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Die preussische G8.1 (BR 55) hat die Spur 1 schon seit langem in verschiedenen Ausführungen bereichert.

Optisch gehört sie in die Klasse der Modelle mit angespritzten Leitungen und einigen Designkompromissen, dafür ist sie eher kostengünstig und als Kunststoffmodell mit Metallgußrahmen sehr robust.


Mein Modell ist die Länderbahnausführung (5508), die mir persönlich sehr gut gefällt. Gegenüber den ganz frühen Modellen hat sie bereits die Kraftübertragung über das Gestänge anstatt über Zahnräder (= weniger Antriebsgeräusche). Allerdings war sie technisch nicht mehr auf Stand und wurde daher wie folgt umgebaut:

1. Originaldecoder und Sound wurden ersetzt gegen Uhlenbrock 77500+32100. Der Tender erhielt einen hochwertigen Tieftonlautsprecher (Tangband W2-2040s mit 2x22 µF parallel und 5.6 Ohm vorgeschaltet) (s.u.).
Eine der Radachsen erhielt den Magnetaufsatz der Mannheimer Spur-1-er sowie einen Reedkontakt für das radsynchrone Dampfgeräusch.
  

Ein zusätzlicher kleiner Lautsprecher mit Hochpass kam vorne an der Rückwand der Rauchkammer. Der nicht verwendete Raucheinsatz wich einem durch den Kamin einstellbaren Poti für die Lautstärke des vorderen Lautsprechers. Es ist ein bekanntes Problem der Konstruktion, daß durch einen sich zu stark erwärmenden Raucheinsatz der Kamin sich deformieren kann - das wollte ich mir ersparen.
 

2. Die Glühbirnen wurden ersetzt gegen goldwarmweiß/rote Zweifarb-LEDs (antiparallel geschaltet). Um diese so anzuschließen, dass sie abwechselnd weiß oder rot leuchten je nach Fahrtrichtung, legt man an die beiden benötigten richtungsabhängigen Decoderausgänge je einen Widerstand nach Plus und schließt dann die LEDs in Reihe (2x2) ZWISCHEN (!!) die beiden Decoderausgänge an.

3. Am Tender wurden die Achsen zur Stromaufnahme umgerüstet (Federdrahtschleifer an jeder Achse) und ein Servo zur Ansteuerung der Kupplung eingebaut. Auf dem Foto rechts ist neben dem Lautsprecher die Ansteuerelektronik für das Servo zu sehen.


4. Der Originalmotor, der aufgrund erheblichen Längsspiels der Achse maßgeblich zum Klappergeräusch des Getriebes beitrug, wurde gegen einen Faulhaber 3540 ersetzt. Dazu wurde
- der Motortragflansch modifiziert,
- der Rahmen um 2mm abgefräst und
- bei dem Motor die Motorwelle abgedreht, um die Originalschnecke aufnehmen zu können
(Tipp: Motor zentrisch in die Drehbank einspannen, das Futter fixieren und den Motor beim Abdrehen laufen lassen. Vorsichtig (!) mit scharfem Drehstahl mit geringer Zustellung abdrehen).
Das originale siebenpolige Verbindungskabel, dessen Stecker man schon mal aus Versehen falsch an der Lok aufstecken kann, wurde gegen ein achtpoliges mit verpolungssicherem Stecker ersetzt.
Die acht Pole werden auch benötigt: 2x Fahrstromabgriff, 2x Lautsprecher, 2x Licht und 2x Servoansteuerung (die Servostromversorgung wird vom Fahrstromabgriff geholt).


5. Zum Schluß bekam die Lok noch den fehlenden Generator nachgerüstet. Demnächst kommen dann auch die Leitungen noch dazu...



















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