Im Land der Elfen ..... 

Schließ deine Augen und nimm meine Hand,
reise mit mir in das Zauberland.
Lass dich von mir in eine Welt entführen,
lass dich von Licht und Magie verführen.

Auf einem Regenbogen tanz mit mir,
Farben so bunt, ich zeig sie dir
und Blumen, die du noch nie gesehn
und durch weite Felder will ich mit dir gehn.

Ein Luftschloss will ich mit dir bau´n
und klettern auf den höchsten Baum,
durch einen Wasserfall tauchen wir,
über Feenhügel spring ich mit dir.

Kannst du es sehn .... die Anderswelt?
Alles kannst du tun was dir gefällt.
Komm hierhin, zu zweit oder allein,
es ist so einfach wieder Kind zu sein

 

 

  

Siehst du Blumen am Wegrand stehen,

niemals achtlos daran vorüber gehen. 

Hör doch wie ein leises Raunen

Dich versetzt in stummes Staunen.

Darum Bitte ich zu verweilen

und nur einmal nicht zu eilen.

In den Blumen werden sie hocken

Dich mit ihren Späßen locken.

Siehst du sie dann darfst du fragen

ob sie vielleicht ihren Namen sagen.

Denn es ist den Elfen eigen

Dir etwas schönes zu zeigen.

Darum gebe auch du fein acht

wenn du sie siehst in dunkler Nacht.

Bedenke stets sie nicht zu rauben

denn es ist kein Aberglauben.

Linda von Oepe

 

 

 

 

 

Die Sonne geht unter,die Nacht bricht heran.
Die Stille umgibt mich,das Träumen fängt an.
 

 

Ich tauche hinab,eine andere Welt,
mit Elfen und Zauberern,dort, wo es mir gefällt.
 

 

Wo Wünsche noch zählen,es Sehnsucht nicht gibt.
Wo Wärme mich einhüllt,mich Zauber umgibt.
 

 

Die Träume, sie tragen mich weiter hinaus.
Ich fühle mich geborgen,hier bin ich zu Haus.
 

 

Magie sie umgibt mich,der Zauber hält an.
Willst du einmal mitkommen werden,in seinen Bann?
 

 

Ich nehme dich behutsam an meine Hand
und gehe mit dir dann in mein Märchenland.
 

 

Hier sind wir zusammen,es ist, wie es scheint.
Die Grenzen, sie fallen,und wir sind vereint.
 

 

Niemals soll enden der magische Traum.
Niemals zerfließen,wie Meeresschaum.
 

 

Die Sonne geht auf,wir müssen zurück.
Begleite mich auch morgen
in unser Glück.

 

 

Das winzige Elfenmädchen

 

Es war einmal ein kleiner Junge, der sagte immer:

"Ich".

Er sagte "Ich", wenn die Mutter den Kuchen aufschnitt oder Pudding auf den Tisch stellte.
Nur wenn er ins Bett sollte, sagte er nie "Ich". Denn ins Bett wollte er nicht.

Einmal, als ihn die Mutter schlafen gelegt hatte, kletterte er aus dem Bettchen, stellte sich ans Fenster und schaute hinaus.
Es war dunkel, nur der Mond schien.
Da bewegten sich die Vorhänge, im Garten raschelte das Laub und plötzlich entdeckte der Junge unten ein kleines Licht.

 

Es kam näher und näher und setzte sich zu ihm auf den Fenstersims.
"Wer bist denn du", fragte der Junge.
"Ich bin's", antwortete das kleine Elfenmädchen mit zarter Stimme    

"Und wer bist du?"
"Ich bin's", antwortete der Junge..
Das Elfenmädchen klatschte in die Hände.
ICH und du heißt auch ICH. Ist das nicht lustig."
Der kleine Junge hieß gar nicht ich, aber er sagte das nicht.
"Willst du mit mir spielen, ICH", fragte das Elfenmädchen

 

"Ja, ICH, das will ich gern", antwortete der Junge.
Das Elfenmädchen fing mit seinen Händen Mondlicht ein und verstreute es im ganzen Zimmer.

Es wurden lauter Tiere daraus, Mondkatzen, Mondhunde, Mondpferdchen und sogar Monddrachen

 

 Sie flogen umher und spuckten Feuer.

Das Elfenmädchen und der Junge versuchten die Mondtiere zu fangen.
Der kleine Junge hopste herum, gab nicht acht und trat dem kleinen Mädchen auf den Fuß.
Das Mädchen fing an zu weinen. Der Junge wollte sie trösten. Da kam aus dem Garten eine Stimme "Elfenkindchen, warum weinst du?"
"ICH ist mir auf den Fuß getreten, Mami", schluchzte das Mädchen.
"Wer ist dir auf den Fuß getreten", fragte die Elfenmutter. "ICH, Mami", weinte das Mädchen noch immer.
"Wenn du dir selbst auf den Fuß getreten bist, mußt du doch nicht weinen"

 

, sagte die Mutter streng, steckte ihre Hände ins Zimmer und nahm das Mädchen mit sich fort.
Die Mondtiere verschwanden und der Junge schlief ein.
Als am nächsten Abend die Mutter fragte

 

"Wer ist müde und möchte schlafen", rief der Junge sofort

 

"Ich"

Er freute sich auf das kleine Elfenmädchen und so blieb es für alle Zeiten.

 

 

 



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