Melodys Frauchen Birgitta

schreibt gerne Gedicht, die auch

auf ihren anderen Pages zu lesen sind...

und sie hat drei Bücher

veröffentlicht....

                           

 

Hier kommen zwei ihre "Hundeballaden"

            "Ballade über Hachiko"

             "Ballade über Balto"

 

Hachiko - eine wunderbare Freundschaft

 

"Hachiko ist mein Name, aber das weiß dieser nette Mensch noch nicht."

"Was wird meine Frau wohl sagen, wenn wir gleich zusammen heimkommen."

"Wohin trägt mich dieser große Mensch denn hin? Ein bisschen mulmig ist mir schon..."

Bahnhof, eigentlich kein schöner Ort

Menschen fahren meistens ganz weit fort

Und geben sich ein Anschiedswort.

Wo ist hier denn ein sicherer Hort.

"Die Frau scheint mich gar nicht zu mögen, er aber um so mehr,

und eigentich ist es ganz schön hier."

"Hoffentlich findet sich jemand, der diesen Hund übernimmt,

denn bei uns kann er auf keinen Fall bleiben. Mein Mann benimmt sich

unmöglich, er spielt stundenlang mit dem Hund."

"Etwas ganz Besonders ist Hachiko, der Name passt wunderbar zu ihm,

ich mag ihn täglich immer immer lieber."

Im Haus gibt es viele schöne Räume.

Darin könnte er so wunderbar träumen.

Hachiko ist wahrhaft kein Engel,

Eher ein kleiner Schelm und manchmal Bengel.

"Gerne möchte ich immer bei Parker sein, wenn er fortgeht, bin ich so traurig."

"Wenn mich Hachiko am Bahnhof empfängt, ist der Stress des ganzen Tages

wie weggeflogen, in einem ganz weitem Bogen."

"Parker ist jetzt wieder so glücklich mit dem Hund und Hachiko braucht nun

keinen anderen Besitzer."

Eine Bindung entsteht zwischen Mensch und Tier,

Eine wahrhaft innige Bindung von mir

Mit einem warmen Vertrauensbogen zu dir,

So werden wir ein Wir.

 

Professor Parker darf diesen Tag nicht fort.

Er soll bleiben daheim an seinem Heimatort.

Warum geht er denn nicht ins bergende Haus hinein.

Dann könnten wir vielleicht länger zusammen sein.

"Heute benimmt sich Hachi aber sonderbar. Was will er nur sagen...Sogar den Ball

bringt er mir, was er doch sonst nie getan hat."

"Parker, mein Seelenfreund, geh doch heute nicht zur Arbeit fort, ein komisches

Gefühl ist in mir...Ich bin so unruhig und habe Angst um dich..."

Leider passiert etwas Schmerzliches, der Tod

Und alle, besonders Hachiko sind in großer Seelennot.

Da können noch so viele gut tröstende Worte erklingen.

Diese Menschen werden nie ins sein Hundeherz vordringen.

"Schnell auf zum Bahnhof, der Zug kommt bald an, mein Herz hüpft so schnell,

ich kann es kaum erwarten. Warum kommt mein Freund denn nicht mehr an?

Ich gebe nicht auf, denn vergessen kann ich ihn nicht..."

So vergehen Tage und Jahre ohne Freudengebell.

Und im Herzen wird es nie mehr so richtig hell.

Jedoch läuft er tagaus tagein zum Erwartungsort.

Wo sein allerbester Herzensfreund fuhr einst alleine fort.

"Ob er heute wohl aussteigen wird?

Schnell...schnell...Ich bin wieder hier, so schnell laufen wie früher

kann ich nicht mehr...

Wo ist er nur? Wo? ...Ich sehe ihn nicht!

Wieder vergebens, welch ein trauriger Schritt!!!"

Mein Bahnhof ist ein trauriger Ort,

Denn der Herzensfreund bleibt so weit fort.

Gerne hätte er ganz weite Hundeflügel,

Um zu sein mit Parker auf einem schönen Hügel.

 

Dort wird er ganz oben vor Freude bellen,

Unten rauschen die unendlichen Friedenswellen.

In alle Ewigkeit innig und tief verbunden

Ins Herz geschrieben ohne Wunden

Wir sind wieder zusammen!

(Verfasst von Gitta für ihre Schüler einer 7. Klasse, copyright)

PS. Hachiko = ein japanischer Akita-Hund, der in Japan noch heute als Inbegriff der Treue gilt

( Der echte Hachiko lebte von 1923 - 1935)

Balto

Hund mit dem Herzen eines Helden

 

"Die klirrende Kälte ist unerträglich und unsere ganze Stadt ist abgeschnitten von der Welt."

"Es ist so schrecklich, zu uns kann niemand mehr vordringen, es ist hoffnungslos."

"Das Schlimmste ist die sich ausbreitende Diphterieepidemie, die besonders die Kinder betrifft."

Nome, eine kleine Stadt in Alaska eingschneit,

Keine rettende Hilfe zu sehen weit und breit.

Unerbittlich bläst der schrecklich eisige Winterwind

Und niemand ist sicher - auch nicht das kleinste Kind.

 

Rettende Medizin müsste kommen auf eisigem Weg.

Jedoch existiert nicht einmal ein freier Steg.

Wenn es doch nur gäbe einen winzigen Rettunsgbogen.

Dann wäre die unermesslich große Angst entflogen.

"Niemand kann uns noch helfen, alle Versuche sind gescheitert."

"Sogar Rosie, mein kleines Mädchen, ist nun erkrankt, ihr Husten wird immer schlimmer,

und die große Angst, die große große Angst begleitet uns Tag und Nacht..."

"Vielleicht könnte die Hundeschlittenstafel das rettende Immunserum bringen..."

Die Zeit rast schnell, in schrecklicher Eile -

Und keiner möchte warten noch eine Weile.

So rufen sie in großer Not ihr Hilfewort,

Doch alle Hilfsangebote sind so weit fort.

 

Nur die Hunde könnten die Stadt vielleicht noch retten,

Doch auch auf sie möchte keiner mehr richtig wetten.

Welche Staffel könnte schaffen den eisigen Wind

Und durchdringen mit der Medizin bis zum hilflosen Kind?

"Die erste Hundestaffeln sind schon so lange weg, keine Rückkehr in Sicht,

es ist so sinnlos."

"Wie lange werden die Kinder noch durchhalten, sie werden immer schwächer."

"Die Zeit verstreicht - keine rettende Hilfe in sicherer Sicht!"

Balto, der Wolfshund, ist gar nicht beliebt

Und bekam von der Bevölkerung so machen Hieb.

Gerne hätte er sich einmal an die kleine Rosie geschmiegt,

Die ihren Tieren so viel wärmende Liebe gibt.

"Sogar Rosies Hündin Jenna ist unendlich traurig und weicht nicht mehr vom Krankenbett."

"Welcher Hund könnte das unendlich Unmögliche schaffen?

"Die Zeit verstreicht - keine rettende Hilfe in sicherer Sicht!"

Von  weiten sieht man den traurig zugeschneiten See

Und überall nur unerbittliche Kälte und Schnee über Schnee.

Die Menschen der Stadt sind traurig und ganz bleich

Und alle sind in ihrer Hoffnungslosigkeit gleich.

"Die Einwohner hier mögen mich nicht, weil ich zur Hälfte ein Wolf bin.

Immer haben sie mich ausgegrenzt, weil ich angeblich anders bin.

So könnte mir ihre Not vollkommen egal sein.

Aber vielleicht  schaffe ich wirklich das Unmögliche und bringe der kleinen Rosie

und den anderen Kindern die Medizin."

"Die Zeit verstreicht - keine rettende Hilfe in sichere Sicht!"

Auf mit großen Schritten durch den bitteren Winterwind,

Die Gegend weit und breit ist eingeschneit und totenstarr

Und alle glauben, diese Wolfshund Balto sei ein Narr.

Vielleicht erkennen sie irgendwann, wer sie wirklich sind

Und Balto überwindet den düster wehenden Trauerwind

Und rettet klein Rosie, das tierliebe Kind.

"Jetzt ist Balto auch schon einige Tage fort, wieso sollte gerade dieser Wolfshund das

Unmögliche schaffen?"

"Von Stunde zu Stunde, von Minute zu Minute geht es den Kindern schlechter."

"Die Zeit verstreicht - keine rettende Hilfe in sichere Sicht!"

Die Kraft lässt nach und Balto fällt nieder -

Eine unendliche Schwere befällt seine Glieder.

Sein Wille zu kämpfen ist nur noch ganz leise

Und wo ist seine innere Stimme, die weise?

 

Plötzlich - ein Sturz in die Tiefe, Schweigen...

Seine Lebensenergie scheint sich zu neigen.

Keine Kraft, kein Mut, kein aufbauendes Wort,

Die Stadt ist noch so weit, so unendlich weit fort.

"Ich kann nicht mehr, ich bin am Ende, ich habe mich überschätzt,

vielleicht ist das mein Ende..."

"Balto, du bist ein starker Wolf, du hast Kraft in dir, du hast Mut in dir,

denk an deine Bestimmung!"

"Was ist das für eine Stimme in mir? Sie ist wieder da! Ja, ich bin ein Wolf,

ich bin bereit - damit die Hoffnung für die Kinder ist nicht mehr weit!"

Mit aller Kraft klammert er sich an das rettende Band -

In seinem Herzen flackert des Wolfes starkes Licht

Seine Bestimmung vergisst er somit nicht -

Und zieht das ganze Gespann hinauf die eisige Wand.

"Die Kinder sind schwach und werden immer schwächer, der Husten

nimmt ihnen die Kraft, Stunde um Stunde, Minute um Minute, Sekunde um Sekunde..."

"Die Zeit verstreicht -keine rettende Hilfe in sicherer Sicht!"

Der Schlitten mit Balto rennt im Hoffnungsbogen

In die Stadt hinein, so schnell wie geflogen -

Vergessen ist alle trist dunkle Angst und Pein

Und der goldene Siegenspreis ist sein.

"Seht, Balto, der Wolfshund, hat das fast Unmögliche geschafft und uns gerettet."

"Er ist ein Held, so stark, so mutig, ein wahrer Held mit Herz.!"

Als Dank reicht Balto das helle Kinderlachen

Und dass die Eltern nicht mehr in Sorge wachen.

Viele Herzen hat er zutiefst berührt,

Wie schön, dass er jetzt auch ihre Achtung spürt.

 

Die Zeit vertreicht, die Zeit steht nicht still.

Sein Beispiel bleibt, lebendig und unendlich hell.

 

"Balto - ein Hund mit dem Herzen eines Helden",

steht auf einer Inschrift

für immer und ewig

(verfasst von Gitta für ihre Schüler einer 7. Klasse, copyright)

 

PS. Im Jahr  1925 war der Schlittenhund Balto

der Leithund der letzten Hundeschlittenstaffel quer durch Alaska.

Er brachte das dringend benötigte Immunserum in die Stadt Nome,

in der eine schlimme Diphterieepidemie herrschte.

Für ihn wurde ein Denkmal errichtet.

 

Balladen von Birgitta copyright !!!

 



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