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Auch das Märklin-Modell der Köf 2, das es in vielen Ausführungen gibt und mit seinem genialen Antriebskonzept (Allradantrieb über mittigen Motor mit zwei Schneckenrädern) und der hohen Masse sehr gute Laufeigenschaften mitbringt, bietet noch Potential für Umbauten. Mein Modell ist das in dunkelbraun gehaltene Modell "Oswald Steam", das ursprünglich noch mit dem alten DCC Decoder ausgeliefert wurde und für das es später von Märklin eine Umrüstaktion auf Motorola-II gab.



Wer das Original sehen möchte, sollte sich der folgenden Seite widmen: http://www.voisin.ch/vvt/materiel/locs/kof_d.html

Das Pflichtenheft umfasste die folgenden Punkte:
- Moderner Multiprotokolldecoder für Langsamfahreigenschaften und Sonderfunktionen
- Sound - und hier ist der Lautsprechereinbau der kritische Punkt
- Energiespeicher für die zweiachsige Lok
- Beleuchtung über LEDs
- Führerstandsbeleuchtung und Ausgestaltung
- Telex-Kupplung mit Servoantrieb
- Animierter Lokführer (der den Kopf in Fahrtrichtung dreht)
.... und das muß alles in die kleine Lok passen!

Decoder und Sound:
Aufgrund der engen Platzverhältnisse wählte ich einen kompakten Decoder 77100 von Uhlenbrock mit 1.8 A Dauerbelastbarkeit und mit SUSI Schnittstelle für das passende Soundmodul.
Beide sitzen hochkant im Motorraum auf einer Lochrasterstreifenplatine (Decoder auf der Rückseite).
Links daneben die Ansteuerung des Lokführers (s.u.).


Lautsprechereinbau:
Ich wollte den Motorraum als Resonanzkörper nutzen. Deshalb wurde das Frontgitter abgenommen und die dahinterliegende Attrappe der geschlossenen Kühlungsregelklappen aufgefräst und mit schwarzem Schaumstoff ausgelegt.
Ein ca. 3x3 cm großer 4-Ohm-Lautsprecher (ähnlich zu Visaton BF32) wurde nach Gehäuseanpassung hochkant dahinter platziert. Um den eher hellen Klang ausgeglichener zu machen, liegen parallel zum Lautsprecher eine Reihenschaltung aus 0.5 Ohm / 47 µF und in die Leitung zum Sounddecoder sind noch 2 Ohm eingeschleift. Damit werden höhere Frequenzen ab ca. 1 KHz abgesenkt.


Energiespeicher:
2 Kondensatoren zu je 560µF/25V Kondensator mit 47Ohm Ladewiderstand und Entladediode wurden hinter der vorderen Pufferbohle platziert und puffern die Decodergleichspannung. Sie können zur Decoderprogrammierung über einen Mikroschalter abgeschaltet werden.

Telex-Kupplung:
Neben dem Pufferkondensator ist noch Platz für ein NanoServo. Die auf dieser homepage beschriebene Steuerelektronik mit Picaxe 08M2 passt mit etwas Platzoptimierung auch ohne SMD Technk unter den Führerstand (hält mit Spiegelklebeband), die elektrische Verbindung übernimmt eine einseitig gesteckte Streifenplatine. Sichtbare Enden der Platine wurden schwarz eingefärbt.



Animierter Lokführer:
Eine Figur wurde im Rumpfbereich vom Hals bis zu den Beinen aufgebohrt, um einen Miniaturmotor (Handy-Vibrationsmotor) aufzunehmen, auf dessen Welle der Kopf aufgesteckt wurde. Die Drehbewegung wird durch einen Stift auf etwa 100° begrenzt. Der Motor wird über einen Vorwiderstand von einem TLE4202 angesteuert, der wiederum von zwei Funktionsausgängen des Decoders richtungsabhängig angesteuert wird. Hier kann man das Ergebnis sehen: Köf 2 Video


Beleuchtung über LEDs:
Die Original-Miniglühbirnen wurden entfernt und durch goldwarmweisse SMD-LEDs ersetzt. Deren Lichtverteilung und mechanische Stabilität wurde vorher verbessert, indem sie mit einem Tropfen Weissleim umhült wurden. Nach Trocknen ergibt sich eine milchigweiße Kugel um die LED.

Führerstandbeleuchtung:
Diese wurde in den Längsbügel im Dach der Köf integriert.




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