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Jean-Marc in "Der Schatz im Silbersee"

in Elspe (2009)

Hier die Besetzungsliste:

Winnetou: Benjamin Armbruster
Old Firehand: Michael Heuel
Sam Hawkens: Jogi Kaiser
Brinkley, Anführer der Tramps: Rolf Schauerte


Die Tramps:
Knox: Markus Lürick
Hilton: Harald Heufer
Georg Miller: Robert Kucharczyk
Woodward: Marco Kühne
Walker: Sebastian Tigges


Ovuts avath, Häuptling der Utahs: Meinolf Pape
Para angare, sein Sohn: Saskia Pape
Weiße Feder, Krieger: Ondrej Houska
Kleiner Bär: Jean-Marc Birkholz
Mrs. Butler, Saloonwirtin: Kristin Lenhardt
Pepe, Storebesitzer in Sheridan: Jan Urbanowicz
Patterson, Ingenieur:
Wolfgang Kirchhoff
Ellen, seine Tochter: Samantha Richter
Bergmann, Auswanderer: Martin Misanek
seine Frau: Meike Duwe
Mariele, seine Tochter: Samira Duwe
Postkutschenfahrer: „Pico“ Schneider, Michael Lange
Lokomotivführer: Heinz Grotthoff

 
Hinter der Bühne
 





Fotos: Ralf Waidmann


Auf der Bühne: Inhalt


Szene 1

 

Man schreibt das Jahr 1872. Es herrscht Frieden zwischen den Utahs und den Weißen. Häuptling Großer Wolf und seine Krieger wollen zur Büffeljagd aufbrechen. Der kleine Sohn des Häuptlings, Para angare, möchte die Krieger begleiten, aber sein Vater bittet ihn, auf das Lager aufzupassen und die Frauen, Kinder und Alten zu beschützen.



Szene 2

 

In Sheridan, einem Eisenbahner-Camp am Arkansas-River, erwarten die resolute Mrs. Butler und der als Scout für die Eisenbahn arbeitende Sam Hawkens die Ankunft der "Dogfish". Mit ihr kommen der Ingenieur Patterson, seine Tochter Ellen, der junge Tonkawa Kleiner Bär und der Westmann Old Firehand an. Die Ankömmlinge werden von Mrs. Butler und Sam herzlich begrüßt. Patterson hat in New Orleans einen Vertrag mit Kleiner Bär über die Ausbeutung einer Silbermine am Silbersee geschlossen und zudem Old Firehand engagiert, damit dieser ihm dafür eine Mannschaft zusammenstellt. 

Doch so schnell, wie er gedacht hat, kommt Patterson nicht zum Silbersee, da beim Bahnbau ein technisches Problem aufgetreten ist, das er lösen muss. Seine Tochter Ellen will statt seiner Kleinen Bären begleiten, um mit ihm die notwendigen Vermessungsarbeiten vorzunehmen. Von Patterson erfahren Firehand und Sam nun endlich, wie dieser in den Besitz einer Karte von dem legendären Schatz im Silbersee gekommen ist. Inzwischen kommen der junge Tonkawa und Ellen gut voran.








Szene 3

 

In der Nähe von Sheridan hält eine Postkutsche, die von den mit der "Dogfish" gekommenen Banditen Brinkley und Knox bereits erwartet wird, denn mit dieser erhalten sie Verstärkung. Doch Brinkley will nicht nur am Silbersee zuschlagen, sondern sich auch in den Besitz der Lohngelder der Eisenbahn bringen. Aus diesem Grund überfallen die Tramps wenig später den aus Denver kommenden Zug. Doch dieser bringt keine Lohngelder mit. Wütend sperren die Tramps Zugführer und Fahrgäste in einen Waggon ein und legen eine Sprengladung, doch Winnetou, der edle Apachenhäuptling, kann die Explosion in letzter Sekunde verhindern und schickt den Zug nach Denver zurück, da dieser wegen der gesprengten Gleise nicht weiterfahren kann.

Indessen wollen die Tramps sich Pferde von den Utah besorgen.

Kurz nach dem missglückten Raubüberfall kommen Kleiner Bär und Ellen hinzu. Winnetou gesteht ihnen seine Sorge wegen der immer dreister werdenden Weißen. Er will ihren Spuren folgen und die Eisenbahner warnen, während Kleiner Bär und Ellen zum Silbersee weiterreiten.






Szene 4

 

Da die Tramps dringend Pferde benötigen, beschließen sie, einige Utahkrieger anzugreifen. Dabei kommt ihnen jedoch eine Siedlerfamilie in die Quere, die unabsichtlich Zeuge des Überfalls wird, bei der ein Krieger getötet wird. Um sich der lästigen Mitwisser zu entledigen, töten die Tramps die Siedler. Nur die kleine Mariele, die gerade Holz holen war, bleibt am Leben und wird wenig später von Großer Wolf und seinen Kriegern gefunden und mit ins Lager genommen.

Brinkley und Knox, die mit ihren Leuten vor den sich nähernden Utahs geflohen sind, wollen alles daransetzen, auch das Mädchen zu töten, das sie identifizieren kann.






Szene 5

 

In Sheridan warten die Arbeiter indessen ungeduldig auf ihr Essen. Währenddessen versucht ihnen Pepe ein paar neue Hosenträger anzudrehen. Wenig später tauchen Brinkley und seine angeblichen Viehtreiber auf, die es sich scheinbar anders überlegt haben und nun im Auftrag der Eastern Silver Company nach Silberminen suchen. Aus diesem Grund erkundigen sie sich bei Patterson nach einer Karte vom Silbersee. Dieser gibt deren Existenz zwar zu, weigert sich aber, ihnen diese zu verkaufen. So weist Brinkley Walker, einen seiner Männer, an, die Karte heimlich aus Pattersons Zimmer zu stehlen.

Doch dieser Versuch schlägt dank der Pfiffigkeit Sam Hawkens' gründlich fehl und Walker ergreift, mit einer Kugel in seiner Kehrseite, panisch die Flucht.






Szene 6

 

Planmäßig kommen die Tramps wenig später nach Sheridan zurück. Nach einem kurzen Streit nehmen sie Patterson und Sam gefangen, doch Brinkley muss erfahren, dass es Walker nicht gelungen ist, die Pläne zu stehlen. Nun will dieser sie von Patterson erzwingen und droht damit, diesen aufzuhängen. Trotz der Gefahr für sein Leben verweigert der Ingenieur die Herausgabe. Im letzten Moment, bevor die Tramps ihr Vorhaben in die Tat umsetzen können, erscheint Winnetou und stellt die Bande zur Rede. Patterson erzählt ihm die Wahrheit und zieht somit den Apachen auf seine Seite. Als auch dieser angegriffen wird, kommt Old Firehand dazu und es entspinnt sich ein heftiger Kampf, bei dem einiges an Mobiliar zerstört wird. Schließlich gelingt es den Freunden, die Tramps in die Flucht zu schlagen, wobei Brinkley Sams Bratpfanne zu spüren bekommt. "Der Gangster nun von dannen trabt, wie gut, dass ihr Sam Hawkens habt", kommentiert der kleine Westmann den Ausgang des Kampfes.

Winnetou, der um die Ermordung der Krieger weiß, will zu Großer Wolf reiten, um zu verhindern, dass dieser das Kriegsbeil gegen alle Weißen ausgräbt. Old Firehand folgt den Tramps.








Szene 7

 

Großer Wolf und seine Männer treffen mit den zwei von den Weißen ermordeten Kriegern und der kleinen Mariele im Lager ein, wo die Bestürzung groß ist. Der erbitterte Häuptling weiß zwar um den Nutzen, den die Freundschaft mit dem Weißen seinem Stamm bisher gebracht hat, aber jene Banditen, die um zweier Pferde willen gnadenlos Leben auslöschten, sind für sie alle eine große Gefahr und sollen zusammen mit allen Weißen vernichtet werden. Bevor er jedoch einen Schwur ablegen kann, unterbricht ihn der hinzukommende Winnetou, der den Spuren der Mörder gefolgt ist. Er fürchtet um die Sicherheit der einzigen Zeugin und weist den Utahs den Weg. Er selbst will nach Sheridan reiten, um seine Freunde dort vor den Tramps zu warnen.






Szene 8

 

Kaum haben die Krieger und Winnetou das Lager verlassen, tauchen Brinkley und seine Männer auf, die noch immer auf der Suche nach Mariele sind. Als sich ihnen der mutige Para angare in den Weg stellt, erschießt Brinkley das Kind kaltblütig und lässt das Lager anzünden. Doch noch ehe sie nach dem Mädchen suchen können, treffen die Utahkrieger im Lager ein, so dass die Tramps fliehen müssen. Der Schmerz über den Tod seines geliebten Sohnes, den er zu seinem Nachfolger machen wollte, bringt den Großen Wolf schier um den Verstand und er verkündet: "Ovuths avath wird nicht eher ruhen, bis alle Bleichgesichter und Winnetou am Marterpfahl gestorben sind." Nachdem er seine Adlerfederhaube auf die Brust seines toten Sohnes gelegt hat, weist er die Zurückbleibenden an, sich zu verstecken. Er selbst will mit seinen Kriegern nach Sheridan. "Noch heute werden wir es dem Erdboden gleichmachen", schwört er voller Rachsucht.






Szene 9

 

Indessen nehmen Ellen und Kleiner Bär am Silbersee die notwendigen Vermessungsarbeiten vor. Dabei erkundigt sich Ellen bei dem jungen Tonkawa nach dem legendären Schatz und erfährt, dass dieser unter dem Silbersee vergraben wurde und jeder, der unrechtmäßig nach ihm sucht, dem Verderben preisgegeben ist: "Wer sich am Erbe unserer Väter vergreift, hat kein anderes Schicksal verdient."

In der Nähe von Sheridan planen Brinkley und seine Männer zur selben Zeit den Überfall auf den Zug mit den Lohngeldern. Wenig später fällt ihnen Ellen in die Hände, nachdem sie sich von Kleiner Bär verabschiedet hat.






Szene 10

 

Old Firehand, der die Tramps belauscht hat, kehrt nach Sheridan zurück, um gemeinsam mit Sam und den Arbeitern den Überfall auf den Zug zu vereiteln.
Als wenig später die Tramps kommen, finden sie zu ihrer Verwunderung in Sheridan nur wenige Leute vor, doch Mrs. Butler zerstreut ihre Bedenken. Als der Zug sich ankündigt, werden die Arbeiter in Schach gehalten, aber die Tramps wissen nicht, dass Old Firehand den Zug fährt. Nachdem Sam am Eingang ein Feuer angezündet hat, kommen die Tramps hustend aus dem Tunnel und werden sofort gefangen genommen. Doch als Brinkley mit Ellen erscheint, müssen nicht nur die Tramps frei gelassen werden, Old Firehand sieht sich auch gezwungen, dem Cornel die Pläne auszuhändigen, auf die es dieser abgesehen hat. 

Doch damit nicht genug. Kaum sind die Tramps mit ihrer Geisel verschwunden, als auch schon die Utahs angreifen und Feuer legen. In diesem Moment erscheint Winnetou und gibt sich Großer Wolf gefangen. Dadurch gelingt seinem Freund Old Firehand die Flucht. Die Weißen sollen im Lager der Utahs am Marterpfahl sterben.






Szene 11

 

Schon bald geben die Utahs die Verfolgung Old Firehands auf. Brinkley überlegt indes, wie er die vielen Schätze vom Silbersee abtransportieren kann und schickt Knox los, um die "Dogfish" zu holen.

Wenig später treffen Firehand und Kleiner Bär aufeinander, der junge Krieger ist bestürzt über Ellens Entführung und will sie befreien, während sich Old Firehand erst einmal um seine gefangenen Freunde kümmern muss.




Szene 12

 

Großer Wolf und seine Krieger erreichen mit ihren Gefangenen das Lager. Dort klagt der Häuptling sie und vor allem Winnetou des Verrates an. Der Apache verwehrt sich dagegen, aber auch er soll sterben.

"Halt, wenn du Winnetou auch nur ein Haar krümmst, wirst du sterben", ruft der ankommende Old Firehand mit entschiedener Stimme. Gemeinsam können die Freunde den Großen Wolf von ihrer Unschuld überzeugen, doch nur ein Zweikampf kann über das Urteil entscheiden. In diesem kann Old Firehand den Häuptling (in einigen Vorstellungen den Krieger Weiße Feder) besiegen und so die Versöhnung herbeiführen. Auch ihre weißen Freunde sind frei und sollen mithilfe des Silbers, das Ingenieur Patterson entdeckt hat, für den Verlust ihrer Häuser entschädigt werden. Die kleine Mariele findet ein neues Zuhause bei den Butlers.

Gemeinsam mit den Utahs brechen die Freunde auf, um den Tramps am Silbersee das Handwerk zu legen und Ellen zu befreien.








Szene 13

 

Die Tramps sind mit Ellen, die zwischendurch entflieht, aber wieder eingefangen wird, auf dem Weg zum Silbersee. Ihre Verfolger bleiben ihnen dicht auf den Fersen. Winnetou trennt sich von ihnen, um am Silbersee mit Kleiner Bär alles Nötige vorzubereiten.




Szene 14

 

Die Tramps sind indessen am Silbersee eingetroffen. Auf ein Zeichen von Kleiner Bär und Winnetou zeigt Ellen ihnen den Eingang zur Schatzhöhle. Sofort machen sich die Banditen daran, die Schätze zu bergen. Doch ihre Verfolger sind bereits eingetroffen und verstecken sich. Als die "Dogfish" eintrifft, verladen die Tramps die Schätze und bringen auch Ellen an Bord. Doch dann zündet Winnetou eine Sprengladung, so dass der Wasserfall auf die "Dogfish" niederstürzt. Weitere Explosionen bringen das Schiff endgültig zum Sinken.

Während sich die Utahs mit den Banditen eine Schießerei liefern, springt Kleiner Bär auf das sinkende Schiff, schlägt Brinkley nieder und bringt Ellen von Bord. Eng aneinander geschmiegt beobachten sie den Untergang des Schiffes, das alle Tramps mit in die Tiefe reißt. 

"Der Tod der Utahs ist gerächt!", verkündet Großer Wolf und Ellen umarmt ihren Vater.

"Hier in diesem Tal sollen von nun an die Weißen und die Utahs zusammen leben und gemeinsam ihren Lebensunterhalt verdienen", sagt Kleiner Bär zum Abschluss. "Ihre Kinder sollen ungestört spielen und vergessen, dass ihre Väter sich gegenseitig töten wollten."














Fotos: Anja Van Cleve, Regine Kinder und Jörg Schmenger


Premieren-Impressionen von Regine Kinder

 

Die Geschichte um den jungenTonkawa Kleiner Bär und die Ingenieurstochter Ellen birgt nicht nur einige wichtige Schlüsselszenen, sondern erzählt vor allem eine wunderschöne und romantische Liebesgeschichte, in der Kleiner Bär am Ende in einer tollen Actionszene Ellen aus den Fängen des bösen Brinkley befreit...

Zusammen mit seiner Bühnenpartnerin Samantha Richter gelingen Jean-Marc romantische und gefühlvolle Szenen mit oftmals nur leisen Tönen und kleinen Gesten. Vor allem am Schluss des Stückes agieren beide ohne Worte sehr ausdrucksstark, so dass ich in der zweiten Vorstellung am Ende tatsächlich feuchte Augen bekam, und das nicht, weil die "Dogfish" so spektakulär untergegangen war.

Aber genauso eindrucksvoll ist in dieser Szene das finale Schlusswort, welches Jean-Marc als Kleiner Bär sehr überzeugend spricht.

Auch optisch ist Jean-Marc ein Hochgenuss, sein Kostüm ist sehr gelungen und vor allem im zweiten Teil überzeugt er mit seinem braungebrannten und durchtrainierten Body.

Aber ich denke, die Fotos sprechen für sich:




Kleiner Bär kommt mit der "Dogfish" in Sheridan an. Er hat mit dem Ingenieur Patterson einen Vertrag
über die Ausbeutung einer Silbermine am Silbersee geschlossen
.




Vermessungsarbeiten am Silbersee - Kleiner Bär hilft Ellen dabei





Kleiner Bär und Winnetou wollen die von Brinkley entführte Ellen retten.




Nach einem mutigen Sprung auf die sinkende "Dogfish" überwältigt Kleiner Bär Brinkley
und befreit Ellen aus dessen Gewalt.





Geborgen in den Armen des Kleinen Bären beobachtet die verängstigte Ellen

entsetzt den Untergang der "Dogfish".






 

Bericht und Fotos: Regine Kinder



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