Symptome der Panikattacke
Angst: vor dem Sterben, vor einem Herzinfarkt, vor einem Schlaganfall, vor Übelkeit, Angst davor, verrückt zu werden, die Beherrschung zu verlieren.
Verwirrung: viele Betroffene haben Schwierigkeiten, in der akuten Situation einzusehen, dass es sich um eine Panikattacke handelt.
Orientierungslosigkeit: Wie bin ich hierhergekommen?
Gestörte Wahrnehmung: selbst die vertraute Umgebung sieht verändert aus.
Gesteigerte Wahrnehmung: Die Umgebung erscheint zu hell, zu laut.
Schwermut: plötzlich auftretende Traurigkeit
Schwindel: ich schwitze, mir ist schlecht.
Atembeklemmung: ich bekomme keine Luft mehr
Herzklopfen: mein Herz will zerspringen; sind das die Anzeichen für einen Herzinfarkt?
Ohnmacht
Klingeln in den Ohren, Zittern der Hände, Füße oder um den Mund; unbeweglichkeit der Zunge, Unfähigkeit zu sprechen.
Panikttacken während oder nach besonderen Belastungen
Daß eine Panikattacke während einer besonderen Belastung auftritt, leuchtet ohne weiteres ein. Kommt sie aber erst dannach, ist es schwer nachzuvollziehen. Der Grund für die verspätete Panikattacke: War der Adrenalinspiegel aufgrund von starken Belastungen über einen längeren Zeitraum erhöht, sinkt er nicht mit nachlassender Belastung auf ein Normalmass zurück. Vielmehr wird der durch eine plötzliche Panikattacke abgebaut.
Mögliche körperliche Ursachen
Schwankender Blutzuckerspiegel (Schwindel, Sehstörungen, Zittrigkeit)
Störungen im Innenohr (Schwindelanfälle)
Niedriger Blutdruck
Nebenwirkungen von Medikamenten
Drogen, Alkohol und Nikotinentzug
Chronische Schmerzen (führen oft zur Hyperventilation)
Injektionen die Adrenalin enthalten
Emotionale Ursachen
Erschöpfung, lang anhaltender seelischer Schmerz.
Kindesmissbrauch: Menchen die in der Kindheit körperlich, emotional oder sexuell mißbraucht worden sind, erfahren im Erwachsenenalter oft Panikattacken.
Was geschieht mit dem Körper, wenn die Nerven zu sehr beansprucht werden?
Die meisten körperlichen Signale deuten darauf hin, daß das Kampf-Flucht-Verhalten zu stark ausgeprägt ist.
z.b.
Schwitzen, Herzklopfen, Verdauungsstörungen, Appetitstörungen, Blutzuckerprobleme.
Zu den überreitzten Nerven zählen auch die, die zur Bauchspeicheldrüse führen. Die Folge dieser Überreitzung ist oft verstärkte Angst in Verbindung mit Hunger, Panik, Sehstörungen, Zucken der Augenlieder, Schwindel, Kopfschmerzen, Heißhunger auf Süsses mit erneutem Hunger kurz nach den Mahlzeiten. Aufwachen in der Nacht zwischen 2 u. 3 Uhr morgens ohne erkenntlichen Grund. Inneres Zittern.
Anmerkung:
(Unter Blutzuckerproblemen habe ich selbst sehr lange Zeit während meiner PA gelitten.) Ich habe versucht der Unterzuckerung und den damit verbunden Symptomen vorzubeugen, indem ich meine Mahlzeiten auf den ganzen Tag verteilt habe. D.h. ca alle 2-3 Std. eine Kleinigkeit essen.