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                  Kaninchenhaltung mit Herz und Verstand

Haltung:

Kaninchen sind sehr aktiv und brauchen möglichst viel Platz. Daher sollte der Käfig so groß wie möglich sein. Mittlerweile gibt es 1,40 - 1,60 m große Innenkäfige. Sehr wichtig sind ein Häuschen (als Rückzugsort) möglichst mit Flachdach, zum draufsetzen. Täglicher Freilauf im Zimmer oder bei warmen Wetter in einem Freilaufgehege dürfen nicht fehlen. Den Käfig kann man mit einer Ecktoilette versehen. Die meisten Kaninchen werden sie dankbar annehmen und der Rest des Käfigs bleibt sauber. Steht die Toilette unter der Heuraufe, landen die meisten Knödel sowieso dort wo sie hin sollen. Als Einstreu eignen sich Späne, Stroh oder Heizpellets aus dem Baumarkt (dort sind sie viel billiger als im Zoofachgeschäft)

Im Handel sind (die meist viel zu kleinen) Außenställe oft mit einer Aluwanne bestückt. Diese Wannen werden  im Winter sehr kalt und sind alles andere als tierfreundlich. TIP: Einfach ungehobelte Holzbretter oder eine Gummimatte hineinlegen. Die Tiere fühlen sich wohl darauf und benötigen, außer in ihrem Häuschen, keine weitere Einstreu. Vielleicht kennen Sie auch einen Schreiner, der Ihnen einen kostengünstigen und größeren Stall bauen kann (z.B. L: 140 cm x B 70 cm x H 60 cm ... oder noch größer).

Wer passt zu wem?
Kaninchen sind sehr gesellige Tiere, die in der Natur (dort haben sie ja auch viel Platz!) in Kolonien zusammenleben. Ein Kaninchen das alleine gehalten wird, fühlt sich sehr einsam. Am besten passen ein Weibchen und ein kastrierter Rammler zusammen. Auch Gruppenhaltung ist möglich, jedoch benötigt man hier sehr viel Platz. Bei 2 Weibchen kommt es nach Eintritt der Geschlechtsreife (ca. 5 Monate) oftmals zu ernsten Auseinandersetzungen. Hier müssen die Beiden meist abends in getrennte Ställe. 2 unkastrierte Rammler sollten kastriert werden, damit sie friedlich miteinander leben können. Ein Mensch oder ein Meerschweinchen sind kein Ersatz für ein weiteres Tier.
Bitte denken Sie tierfreundlich und gönnen Ihrem Familienmitglied einen Partner, mit dem es kommunizieren und wichtige Sozialkontakte pflegen kann.

Außenhaltung:
Kaninchen kann man problemlos das ganze Jahr über draußen halten. Man sollte jedoch beachten, daß der Käfig zugluftfrei und vor Sonne und Regen geschütz, am besten unter Dach steht. Eine zusätzliche Dämmung z.B. mit Styrodur ist sinnvoll. Vor das Gitter kann man im Herbst/Winter eine Plexiglasscheibe setzen und bei Minustemperaturen noch eine Decke nachts über den Stall hängen. Ein Häuschen das dick mit warmen Stroh ausgestattet ist, darf nicht fehlen.

Da Wasserflaschen im Winter meist gefrieren, stellt man einen Napf in den Stall, den man 2 mal täglich (wenn es gefriert) austauscht.

Vergesellschaftung:
Möchte man 2 fremde Kaninchen miteinander vergesellschaften, muß man ihnen einige Stunden bis Tage Zeit lassen, sich aneinander zu gewöhnen. Am besten die beiden in einem großen Raum zusammenlassen und mit vielen  Leckereien auslegen. Häuschen und Verstecke (am besten mit 2 Ausgängen) nicht vergessen.

Hilfreich ist es auch, dem "Alteingesessenen" mit einem Baumwolltuch das Fell abzureiben und dann den neuen Mitbewohner ebenfalls damit einreiben, damit es den Geruch annimmt.


Spiel- und Spaß
Kaninchen sind sehr dankbar für etwas Abwechslung in ihrem Leben. Im Baucenter kann man günstig KG-Rohre zum Durchklettern erwerben. Pappkortons werden gerne zum reinspringen benutzt und liebend gerne in 1000 Fetzen gerissen. Mit Sand gefüllte Buddelkisten sind der Hit. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Fütterung: (bitte lesen Sie auch meine gesonderten Fütterungstips !)
Kainchen sind Pflanzenfresser und ihr Verdauungssystem auf dauerndes Fressen eingestellt. (Sie haben einen sogenannten Stopfmagen). Täglich frisches Heu ist ein unbedingtes Muss !! Das Heu sollte in einer Raufe angeboten werden, weil auf dem Käfigboden liegendes Heu auch als Toilette benutzt, und dann nicht mehr gefressen wird.
Ergänzt wird das Hauptfutter durch:
Gras, Löwenzahn, Wiesenkräuter, Obst und Beeren,
Möhren, Gurken, Äpfel, Bananen, Zweige und Blätter (Buche, Haselnuss, Schlehe,
Obstbaumzweige)
Die meisten Trockenfutter aus dem Fachhandel sind für Kaninchen völlig ungeeignet (poppig aufgemachte und mit viel Zucker gesüßte Getreidestangen, Joghurtleckerli usw.) Am gesündesten sind selbst zusammengestellte gesunde Mischungen.
Füttert man große Mengen an Fertigfutter (Pellets), kann es zu schweren Verdauungs- und Zahlproblemen kommen.

Wasser: Bitte täglich frisches Wasser im Napf zur Verfüguung stellen.

Gesundheit:
Lassen Sie regelmäßig die Krallen (ca. 2 x jährlich) von Ihrem Tierarzt schneiden und die Zähne kontrollieren. 
Impfungen gegen RHD (bzw. RHDII) und Myxomatose sind sinnvoll und auch nicht teuer. Halten Sie die Genitalregion frei von Verklebungen und achten Sie auch auf die Sohlen der Läufe. Sie sollten nicht verkrustet, verklebt oder etwa wund sein. Ein gesundes Kaninchen hat klare Augen, eine trockene Nase, niest nicht, das Fell ist glatt und glänzend und es hat einen gesunden Appetit. Bei Durchfall geben Sie Ihrem Tierarzt eine Kotprobe und bitten um Untersuchung auf E-Coli und Kokzidien.
(Der Kot muß über mehrere Tage gesammelt werden - am besten in einem Glasgefäß mit Deckel)

Nun steht einem gesunden und glücklichen Leben jetzt nichts mehr im Wege ...

Sollten Sie jetzt noch weitere Fragen haben, rufen Sie uns einfach an. Wir beantworten sie gerne und freuen uns immer, wenn wir einigen Tieren zu etwas mehr Lebensqualität verhelfen können.

Herzlichst
Ihre Familie Winter































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