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"Die tollkühnen Abenteuer des Ritters
Randalf von Rindenmulch"

Ein Ritterstück von und mit Jean-Marc Birkholz

Nach dem Erfolg seines ersten Stückes lag bald darauf Jean-Marcs zweites Bühnenstück vor, welches er wiederum für das Wedelwitzer Pferdehoftheater geschrieben hatte. Auch diesmal führte sein Kollege Jürgen Haase Regie und übernahm auch wieder zwei Rollen. Unterstützt wurden beide u. a. von Herbert Graedtke und Dietmar Telligmann, der gleich in drei Rollen zu sehen war.





Offizieller Flyer

Figuren und ihre Darsteller

Erzähler (Narr)  Oliver Kleistner
Randalf von Rindenmulch, Bauernsohn               Jean-Marc Birkholz
Darius Dinkelbein, sein Knappe  Herbert Graedtke
Freiherr von Dödelitz, Leibgardist  Jürgen Haase
Nieseliese von Kriebstein, Prinzessin
 Liane Krumpe / Marie Stephan /
 Antje Strahlendorf
Heinrich von Kriebstein, König  Dietmar Telligmann
Griesbart der Grausige, Burgherr  Jürgen Haase
Wirt  Dietmar Telligmann
Zechkumpane  Holger Hensel, Marcel Geratsch
Besitzer der Turnierschule  Dietmar Telligmann
Knappe Abby  Marcel Geratsch
Kutscher  Peter Müller
Marktleute, Wegelagerer, Höflinge  Mitarbeiter der Tierschule Telligmann und
 Mitglieder des  Michael-Kohlhaas-Clubs

Buch Jean-Marc Birkholz
Regie Jürgen Haase
Produzent Dietmar Telligmann
Requisite, Aufbau; Licht, Ton Holger Hensel; Martin Heilmann
Kostüme Karola Hensel
Marketing, Werbung                                            Martin Heilmann, Jeannine Prautsch
Organisation Andrea und Utz Telligmann, Andreas Schult


1. Bild

Nachdem der Narr das Publikum auf die Geschichte eingestimmt hat, lernen wir Darius Dinkelbein kennen, der auf einem Marktplatz lautstark sein Wundermittel anpreist und vor den Augen der erstaunten Leute ein altes Weib wieder in ein junges Mädchen verwandelt. Der hinzukommende Randalf von Rindenmulch entlarvt ihn jedoch schnell als Betrüger. Bevor es zu Tätlichkeiten kommt, kündigt Freiherr von Dödelitz die Kutsche der Prinzessin Nieseliese von Kriebstein an. Als der arrogante Höfling den verwirrten Dinkelbein schlagen will, greift Randalf ein und fordert Dödelitz zum Zweikampf, den dieser nur mit unfairen Mitteln gewinnen kann. Nun schaltet sich die Prinzessin ein, die von Randalfs Verhalten beeindruckt ist und schenkt ihm ihr Taschentuch.
Weder Randalf noch Dödelitz können jedoch verhindern, dass die Prinzessin wenig später von einem Unbekannten geraubt wird. Randalf und sein neuer Knappe Dinkelbein nebst Papagei Rembrandt nehmen die Verfolgung auf.

Zitat:

Randalf:

Jetzt verratet mir Euren Namen, bevor ich Euch ins Jenseits befördere.
Dödelitz:
Christian Marquard Freiherr von Dödelitz!
Randalf:
Dödelitz, wie überaus treffend für einen Mann mit einer Feder an der Mütze.













2. Bild

Im Wirtshaus hoffen Dinkelbein und sein neuer Herr etwas über den Entführer der Prinzessin in Erfahrung zu bringen. Da er kein Geld hat, ergaunert sich Dinkelbein mittels eines Hütchenspiels eine Auskunft über jenen unbekannten Finsterling, bei dem es sich um Griesbart den Grausigen handelt. Um weitere Auskünfte zu erhalten und sein Bier nicht bezahlen zu müssen, verleitet er die Wirtshausbesucher und den Wirt zu weiteren Spielen, wird aber schließlich entlarvt und in letzter Minuten von Randalf vor einer Tracht Prügel bewahrt. Dafür weiß er jedoch, wohin die Prinzessin gebracht worden ist und hat zudem seinen bissigen Papagei gegen einen Hund eingetauscht. Bevor sich Randalf Griesbart stellen will, möchte er seine Kampftechnik verbessern und beschließt, bei einer Turnierschule Halt zu machen, die auf ihrem Weg liegt.

Zitat:

Dinkelbein:
Wollte doch nur ein bisschen spielen.
Randalf:
Eure Spielchen enden aber immer unterm Ohrfeigenbäumchen.













3. Bild

Nachdem sich die beiden Freunde von einem Narren den Weg zur Turnierschule haben zeigen lassen und sich Dinkelbein über seinen verfressenen Hund geärgert hat, werden sie unvermutet Zeugen, wie ein Edelmann von einigen Wegelagerern überfallen wird. Randalf kommt ihm sofort zu Hilfe und auch Dinkelbein verjagt einen der Angreifer. Der Gerettete verspricht Randalf, sich eines Tages erkenntlich zu zeigen, verschweigt ihm jedoch seinen Namen.

Zitat:

Randalf:
Das Leben eines ehrlichen Mannes zu retten ist kein Verdienst.
Edelmann:
Verratet mir Euren Namen!
Randalf:
Man nennt mich Randalf, Sohn des Roderick von Rindenmulch.







4. Bild

Nachdem der Narr Randalf den Weg zur Turnierschule gewiesen hat, begegnet dieser zunächst erst einmal Dödelitz, der ihm verkündet, dass der Ritter, der Nieseliese unbeschadet zu ihrem Vater bringt, diese zur Frau bekommt. Randalf will nun alles daransetzen, die Prinzessin zu befreien, doch in der Turnierschule muss er zunächst einige wichtige Lektionen lernen, bevor der den Kampf mit Griesbart aufnehmen kann. Zudem taucht Dinkelbein auch noch mit einem Bullen auf, den er anfangs für eine Kuh hielt. Doch dafür erhält er nun vom Besitzer der Turnierschule ein Pferd und Randalf einen Schild.

Zitat:

Randalf (liest das Schild "Kammpfschuhle Telligmann"):
Wenn hier gelehrt wird wie geschrieben, dann bin ich ziemlich aufgerieben.

Besitzer:
Immer in die Augen! Nie auf das Schwert.










5. Bild

Randalf und Dinkelbein sind endlich vor der Burg Griesbart des Grausigen angelangt. Während es Dinkelbein gar nicht geheuer ist und er schließlich sogar in Ohnmacht fällt, fordert Randalf den Entführer zum Kampf und kann diesen schließlich nach einem kräftezehrenden Zweikampf töten.
Die befreite Prinzessin dankt ihem mutigen Retter von ganzem Herzen. Gemeinsam mit Dinkelbein wollen sie zum Hof des Königs, der sich schon um seine Tochter sorgt.

Zitat:

Randalf (laut vor der verschlossenen Burg):
Nur ein Feigling entführt Frauen...
Dinkelbein:
...und versteckt sich hinter Mauern.
Randalf:
Wenn du Manns genug bist, dann kämpfe gegen mich. Mach das verdammte Tor auf, du elender Menschenräuber.













6. Bild

Am Hofe des Königs wird Dinkelbein vor denselbigen gelassen und verkündet etwas umständlich, dass die Prinzessin von seinem Herrn befreit wurde. Während der König seine Tochter gerührt in die Arme schließt und sie fragt, ob sie ihren Retter heiraten möchte, spielt der neidische Dödelitz seinen letzten Trumph aus, denunziert Randalf als einfachen Bauernsohn und verlangt dessen Hinrichtung. Doch statt dessen schlägt der König den jungen Mann zum Ritter und gesteht ihm, dass er es gewesen ist, dem er damals im Wald das Leben gerettet hat. So steht der Hochzeit nichts mehr im Weg. Für Dinkelbein heißt es Abschied nehmen, denn er hat schon längst eine neue Geschäftsidee.

Zitat:

König:
Dann knie dich vor mich!
Dödelitz (triumphierend):
Recht so! Runter mit der Rübe!

Dinkelbein (zu Randalf):
Eins habe ich von Euch gelernt: Ein Mann ohne einen Freund ist nur ein halber Mann.









Fotos: Anja Van Cleve



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