Home
Über uns
Neuigkeiten
Unsere Hunde
Zucht
Ausstellung
Welpen
Aufzucht
Webcam
Videos
Zwergpudel
Zwergschnauzer
Partischnauzer
Bio - Hunde
Glück
Kind und Hund
Dies & Das
Danke
Links
Kontakt
Impressum
Gästebuch

 

 

1. Der Standard des Pudel in Deutschland
FCI Standard Nr. 172
Gruppe 9: Gesellschafts-und Begleithunde
Sektion 2 ohne Arbeitsprüfung

Ursprungsland Frankreich
Ursprünglich waren Pudel apportierende Jagdhunde, spezialisiert auf die Wasserjagd. Der Name kommt vom alt-deutschen puddeln und bedeutet im Wasser planschen. Es wird gesagt, er hätte in seiner Geschichte auch als Hütehund gedient, was aber nicht bewiesen ist. Im Laufe der weiteren Zucht verlor der Pudel seine jagdlichen Fähigkeiten weitestgehend, die Apportierfreude ist geblieben. Er wird heute als besonders intelligenter Familienhund geschätzt.
Zu Anfang der Pudelzucht, Ende des 19. Jahrhunderts, gab es nur Groß- und Kleinpudel, in den klassischen Farben schwarz, weiß und braun. Eine Weile war umstritten, ob Deutschland, Frankreich oder Russland Ursprungsland dieser Hunderasse war. Im Rahmen der FCI-Anerkennung in den 30er Jahren wurde dann Frankreich festgelegt. Eine weitere Größe kam jetzt zum Rassestandard hinzu, der Zwergpudel, dem in den 1990er Jahren noch der Toy folgte; somit gab es nun vier Größenvarianten.
In den 1960er Jahren wurde „Silber“ und in den 1970ern „Apricot“ im offiziellen Standard als Farben aufgenommen. Die Anerkennung der neuen Farbe „Red“ durch Frankreich bzw. die FCI erfolgte im April 2007. Pudel kommen in fast allen Farbvarianten vor, die es in der Hundewelt gibt. In den 1980er Jahren wurden in Deutschland auch zweifarbige Pudel zugelassen, allerdings nur in weiß mit schwarzen Platten (Harlekin) und in schwarz-loh (black-tan). Mittlerweile werden Black-tan- und Harlekin-Pudel auch in Österreich und Tschechien national anerkannt. In Deutschland werden jährlich über 2000 Welpen in die VDH-Zuchtbücher eingetragen. Weit über die Hälfte sind Zwergpudel, die beliebtesten Farben sind schwarz, weiß und apricot. Das Fell eines Pudels ist fein, wollig, dicht und gekräuselt. Es fühlt sich weich an, unterliegt keinem Jahreszeitenwechsel und wächst fortwährend, daher benötigt es regelmäßig einer Schur, denn Pudel haaren nicht. Von Natur aus gehört der Pudel zu den langhaarigen, rauhaarigen Hunden. Das ist daran zu erkennen, dass beim geschorenen Pudel die Augenbrauen und die Barthaare besonders schnell nachwachsen. Die vier Pudelvarianten unterscheiden sich nur in der Größe und nicht im Erscheinungsbild. Sie sind quadratisch gebaut und bewegen sich stolz und elegant. Ihr Rücken ist kurz und die Bauchlinie anmutig hochgezogen. Ihr Gang wirkt tänzerisch und federnd. Die leicht schräg gestellten Augen sind schwarz oder dunkelbraun, die Nase ist schwarz. Braune oder apricot Pudel verfügen jedoch über bernsteinfarbene Augen und eine braune Nase. Die Rute sitzt hoch und wird gerade nach oben oder über dem Rücken getragen. Pudel sind Familienhunde, die wegen ihrer überdurchschnittlichen Lernfähigkeit in allen Bereichen des Hundesports wie Agility, Obedience, Schutzhundesport usw. geführt werden. Großpudel werden erfolgreich als Katastrophen-, Leichensuch- und Blindenführhunde ausgebildet. Da Pudel nicht haaren, werden sie üblicherweise geschoren. Langhaarige Pudel müssen mehrmals in der Woche gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt. Die gängigen Ausstellungsschuren sind heute der Puppy-Clip und die Modeschur. Die Löwenschur ist seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr auf Ausstellungen zu sehen. Die Herkunft der Pudelschur liegt in der Vergangenheit als Jagdhund, der auch im Wasser arbeitet: Um Lungen und Herz vor der Kälte des Wassers zu schützen und gleichzeitig eine maximale Beinfreiheit in der Hinterhand zu erhalten, wurden die Hunde von der Rückenmitte geschoren. Diese Schur gefiel auch in den Salons und wurde immer mehr verfeinert und variiert. Die Kosmetisierbarkeit seiner Haarpracht wurde dem Pudel im Laufe der Geschichte immer wieder zum Verhängnis. So galten im Dritten Reich ungeschorene Pudel als undeutsch. Sie bekamen vom Reichsministerium weder Papiere noch Fleischmarken. Ein Relikt aus dieser Zeit ist die Tatsache, dass ungeschorene Pudel laut FCI-Standard noch heute bei Ausstellungen keine Anwartschaften auf einen Titel bekommen können. Der Berliner Hans Thum entwickelte um 1930 die „Karakulschur“, die dem Pudel zum Siegeszug verhalf. Hans Thum wurde dafür zu Anfang mit „Anfeindungen und Demütigungen“ bedacht….

Quelle Wikipedia

Größen:
Großpudel 45-60 cm
Kleinpudel 35-45 cm,
Zwergpudel 28-35 cm,
Toypudel 24-28 cm

Die vom FCI anerkannten Farben des Pudels

silber, weiß, braun, hell apricot, schwarz, dunkel apricot


Die vom VDH anerkannten Neufarben

rot, schwarz/loh (black and tan), schwarz/weiß (Harlekin)


Es gibt noch weitere Farbvarietäten und Größen, die leider nicht anerkannt sind und oftmals als Fehlfarben bezeichnet werden. z.B. sable, braun-weiß, apricot-weiß...

Poodle in USA, AKC, FCI

In den USA sind auch nur unifarbene Pudel anerkannt, mehrfarbene Pudel werden zumindest in einem Zuchtregister der großen Zuchbuchführenden Vereine registriert. Diese dürfen dann an den sportlichen Aktivitäten der zuchtbuchführenden Vereine teilnehmen, aber nicht an den Zuchtausstellungen.

35 Farbcodes zur Registration im AKC

2. Die Geschichte des Pudels in Harlekin
(schwarz-weiß)

Der Pudel gehört zu den ältesten Hunderassen, doch sein Ursprung konnte nie ganz eindeutig geklärt werden. Die Geschichte des einfarbigen Pudel und die Geschichte des Parti – Pudel (kommt aus dem amerikanischen) der bei uns Harlekin genannt wird, ist eigentlich gleich.

Der Urpudel oder auch ganz früher genannt der Grosse Wasserhund, war entweder einfarbig schwarz, einfarbig weiss oder weiss mit schwarz bekannt als parti-Pudel. Auf den Spuren seiner Urahnen, stößt man immer wieder auf zweifarbige pudelartige Hunde in löwenartiger Schur, sie sind auf Abbildungen der römischen Kaiserzeit zu sehen wie auch im antiken Griechenland. Laut alter Aufzeichnungen wäre das “Herkunftsland der Pudels” eigentlich Deutschland, Russland,  England und kaum Frankreich. Man vermutet auch, dass der Urgrosspudel im Nordwesten von Afrika, vermutlich in Marokko oder in Algerien entstand.

Einige sagen, dass er aus Spanien oder Portugal kam. Andere, dass er aus Griechenland kam. Aus alten Geschichten und Bildern, Gemälden und Fotografienen geht wieder hervor dass der „Urpudel“ auch zweifarbig , mehrfarbig oder einfarbig war.

Eigentlich sollte es nur eine Frage der Zeit sein, bis diese gefleckten Pudel-Varianten, die in Deutschland schon einen beachtlichen Liebhaberkreis gefunden haben, auch offiziell als Pudel anerkannt werden. Aber sie widersprechen der Standardvorschrift, daß der Pudel einfarbig gezüchtet werden soll. Diese  Vorschrift wurde bereits 1880 in Berlin aufgestellt und bislang hält, das den Standard angebende Land, Frankreich, an der alten Bestimmung fest. Deshalb können die Neufarbenpudel im VDH auch ausschließlich auf Klubschauen ausgestellt werden. Dort werden sie in einem Anhangregister geführt und am Ende der Schau gewertet.

Das Festhalten an einer alten Bestimmung kann man Frankreich vielleicht nicht übelnehmen, aber die Begründung, diese Farbvarianten seien nur durch Einkreuzen anderer Rassen entstanden überzeugt viele Fachleute nicht. So ist es durchaus möglich, daß die ursprüngliche Fleckenbildung, die wir von den alten Wasserhunden und dem sogenannten Urpudel her kennen, ohne Fremdeinkreuzung als Mutation aufbrechen kann. Genau diese Erfahrung machte z. B. Liselotte Eckstein (Ehrenpräsidentin des ADP). 1959 paarte sie zwei schwarze Pudel aus bestbekannten Linien. Die Folge war: zwei Pudel in black and tan und ein gestromter. Eine Wiederholungsverpaarung brachte dann aber einen Wurf mit vier schwarzen Welpen. Diese Erfahrung bestätigt die Vermutung, daß Black-and-Tans und Harlekins als Mutation plötzlich in Erscheinung treten können. In der Weiterzucht verhalten sie sich rezessiv. Das heißt, man muß Gefleckte mit Gefleckten paaren, um einen Wurf Harlekins zu erhalten. In entsprechender Weise werden auch die Black-and-Tans gezüchtet. Der erste Standard zu diesen beiden Farbvarianten wurde von Frau Eckstein aufgestellt, und im Frühjahr 1988 wurden diese beiden Farbschläge anläßlich einer Tagung der Wissenschaftlichen Kommission der FCI vorgestellt. Liselotte Eckstein gelang es, die verlangten je zehn Generationen der durchgezüchteten Linien nachzuweisen. Auf diesem ersten Standard aus dem Jahre 1980 basieren die heutigen Beurteilungsgrundlagen. In Deutschland werden die Neufarbenpudel im VDH in Sonderregistern gezüchtet.

Doch die Zahl der Liebhaber dieser Farbvarianten steigt stetig und vielleicht ist es ja dann doch irgendwann soweit, das sich diese liebenswerten Harlekins und Black-and-Tans dann auch der internationalen Konkurrenz stellen können.

Außerhalb des VDH´s (der Desidenz) werden diese Farbschläge nämlich schon seit vielen Jahren gezüchtet und auf nationalen und internationalen Ausstellungen vorgestellt.

Quellen: “Pudel” Ursprung * Aufzucht * Erziehung * Pflege von Rosa Engler , mit freundlicher Erlaubnis www.buntepudel.de, Internet, Buchtipps