Die Geschichte der weißen Zwergschnauzers begann Anfang des 20. Jahrunderts.
Zwergschnauzer haben ihren Ursprung in Deutschland, es gibt sie bereits seit dem 19. Jahrhundert. Anfangs gab es rauhaarige Pinscher (Zwergschnauzer), Affenpinscher und Zwergpinscher. Sie begleiteten Fuhrleute oder lebten auf Bauernhöfen in den Stallungen. Eine besondere Vorliebe zu Pferden kann man heute noch beim Schnauzer erkennen, ob groß, mittel oder klein.
Sie waren ausgezeichnete Ratten- und Mäusefänger. So war der Schnauzer ein nützlicher Gefährte und bekam den Spitznamen “Rattler”. Sie sind mutig und wachsam.
Ab 1888 wurden Zwergschnauzer und Affenpinscher in einer Klasse auf Ausstellungen gezeigt.
1885 wurde von Josef Berta der 1. erwähnte Pinscherclub in Deutschland gegründet.
Die Rassekennzeichen wurden am 23.05.1895 beschlossen, damit bekamen die Schnauzer und Pinscher endlich ihre wohlverdiente Anerkennung. Seitdem wird die Zucht überwacht und im Zuchtbuch geführt.
1921 wurde der Pinscher-und Schnauzer-Verband in den Pinsch-Schnauzer-klub (PSK) umbenannt.
Zunächst wurde nur 2 Farbschläge anerkannt gezüchtet, pfeffer-salz, schwarz. Die schwarz-silbernen und weißen kamen erst viel später dazu.
Die ersten weißen Zwergschnauzer waren 1907 zufällig in einem Wurf von schwarzen Eltern geboren (schwarze und weiße Welpen).
1948 wurde der erste weiße Zwergschnauzer von Frau Sauer “Zwinger vom Grunewald” aufgezogen, aus schwarzen Eltern. Dixi vom Grunewald durfte leben, aber der Klub erkannte die Farbe nicht an.
1949 wurde wieder eine weiße Hündin “Tilli vom Erlengrund”, geboren aus einer schwarzen Hündin und einem schwarzen Rüden.
1950 fiel wieder eine weiße diesmal “Asta vom Zittauereck”.
Erst 1968 durfte Frau Sauer ihre Hunde ins PSK Zuchtbuch eintragen lassen und nur Frau Sauer durfte die Weißen als Versuchszucht züchten.
1970 wurde wieder eine weiße Hündin geboren, diesmal “Glori vom Vogelsiedlung”, mit schwarzen Eltern.
1971 fielen diesmal 4 weiße Welpen aus der gleichen Verpaarung , diesmal auch 2 Rüden.
1979 wurde die Zucht weißer Zwergschnauzer für alle Mitglieder des PSK freigegeben.
1983 wurde der weiße Zwergschnauzer offiziell vom FCI anerkannt und als eigener Farbschalg in den Standart aufgenommen.
1992 erkennt die FCI das CACIB für weiße Zwergschnauzer international an.
Quelle :
Zwergschnauzer ein Hund für Kenner
Auch in der Farbe weiß von M. Roloff
2. Die Farbgenetik des weißen Zwergschnauzers
Warum ist das Haar weiß?
Ein Gen liegt die Haarfarbe fest. Heute ist bekannt, dass der Zwergschnauzer in weiß ein bestimmtes Gen zum Pigmentblocken nur für das Haar trägt.
Wenn man weis, dass aus Aminosäure, dem Tyrosin, Melanin gebildet wird und dieses wiederum die chemische Grundlage des Pigmentes ist, so muß man beim Fehlen dieses Pigmentes zunächst von Albinismus ausgehen. Womit die ersten abwehrenden Reaktionen der Züchter sowie des Klubs verständlich werden. Da aber der weiße Zwergschnauzer zur Bildung des Melanins fähig ist, kann er nicht in die Albino-Serie eingeordnet werden.
Malcolm D. Willis, M. Burns und M. Faser nehmen ein Gen Cd an. D. Denis beschreibt das gen Cc für Hunde mit weißem Haarkleid und pigmentiertem Nasenschwamm usw.
Nun, egal wie die Bezeichnung des Gens sein mag, denn alle Genetiker sind sich einig, dass diese weißen Hunde nicht zur Albinoserie gehören können, weil das Gen C, das das Pigment bildet, vorhanden ist und keine disharmonie in Bezug auf Vitalität oder Lebensfähigkeit existieren. Ihre körperliche Verfassung ist völlig normal. Schneehasen oder weiße Hunde in schnee- und eisreichen Gebieten sind auch nicht empfindlicher als ihre farbigen Artgenossen.
Diese Weißen haben einen dunklen, Nasenspiegel, dunkle Augen, dunkle Lidränder, dunkle Lefzen, dunkle Zehennägel und einen dunklen Gaumen. Man nennt sie “dominate Weiße”, denn nur wenn beide Elterntiere rezessiv das Gen für weißes Haar tragen, entsteht auch aus schwarzen Hunden weißer Nachwuchs.
Haut und Augen sind schwarz
Im Winter kan man beobachten, das bei den meisten weißen Zwergschnauzern die pigmentierten Stellen heller werden. Wobeidie Augen, wenn sie erst einmal schwarz waren auch bleiben. Vorallem bei weißen Zwergschnauzern, die sich im Winter oft im Freien aufhalten, stellt man einen witterungsbedingten Pigmentmangel fest. Bei hervorragenden Hunden muss man schon ein sehr guter Beobachter sein, um diesen geringen Unterschied festzustellen.
Dies ändert sich, sobald die Sonne an Kraft gewinnt und die Strahlen anfangen zu wärmen. Man kann fast zusehen, wie sich Nasenschwamm, die Krallen und die Haut wieder schwarz werden. Diese Veränderung erklärt sich, meiner Meinung nach (Quelle M. Roloff Zwergschnauzerzucht Bommerholz), wie folgt: Der Nasenschwamm und die Ballen gehören zu den Wärme- und Kälteausgleichssystem eines Hundes und transpierieren bei starker Wärme, so das eine Kühlung statt findet.
Ebenso verhält es sich mit der Haut. So lagert sich an diesen Stellen, das Pigment als Sonnenschutz ein. Dieses Phänomen kennt man auch aus anderen Bereichen der Natur. So zum Beispiel der Schneehase im Sommer Wildfarben und im Winter wieder weiß. Was in diesem Fall natürlich noch mit der Tarnung der Tiere zu tun hat.
Die Annahme ein weißer Zwergschnauzer bekommt schneller einen Sonnenbrand ist unbegründet. Mancher weiße Zwergschnauzer hat im Sommer viel dunklere Haut, als z.B. ein schwarzer Zwergschnauzer. Da der schwarze Zwergschnauzer schon das dunkle Haar hat, benötigt er nicht so viel Sonnenschutz, wie der weiße Zwergschnauzer.
Quelle: Zwergschnauzer Ein Hund für Kenner Auch in der Farbe weiß von M. Roloff
Also unser Zwerg und die von Freunden liegen sehrwohl und sehr gern in der prallen Sonne.2. Geschichte der Zwergschnauzer ...
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4. Pflege des Zwergschnauzer
Beim Zwergschnauzer ist die Fellpflege unerläßlich, dann hat man eine Hund der nicht haart, was besonders bei der Wohnungshaltung ein praktischer Grund sein kann. Außerdem trägt es zur gsunden Entwicklung des Haarkleides bei. Sein Haar besteht aus zwei Arten; der Unterwolle, die wollig und weich ist, sowie seinem drahtigen, dichten und harten Deckhaar.
Dieses Haarkleid, das ihn gegenüber schlechten Witterungsbedingungen recht unempfindlich macht, bedarf aber ausreichender Pflege. Es sollte täglich gebürstet oder gekämmt werden. Mit einem feinen Trimm-Messer sollte man die abgestorbene Unterwolle entfernen. Sachgemäßes Trimmen (auszupfen der reifen Haare) ist bei allen Schnauzern unerlässlich. Mindestens 2 Mal im Jahr sollte dieses Trimmen durchgeführt werden. Dazwischen reicht das zupfen reifer Haare und das in Form bringen des längeren Haares.
Möchte man allerdings an Ausstellungen teilnehmen sollte man sich fachkundige Hilfe, im Salon oder beim Züchter holen, denn man muss auch die Wachstumszeit beachten, damit das Haar zur Ausstellung ideal ist.
Trimmanleitung (Link folgt)
Zwergschnauzer in weiß sind deshalb nicht anfälliger dreckig zu werden als farbige Schnauzer, das Fell ist ziemlich robust und auskämmen reicht meist schon. Längere, weiche Haare brauchen schon regelmäßig den Kamm, damit sie nicht fitzen. Gebadet muss der Zwergschnauzer nicht regelmäßig werden.
(Bei weichem bis mittelhartem Haar kann man auch bedenkenlos eine Schermaschine (Moser Max, Super Trimm) verwenden, wenn man den Zwergschnauzer für den Hausgebrauch trotzdem Rassestandardgerecht in Form bringen möchte. Dazu werden mit der Moser Max,3-7mm, der Kopf, Hals bis zur Brust, der Rücken und Po und Rute in Fellwuchsrichtung geschert. Bitte Augenbrauen und Bart stehen lassen, an den Beinen und Bauch ebenfalls. Diese Stellen nur mit der Schere in Form bringen und kämmen. Die Super Trimm nutzt man für die Ohren und die Pfotenunterseite. Krallen schneiden nicht vergessen. )
Ohren hält man sauber indem man die innenliegenden Haare zupft, so bleibt das Ohr sauber und läßt sich besser von Schmutz reingen. Krallen müssen regelmäßig gestutzt werden, falls sie sich nicht selbst abnutzen – die richtige Länge ist so das sie auf dem Boden nicht auftreffen. Die Augen hält man frei von “Schlaf “- man kann es notfalls leicht abwischen. Zähne kann man putzen, muss aber nicht wenn man für genügend Kaumaterial zu natürlichen Zahnreinigung sorgt, hart getrocknete Naturkauartikel wirken wunder genau wie harte Kekse (natürlich ohne Zucker !) z. B. von Josera die Snacks. Der Po wird freigeschnitten, mehr davon in der Trimmanleitung.
4. Die Haltung des Zwergschnauzers
Die Haltung eines Zwergschnauzers ist gleich jeder kleinen Rasse, die hauptsächlich als Begleithund und Familienhund ihre Stellung in der Familie haben.
Die meisten die ich kenne, leben eng verbunden mit ihrer Familie im Haus. Sie leben zusammen mit Kindern, anderen Haustieren direkt im täglichen Leben bei ihren Familien.
Ideal ist natürlich ein Garten zum toben, oder nah liegende Wälder und Wiesen für ausgedehnte Spaziergänge.
Platz zum Toben, Ball spielen und auch Ruheecken zum abmatten sind wichtig.
Im Haus müssen unsere Zwerge natürlich einige Regeln lernen und einhalten um das Zusammenleben zu vereinfachen.
Bei uns gehören Pfoten abwischen bevor das Haus betreten wird natürlich dazu. Pipi gehört ntürlich in den Garten, oder beim spazieren an den Wegesrand – natürlich nicht auf Wege und innerhalb von Dorf und Stadt, das wird natürlich vorbildlich mit Tütchen entfernt.
Wir lassen unsere Zwerge überall im Haus laufen, Couch und Bett werden gern geteilt. Es gibt natürlich auch Hundekörbchen und Hundedecke- aber am schönsten ist es auf der Couch mit der Familie kuscheln.
Wir nehmen unsere Zwerge auch fast überall mit hin, Urlaub sowieso, Ausflüge, zu Freunden. Sie reist in einer Autobox oder mit einem Hundegeschirr (Feltmann oder Doxlock) und wird mit dem Autogurt zwischen den Kids gesichert. Autofahren ist toll- oft wartet auch eine Überraschung am Ende der Tour – wenn mit Hundefreunde spielen und toben angesagt ist.
Ansonsten ist die Haltung eigentlich problemslos, wenn man sich an die Regeln hält, und dass man darin konsequent ist.
5. Die Pflege des Zwergschnauzer
Übung macht den Meister oder gönnen Sie sich eine Fachfrau, viele Hundesalons machen Spezialausbildungen für verschiedene Hunderassen. Wir empfehlen folgende Salon, gegebenenfalls können diese Ihnen auch helfen in Ihrer Gegend den richtigen Frisör zu finden.
Warum ein Fachmann? ....folgt


