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Die V100 von Märklin ist eines der sehr weit verbreiteten Modelle, da sie in mehreren Startpackungen erhältlich war und in unterschiedlichen Ausführungen angeboten wurde. Die ausgereiften späteren Konstruktionen wie die meinige (aus der Packung 55031) weisen einen robusten, leisen Kardanantrieb auf beide Drehgestelle auf, und der Kunststoff des Gehäuses glänzt nicht mehr so wie bei den frühen Modellen.

Das Lastenheft für den Umbau umfasste die Umrüstung der Beleuchtung auf LED (getrennt Fahrlicht und Rücklicht) sowie den Einbau eines Sounddecoders mit Lautsprecher und wie üblich meine Telex-Kupplung mit Servoansteuerung.
Außerdem habe ich den Bedienstand noch etwas aufgehübscht und - natürlich - einen Fahrer eingesetzt (dem man, soll er denn sitzen, etwas die Beine verbiegen muß).

Die originale Beleuchtung mit je zwei Lichtleitern hat das Problem, daß das weißgelbe Licht der Fahrlicht-Glühbirnen in den jeweils zweiten Lichtleiter für die Rücklichter vagabundiert, so daß diese "mitfunzeln".
Im Netz gibt es einen Umbauvorschlag mit Einbau von roten LEDs, den ich umgesetzt habe. Man muß dazu aber handelsübliche rote 10mm-LEDs an der Drehbank vorsichtig abdrehen und planen, bis sie genau passen. Dann wird die Stirnfläche poliert, die LED eingeklebt und rückseitig schwarz lackiert. Der Lichtleiter für das Fahrlicht kann bleiben und wird mit warmweissen LED's angestrahlt. Bei dieser Aktion wurde auch die originale Leiterplatine durch eine passende Lochrasterstreifenplatine ersetzt, die die ganze Elektronik aufnimmt.

Für den Soundeinbau hat man die Wahl, ob man das Gehäuse an den Lüftungsgittern auffräst und den Lautsprecher dahinter plaziert oder ob man das Chassis aufbohrt und den Schall nach unten austreten lässt. Ich habe mich für die zweite Version entschieden und das Gehäuse unversehrt gelassen. Eingebaut wurde ein Visaton BF45, dessen Klang im Vergleich zu den oft verwendeten 5cm-Breitbändern desselben Herstellers ausgewogener ist. Er muß auf einen Abstandsring montiert werden, wofür ich eine passende Flachdichtung zweckentfremdet habe. Beim Aufbohren muß man vorsichtig vorgehen, da das Metall (Zinkdruckguß) schmiert und zur Bildung von Aufbauschneiden am Bohrer neigt. Für das Soundprogramm sorgt ein ESU XL 3.5 Sounddecoder.


Für den Servoeinbau wurde im Chassis an den Stirnseiten beidseitig je ein kleines schräges Loch gebohrt, so daß ein Stelldraht durch dieses Loch und die Aufnahme der Hakenkupplung zur Klauenkupplung laufen kann. An beiden Seiten wurde je ein Servo montiert. Beide werden parallel mit meiner Telex-Schaltung angesteuert, die auf der oben erwähnten neuen Platine sitzt. Über einen von unten neben dem Kardanantrieb zugänglichen Schalter können die Servos abgeschaltet werden, damit die Decoderprogrammierung nicht gestört wird.

Alles in allem ist der Umbau eher eine einfache Übung, lediglich das Abdrehen der roten LEDs erfordert Fingerspitzengefühl und man muß aufpassen, daß man bei den Arbeiten am Chassis nicht die Griffstangen an den Aufstiegen abbricht. Im Endergebnis läuft das Modell seidenweich, überzeugt mit sattem Klang und guter Optik und das bei sehr überschaubarem finanziellem Aufwand - schließlich sind die Loks sehr günstig zu erwerben.




















 


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