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"Bist du offenen Herzens, an die Unsterblichkeit der Seele eines Tieres zu glauben, so mögest du, wenn du ein Tier verloren hast, in den kommenden Zeilen Trost finden !"

.::Nasim::.

... Ausszüge aus dem Buch:" Wenn Deine Tiere sterben"

Keine Tränen mehr

Im Lichte seines Wissens um das Weiterleben der Tiere nach dem Tode mag sich der Eigentümer eines geliebten Tieres fragen:" Habe ich recht getan, es schmerzlos töten zu lassen?" Diese Frage kann nur von dem Betroffenen selbst beantwortet werden. In vielen Fällen ist es das Gnadenvollste, ein krankes Tier zu erlösen. Man sollte sich jedoch stets vergewissern, dass es tatsächlich schmerzlos geschieht, denn viele so genannte humane Methoden sind es nur dem Namen nach. Der Übergang in die nächste Daseinssphäre sollte dem Tier so leicht wie möglich gemacht werden. Sanfte, erfahrene Hände sollten ihm diesen letzten Dienst erweisen. Es besteht kein Zweifel: Dein Tier wird bei seinem Erwachen in der nächsten Welt sofort von denen, die es zu ihrer besonderen Aufgabe gemacht haben, Tiere auf diese Weise zu helfen, liebevoll in Empfang genommen.

Das Medium Florence Kingstone, das so vielen trauernden Eigentümern" toter" Tiere Trost brachte, erzählte mir, sie habe die Tiersphäre einmal besucht, während ihr physischer Körper schlief. Sie sah die Astralleiber von Hunden und Katzen, die gerade schmerzlos eingeschläfert worden waren. Viele Tiere schliefen noch; andere waren am Erwachen und manche schon bei vollem Bewusstsein. Alle schienen, wahrscheinlich durch den Glanz des dort herrschenden, goldenen Sonnenlichtes, dieselbe blassgoldene Farbe zu haben, und doch konnte Mrs. Kingstone die Markierungen auf dem Fell jedes einzelnen Tieres genau erkennen.

Alles war Licht, Ruhe, Frieden.

Trauert nicht allzu sehr um eure toten Tiere- es schmerzt sie, wenn sie euch besuchen kommen. Tiere haben einfache Gemüter, in denen keine Zweifel leben. Wie Kinder nehmen sie eure Liebe vertrauensvoll entgegen. Sie werden euren Schmerz nicht verstehen, denn sie leben ja, und mehr noch: Sie sind euch zur Seite! Eure Tränen werden ihnen wehtun, denn ihr Verstand kann nicht begreifen, warum ihr weint. Denkt daran, das euer Tier, auf eine Weile euren irdischen Augen entrückt, in einem neuen Leben in voller Gesundheit wieder erwacht. Es wird sofort zu euch zurückkehren wollen, um zu zeigen, wie schön, wie gesund, wie froh es wieder ist. Helft eurem Tier, in dem ihr es wissen lasst, das ihr euch seiner Gegenwart bewusst seid! Sprecht zu ihm, gebt ihm ein Wort der Ermutigung. Lasst es eure Stimme, die es liebt und so gut kennt, hören. Es wird euch oft besuchen; lasst es wissen, das es euch stets herzlich willkommen ist! Ihr mögt die hellseherische Gabe, euren Hund in seiner neuen, lebensfrohen und gesunden Daseinsform zu sehen, nicht besitzen. Ihr mögt die Gegenwart eurer Katze, die ihren geschmeidigen Körper in wieder gefundener Lebensfreude an euch schmiegt und den Menschen, der sie stets mit Liebe überhäufte, umschmeichelt, nicht spüren. Ihr mögt den fröhlichen Gesang eures Kanarienvogels mit seinen neuen, frohen und harmonischen Tönen nicht hören. Es ist euch vielleicht nicht gegeben, euer Tier bei jedem seiner Besuche wahrzunehmen. Trotzdem, seid glücklich in eurer Gewissheit, das eure Tiere, wenn das Band der Liebe noch besteht, euch eines Tages euch eines Tages im Jenseits froh begrüßen werden! Und ich möcht allen, die kürzlich ein geliebtes Tier verloren haben, selbst auf die Gefahr hin, taktlos zu erscheinen, raten: Schafft euch sobald wie möglich einen neuen Tierkameraden an! Es braucht ja nicht gerade dieselbe Hunderasse, ja, nicht einmal dieselbe Tiergattung zu sein! Aber glaubt mir, es wird euch ungeheuer helfen, selbst wenn der Neuling nie denselben besonderen Platz in eurem Herzen einnehmen kann wie das Tier, das ihr "verloren" habt! Als meine erste Katze starb, folgte ich diesem Rat und habe es nie bereut. Paddy- der Nächste Beste-, wie ich meine zweite Katze taufte, wurde mir zum gesegneten Trost. Es gibt auch noch andere Gründe, aus denen ihr wieder ein Tier bei euch aufnehmen solltet. So viele würden sich eurer Liebe und Fürsorge freuen! Ein überflüssiges Kätzchen, das sonst getötet werden würde; ein verlassener Hund oder ein Katze, die sich verlief und ihr Zuhause nicht wieder finden kann! Vielleicht sitzt in dem Schaufenster eines Hundeladens ein kleines Kerlchen, das sehnsüchtig auf die Straße blickt. Es wartet auf ein Herrchen oder Frauchen, dem es seine lebenslange Treue und Ergebenheit schenken kann. Ein Seelchen voller Liebe strahlt aus seinen blanken Augen.....; Vielleicht wartet es auf dich!

Antworten aus dem Jenseits

Der Geisthelfer und Lehrer ist ein Indianer, den wir als "Silber- Birke" (Silver Birch) kennen. Silber- Birke's Lehren sind in einer Reihe von Büchern erschienen. Die einfachen, grundlegenden Wahrheiten, die es der Menschheit bringt, werden in aller Herren Länder gelesen, und Tausende von Menschen lieben und verehren diesen weisen Geist. Er besitzt die Gabe, seine Lehren auf schönste und ausdrucksvolle Weise in Worte zu kleiden; die Wahrheiten aber, die ihren Inhalt bilden, sind so einfach und verständlich, das ein Kind sie begreifen kann. Seine Ansichten über das Fortleben von Tieren nach dem "Tode" sind sehr aufschlussreich, und so wurden ihm folgende Fragen vorgelegt:

Frage: Sind die Tiere im Jenseits immer mit ihren Eigentümern zusammen, oder sind sie in der Tiersphäre zu Hause?

Antwort: Es ist unterschiedlich; Liebe ist der entscheidene Faktor. Ihr wisst, das Liebe das Weiterleben von Tieren bestimmt. Die Liebe zwischen einem Menschen und einem Tier verleiht dem Tier jenseits des Grabes ein Zeitbegrenztes Bewusstsein. Wenn beide, Eigentümer und Tier, im Jenseits sind, dann teilt das Tier die Wohnstätte seines Herrn. Übrigens gefällt mir das Wort" Eigentümer" nicht; niemand kann die Seele eines anderen Wesens besitzen. Sagen wir lieber: Der Mensch, dem das Tier auf Erden diente und der es immer geliebt hat. Liebe ist das Band, das Mensch und Tier verbindet, und das Tier wird dort sein, wo der geliebte Mensch ist. In einem solchen Falle ist es unnötig für das Tier, die Tiersphäre zu bewohnen, denn es hat ja sein Zuhause bei seinem Herrn. In der Tiersphäre weilen Tiere, die vor ihren Herren in das Jenseits kommen. Sie brauchen Menschen, die sich ihrer annehmen; sie wären sonst, abgeschnitten von der Liebe, die nicht nur ihr Herz erwärmte, sondern ihnen auch ihre begrenzte Unsterblichkeit einhauchte, völlig verwirrt. Wenn ein Tier vor dem Menschen, der es liebte, der für es sorgte und ihm Gedächnis, Verstand, Urteilsvermögen und Anhänglichkeit zu entwickeln half, in unsere Welt kommt, so geht es in die jenseitige Tierwelt ein. Dort wartet es, bis es den vermissten Herrn wieder begrüßen kann. Es bleibt in der Obhut von Menschen, die, genau wie bei euch auf Erden, besonders geschult sind, Tiere zu betreuen, deren Herrchen oder Frauchen abwesend sind.

Frage: Welcher Umstand sichert einem Tier durch seinen Kontakt mit Menschen sein individuelles Weiterleben nach dem "Tode"?

Antwort: In einer gewissen Periode ihrer langen, evolutionären Entwicklung erreichte die Schöpfung den Augenblick, da der große Geist oder das göttliche Gesetz dem Tierischen seinen Atem einhauchte und beseelte. Es wurde sich seiner selbst und seiner lebendigen Existenz bewusst. Es folgte das erste Dämmern der Vernunft; Intelligenz erwuchs und mit der Intelligenz die Fähigkeit zu urteilen, zu entscheiden, abzuwägen. Im Keim war all das von Urzeiten her schon vorhanden- soweit ihr in die Anfänge der Evolution zurückdenken mögt; aber der Atem des Großen Geistes musste es erwecken.

So wie der Atem des Großen Geistes den göttlichen Funken zur Flamme entfachte, könnt Ihr, durch die Macht der Liebe, diesen Vorgang auf ein Tier, das im Schutze eurer Zuneigung lebt, übertragen. Ihr seid Teil des großen Geistes, und ihr bergt in euch die Fähigkeit, die Atribute des Geistes auf die Tiere zu übertragen, die euch in der Evolutionsentwicklung am nächsten stehen. Durch euer Interesse an ihnen, durch die Ausstrahlung eurer Liebe könnt ihr das Bewusstsein erwecken, das im Laufe der Zeit durch Evolution seinen eigenen Höhepunkt erreichen wird. Liebe ist das Grundprinzip allen Lebens. Der Tod kann die Stimme der Liebe weder in Menschen noch in Tieren zum Schweigen bringen. Liebe ist die treibende Kraft des Universums; Liebe leitet alles Leben; und Liebe sucht- durch den Menschen-Auswirkung auf alle Kreatur, sei sie der Menschheit ebenbürtig oder untergeordnet. Die Liebe des Menschen für evolutionsmäßig niedrigere Wesen- den Hund, die Katze und andere dem Menschen nahe stehende Tiere- kann mit dem" Tode" nicht erlöschen. Liebe bestimmt die Fortdauer des Lebens, denn die Liebe selbst dauert immerfort.

Frage: Wie lange dauert das Weiterleben eines Tieres nach seinem" Tode"? Hat es dieselbe Dauerhaftigkeit wie das Weiterleben des Menschen?

Antwort: Nein. Es gibt einen Unterschied. Von einer gewissen Stufe an weicht die Evolution des Tieres unweigerlich von der des Menschen ab. Nach irdischer Zeitrechnung mag dies erst nach Hunderten oder Tausenden von Jahren geschehen; Menschengeist und Tiergeist entwickeln sich mit verschiedener Geschwindigkeit, und so kommt die Zeit, da das Tier zurückgelassen werden muss, weil es mit dem restlos zum Licht drängenden menschlichen Geist nicht Schritt halten. Wenn ihr die stoffliche Hülle abgestreift und euch den Umständen eures neuen geistigen Lebens angepasst habt, wenn ihr erkannt habt, das alle euch an die Erde fesselnde Bande gelöst sind, wird euch ein Drang zu weiterer, höherer Entwicklung beseelen und der Wunsch, eure innewohnende Göttlichkeit zu entfalten. Ihr werdet danach streben, alle Gaben zu entfalten, deren Ausübung euch zu höheren Diensten befähigt. Je höher ihr in dieser Sphäre geistigen Fortschritts steigt, desto schwieriger wird es für das Tier, euch zu folgen; und so wird das Band der Liebe allmählich schwächer. Die Flamme, die diese Liebe entzündete und jenseits des Grabes nährte, flackert und geht schließlich in der Gruppenseele der Gattung auf.

Frage: Heißt dies, das das Tier seine Persönlichkeit und seine Individualität verliert?

Antwort: Ja. Das ist der große Unterschied zwischen den beiden Evolutionsarten. Das Tier hat als Gruppe die Stufe der Evolution erreicht, auf der die Gruppe als Ganzes individualisiert wird; sonst wäre es nicht mehr Tier, sondern hätte die Stufe der Menschheit erreicht. Da ihr aber dem Tier in seiner Evolution einen Sprung vorwärts ermöglicht und durch eure Liebe seinen Fortschritt fördert und anspornt, muss es zu der Gruppe zurückkehren, aus der es entsprang.



 

Frage: Das erscheint ungerecht! Das einzelne Tier muss also, obwohl es seine Individualität errungen hat, zurück in die Gruppenseele und das Gewonnene wieder verlieren?

Antwort: Es ist nicht ungerecht. Das Tier fördert den Fortschritt der Gruppenseele; es beschleunigt die Evolution seiner Gattung, fügt dem ganzen sein Scherflein bei und bereichert es damit. Es ist das Opfer des Einzelwesens für das Wohl der Gruppe. Je mehr solcher Opfer gebracht werden, desto schneller steigt die Gruppenseele zu der Stufe hinauf, auf der sie das Tierstadium hinter sich lässt und reif wird, individuelle Seelen in menschlicher Form zu bilden.

Frage: Ist das der Zeitpunkt, zu dem sie inkarnieren?

Antwort: Es gibt zwei Arten von Inkarnation: Inkarnation der alten Seele, die wieder in die Materie hinein geboren wird, und die Fleischwerdung der "neuen Seele", die ihre erste Phase als individuelle Persönlichkeit in der physischen Welt antritt.

Frage: Meinst du, als menschliche Persönlichkeiten?

Antwort: Ja. Beides sind bewusste, individuelle Seelen; aber eine Seele ist "alt" und kehrt zurück, um einen Kreislauf zu vollenden oder zu helfen, das er vollendet werde; die andere ist "neu" und steht auf der ersten Sprosse der Leiter. Die neue Seele entspringt der Gruppe, die einst Tier war, dem "Sammelbecken" des Geistes, das alle Phasen der Tier-, Vogel-, Fisch- und Reptilienevolutionen bis zurück zum ersten Keimen des Lebens im Urschlamm der Erde durchlaufen hat.

Frage: Das ist die Lehre der Theosophen!

Antwort: Es ist mir gleichgültig, wessen Lehre es ist. Etiketten interessieren mich nicht. All diese geistreichen Kritiker, die nicht nach Kenntnissen streben, sondern einzig und allein ihre Intelligenz zur Schau tragen möchten, erkennen die einfachste Wahrheit nicht! Nehmt ihr eine Spinne bei euch auf, um sie mit Liebe zu überhäufen? Versucht ihr, einen Käfer eure Zuneigung zu schenken und ihm zu dienen? Bietet ihr solchen Wesen Kameradschaft und Herzenswärme an? Nein! Ihr tut es nicht, weil ihr euch des ungeheuren Abstandes, der euch von diesen Kreaturen trennt, bewusst seid; weil ihr instinktiv erkennt, wie weit sie evolutionsmäßig von euch entfernt sind. Ihr nehmt die Haustiere- den Hund, die Katze, manchmal den Affen- zu euch, weil ihr euch diesen Tieren nahe fühlt. Sie sind auf der Evolutionsleiter nur eine Sprosse unter euch. Sie sind bereit, eure Liebe, eure Zuneigung aufzunehmen, weil sie die nächste Stufe in ihrer Evolution, die Inkarnation als Menschen erwarten.

Frage: Niedrigere Tierformen werden auch manchmal von Menschen in ihren Häusern aufgenommen. Folgt daraus, das diese Tiere ebenfalls dazu bereit sind?

Antwort: Es gibt Ausläufer, welche die Nachhut der Evolution bilden. Es sind immer Beispiele dessen, was war. Und es gibt immer Ausnahmen. Ihr findet das unintelligente Tier, das rückläufig ist, und den intelligenten Vogel, der dem Hund voraus ist. Aber ihr dürft das allgemein gültige Prinzip und diese Ausnahmen nicht durcheinander bringen.

Frage: Werden Teile der Gruppenseele einmal oder mehrere Male als Tiere geboren?

Antwort: Einmal. Die Gruppenseele wird durch die Bemühungen jedes einzelnen Tieres bereichert. Wiedergeburt ist unnötig; sie würde den Fortschritt aufhalten.

Frage: Wäre es wünschenswert, die Liebe, die wir Hunden und Katzen schenken, auf die ganze lebende Kreatur auszudehnen? 

Antwort: Ja, aber erwartet von den niedrigeren Geschöpfen der Evolution nicht die selbe Reaktion. Liebe erzeugt Liebe; Hass erzeugt Hass. Ihr müsst nur bereit sein, je weiter ihr auf der Evolutionsleiter herabsteigt, weniger und weniger Widerhall zu finden. Erwacht Zorn in euren Herzen, so ist er nur gegen euch selbst gerichtet, gegen eure eigenen Mängel, eure eigene Unvollkommenheit. Erst wenn ihr Ärger, Zorn, Hass und Neid überwunden habt, öffnet sich der Weg zu den geistigen Errungenschaften.

Frage: Wenn ein Teil einer Gruppenseele menschliche Inkarnationen beginnt und diese Inkarnationen erweisen sich als Fehlschläge, kehren sie dann in die Tiergruppe zurück?

Antwort: Nein. Wenn das individuelle Bewusstsein erwacht und menschlich geworden ist, kann es nie wieder erlöschen. Es ist euer unlösbares Bündnis mit dem Großen Geist.

Frage: Wie wirkt sich das Kompensationsgesetz in Bezug auf geschlachtete Tiere aus?

Antwort: Es gibt eine Kompensation, aber sie wirkt sich auf die Gruppenseele, nicht auf das einzelne geschlachtete Tier aus. Auswirkungen der Kompensations- und Vergeltungsgesetze sind bei unentwickelten Tieren und Menschen verschieden. Das Tier, das in die Gruppenseele zurück gehen muss, kann dem Gesetz persönlicher Kompensation in unserer Welt nicht unterliegen, da es individuell nicht mehr existiert. Kompensation findet im Rahmen der Gruppe statt; es tut mir leid, ich kann es euch nicht erklären, da eure Welt keine Vergleichsmöglichkeiten bietet.

Frage: Manche Menschen sagen, Ungeziefer wie Läuse und Wanzen seien die Ausgeburt schlechter oder böser menschlicher Gedanken. Ist das wahr, oder sind sie einfach die natürlichen Resultate von Schmutz und Krankheit?

Antwort: Was ruft Schmutz und Krankheit hervor? Sind sie nicht in dem einen oder anderen Stadium auf die Selbstsucht des Menschen, die man wohl seine schlechten Gedanken nennen könnte, zurückzuführen? Der physische Anlass liegt in mangelnder Hygiene, in Bazillengeladene Nährböden, in unnötigem Schmutz, unnötiger Krankheit, ungesunden Wohnstätten, Mangel an Sonne und frischer Luft. Diese Dinge aber wurden in der Selbstsucht, der Unmenschlichkeit des Menschen gegen seinen Nachbarn, die man recht treffend als seine bösen Gedanken bezeichnen könnte oder, wie ich es ausdrücken würde: seinen Mangel an höherer Entwicklung. Entledigt euch der Selbstsucht, der Ausbeutung anderer, eines Systems, das Geiz und Gier gebiert, und ihr werdet auch euer Ungeziefer los.

Frage: Das kann aber zum Beispiel auf Moskitos nicht zutreffen.

Antwort: Ihr dürft nicht vergessen, dass das Leben der Natur in eurer Welt noch immer den Gesetzen der Evolution unterliegt; dass das Gleichgewicht der Natur, den Menschen entsprechend, die eure Erde bewohnen, dauernden Änderungen unterworfen ist. Je höher die Menschheit sich entwickelt, desto weniger werden die Schattenseiten der Natur hervortreten. Das Wachstum des menschlichen Geistes und die Naturphänomene der Länder, in dene der Mensch lebt, stehen in Beziehung zueinander. Ihr könnt weder den Menschen von seiner Umwelt noch die Entwicklung des Menschen von den Naturphänomenen seiner Welt trennen. Sie laufen mehr oder weniger parallel. Der Mensch als Teil der Schöpfung, Teil des Großen Geistes, trägt seinen Anteil zu den natürlichen Gesetzen bei, die sein eigenes und auch das Leben seines Landes regieren. Ich sagte, die Entwicklung läuft mehr oder weniger parallel. Es besteht eine Lücke, weil sich der Einfluss früherer Generationen erst auswirken muss.

Frage: Bezieht sich dies auch auf wilde Tiere und auf Raubtiere?

Antwort: Zum Teil, aber vergesst nicht, das die Evolution nie still steht! Sie ist ein ununterbrochen fortlaufender, ewiger Vorgang; ein Wachsen aus elementarer Form, durch das Niedrigere hinauf zum Höheren. Das Niedrigere von gestern wird das Höhere von heute, und was heute das Höhere ist, wird morgen vielleicht das Niedrigere sein.

Frage: Es gibt also auch Rückschritt im Rahmen der Evolution?

Antwort: Ja, wenn ihr es so nennen wollt, denn die Evolution bewegt sich in Zyklen oder, wie eure modernen Philosophen heute glauben, in Spiralen. Wie ihr es ausdrückt, ist nebensächlich. Auf Fortschritt folgt ein Zurückfallen in ununterbrochener Kette.

Frage: Warum sollen wir keine Tiere töten, zum Beispiel in Vivisektionsexperimenten, wenn Tiere untereinander sich selbst gegenseitig töten?

Antwort: Mit dem Fortschritt menschlicher Evolution werden Gewalttätigkeit und Brutalität allmählich aussterben. Wenn die Menschheit die Stufe erreicht hat, auf der sie in ihrer Gesamtheit die Prinzipien der Liebe, Barmherzigkeit, Güte und Toleranz anerkennt, wird auch in der Tierwelt keine Grausamkeit mehr herrschen. Löwe und Lamm werden friedlich neben einander liegen.

Frage: Gehört Grausamkeit nicht zu dem Entwicklungsgesetz der Tierwelt?

Antwort: Seht ihr nicht, das auch ihr einst Tiere wart und das ihr der Ausdruck eurer Evolution seid? Aus diesem Grunde verringert sich langsam die Wildheit und Grausamkeit der Tierwelt. Wo sind die Saurier von gestern? Warum sind sie ausgestorben? Es ist das Resultat menschlicher Evolution.

Frage: Es sind auch viele harmlose, sanfte Tiere ausgestorben.

Antwort: Grausamkeit und Wildheit waren einst das Übliche. Ausnahmen gab es auch damals schon. Sie waren die Vorhut der evolutionären Entwicklung. Evolution ist nie statisch. Es gibt immer Vorläufer und Nachzügler. Die sanfteren Tiere waren Vorläufer, die den "Feuerspeienden" Arten schon entwachsen waren.

Frage: Gehört das Ungeziefer in dieselbe Gruppenseele wie die höheren Tiere?

Antwort: Nein

Frage: Es gibt also nicht nur eine Gruppenseele?

Antwort: Nein, jede Tiergattung hat ihre eigene Gruppenseele.

Frage: Sind diese auch wieder unterteilt?

Antwort: Ja, innerhalb jeder Tiergattung gibt es Unterteilungen, so das die verschiedenen Variationen ihre eigenen Gruppen bilden. Die neue Menschenseele entspringt bei ihrer ersten Geburt in die physische Welt der höchsten Tiergruppe.

Frage: Auch das geschieht in Zyklen?

Antwort: Ja, alles spielt sich in Zyklen ab.

Frage: Welches ist die höchste der Tiergruppe?

Antwort: Der Hund.

Frage: Übt die Gruppenseele des Ungeziefers einen schlechten Einfluss aus?

Antwort: Nein; in der großen Waagschale der Natur fällt sie kaum ins Gewicht. Ihr stellt tiefgehende Fragen über Probleme, die selten berührt werden!

Frage: Wo befindet sich die Gruppenseele? In den Tiersphären?

Antwort: Ich habe euch eines voraus: Ich brauche keine Geographiestunden zu nehmen! Wir befinden uns nirgends. Raum ist unendlich, und geistige Umwelten nehmen keinen Platz ein. Ihr denkt in Begriffen irdischer Örtlichkeit, aber Geist braucht keinen Wohnsitz, es sei denn, er will Form annehmen. Eine Gruppenseele benötigt keine Form oder Gestalt. Wenn sie Form annehmen soll, dann müssen Art und Ort ihrer Manifestation gefunden werden.

Frage: Senden die Gruppenseelen eine physische Kraft aus? Dienen sie in einer Weise unserer Welt?

Antwort: Nur im Rahmen des Evolutionsvorganges. Ihr versucht jetzt, zwischen physischen und geistigen Dingen zu unterscheiden. Alles, was auf eurer Erde lebt, ist Teil einer Gruppenseele und wird es nicht erst nach dem Tode.

Frage: Besuchen Haustiere die jenseitige Welt, wenn sie schlafen?

Antwort: Nein.

Frage: Sie sind ihnen also ganz unbekannt, wenn sie sterben?

Antwort: Ja. Ihr könnt im Schlaf unsere Welt besuchen, weil eure geistigen Helfer euch an die Hand nehmen. Einem Tier aber kann nur derjenige, den es kennt und liebt, diesen Dienst erweisen, und dieser Mensch weilt selber noch in der stofflichen Welt.

Frage: Und wenn jener Mensch "tot" ist?

Antwort: Das ist etwas anderes. Ich spreche jetzt im allgemeinen.

Frage: Warum haben Tiere, besonders Hunde und Katzen, oft größere hellseherische Fähigkeiten als Menschen?

Antwort: Weil sie, obwohl sie einerseits in ihrer evolutionären Entwicklung die Stufe der Menschwerdung noch nicht erreicht haben, andererseits kein zivilisiertes Leben zu meistern haben. Lebte der Mensch ohne die Vorteile der so genannten Zivilisation, so gehörte die Ausübung jener Fähigkeiten schon längst zu seinem normalen Leben. Er hat sie seiner Zivilisation zum Opfer gebracht. - Das Tier, das keine ökonomischen und sozialen Probleme zu wälzen braucht, hat sich in dieser Hinsicht evolutionär zu der Stufe hinaufentwickelt, die der Mensch erreicht haben sollte, aber nicht erreicht hat. Das Tier ist daher im Besitz dieser Qualitäten, die auch dem Menschen latent zu eigen sind, aber oft durch seine materielle Lebensweise unterdrückt werden. Eure *Medien sind Vorläufer der evolutionären Entwicklung. Sie demonstrieren heute, was morgen ganz natürlich sein wird.

 

 

 

*Medium=Menschen mit hellseherischen Fähigkeiten. Oft wirken sie als Vermittler zwischen der geistigen und der materiellen Welt.

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