Home

Vita

Porträts

Termine

Fernsehen

rus. Produktionen

Elspe Archiv

Presse / Internet

Theater allgemein

Felsenbühne

eigene Stücke

Projekte

CDs

Seine Fans

Foto Arts

Links

Kontakt

Gästebuch

Impressum

Shop






Olaf Hörbe: Winnetou 1


Das Stück "Winnetou 1" von Olaf Hörbe wurde auf der Felsenbühne in Rathen von 2004 bis 2006 aufgeführt. Die Titelrolle spielte wie schon beim vorangegangenen Stück "Winnetou 3" Jean-Marc Birkholz, dem als Old Shatterhand das Rathener Urgestein Jürgen Haase zur Seite stand. Im Folgenden gibt es für alle Karl-May- und Jean-Marc-Fans eine kurze Inhaltsangabe mit einigen ausgewählten Bildern:

Darsteller und ihre Rollen (2006):

 Winnetou  Jean-Marc Birkholz
 Old Shatterhand  Jürgen Haase
 Sam Hawkens  Holger Fuchs
 Mr. Henry / Mr. White  Michael Heuser
 Intschu tschuna  Thomas Förster
 Klekih-petra / Medizinmann   Jürgen Stegmann
 Nscho-tschi  Julia Vincze
 Bancroft  Tom Hantschel
 Rattler  Peter Mohr
 Tangua

 Matthias Henkel

 Santer  Dirk Borchardt
 Clay  Marc Schützenhofer
 Kliuna-ai  Kathrin Wolf
 Westmann  Sascha Graedtke
 Bandit  Thomas Strangfeld
 Metan-akva  Richard Szonn





1. Bild

Ungefähr im Jahre 1860 kommt ein junger Deutscher nach Saint Louis, wo er nach kurzer Zeit die Bekanntschaft des Büchsenmachers Mr. Henry macht, der ihn schnell in sein Herz schließt. Mr. Henry sorgt sich um die Zukunft seines Schützlings und stellt diesen dem kauzigen Westmann Sam Hawkens vor, der seine eigenen Absichten mit dem ahnungslosen Deutschen hat.
Zunächst muss der junge Mann seine Fertigkeiten im Reiten und Schießen unter Beweis stellen, was ihm glänzend gelingt. Sam merkt schnell, dass es dem "Greenhorn" nicht an Selbstbewusstsein mangelt, er aber trotzdem keinesfalls überheblich ist. Der alte Kauz, dem der Deutsche keineswegs unsympathisch ist, lässt sich seine Verwunderung über dessen Fähigkeiten jedoch nicht anmerken, sondern behandelt ihn statt dessen betont grob.
Nach den beiden abgelegten Proben eröffnet Mr. Henry seinem Schützling, dass er zusammen mit Sam Hawkens in den Westen gehen wird, um dort sein Glück zu machen. Als Abschiedsgeschenke erhält er dazu den Bärentöter, eine schwere Büchse, und den gerade erst zugerittenen Rotschimmel.
Kurz vor ihrem Aufbruch in den Westen sehen die Männer drei Indianer an sich vorüberreiten, ohne zu ahnen, dass diese für das Leben des jungen Deutschen noch eine große Rolle spielen werden.

Zitate:

Mr. Henry (nach der erfolgreichen Schießprobe des Deutschen):  
Zound! Entweder habt Ihr den Teufel im Leib oder Ihr seid zum Westmann wie geboren. Ich habe noch nie ein Greenhorn so schießen sehen.

Shatterhand (beim Anblick der drei Indianer):  
Stolze, würdevolle Männer! Wer sind sie?
Mr. Henry:           
Man sagt, sie wären Intschu tschuna, der Apachenhäuptling, und sein Sohn Winnetou.
Sam Hawkens:   
Dann muss der Dritte Klekih-petra sein, der berühmte und geheimnisvolle Lehrer der Apachen, wenn ich mich nicht irre.






2. Bild

Im Land der Apachen treffen wir auf den zwielichtigen Santer, der zusammen mit seinem Kumpan Clay alles daran setzt, das Gold der Apachen zu finden. Dabei trifft er auf Intschu tschuna, Winnetou und den alten Klekih-petra und gibt sich ihnen gegenüber als Rinderhirt aus, der nach Texas will. Winnetous Misstrauen ist geweckt und er folgt ihm, ohne jedoch seinen Verdacht bestätigt zu finden.
Wenig später treffen Intschu tschuna und Klekih-petra auf Nscho-tschi, die ihren Vater und ihren Lehrer freudig begrüßt. Sie berichtet ihnen von weißen Männern, die sie gesehen hat. Klekih-petra erkennt, dass es sich dabei um Landvermesser handeln muss und rät dem Häuptling der Apachen zur Besonnenheit. Der alte Deutsche, der seit vielen Jahren bei den Apachen lebt, hat die Zeichen der neuen Zeit erkannt und weiß, dass seine roten Freunde sich ihr stellen müssen oder im Kampf untergehen werden.
Zusammen mit Winnetou reiten sie ins Pueblo, während Santer wenig später zu Clay zurückkehrt und ihm seine Pläne erläutert.

Zitate:

Intschu tschuna (zu Klekih-petra):  
Wir werden lieber sterben als uns kampflos unser Land wegnehmen zu lassen.

Intschu tschuna (zu Klekih-petra und Nscho-tschi):  
Die Welt der weißen Männer ist fremd; so ganz anders als die unsere und aus ihr kommt viel Böses für die Kinder Manitus.





3. Bild

In der Zwischenzeit ist der Vermessungstrupp, bei dem auch der junge Deutsche arbeitet, in seinem nächsten Camp angekommen. Die Arbeit geht nur langsam voran, da Bancroft und seine Männer mehr ans Trinken als ans Arbeiten denken. Das merkt auch Mr. White vom Nachbarabschnitt, der sich über den Fortgang der Arbeiten informieren will. Als der Deutsche von Rattler beleidigt wird und diesen zu Boden schlägt, erhält er dafür von Mr. White und dem alten Sam Hawkens einen neuen Namen: Old Shatterhand.
Wenig später treffen Klekih-petra und die beiden Apachehäuptlinge ein, die den sofortigen Abzug des Vermessungstrupps verlangen. Old Shatterhand ist von Winnetou zutiefst beeindruckt. Auch mit den Apachen legt sich Rattler an und wird nochmals zu Boden geschlagen, diesmal von Winnetou. Doch es kommt noch schlimmer. Als die drei Männer gehen wollen, schießt der betrunkene Rattler auf Winnetou. Klekih-petra wirft sich dazwischen und stirbt in den Armen seiner Freunde, nicht jedoch ohne Old Shatterhand gebeten zu haben, sein Werk fortzusetzen.
Als dieser jedoch mit Winnetou und Intschu tschuna gehen will, weist Winnetou ihn stolz zurück. Er und sein Vater werden zu Shatterhands und Sams Entsetzen von Bancroft und seinen Männern gefangen genommen.

Zitate:

Mr. White (nachdem der Deutsche Rattler niedergeschlagen hat):
In Eure Hände möchte ich auf keinen Fall geraten, Sir! Ich möchte Euch wahrhaft SHATTERHAND nennen!

Shatterhand (im Angesicht des toten Klekih-petra):

Ich will euer Freund, euer Bruder sein. Ich gehe mit euch!
Winnetou (verächtlich):
Räudiger Hund! Länderdieb! Wage es, uns zu folgen und ich töte dich!
Shatterhand:
Hätte mir das ein anderer gesagt, würde ich ihm mit der Faust antworten.






4. Bild

Santer und seine Leute suchen noch immer nach dem Gold, als unvermutet die Kiowas mit ihrem Häuptling Tangua dazu kommen und nacheinander Santers Männer gefangen nehmen, als diese sich von den Felsen abseilen. Tangua stellt Santer zur Rede und verlangt ein Gastgeschenk, gibt sich mit der Flasche Brandy, welche ihm dieser gibt, aber nicht zufrieden.
Um die Kiowas loszuwerden, schickt Santer sie zum Eisenbahnercamp. Der hinzukommende Clay versucht ihn mehrmals zu unterbrechen, aber Santer verbietet ihm das Wort. Nachdem die Kiowas abgezogen sind, erfährt Santer von Clay, dass die Eisenbahmer Intschu tschuna und seinen Sohn Winnetou gefangen genommen haben. Da diese aber keineswegs den Kiowas in die Hände fallen sollen, macht sich Santer auf den Weg, um dies zu verhindern.

Zitate:

Clay (nachdem er von Santer das Ziel der Kiowas erfahren hat):
Gastgeschenk?
Santer:  
Ja! ich habe die Kiowas doch auf die Landvermesser gehetzt, um sie loszuwerden. Ich habe ihnen doch gute Beute versprochen ...
Clay:
... und Intschu tschuna und Winnetou ...
Santer:
... sind die fetteste Beute, die sie kriegen können. Sie werden die beiden martern und töten!!!






5. Bild

Kurz nachdem der Vermessungstrupp sein letztes Camp erreicht hat, taucht Tangua mit seinen Leuten dort auf. Mit einem Trick hält Sam sie davon ab, den Wagen mit den Gefangenen zu durchsuchen. Auch von den Eisenbahnern verlangt Tangua sein "Gastgeschenk". Bancroft bietet ihm gegen Shatterhands Willen die beiden Apachen an, worüber der Häuptling mehr als erfreut ist. Während Kiowas und Eisenbahner gemeinsam die Friedenspfeife rauchen, befreit Old Shatterhand heimlich die Gefangenen, wobei ihm ein Ablenkungsmanöver von Sam hilft. Als die Flucht der beiden Apachen entdeckt wird, will Tangua über die Weißen herfallen, doch Old Shatterhand rettet die Situation, indem er einen Zweikampf fordert. Diesen muss er selbst gegen Metan-akva austragen und tötet diesen dabei. Danach ziehen die Kiowas ab, ohne das Versprechen, den Eisenbahnern gegen die Apachen beizustehen, einzuhalten.
Der Angriff der Apachen erfolgt viel früher als gedacht. Dabei wird Rattler gefangen genommen und Bancroft und seine übrigen Leute getötet. Intschu tschuna stürzt sich auf Shatterhand, wird aber von diesem niedergeschlagen. Nun greift der wütende Winnetou an und ein heftiger Kampf entspinnt sich, bei dem der Deutsche versucht, den jungen Apachen zu schonen. Doch dessen Angriff kann er nur mit Mühe abwehren und wird dabei schließlich von Winnetous Messer getroffen. Nachdem er Winnetou mit letzter Kraft zu Boden geschlagen hat, wird er von den Apachen überwältigt. Der Schwerverwundete wird zusammen mit dem gefangen genommen Sam Hawkens ins Lager der Apachen gebracht.

Zitate:

Shatterhand (kurz vor der Übergabe der Gefangenen an Tangua):
Lieber Sam, wir dürfen nicht zulassen, dass Intschu tschuna und Winnetou in die Hände dieser Banditen fallen!
Sam (kichernd):
Seid eben doch ein Greenhorn, Mister! Solange sie verhandeln, ist nichts verloren, wenn ich mich nicht irre, hihihihi!

Shatterhand (während des Angriffs der Apachen):
Tötet keine Apachen!
Winnetou (zu Shatterhand):
Der Länderdieb! Stell dich!
Shatterhand:
Wir sind nicht eure Feinde! Wir ergeben uns.
Winnetou (wütend):
Kämpfe, wenn du kein Feigling bist!








PAUSE


6. Bild

Einige Wochen sind vergangen: Shatterhand und Sam sind im Lager der Apachen und haben endlich die Möglichkeit, miteinander zu sprechen. Nun lernt Shatterhand auch seine Pflegerin, Winnetous schöne Schwester Nscho-tschi, näher kennen. Sie verkündet ihm, dass er nun bald sterben müsse. Eindringlich versucht er sie von seiner Unschuld zu überzeugen, ist aber zu stolz, um um Winnetous Freundschaft zu betteln. Der alte Sam hat sich in der Zwischenzeit in die rundliche Kliuna-ai verguckt und hegt tatsächlich Heiratsabsichten, worüber Old Shatterhand nur den Kopf schüttelt. Auch Winnetou stattet dem Deutschen einen Besuch ab, aber nur, um sich nach seinem Gesundheitszustand zu erkundigen.
Kurz darauf werden beide Männer an Pfähle gebunden und Intschu tschuna eröffnet die Verhandlung mit einer Anklage gegen alle Weißen. Bei dem folgenden Verhör haben weder Sam noch Shatterhand die Möglichkeit, sich wirklich zu verteidigen, worüber der Deutsche sehr wütend ist und dem Häuptling Ungerechtigkeit vorwirft - was ihm bei den Apachen große Anerkennung einbringt und ihn auch bei Winnetou in einem anderen Licht erscheinen lässt.
Wie bereits angekündigt darf Shatterhand um sein Leben kämpfen - gegen Intschu tschuna. Diesen besiegt er, indem er ihn mit der Faust betäubt. Erst jetzt gesteht er Winnetou, dass er ihn und seinen Vater einst befreit hat und zeigt als Beweis eine Haarlocke von Winnetou vor.
Dieser Umstand hat zur Folge, dass Shatterhand nicht nur freigelassen, sondern auch in den Stamm aufgenommen wird und mit Winnetou Blutsbrüderschaft schließt. Von diesem erhält er einen edlen Rapphengst als Geschenk. Außerdem bekommt er die Vermessungsinstrumente zurück, die er der Eisenbahn zurückgeben will. Auf dem Weg nach Saint Louis wollen ihn Intschu tschuna und seine Kinder begleiten. Auch Sam schließt sich ihnen an, nachdem seine Liaison mit Kliuna-ai ein abruptes Ende findet.

Zitate:

Nscho-tschi (zu Old Shatterhand):
Du wirst Old Shatterhand genannt und bist ein großer Krieger. Sei stark, wenn sie dich martern! Nscho-tschi ist sehr betrübt über deinen Tod, aber sie wäre froh, wenn du als Mann stürbest ... Wärst du doch als Apache geboren und nicht als lügenhaftes Bleichgesicht!

Old Shatterhand (zu Winnetou, nachdem er dessen Vater niedergeschlagen hat):
Ich töte ungern einen Feind und schon gar nicht den Vater Winnetous. - Wer hat gesiegt?
Winnetou:
Was ist Old Shatterhand doch für ein Mann?! Er und sein Gefährte sind frei.

Intschu tschuna (nach Sams gescheiterten Hochzeitsplänen):
Kliuna-ais Vollmond hat also abgenommen.
Nscho-tschi:
Und nun ist für den kleinen Mann Neumond.
Winnetou:
Eine Hochzeit ist in dieser Finsternis nicht zu erkennen.
Shatterhand:
Sam als Ehemann ist einfach undenkbar, wenn ich mich nicht irre!








7. Bild

Die Pläne der Apachen sind auch Santer und seinen Männern nicht verborgen geblieben. Sie wollen sich auf die Lauer legen, um so endlich an Gold heranzukommen, wenn die Häuptlinge etwas davon holen. Clay erhält einen besonderen Aufttag. Er soll die Apachen nicht aus den Augen lassen.
Diese kommen mit ihren neuen Freunden. Old Shatterhand ist es sogar erlaubt, die Vermessungsarbeiten zu beenden, wobei er von Nscho-tschi und Sam tatkräftig unterstützt wird.
Während die anderen ihren Weg fortsetzen, hält Winnetou seinen Blutsbruder zurück und berichtet ihm von seinem Vorhaben, das Gold zu holen, warnt ihn aber davor, ihm zu folgen. Im nächsten Moment erschießt er den lauernden Clay. Bevor sich die Freunde trennen, sprechen sie über Reichtum und Religion und Winnetou bittet seinen Bruder, keinen Versuch zu unternehmen, ihn zum Christentum zu bekehren.

Zitate:

Nscho-tschi (im ehemaligen Camp der Landvermesser zu Shatterhand):
Und jetzt seid ihr Brüder. Klekih-petra hat eine gute Wahl für seine Nachfolge getroffen.

Winnetou (zu Old Shatterhand, als beide allein sind):
... Wegen dieses Goldes folgen und vertreiben uns die Weißen. Es wird auch die Ursache unseres Todes sein.
Shatterhand:
Der wirkliche Reichtum liegt in anderen Dingen, in Weisheit und Erfahrung, in Gesundheit, Ehre und in Gnade bei den Menschen und Gott.






8. Bild

Santer steht mit seinen Männern am Nugget-tsil bereit und erwartet die Ankunft der drei Apachen. Als diese sich nähern, schöpft Winnetou Verdacht und bedeutet seinem Vater umzukehren, doch im selben Augenblick eröffnen die Banditen das Feuer. Intschu tschuna wird getötet, seine Tochter schwer verwundet. Winnetou setzt sich verzweifelt zur Wehr. Glücklicherweise treffen Old Shatterhand und Sam wenig später mit den Apachen ein. Die Banditen werden getötet, nur Santer kann entkommen.
Doch auch für Nscho-tschi kommt jede Hilfe zu spät. Sie stirbt in den Armen ihres Bruders und Old Shatterhands. Winnetou will in seiner Trauer allen Weißen den Tod schwören, doch sein Bruder mahnt ihn zur Besonnenheit.
Doch nun trennen sich die Wege der Freunde. Old Shatterhand muss nach Saint Louis und Winnetou zu den Seinen zurück, um die Toten zu begraben. Aber es soll kein Abschied für immer sein.

Zitate:

Winnetou (zu Old Shatterhand):
Sie sind tot! Der größte, edelste Häuptling der Apachen und Nscho-tschi, meine Schwester. Sie starb mit deinem Namen auf den Lippen! Vergiss das nicht, mein Bruder!
Old Shatterhand (tief bewegt):
Nie werde ich es vergessen!

Winnetou (nachdem ihn Old Shatterhand von seinem Schwur abgehalten hat):
Mein Bruder Shatterhand hat große Macht über die Herzen aller. Nscho-tschi würde ihm seine Bitte gewiss erfüllen, und so werde ich es auch tun.





ENDE

Fotos: Jörg Schmenger und Wolfgang Ebel
Inhaltszusammenfassung und Wallpaper: Katrin Ebel


Bitte beachten Sie, dass alle Fotos dem Urheberrecht des jeweils ausgewiesenen Fotografen sowie den Webmastern unterliegen!




Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt

Kostenlose Homepage von rePage.de


Anzeige:    Freunde finden leicht gemacht