Einmal abgesehen von diesem dunklen Schatten über unserem Urlaub, der damit gleich zu Ende war, hat es uns gut gefallen. Palanga liegt direkt an der Ostsee und bietet einen breiten und feinsandigen Strand, ähnlich wie an der mecklenburgischen Küste. Die meisten Gäste kommen aus Litauen, gefolgt von Weißrussen und Russen. Deutsche sieht man recht wenig. Sprachlich kommt man am ehesten mit Englisch zurecht, besonders bei den jungen Litauern. Die litauische Sprache ist zusammen mit lettisch völlig anders als die 3 großen Sprachgruppen in Europa. Diese beiden sogenannten baltischen Sprachen sind sogar entfernt verwandt mit Sanskrit, eine Sprache der Inder. Mehr dazu findet man u.a. bei Wikipedia.
Trotz fehlender Kurtaxe ist der Strand auffallend sauber. Wenn man
Hunger oder Durst hat, geht man ein paar Schritte und wird direkt am
Strand bedient. In Deutschland kenne ich das nicht.

Da
die litauische Ostseeküste nicht sehr lang ist, ist Palanga einer der
wenigen Badeorte des Landes. Urlauber sind hauptsächlich junge Menschen sowie
besserbetuchte Familien, man sieht es schon an den Autos. Auffallend
ist der gepflegte Kleidungsstil, die Frauen geben hier alles...!
Außerdem
gibt es hier in Litauen viele sehr dünne (und dennoch kurvenreiche)
Frauen mit Wespentaille, wenngleich Fast Food bei einigen erste Spuren
hinterlassen hat.
In
Palanga gibt es einen botanischen Garten mit einem Bernsteinmuseum, das
auf jeden Fall ein Besuch wert ist. Es werden viele Exemplare mit
Insekteneinschlüssen gezeigt sowie die Entstehung erläutert. Die
deutsche bzw. englische Übersetzung ist leider etwas knapp geraten. Am
Ende des Rundgangs gelangt man in einen Verkaufsladen, dort kann man
von der Kette bis zum Segelschiff für ca. € 4500.- so ziemlich alles
bekommen.