Home

Vita

Porträts

Termine

Fernsehen

rus. Produktionen

Elspe Archiv

Presse / Internet

Theater allgemein

Felsenbühne

eigene Stücke

Projekte

CDs

Seine Fans

Foto Arts

Links

Kontakt

Gästebuch

Impressum

Shop






"Smilla und die gestohlene Weihnacht"

Ein Weihnachtsmärchen von Jean-Marc Birkholz

Jean-Marcs zweites Weihnachtsmärchen hatte am Sonntag dem 29. November 2009 Premiere im Wedelwitzer Pferdehof-Theater. Zwar konnte er aus Zeitgründen diesmal nicht selbst dabei sein, aber die Textvorlage stammte erneut von ihm.







Bühnenbild

Figuren und ihre Darsteller:

 Smilla, ein Mädchen  Kara Munser (12)
 Smillas Großvater  Dirk M. Lehmann
 Einsiedler Mormor                 Uwe Lach
 Knecht Ruprecht  Uwe Lach
 Hexe Grava  Pia Lambracht (18)
 Kutscher  Marcel Geratsch 
 Bauer mit zwei Ponys  Peter Müller
 Bäuerin, seine Frau  Karola Hensel
 Flötengeist  Ivo Grubenhoff
 Weihnachtsmann  Dirk M. Lehmann
 Wache im Schloss  Holger Hensel
 Reiterarmee von Grava   Agnes Piechota, Dietmar Telligmann, Marcel Geratsch

 Autor  Jean-Marc Birkholz
 Produzent  Dietmar Telligmann
 Regie  Uwe Lach
 Licht, Ton  Rigo Gödde
 Kostüme  Karola Hensel
 Requisite, Aufbau                               Holger Hensel
 Organisation  Agnes Piechota


1. Bild

Nachdem Knecht Ruprecht (bzw. der Erzähler) das Publikum auf die Geschichte eingestimmt hat, begeben wir uns in die Stube des Großvaters. Dort ist Smilla gerade damit beschäftigt, zwei Schafe vor dem Kamin anzubinden, was der hinzukommende Großvater für keine gute Idee hält, zumal ihnen das Mädchen auch noch die selbstgebackenen Plätzchen zu fressen gibt. Doch der Großvater kann seiner Enkelin keinen Wunsch abschlagen, so dass die Tiere schließlich bleiben dürfen; es ist schließlich Weihnachten.
Smilla bittet ihren Großvater, ihr das Märchen von der Hexe mit dem kalten Blick vorzulesen, was dieser nach kurzem Zögern auch tut. Nach einiger Zeit fällt dem Mädchen jedoch ein, dass sie den Tieren noch kein Wasser gegeben hat und sie geht, trotz der Warnung des besorgten Großvaters, zum Brunnen. Als dabei ihre Mütze ins Wasser fällt, versucht Smilla ihn mit einem Stock herauszuholen, fällt dabei aber selbst in den Brunnen ...


Zitat:

Großvater:

Grava verbannte das Lachen aus ihrem Land, indem sie jeden verzauberte, der nur den Wunsch verspürte zu lachen. Sie konnte das Glück der Menschen nicht ausstehen. Die Weihnachtszeit hasste sie besonders. In dieser Zeit waren die Menschen nämlich besonders glücklich ...
Smilla:
Wie kann man Weihnachten nur hassen? Jeder liebt Weihnachten ...
Großvater:
Ja, das stimmt wohl. Aber wenn man nicht weiß, was Liebe ist, dann wird der Hass allmählich ein guter Vertrauter.











2. Bild

Smilla findet sich unverhofft in einer kargen Landschaft wieder und trifft dort zu ihrer großen Überraschung auf Knecht Ruprecht, von dem sie erfährt, dass sie sich im Nordsternland gefindet. Auch scheint alles, was ihr der Großvater vorgelesen hat, in Erfülling gegangen zu sein. Die kaltherzige Grava herrscht über das Land und hat das Lachen strengstens verboten. Knecht Ruprecht rät ihr sofort zur Umkehr, allerdings hat Smilla keine Ahnung, wie sie das bewerkstelligen soll. Kaum ist Knecht Ruprecht verschwunden, als ein Bauer mit seiner Frau und einem Wagen, an dem zwei Ponys angebunden sind, kommt. Diese werden von der Hexe Grava verfolgt, welche die beiden nach dem von ihr gehörten Lachen fragt. Doch beide leugnen gelacht zu haben. Als Grava wieder abgefahren ist, zeigt sich ihnen Smilla, die sich verborgen hatte. Diese möchte alles dafür tun, um die verwunschenen Kinder der beiden wieder zurückzuverwandeln. Doch dazu muss sie erst Grava besiegen. Der Bauer schickt Smilla zu einem Einsiedler und zieht dann mit seiner Familie seiner Wege.

Zitat:

Smilla:
Gibt es denn keine Möglichkeit, sie wieder zurückzuverwandeln?
Bauer:
Doch, wenn diese furchtbare Hexe nicht mehr über Nordsternland herrscht.
Smilla:
Und wie soll das gehen?
Bauer:
Tut mir leid! Ich habe dir schon zu viel erzählt. Aber ich kenne einen Einsiedler. Der kann dir weiterhelfen.











3. Bild

Kurze Zeit darauf erscheint der Einsiedler Mormor mit seinen beiden Lamas, denen er auf seiner Flöte Musik vorspielt und über das Leben philosphiert. Smilla tritt hinzu und befragt ihn nach der Hexe Grava und erfährt so, wie aus einer jungen verliebten Frau, die von ihrem Liebsten Mormor verlassen worden ist, eine hartherzige Hexe geworden ist, die das Lachen in ihrem Reich unter Strafe gestellt hat. Obwohl der Einsiedler sie noch immer liebt, weiß er auch, dass das Nordsternland nur befreit werden kann, wenn Grava vernichtet wird. Da allein ihr Blick ausreicht, jemanden zu versteinern, gibt er dem Mädchen einen Spiegel und weist ihr den Weg zu einem Ochsen, in dessen Nähe der Schlüssel zu Gravas Schloss verborgen liegt. Außerdem schenkt er ihr eine Flöte, mit deren Hilfe sie an den Wachen vorbeikommt. Kaum ist Smilla gegangen, als auch schon Grava erscheint und den Einsiedler wegen eines gerade vernommenen Lachens zur Rede stellt. Da dieser der Hexe ihr Ende ankündigt, versteinert sie ihn und lässt ihn auf ihr Schloss bringen.

Zitat:

Einsiedler:
Das Schloss wird von Gravas Kriegern bewacht. Um an ihnen vorbeizukommen, spielst du auf dieser Flöte.
Smilla:
Was passiert, wenn ich auf der Flöte spiele?
Einsiedler:
Das wirst du merken, wenn es soweit ist.













4. Bild

Smilla hat inzwischen ihre Wanderung fortgesetzt und den Ochsen gefunden, der den Schlüssel bewacht. Sie nimmt diesen und zieht weiter. Unterwegs wird sie von ihrer Müdigkeit überwältigt und legt sich schlafen. Im Traum erscheint dem Mädchen ihr Großvater (bzw. der Erzähler) und verrät ihr, wie sie den Weg zu Gravas Schloss findet. Als sie erwacht, erinnert sich sich an diese Worte und handelt nach ihnen.
Wenig später erblickt sie das Schloss der Hexe, doch auch die Furcht einflößenden Wachen, die dabei sind, ihre Kampftechnik zu erproben. In dieser Situation fällt ihr die Flöte des Einsiedlers ein und sie bläst darauf. Zu ihrer Überraschung erscheint ein Flötengeist zusammen mit seinem Frettchen. Er erklärt sich bereit zu helfen und vertreibt die Wachen mit seinen Karatekünsten, so dass für Smilla der Weg frei ist.
Im Schloss betrachtet Grava versonnen ihren versteinerten Geliebten, als Smilla zu ihr gebracht wird. Das Mädchen bringt Grava dazu, sie anzusehen und hält ihr den Spiegel vor die Augen, so dass die Hexe zu Stein wird. Im gleichen Moment erwacht auch der Einsiedler. Gemeinsam befreien sie das Lachen aus einer Truhe und damit auch den Weihnachtsmann. Dieser ermöglicht es dem Einsiedler, Grava zu erlösen und um Verzeihung zu bitten. Da nun auch die Kinder des Bauern erlöst sind, begleitet der Weihnachtsmann Smilla nach Hause.


Zitat:

Großvater bzw. Erzähler:
Wenn du aufwachst, läufst du immer geradeaus, bis es nicht mehr weitergeht. Dann drehst du dich um und sagst folgende Worte: "Märchen, das geschrieben steht, zeig mir, wo es weitergeht!"
Smilla (im Schlaf):
"Märchen, das geschrieben steht, zeig mir, wo es weitergeht!"

















5. Bild

Smilla sitzt bei ihrem Großvater und lauscht diesem, während er die Geschichte von Grava vorliest. Plötzlich stutzt sie und erinnert sich an das Geschehene, das sie jedoch für einen Traum hält. Als ihr der Großvater jedoch eine Flöte schenkt, die der des Einsiedlers gleicht, weiß sie, dass alles wirklich passiert ist. Während sie auf dieser bläst, erscheinen der Einsiedler mit Grava und der Bauer mit seiner Familie. Gemeinsam mit Smilla und ihrem Großvater feiern sie das Weihnachtsfest und singen Weihnachtslieder ...







Fotos: Katrin Ebel, Wolfgang Ebel und Anja Van Cleve



Bitte beachten Sie, dass alle Fotos dem Urheberrecht des jeweils ausgewiesenen Fotografen sowie den Webmastern unterliegen!






Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


Anzeige:    Freunde finden leicht gemacht