Meine  

         MALER               

Auf dieser Seite werde ich Maler würdigen, die mich beeindrucken

und zutiefst faszinieren!

Verschiedene Bilder haben meinen Lebenweg begleitet.

(Aus Gründen des Urheberrechts sind direkt keine Bilder bzw. Videos

zu den Werken integriert, so müssen meine Worte für sich sprechen

und die Bilder vor dem geistigen Auge erscheinen lassen....)

                                   

Und sogar Kater Maximilian merkt, dass sein Frauchen so viele Bücher hat,

er schaut schnell mal nach, ob heute etwas Interessantes für Kater dabei ist.

Nein heute ist keine "Katzenliteratur" dabei...vielleicht dann morgen...

     

                                       



 

"...ich muss mich dem hingeben, was mich umgibt,

mich vereinigen mit seinen Wolken und Felsen,

um das zu sein, was ich bin.

Die Einsamkeit brauche ich für das

Gespräch mit der Natur."

 

"Schließe dein leibliches Auge,

damit du mit dem geistigen Auge

zuerst siehst dein Bild.

Dann fördere zutage, was du im Dunkel gesehen,

dass es zurückwirke auf andere

von außen nach innen."

 

"Es mag eine große Ehre sein,

ein großes Publikum zu haben.

Aber gewiss ist die Ehre noch größer,

ein kleines auserlesenes Publikum für sich zu haben."

(Zitate von Caspar David Friedrich)

 

Caspar David Friedrich (1774 Greifswald - 1840 Dresden)

gehört zu den bedeutendsten Malern und Zeichnern der deutschen Frühromantik.

Seine Werke habe ich schon mehrmals auf Kunstausstellungen betrachtet und meditiert,

so dass sie sich in mein Herz gesenkent haben.

Im Jahre 2006 hat mich die Caspar-David-Friedrich-Ausstellung "Die Erfindung der Romantik"

nach Essen gebracht, wo ich im Museum Folkwang lange die großartigen Werke erleben durfte.

Norbert Wolf bezeichnet diesen Romantiker in seinem Bildband von 2006 als "Maler der Stille", als

den  "Mystiker mit dem Pinsel".... Er gab sich der Natur mit seinem ganzem Wesen mit Inbrunst hin:

"Wie groß. wie mächtig, wie herrlich"....

Die Landschaftsmalerei nimmt in der Romantik einen besonderen Stellenwert ein, wobei der Mensch

und die Natur in einer innigen Beziehung zueinander stehen. Der Mensch nimmt allerdings nur einen

kleinen Bereich des Bildes ein, während sich hinter ihm eine unendliche Weite, ein weiter Raum öffnet,

somit ein nie erreichbarer Sehnsuchtsraum.

In der ROMANTISCHEN KUNSTAUFFASSUNG ist Folgendes von Bedeutung:

Ein künstlerisches Schaffen nur mit dem Verstand wird abgelehnt.

Das Kuntsschaffen mit dem Herzen, die Kunst als Ausdruck des Inneren steht im Mittelpunkt.

 Die innere Anschaung gibt als unbedingte Voraussetzung künstlerischen Schaffens.

 Das Kunstwerk wird im Entusiasmus hervorgebracht ("in begeisternder Stunde").

Die Kunst wird religiös überhöht ("heilig", "göttlich").

Regeln und Lehren werden abgelehnt.

 Individuelles Kunstverständnis, künstlerische Subjektivität sind bestimmend.

-Die Kunst ist unendlich mit dem Ziel des Unendlichen.

-Die Fantasie gewinnt größe Bedeutung.

=> Somit ist festzustellen, dass ähnliche Prinzipien

          für Malerei wie für Dichtung gelten.

"Der Maler soll nicht bloß malen,

was er vor sich sieht,

sondern auch, was er in sich sieht,

sieht er aber nichts in sich,

so unterlasse er auch zu malen,

was er vor sich sieht."

(Caspar David Friedrich)

 

Einige wichtige Werke des Künstlers werden hier gezeigt und wundervoll

mit Musik untermalt:

http://www.youtube.com/embed/cXJPP2sdrRQ

(mit Johann Sebastian Bach)

Literatur:

Wolf, Norbert, Caspar David Friedrich, Der Maler der Stille. Köln 2006.


 

Weitere Künstler, die ich noch besonders schätze

und deren Werke mich beeindrucken:

Die Impressionisten

Vincent van Gogh

Expressionisten

Marc Chagall

Paul Klee

Rene Magritte

Salvador Dali

Auf meiner Seite "Über mich" befindet sich zum Abschluss auch eine kleine "Bilderpräsentation",

die Werke von Monet und van Gogh zeigt.

                                               

                              

Vincent van Gogh

 (geboren 1853 als Sohn eines protestantischen Pastors

 im holländischen Brabant, starb 1890 im Alter von nur 37 Jahren

durch eigene Hand nach tragischem und schmerzvollem Lebensweg)

"Gaugin sagte mir kürzlich,

er habe ein sehr schönes Bild von Claude Monet gesehen,

Sonnenblumen in einer großen japanischen Vase,

aber meine gefallen ihm besser."

(Vincent an Theo)

(Kunstdruck in meiner Wohnung)

Unter den großen Malern des neunzehnten Jahrhunderst war van Gogh wohl der zu seiner Zeit

am meisten verkannte, jedoch sollte er später der berühmteste werden.

Sein Werk lässt sich in verschiedene Phasen einteilen:

In seiner ersten Periode, der holländischen, malte er im Stil des Realismus.

Vincent führte den Realismus an einem besonderen Punkt, an dem eine ganz neue Schule

auftauchte, ein ursprünglicher Expressionismus.

In Paris allerdings folgte er den Impressionisten, ganz eindrucksvoll und besonders wandte er

Licht und Farbe in einer neuen Art und Weise an, die schon den Fauvismus erahnen ließ.

Seine größten Kunstwerke schuf er in den letzten drei Jahren seines Lebens, hier kommt ganz deutlich

seine einmalige "ungestüme Kraft" zum Vorschein, "die alle Traditionen zum Einsturz brachte"

wie Henry Huyghe betont.

Es ist erschütternd und sehr berührend, wenn man den Zusammenhang sieht zwischen dem

tragischem Leben dieses Künstlers und seiner Malerei ,die so viel Liebe, Menschenliebe ausstrahlt.

Über sein Selbstbildnis sagt er:

"Es heißt - und ich will es gern glauben -,

es sei schwierig, sich selbst zu kennen;

aber es ist auch nicht leicht,

sich selbst zu malen.

Jetzt arbeite ich an zwei Selbstbildnissen,

in Ermangelung eines anderen Modells."

(Vincent an Theo)


http://www.youtube.com/embed/RZhGbJuG2IM

Literatur:

Huyghe, Rene, Van Gogh, übersetzt von Helga Künzel.München 1988.

Der Sänger und Komponist Don Mc Lean (geboren 1945, New York)

hat ein Lied "Starry starry night"

im Jahr 1971 als Hommage für den Maler geschrieben. In diesem Song wird voller Bewunderung

und Hochachtung Bezug genommen auf das Gemälde "Sternennacht" (1889).

In einfühlsamer Weise wird auch van Goghs depressive Krankheit, unter der er litt, thematisiert.

 

Im Anschluss an van Gogh möchte ich auf den Expressionismus eingehen.

Drei Vertreter sind mir hier besonders wichtig:

Ernst Barlach (1870 - 1938, deutscher Bildhauer und Schriftsteller),

Edvard Munch ((1863 -1944, norwegischer Maler und Grafiker),

Oskar Kokoschka ( 1886 - 1980, österreichischer Maler, Grafiker und Schriftsteller.

Zum Expressionismus:

http://www.youtube.com/embed/dWHrow65e8E

 

 

Paul Klee (1879 - 1940)

"Ich bin nicht dazu da,

die Oberfläche zu spiegeln

(das kann die fotografische Platte),

sondern muss ins Innere dringen.

Ich spiegle bis ins Herz hinein."

"Diesseits bin ich

gar nicht fassbar."

Paul Klee gehört zu den großen Künstlern der Moderne.

Seine Ausstellungen verzeichnen immense Publikumsrekorde in der ganzen Welt.

Mit einfachsten Formen und sinnlichen Farben ziehen seine Bilder den Betrachter in seinen Bann,

so dass gesagt werden kann, seine Bilder seien "Musik für die Augen".

Im Rhythmus seines bewegten Lebens haben sich seine Bilder entwickelt und entfaltet, gerade auch

unter dem Eindruck seiner Reisen nach Italien, Tunesien, Ägypten...

Auch die Erfahrung von Krieg, Vertreibung und tödlicher Krankheit gehören zu seinem

"Weg der Malerei".

Klee verstand die Kunst als "Schöpfungsgleichnis" und sah sich selbst als "diesseits gar nicht fassbar

Literatur: 

Tolksdorf, Stefan, Der Klang der Dinge. Paul Klee - Ein Leben. Freiburg 2004

http://www.youtube.com/embed/CzkwPUR2onk 

( Die Bilder werden musikalisch begleitet: "Madame Butterfly" von Giacomo Puccini 1858 - 1924)

Rene Magritte (1898 - 1967)

Der berühmte belgische Surrealist, der 1967 im Alter von 69 Jahren starb, war ein Philosoph,

der in Bidern dachte.

Und er wollte, dass wir Betrachter seiner Bilder über seine Werke nachdenken, überlegen, was wir

sehen, damit wir dann staunen oder vielleicht sogar erschrecken.

Denn  oft erkennen wir beim Betrachten und Nachdenken, wie unselbstverständlich alles ist,

was uns so gewohnt und alltäglich erscheint. Vieles ist nun im Schweben.

Auf einem seiner Bilder schaut ein Mann in einen Spiegel, aber er sieht darin nicht sein Gesicht,

sondern seinen eigenen Hinterkopf...

Auf einem anderen Bild schwebt über dem Meer ein Feldbrocken, auf dessen Gipfel eine steinerne

Burg thront...

Oder wir sehen zwei "Liebende", deren Gesichter verhüllt sind...

Wir staunen und erschrecken...

 Für die griechischen Philosophen war dies der Anfang der Philosophie.

Der Mensch entdeckt, dass gar nichts selbstverständlich ist, und damit beginnt er, ganz wesentliche und

grundsätzliche Fragen zu stellen.

Das sind Fragen wir: "Wer bin ich?   Was ist der Mensch?  Was ist Wirklichkeit?

Was kann ich überhaupt wissen?   Was soll ich tun? ...

Wenn man sich mit Magritts Bildern beschäftigt, eröffnet sich einem die Erkenntnis, dass die Welt,

dass die Wirklichkeit ein Geheimnis ist.

"Der Boden der Tatsachen, auf dem wir so fest zu stehen scheinen, ist wie Seidenpapier

über einem Abgrund."

Gerne verweise ich auf die Homepage des "musse-magritte", auf der auch

bedeutende Bilder zu betrachten sind:

http://www.musee-magritte-museum.be/

"Ein Gegenstand lässt vermuten,

dass es anderes hinter ihm gibt."

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