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Wenn man eine Modellbahnanlage aufbauen will, gilt es viele Fragen zu beantworten.
Darüber sind viele Bücher geschrieben worden und für die kleineren Maßstäbe findet man Tausende an Gleisplanvorschlägen.

In Spur 1 gilt die Grundregel: der zur Verfügung stehende Platz reicht nicht - egal wo.
Wer wohnt schon in einer Turnhalle?
Man könnte in den Garten ausweichen, aber viel Zeit zum Basteln gibt's nun mal im Winter....

In meinem Fall stand ein Kellerraum 5,3 m x 4,0 m zur Verfügung, der als Lagerraum genutzt wurde.
Da diese Funktion weiterhin erhalten werden sollte, ergaben sich die folgenden Rahmenbedingungen:
- Alles unterhalb 80 cm Höhe war für Lagerzwecke reserviert.
- Es sollten möglichst wenig Beine einer hochgebauten Anlage im Weg sein.

Eine Modulanlage wurde verworfen, um großzügiger bauen zu können.
Also wurde die Bahn komplett auf durch den Raum verlaufenden, an den Wänden gelagerten Balken montiert.
Insgesamt sind nur zwei Stützbeine erforderlich.

Die nächsten Forderungen betrafen die Funktion:
- Kein simpler Kreisverkehr, sondern Zugbetrieb von A nach B mit möglichst viel Strecke und Rangiermöglichkeiten
- Mindestens ein Schattengleis, um einen Zug verschwinden zu lassen und mit einem anderen wieder aufzutauchen
- Ein kleines BW
- Je eine Bahnhofsgleislänge musste mind. 2,5 m lang sein.

Der rettende Einfall waren zwei kleine Wanddurchbrücke zum Nachbarraum, um dort eine zweigleisige 180° Kurve (= Schattengleis) unterzubringen.

Das Ergebnis unzähliger Entwürfe war das folgende - und so wurde es auch realisiert:


Grün: Modellbahnfläche;
Hellbraun: Gehbereich;
Grau: Wände/Objekte;
Hellgrau: Wanddurchbrüche
Hellblau: (Klapp)brücke im Eingang und über dem Lok-BW
Dunkelbraun: Modellbahnobjekte

Die Platzverhältnisse und mein Ziel, abwechslungsreichen Betrieb machen zu können, ließen nur 1020er und 1176er Radien zu - ein Kompromiss, der beim Einsatz kurzer Wagen und Loks zu verschmerzen ist.

Man erkennt zwei Kopfbahnhöfe, wobei der im Bild obere eine dezent versteckte Kehrschleife enthält und der im Bild untere im Kopf an einer Drehscheibe endet (sowas gab's früher wirklich!).
Mit den Brücken und dem Bogen im Nebenraum ist eine Rundumstrecke realisiert, von der beide Kopfbahnhöfe abzweigen.
Die Kreuzung (links im Bild) der Rundstrecke mit der Zufahrt zum unteren Kopfbahnhof erfordert eine Durchfahrtshöhe von 21 cm. Dies wird erreicht, indem bezogen auf den oberen Kopfbahnhof die Ringstrecke um ca. 12 cm zur Kreuzung hin ansteigt, während die Zufahrt zum unteren Kopfbahnhof entsprechend abfällt.
Die Gefälle bleiben auf den Geraden unter 3%, in den Kurven 2.5%. Das schaffen die Loks auch ohne Haftreifen locker.

Die geschlossene Drehscheibe wurde von Pola aus der Spur G entlehnt und ist für die G8 groß genug.
Man muß nur die Anschlußgleisaufnahmen an Spur 1 Profile anpassen.
Außerdem wurden rundherum durchgehend Lagerkugeln eingesetzt, die Stromaufnahme umgerüstet (Märklin H0 Schleifer) und ein Faulhaberantrieb eingebaut.
Per Lichtschranke erkennt die Scheibe nun die Gleisabgänge.

NACHTRAG Juni 2014: Mittlerweile ist der - bislang zweigleisige - Halbkreis rechts (im Nachbarraum) dreigleisig geworden und erlaubt als transparent gekapselter Schattenbahnhof das staubfreie Abstellen von Zügen. Zur Überwachung dient ein kleiner LCD Monitor mit zwei einfachen CCD Kameras an Ein- und Ausfahrt.



































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