Sa, 28.01.2012 | Die
Ausbildung der Organe ist abgeschlossen.Die Föten sehen nun aus wie
Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Das Geschlecht ist
bestimmbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der
Föten ist per Stetoskop hörbar. Die Zitzen der Hündin werden dunkler
und schwellen an. |
| 6. Woche | Machen
Sie die Hündin mit der Welpenbox vertraut. Lassen Sie sie dort schlafen.
Erhöhen Sie die Anzahl der Mahlzeiten und behalten Sie ihr Gewicht im Auge. |
| |
| 7.
Woche | Die Hündin
sollte jetzt nicht mehr mit anderen Hunden rauhe Spiele spielen oder
springen. Per Röntgenaufnahme lassen sich Anzahl und Größe der Hündchen
bestimmen. Die Hündin sollte nur dann geröntgt werden, wenn
Schwangerschaftsprobleme auftauchen oder zu diesem Zeitpunkt noch immer
unsicher ist, ob sie tatsächlich Welpen bekommt. (z.B. Verdacht auf
Einfrüchtigkeit) Ansonsten stellt das Röntgen eine unnötige Belastung
dar.
Ab der 7. Woche messen Sie der Hündin einmal täglich rektal die Temperatur und notieren diese Werte.
|
| Di, 07.02.2012 |
Die Knochen verstärken
sich. Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet
jedoch noch schlecht gezählt werden. Die Haare am Bauch der Hündin
fallen aus. |
| 8.
Woche | Die Hündin
hat weniger Hunger, was durch den Platzmangel im Bauch verursacht wird.
Unterrichten Sie Ihren Tierarzt über den zu erwartenden Geburtszeitpunkt
und erörtern Sie mit ihm mögliche Probleme. Stellen Sie die Utensilien
für die Geburt zusammen und bereiten Sie alles vor. |
Fr, 10.02.2012 bis Sa, 18.02.2012 | Die
Hündin verbringt sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die
Zitzen schwellen weiter an. Die Hündin wird unruhiger und sucht einen
geeigneten Platz fürs Werfen. Sorgen Sie dafür, dass sie den Platz fürs
Werfen so angenehm wie möglich vorfindet. Je nach Rasse kann man kleine
Handtücher oder Waschlappen auf die Unterlage der Wurfkiste legen, um
der Hündin Material für ihren "Nestbau" zu geben. |
| So, 12.02.2012 |
Füttern Sie mehrere
kleinere Mahlzeiten am Tag, da der Bauch beengt ist. Die Bewegung der
Welpen im Mutterleib ist leicht erkennbar, wenn man die flache Hand
vorsichtig auf den Bauch der Hündin legt. Sie muss dazu völlig entspannt
sein. |
So, 12.02.2012 bis Mo, 27.02.2012 |
Säubern Sie Bauch und
Schambereich mit warmem Wasser. Kürzen Sie das Haar rund um die Zitzen,
um den Welpen den Zugang zu erleichtern. |
| 9. Woche | Möglicherweise
hat die Hündin keine Appetit mehr, wenn die Zeit der Niederkunft naht. |
Mi, 22.02.2012 bis Sa, 25.02.2012 | Die
Hündin wird ruhelos und beginnt 'Nestbau' Verhalten zu zeigen. |
| Do, 23.02.2012 | Messen
Sie nun morgens und abends die Temperatur der Hündin. Die normale
Temperatur schwankt je nach Rasse und Alter der Hündin zwischen 37,5 und
39,4 Grad Celsius. Gerade wegen der großen Schwankungsbreite ist es
wichtig, die normale Körpertemperatur zu kennen (Messungen 7. Woche).
Wenn die Temparatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die
Welpen innerhalb der nächsten 6- 24 Stunden geboren. |
| Fr, 24.02.2012 | Die
Hündin wirkt möglicherweise unglücklich, ruhelos, läuft immer
hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl. Es kann sein, dass sich
weisse Scheidenflüssigkeit absondert. |
| Sa, 25.02.2012 |
Der vorausberechnete
Tag der Geburt. Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 63. Tag.
Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit. Beobachten Sie Ihre Hündin
vor allem bei Verspätungen sehr genau. Übelriechender, dunkler Ausfluss
ist ein Alarmzeichen, sofort den Tierarzt aufzusuchen. Spätestens am
66. Tag muss ohnehin ein Tierarzt konsultiert werden. Es könnten
Geburtsprobleme wie zu große oder abgestorbene Welpen vorliegen. Dann
kann nur schnelles Handeln das Leben von Mutter und Welpen retten. |