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einfach zum
Nachdenken
"Gott"
Michael Thomas Sachs
Annaberg
www.sachsart.de
Lack über den Erinnerungen Da bricht etwas auf, wächst, verfärbt sich, bricht ab oder in sich zusammen - ein stumpfes Schwarz schließt in lichtende Farben ein. Was da aufhellt an den Blättern und müllbestückten Kapackplatten, ist der Glanz - ein feiner Lack über den Erinnerungen. Was sich da einbrennt sind: Farben, Zeichen und Fragen. Fiebrig zerreiben Finger Pigmente, morsen Signale: Hoffnung, Schlucht, Echo, einer würfelt sich eine Landschaft zusammen. Zwischen Sperrmüll und Werbung, zwischen Klöppelspitzen und Uranhalden, zwischen Neubauten und Abrisshäusern spanne ich mich einzufangen, aufzufangen, mein Netz aus Bildern.
Michael Thomas Sachs
http://www.sachsart.de/
Danke Michael

Die Sanduhr des Lebens
Herr, mein Gott, die Zeit verrinnt wie der Sand in der Uhr. Er läuft durch das Glas und sinkt nieder. Nie wird er wieder aufsteigen, sein Zweck ist erfüllt. So erscheint mir auch mein Leben: Ein ständiges Niedersinken, verlieren und weniger werden. Kaum ist etwas geschafft, ist damit auch wieder ein Stück Leben zu Ende. Unaufhaltsam rinnt mein Leben dem Tode zu.
Herr, Du kamst in diese Welt, um dem ein Ende zu machen. Aber Du hast unser Leben nicht verlängert - immer noch dauert es nicht ewig. Du hast uns nicht unverwundbar gemacht - immer noch fügen wir uns Verletzungen zu und schwächen uns gegenseitig. Du hast uns nicht unendlich gemacht - immer noch haben wir nur einen begrenzten Vorrat an Sand. Einen begrenzten Vorrat an Kraft, an Plänen, an Wünschen. Nur ein begrenztes Herz, das nicht alle Wunder fassen kann, nicht alle Plätze dieser Erde sehen kann, nicht alle Sprachen der Menschen hören kann. Irgendwann ist das Glas oben leer, das untere voll und die Bewegung zum Stillstand gekommen.
Herr, Du kamst in diese Welt, um dem ein Ende zu machen. Zu hast uns zur Umkehr aufgerufen! Das ist es, was uns Leben einhaucht: Die Wende, die oben mit unten vertauscht. Das, was zum Erliegen gekommen ist, erfährt neues Leben.
Herr, lass uns immer wieder umkehren, immer wieder. Dann bleibt Bewegung in uns, dann wird Zeit zur Ewigkeit, und Leben nie versiegen. Amen.

Die glücklichsten Augenblicke im Leben sind wohl diejenigen, in denen wir uns an Momente erinnern, von denen wir glauben, dass sie die glücklichsten in unserem Leben gewesen seien.
Die aufregendsten Augenblicke im leben sind wohl diejenigen, in denen wir an Momente denken, von denen wir glauben, dass sie die aufregendsten in unserem Leben werden könnten.
Die lebendigsten Augenblicke im leben sind aber diejenigen, in denen wir uns bewusst machen, dass wir sie gerade erleben, jetzt, hier, in diesem Augenblick.

Als du auf die Welt kamst, weintest du. Und um dich herum, freuten sich alle.
Lebe so, das wenn du stirbst, alle weinen, und du lächelst

"Der Künstler"
Was ich schuf in heißer Jahre Glut, Steht am lauten Markt zur Schau gestellt. Leicht vorüber geht die frohe Welt, Lacht und lobt und findet alles gut.
Keiner weiß, dass dieser frohe Kranz, Den die Welt mir lachend drückt ins Haar, Meines Lebens Kraft verschlang und Glanz, Ach, und dass das Opfer unnütz war.
Hermann Hesse
Danke Michael

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch. Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast. Sprich mit mir, wie du es immer getan hast. Gebrauche nicht eine andere Lebensweise. Sei nicht feierlich oder traurig. Lache weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Ich bin nicht weit weg, ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
liebe Uli,wir bedanken uns für das liebe Gedicht
wir bekammen dieses Gedicht,als meine Schwägerin,bzw.die Schwester
meines Mannes am 30.November 2007 von uns gegangen ist,einem Tag nach
Ihrem 61.Geburtstag.
Ruhe in Frieden

„Einen lieben Menschen zu verlieren ist,
wie ihn zum Hafen bringen.
Wir können ihn erst wiedersehen,
wenn wir den gleichen Weg gegangen sind.
Aber uns bleibt die Hoffnung,
dass er uns am Ende der Reise erwartet.“
ebenso erhielten wir dieses Gedicht von unseren Bekannten aus Wien,Danke liebe Sylvia und Adi
 


Beim Adventkalender
Bein Adventkalender måchst Tåg um Tåg a Türl auf und schaust, wås ållas drinnat is und wås ma außernehma kunnt. Brauchst går net Dånkschön sågn, nur nehman.
Denk amål doch ånders rum: måch Tåg um Tåg a Türl auf nur – leg amål wås eine. gib amål wås her von dir, nur gebm. Då kunnt ma Dånkschön sågn dafür, dass ma ah wås hergebm kånn, dass ma wås zum hergebm håt, Tåg um Tåg wås gebm

G'schneibt håt's
So a Schnee deckt viel zua.
In Nåchbarn sei frisch gmahter Råsn is weiß. Mei ungmahte Wiesn is gråd a so weiß - und des Unkraut zwischn de Bluman
So a Schnee deckt viel zua.
Die Schlåglöcher, Schwelln auf da Stråßn san weg. Die Autos fåhrn trotzdem jetzt långsåm, voll Ruah - und kans rast mitn Siebzger in d' Kurvn.
So a Schnee deckt viel zua.
Åm Nußbam im Nåchbarn sein Gårtn liegt Schnee. Die Föhrn und die Fichtn san gråd a so weiß - Daß d' Bam ålle krånk san, siegst nimmer.
So a Schnee deckt viel zua.
Beim Schneeschaufeln geht gråd da Nåchbar vorbei. I grüaß eam recht freundlich, er dånkt mar ah glei - wånn sei Wågn auf mein Parkplatz steht, kunnt i n derwürgn!
So a Schnee deckt viel zua.
San mir net ah månchmål so wia da Schnee? So unschuldig, sauber, frischgwåschn und schön? So scheinheilig, fålsch und verlogn?
So a Schnee deckt viel zua.


Abgrund
Am Abgrund stehend, Blicke ich in die Tiefe. Vor mir, ein Nichts Von absoluter Dunkelheit. War da ein Licht?
Mit schien es so, Als wäre da unten, Ganz unten Ein Schein von Hoffnung. War das Einbildung?
Um es herauszufinden, Sprang ich rein. Je länger ich fiel, Stieg meine Angst. War das mein Schrei?
Unten aufgeschlagen, Fiel ich in Ohnmacht. Irgendwann aufgewacht, Spürte ich Angst. War ich allein?
Ich öffnete meine Augen, Es war immer noch dunkel. Ich glaubte es war ein Traum, Dachte ich jedenfalls. War ich etwa tot?
Kein Licht! Nur Einbildung! Mein Schrei! Ich war allein! Bin tot!
Sprich mit mir
Mein Herz, was fühlst Du? Sprich mit mir.
Nur langsam löst sich die Befangenheit, ich spüre wie Du nach Hilfe rufst.
Ich kann fühlen wie Du Dich quälst, es brennt in mir, ich sehe die Tränen die Du weinst.
Du opferst Dich für andre, nur ich fühle wie Du leidest.
Mein Herz,öffne Dich, ich will nicht, dass Du stirbst.
Ich möchte nie Deine Wärme verliern, ich will nie auf Deine Liebe verzichten müssen.
Mein Herz, ich will Dir helfen, denn ich brauche Dich so sehr.
Mein Herz, komm zu mir, ich halte Dich, geborgen in meiner Brust, mit meinem Leben schütz ich Dich.
Ich geh mit Dir durch jeden Sturm, durchschreite jedes Tal, verlass Dich nicht, kein einzigs mal.
Mein Herz, ich bin Dir ergeben.
Nur eine Bitte hätte ich, mein Herz, sprich mit mir und öffne Dich.

Wechselbad der Gefühle
Wenn Trauer den Körper befällt und man den Schmerz fühlen kann. Wenn Kummer von Hass verdrängt wird
und Schmerz in Wut umschlägt. Wenn Fäuste gegen Wände schlagen, als könnten sie den seelischen Schmerz lindern. Wenn Liebe zu Angst wird und man mit Gewalt versucht, zu halten was schon längst verloren ist. Dann ist es Zeit - Zeit zu weinen.
(autor leider unbekannt)

"Kein Vergessen"
Sag niemals, daß du vergessen möchtest. Niemals, daß es ein Fehler war. Sag nicht, daß du alles rückgängig machen willst. Oder daß du diese Zeit aus deinem Gedächtnis streichen musst. Sag nicht "nein" zu einer Phase deines Lebens, die so wunderschön war, daß es dir im Nachhinein unsäglich wehtut. Alles hat einen Sinn. Denke an das Schöne, das dich in der harten Zeit stark macht. Denn du kannst nicht vergessen. Nur versuchen,damit zu leben......:-)

Vertraue der Liebe
Viele Menschen kann man mögen, doch nur Wenigen vertraun, doch hast Du erst die Liebe gefunden, kannst Du immer auf sie baun.
Viele Menschen Dich enttäuschen, nur einer Dir zur Seite steht, kann man sich in vielen täuschen, doch die Liebe nie vergeht.
Sollte auch Dein Herz mal zweifeln, denke stets, was ich Dir sag, Liebe kann man mit Geld nicht kaufen, sie ist in Dir, jeden Tag.
Macht Dich glücklich - bist Du traurig, schenkt Dir Hoffnung, gibt Dir Mut, erscheint Dir manchmal alles sinnlos, Liebe macht alles wieder gut.
Drum traue der Liebe und hör auf Dein Herz, auch wenn es weh tut, Du besiegst auch den Schmerz.
Die Liebe sie scheint ganz tief in Dir drin, kannst ihr vertrauen, gib Dich ihr hin!

Weihnachtsstollen,
Wenn ich in der Vorweihnachtszeit in die Geschäfte komme und die Berge von Stollen liegen sehe, fällt mir immer wieder eine Begebenheit ein. Es war 1946 , mein Opa von Beruf Bäcker, kam an diesen Tagen immer sehr spät nach Hause. In der Bäckerei gab es jede Menge zu tun. Da bald Weihnachten war, brachten die Leute ihre Bleche mit Kuchen und Stollen, damit sie gebacken wurden. Manche brachten auch nur die Zutaten und mein Opa sollte dann den Teig fertig machen, formen und backen. Um die Mittagszeit, als ich ihm sein Essen wie jeden Tag im Henkelmännchen an die Arbeit brachte, war alles noch in bester Ordnung. Er freute sich, als er mich sah und sagte: “ Wenn ich nach Hause komme, bringe ich Dir was Schönes mit“ Als es an der Zeit war zu der er gewöhnlich kam, guckte ich aus dem Fenster, ob ich ihn schon um die Ecke kommen sah. Ich konnte mir denken, was er mir mitbringen wollte, nämlich ein Hasenbrot. Darüber freute ich mich immer sehr. Er kam, ich erschrak, die Welt schien nicht mehr in Ordnung zu sein. Mein Opa sah sehr bekümmert aus. Als er mich sah, strich er mir nur übers Haar und fragte nach Oma. Ich folgte den Beiden in die Küche und hörte nun, was geschehen war. Ein Kunde der Bäckerei, hatte die Zutaten für ein paar Stollen gebracht, die mein Opa backen sollte. Aber zu allem Unglück sind ihm diese misslungen und sehr dunkel geworden. Die Kunden verlangten nun Ersatz. Woher aber sollte mein Opa die Zutaten nehmen, 1946 gab es nicht so viel wie heute, es war fast unmöglich. Meine Oma tröstete ihn und sagte:“ es ist nun mal passiert und nicht zu ändern, nimm alles mit, was wir zu Hause haben um unseren Stollen zu backen und back ihnen Neue.“ Opa guckte noch trauriger, er wusste ja, wie sehr sich seine Familie immer auf die Stollen zu Weihnachten freute. Aber er wusste auch keine bessere Lösung. Er nickte zustimmend. Mir waren die Stollen ganz egal, ich wollte nur, dass Opa wieder fröhlich wurde. Kurze Zeit später bekam ich meine Überraschung, nämlich das Hasenbrot mit Schmalz drauf und etwas Salz. Noch heute läuft mir das Wasser im Munde zusammen, wenn ich daran denke, wie köstlich es geschmeckt hat. Am 1. Feiertag, was für ein Wunder, stand am Nachmittag doch Stollen auf dem Tisch. Ein Bruder meiner Oma hat ihn mitgebracht. Immer wenn ich Stollen sehe, fällt mir mein Opa ein, den ich heiß und innig geliebt habe.
vonTilda

Die Kerze
Welch ein geheimnisvoller Schimmer Geht von einer Kerze aus Ihr Schein bringt Licht in jedes Zimmer Und Herzenswärme in das Haus
Die kleine Flamme flackert still Wirft weiche Schatten an die Wand Ich glaub, dass sie uns sagen will Haltet Frieden hier im Land
Im Fenster spiegelt sich ihr Strahl In ihrer Nähe niemand friert. Und du spürst mit einemmal Wie es auch in dir Weihnacht wird

Lebe glücklich frei von Schmerzen,
freue deines Lebens Dich,
und in Deinem guten Herzen sei ein
Plätzchen auch für mich.
Willst Du glücklich sein im Leben,
trage bei zu Anderem Glück,
denn die Freude die wir geben kehrt
ins eigene Herz zurück.

Sonnenstrahlen
Erste Sonnenstrahlen tanzen, heute keck der Erde zu. Kitzeln dich an Aug und Nase, träum und mach die Augen zu.
Hetz und eil nicht durch das Leben, komm genieß den Sonnenschein, hast so lang auf ihn gewartet, gönn dir dieses Stelldichein.
Leg dich kurz mal raus ins Grüne, Sonne deckt dich zärtlich zu, lass dich treiben durch die Traumwelt sieh den Schäfchenwolken zu.
Stell dir vor, du bist ein Wölkchen, dort am blauen Himmelszelt. Du fliegst über Meer und Berge, über unsre schöne Welt. (c) ChT
Gedicht
Hab Sonnenschein im Herzen ob´s stürmt oder ob´s schneit. Mit Sonnenschein im Herzen erträgst du manches Leid.
Hab Sonnenschein im Herzen und sei für Andre da. Mit Sonnenschein im Herzen gelingt dir das fürwahr.
Hab Sonnenschein im Herzen auf manchem steilen Weg. Du weist es gibt ja einen der immer mit dir geht.
Hab Sonnenschein im Herzen ein ganzes Leben lang. Für Sonnenschein im Herzen sei deinem Schöpfer dank. (c) ChT
Freundschaft ist nicht nur ein Wörtchen, es bedeutet so viel mehr, denn es sitzt in meiner Seele, felsenfest und herzensschwer. Niemand kann es mir entreißen, hält es doch mein Glücksgefühl eng umschlungen und es stünde, sonst mein Herz vor Trauer still. Freundschaft ist mir lieb und wertvoll, gibt mir Kraft und Lebenssinn und es zeigt mir dieses Wunder, dass ich nicht alleine bin
Gedicht
Ich hab Dich gesehen, Du schautest mich an, so lieb wie nur jemand, wie Du schauen kann.
Ich hab Dir geschrieben, auf weißem Papier, hab dabei gesehen, daß Lächeln von Dir.
Du kamst in mein Leben, wie ein rettender Stern, ich will es Dir sagen: Ich hab Dich so gern!
Du hast mir gezeigt, wie schön es ist zu Leben. Du hast mir Mut, Hoffnung und Träume wieder gegeben
Wenn du noch eine Mutter hast,
so danke Gott und sei zufrieden;
nicht allen auf dem Erdenrund ist dieses hohe Glück beschieden.
(Friedrich Wilhelm Kaulisch
Das Herz einer Mutter ist ein Abgrund,
in dessen Tiefe man immer eines findet:
Bereitschaft zum Verzeihen.
(Honore de Balzac)
Wir wären nie gewaschen,und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher und schmutzig wär' das Hemd.
Wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt,
wenn du nicht täglich sorgtest, dass alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße und Zähne schwarz wie Ruß und bis zu beiden Ohren die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen
wenn du nicht nochmal kämst und uns,
bevor wir träumen in deine Arme nähmst.
Und trotzdem sind wir alle auch manchmal eine Last -
was wärst du ohne Kinder?
Sei froh dass du uns hast !!!

Herbst
Der Sommer verabschiedet sich langsam. Ob im Park oder in den Cafés - vielerorts genießen die Menschen noch die letzten, warmen Sonnenstrahlen bis der verregnete und mitunter nebelige Herbst Einzug hält.
Die ersten, goldenen Farben schimmern bereits auf den Wegen, im Gras und in den Bäumen. Kleine Blumen bahnen sich den Weg durch erstes Herbstlaub. Überall entdeckt man gold-braune Farbtupfer zwischen sattem, sommerlichem Grün - der Spätsommer glitzert einem entgegen
Gedicht! Hab vielen Menschen schon vertraut, auf viele Leute als Freunde gebaut. War immer da für sie, mit Problemen verschonten sie mich nie. Dann kam die Zeit, in der es war bei mir soweit. Mir ging es nicht gut, doch nur wenige Freunde machten mir Mut. Viele meiner "Freunde" wollten mich nicht mehr kennen, sahen mich jetzt auf einmal als Fremden. Viele, die sich Freunde nannten, mich in meiner Not nicht mehr kannten. Gelernt habe ich daraus. Ich suche mir meine Freunde jetzt besser aus. Von Nicole
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