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Malatya liegt etwa 160 km östlich von Elbistan, in Ost-Anatolien, und hat ca. 400.000 Einwohner.
Im
Zentrum thront nicht etwa wie überall in der Türkei üblich Atatürk als
übergroße Säule sondern sein Mitstreiter und Nachfolger aus der Stadt
namens Ismet Inönü.

Mitten in der Stadt gibt es einige Parks, in die die Menschen vor der Mittagshitze fliehen.

Etwas weiter östlich liegt der Euphrat-Stausee. Dieser zieht sich durch weite Teile Ost-Anatoliens und dient als wichtiges Trinkwasser-Reservoir.

Das Wasser ist sehr klar, aber zum Baden ist der See zumindest hier zwischen Malatya und Elazig kaum geeignet.
Auf
dem Rückweg nach Elbistan kamen wir noch an Aslantepe ("Löwenhügel",
ca. 4 km n.östl. Malatya) vorbei, eine uralte Siedlung, die mindestens
vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis etwa zum 11. Jahrhundert n. Chr. bewohnt
war. Kernstück ist ein etwa 6.000 Jahre alter Palast aus Ziegelsteinen,
der jedoch momentan von Wellblechtafeln verdeckt ist. Hethiter und Assyrer haben hier ihre Spuren hinterlassen.
Die Ausgrabungsstätte ist noch nicht touristisch erschlossen und auch nicht frei zugänglich. Nach
kurzem Klingeln am Tor kam ein freundlicher Archäologe und führte uns
zu den Ausgrabungen. Der Italiener gehörte zum Team der Universität
Rom, welches schon seit den 60er Jahren hier gräbt und forscht.

Nach diesem sehr interessanten Geschichtsunterricht trafen wir wieder auf die Gegenwart. Einer geht ja wohl noch...

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