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RASSE 
P O N
Polski - Owczarek - Nizinny
Diese Geschichte schrieb ich zur Erinnerung an unserer ersten Hündin Brigga, sie wurde nur 14 Jahre alt, und wir werden sie nie vergessen. Sie war ein toller Hund.
Brigga`s Lebensgeschichte
Diese Rose blüht nur für Dich
Mein erstes Jahr
Am 12.08.89 wurde ich in Finnentrop mit noch drei Geschwistern geboren. Mama Alunia hatte viel Arbeit mit uns. Mich tauften sie Brigga, der Name gefiel mir. Mit 10 Tagen öffneten wir unsere Augen, und wir durften das erste Mal raus in den Garten. Für mich war das alles so interessant, das ich gleich ausbüchste, und zum Nachbars Garten ging. Dann an einem Samstag ich war 4 Wochen alt, kamen meine neuen Besitzer und ein kleines Mädchen um mich zu Besuchen. Mitnehmen durften sie mich noch nicht, ich war ja noch viel zu klein und musste noch bei meiner Mama bleiben. Meine neuen Besitzer gefielen mir gleich, ich wusste bei den Leuten geht es mir gut. Und mit dem kleinen Mädchen Nicole kann ich bestimmt mal gut spielen. Nach ein paar stunden fuhren sie wieder heim. Aber am 6.10.89 ich war 7 Wochen alt war es dann soweit. Mein neues Herrchen und Frauchen kamen und holten mich. Ich war ganz aufgeregt. Mein Frauchen nahm mich gleich auf dem Arm, ich darf meine Neue Familie sogar ab schlabbern, dass ist schön. Abend, es war schon spät kamen wir bei meinem neuen zu Hause an. Es war eine lange Fahrt, aber es hat sich gelohnt, ich musste gleich jedes Zimmer erschnüffeln, ich war so auf geregt, dass ich gleich eine Pfütze machte. War mir das peinlich. Andere Tiere wohnten hier auch noch, ein Hase, ein Meerschweinchen und ein großer Vogel, der ist blöd, der schreit immer so laut. Hase und Meerschweinchen wurden dann meine Freunde. In unserem Haus wohnten unten noch zwei Leute, Oma und Opa sagten alle zu ihnen. Die mag ich auch, wenn sie zu uns rauf kommen, bringen sie mir immer ein Leckerchen mit. Die erste Nacht schlief ich in einer großen Kiste mit einem Kissen innen, hat extra mein Frauchen für mich gemacht. Naja, die erste Nacht werde ich mal da innen schlafen, denn ich war auch sehr müde, der Tag war sehr anstrengend. Aber morgen will ich auch in dem großen Bett wo meine Familie schläft schlafen. Muss mir nur überlegen wie ich das anstelle. Die erste Woche war sehr interessant für mich ich lernte viele neue Sachen kennen. Meine Familie lernte mir freundlich was ich darf und was nicht, sie passen gut auf mich auf, geben mir gutes essen und viel viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen und zu gehorchen. Nichts ist schöner als mit den kleinen Mädchen Nicole herum zu tollen und zu spielen. Übrigens, dass mit dem großen Bett habe ich auch in der zweiten Nacht hin bekommen, war gar nicht so schwer. Mit 12 Wochen hatte ich auch schon ein schlimmes Erlebnis. Mein Fraule ging mit mir spazieren, da kamen die blöden zwei Rehpinscher von unserer Strasse und gingen einfach auf mich los, ob wohl ich nichts machte. Frauchen rettete mich dann. Sei dem mag ich keine anderen Hunde mehr. Am 8.11.89, war mein erster Besuch beim Tierarzt, dort gefiel es mir gar nicht, es war ein seltsamer Ort. Ich bekam eine Spritze gegen Tollwut usw.
Mit 7 Monaten fuhren meine Familie und ich in den Winterurlaub. Das war schön, ich sah zum ersten Mal Schnee. Ach war der schön, man kann sich so schön rollern im Schnee. Nur die Eispatzen an meinen Pfoten, die taten weh. Übrigens, essen sollte man den Schnee auch nicht, ich bekam fürchterlichen Durchfall davon. Im März`90 wurde ich das erste Mal Läufig, jetzt bin ich eine richtige Hunde Dame. Im April`90 kaufte sich die andere Oma, ich habe ja zwei Omas und Opas, einen Dackel, er ist noch ganz klein und heißt Waldi. Den mochte ich dann auch und Waldi wurde mein neuer Freund. Waldi besuchte uns öfter mal über`s Wochenende, wenn seine Familie mal weg fuhr. Dann spielten wir das ganze Wochenende mit einander, nur mein großes Bett teilte ich nicht mit ihm. Mit fast einen Jahr, fuhr meine Familie in den Sommerurlaub zum Klopeiner See. Dort war es auch ganz schön, es gab extra einen See wo wir Hunde Baden durften, und das gefiel mir, denn ich liebe Wasser. Eine schöne Wiese gab es dort auch, die wurde dann extra „ Brigga Wiese „ getauft, wenn meine Familie sagte gehen wir zur Brigga Wiese wurde ich ganz auf geregt vor lauter freute, nur die Richtung wenn mein Herrchen fuhr flippte ich schon aus. Unser Hotel war auch ganz schön, einen Fahrstuhl gab es dort, und der war schön, da musste ich nicht immer bis in den 2. Stock die Treppen hoch steigen. Meine Familie mietete dann jedes Jahr die gleiche Ferienwohnung. Am 12.8.90 hatte ich meinen ersten Geburtstag. Geburtstag ist auch was schönes, da gibt es immer viele Leckereien. Das war mein erstes Jahr, und das war sehr interessant.
Hier vorne bin ich mit meinen Geschwistern
Mein 2. bis 4. Jahr
Ab einen Jahr lernte ich neben den Fahrrad her zu laufen, das machte mir sehr viel spaß. Einmal, als meine Familie die Räder aus den Schuppen holte und ich das sah, freute ich mich so sehr dass ich gleich los lief. Ich merkte gar nicht, dass meine Familie nicht nach kam, ich rannte und rannte. Ich war schon ganz schön weit weg, als mich mein Frauchen erwischte. Hu, da gab es ganz schön schimpfe. Später kaufte sich meine Familie einen Fahrrad Anhänger, wenn ich müde werde und nicht mehr laufen konnte sollte ich mich da rein setzen, das kam aber selten vor. Ich wollte lieber laufen. Den Tag Sonntag kannte ich auch schon, das war immer ein schöner Tag, da fuhren wir auf eine große Wiese und da wurde feste Ball geschmissen, oder ich spielte mit meiner kleinen Freundin Nicole.
Im August`93, ich war inzwischen 4 Jahre alt waren wir wieder im Sommer Urlaub am Klopeiner See, da entdeckte mein Herrchen in meinen Fell einen Angelhagen. Er wollte ihn raus holen, aber es ging nicht. Den Angelhagen musste ich mir beim Schwimmen ein gefangen haben. Also wieder mal zum Tierarzt. Der Arzt war ganz nett, er entfernte den Angelhagen, das tat überhaupt nicht weh.Weihnachten war auch immer ganz schön, da stellte mein Frauchen immer so einen grünen Baum auf, und schmückte ihn. Dann wurden lauter bunte Geschenke unter dem Baum gelegt. Für mich war natürlich auch immer eins dabei. Meine Freundin Nicole und ich waren an diesem Tag ganz aufgeregt und konnten es bis Abend bis die Bescherung war immer nicht erwarten.
Herrchen lernte mir, wenn er Abend von der Arbeit heim kommt, dass ich seine Geldtasche ins Schlafzimmer hoch trage. Das lernte ich sehr schnell, denn ich bekam oben immer ein Leckerchen. Jetzt warte ich Abend immer dass mein Herrchen heim kommt und ich die Geldtasche rauf tragen kann, denn die Kekse schmecken ja so gut. Ich habe meinem Herrchen auch was gelernt, wenn meine Familie und ich Abend schlafen gehen, will ich auch ein en Keks. Das war ein Kampf, aber ich siegte. Jetzt steht am Nachtisch meines Herrchens eine Dose mit meinen Keksen, und ich bekomme Abend jetzt immer mein Betthupferl. Im September`94 ich bin jetzt 5 Jahre alt, da entdeckte meine Familie einen Batzen bei mir am Rücken, sie waren ganz aufgeregt, ich konnte gar nicht verstehen warum. Mein Frauchen fuhr mit mir dann zu diesem seltsamen Ort den sie Tierarzt nannten. Ärztin und Frauchen unterhielten sich, ich verstand nur OP, Termin, Nüchtern. Wir fuhren wieder heim, diesmal war es gar nicht schlimm dort, die Ärztin machte ja nichts an mir. Am nächsten morgen fuhren wir wieder zu der Tierärztin. Diesmal bekam ich eine Spritze, und bis ich lange überlegte was eigentlich los ist schlief ich ein. Als ich wieder aufwachte war der Batzen auf meinen Rücken weg. Mein Frauchen und ich fuhren heim. Das war meine erste OP. Dass noch viele OPs auf mich zukamen, wusste ich zu dieser Zeit Gott sei Dank nicht. Es dauerte nicht lange, ca. 4 Wochen, da hatte ich schon wieder Batzen auf meinem Rücken. Meine Familie war diesmal noch viel aufgeregter als das erste Mal. So, wieder zur Ärztin, wieder Narkose, wieder OP. Die Batzen wurden entfernt. Nicht lange und ich hatte wieder welche. Mir wurde es ganz schlecht, ich dachte wieder Narkose und OP. Mein Frauchen wechselte dann den Tierarzt, der schaute dann die Batzen an meinem Rücken an und tastete sie ab. Er meinte dann zu meinem Frauchen, das ist nichts schlimmes, Ihr Hund ist zu Fett. Das sind Fettbatzen. Ich dachte mir hey Herr Doktor, ich bin nicht zu Fett. Und so wurde ich auf Diätfutter umgestellt. Das war schon schlimm für mich, denn es gab keine Leckerchen mehr für mich. Das Futter half mir, die Batzen gingen ganz schnell weg. Ich bekam dann auch wieder Leckerli, aber nicht mehr so viele.
Und so verging ein Jahr nach dem anderen. Einen Neuen Freund habe ich auch wieder. Ein Freund meiner Familie kaufte sich auch einen Hund, die selbe Rasse wie ich bin. Wuschel heiß er. Der Besuchte uns ganz oft, und da spielten wir wer den Ball schneller fängt. Das war immer schön. Meine Familie wollte eigentlich dass Wuschel der Papa meiner Babys werden soll, aber ich hatte keine Lust Babys auf zu ziehen. März`96 ich bin jetzt schon 61/2 Jahre alt kaufte sich mein Frauchen ein Neues Auto, ein Cabriolet. Dass war schön, ich wurde an geschnallt, und ich hatte immer frische Luft und sah alles.
Dezember`97 ich bin jetzt acht Jahre, hatte ich eine große Zahn OP. Wieder eine Narkose, es tat sehr weh, mir wurden oder mussten acht Zähne gezogen werden. Aber auch das über stand ich. Winterurlaub machte meine Familie immer in Südtirol auf der Seiser Alm. Dort hatte es immer sehr viel Schnee, und mir gefiel es sich im Schnee zu Rollern da kann man sein Fell schön Reinigen. Als mein Herrchen im Januar`97 einen schweren Ski Unfall hatte fuhren meine Familie nicht mehr auf die Seiser Alm zum Ski fahren. Aber es gab ja bei uns auch Schnee. Im März`98 ich bin jetzt neun Jahre, kaufte meine Familie einen Wohnwagen. Das war auch sehr schön. Eine Zeitlang stand der Wohnwagen in Fischbachau am Schliersee, das war schön. Wir fuhren alle 14 tage dort hin und gingen Wandern. Meine Hasenfreunde Dicker und Mecky waren auch immer dabei. April`01, jetzt bin ich schon zwölf Jahre fuhren meine Familie und ich mit dem Wohnwagen nach Kroatien in den Sommerurlaub. Da war es auch sehr schön, ich hatte eine große Wiese zum spielen und rumtollern. Aber so oft Ball spielen wollte ich gar nicht mehr, ich werde jetzt schneller müde und meine Knochen taten jetzt auch öfter mal weh. Viel Wasser gab es da auch, das Meer nannte meine Familie das große Wasser. Ins Wasser ging ich aber nicht oft, denn die Wellen waren mir zu stark.
Im Frühjahr 2002 zogen Neue Nachbarn neben uns ein, die hatten auch einen Hund, die war noch ganz klein. Rage heißt sie und sie schaut aus wie ich als ich noch ein Welpe war. Eine kleine wuschelige Katze, Vicky heißt sie hatten die auch noch. Vicky bekam später Babys. Die Nachbarn behielten ein junges und der hieß Gonzo. Die drei Gonzo, Vicky und Rage wurden dann meine neuen Freunde. Mir gefiel immer die Katzen aus unseren Hof zu jagen, nur die Rage wenn mich mal dabei erwischte bellte sie mich an und schimpfte mich.
Der Sommer war immer ganz schön, denn da frühstückte meine Familie und Oma Und Opa immer draußen im Garten und ich bekam immer Leckerli. Wenn ich von Oma nichts mehr bekam, ging ich einfach zum Opa und er gab mir dann wieder was. Anfang des Jahres 2002 bekam ich im Bauch lauter so kleine Knoten, die auch wachsen.< Ich musste dann Noni Saft trinken, der Saft soll ein Heilmittel sein und gegen die Knoten im Bauch helfen. Er schmeckte fürchterlich aber ich trank ihn. Naja, gegen die Knoten half er nicht, aber ich konnte irgendwie wieder besser laufen und Treppen steigen. Meine Familie war ganz aufgeregt, weil die Knoten immer größer wurden. Also fuhr mein Frauchen mit mir wieder Mal zum Tierarzt. Der Tierarzt sagte zu meinen Frauchen Beobachten, Kastrieren, Hormone, ich verstand ja nichts, aber mein Frauchen sah traurig aus und das tat mir weh und machte mir sorgen. Die Knoten in meinem Bauch wurden immer größer und es wurde entschlossen dass sie aus meinem Bauch raus müssten. Am 13.5.02 war es dann so weit, wieder eine Narkose und OP. Ich war mit meinen Nerven am Ende wieder eine OP dachte ich. Mein Frauchen blieb bei mir bis ich einschlief. Als ich wieder auf wachte, tat mir mein Bauch fürchterlich weh. Die Tumore wurden mir entfernt und mit meinen 13 Jahren wurde ich auch noch Kastriert. Mein Frauchen trug mich in Auto, ich konnte ja nicht laufen. Eine Halskrause hatte ich auch bekommen, damit ich nicht an meinem Bauch ran kam. Ich erholte mich sehr schnell und nach zehn Tagen kamen die Fäden raus. Oh Gott erschrak ich als ich zum ersten Mal meinen Bauch sah, der war total vernarbt. Aber mit meinem langen Fell sieht`s ja keiner. Im Juli`02 wurde ich wieder mal etwas geschert, weil wir in den Sommerurlaub mit den Wohnwagen auf Kroatien fuhren. Und Dort ist es ja immer so heiß. In Kroatien ist es ja ganz schön, aber soviel laufen wollte ich nicht mehr mir taten einfach meine Knochen weh. Zum Tierarzt musste meine Familie auch wieder mit mir, und das im Urlaub. Ich hatte eine Entzündete Pfote. Es kam eine Zugsalbe drauf. Wieder daheim, zog meine Familie den Wohnwagen in den Bayrischen Wald nach Furth im Wald. Dort soll der Wohnwagen jetzt eine Weile stehen bleiben. Das gefiel mir, denn die Oma und Opa hatten auch Ihren Wohnwagen dort, und wenn wir mal alle zusammen dort waren, kam die Oma öfter zu uns auf den Platz und brachte mir Leckerli. Im September`02 zogen wieder neue Haustiere bei uns ein. Frettchen, und die hießenChipsy und Pauli. Jetzt habe ich wieder neue Freunde, und sie dürfen sogar aus meiner Futterschüssel ab und zu was raus holen, und das verstecken sie dann. Chipsy und Pauli sind fast wie Katzen, nur kleiner. Es war schön mit ihnen zu spielen, ich konnte sie durch die Wohnung jagen, das gefiel mir. Da spürte ich nicht einmal meine alten Knochen. Wenn meine Familie jetzt immer zum Wohnwagen fährt, ist Chipsy und Pauli auch dabei, und dann werden sie durch den Wohnwagen gejagt.
Jetzt merke ich, dass ich alt werde, ich habe jetzt schon ganz arg den grauen Star in meinen Augen, und das Herz will auch nicht mehr so wie es soll, und meine Beine,… na ja manchmal ist es so schlimm, dass mich mein Herrchen oder Frauchen die Treppen hoch und runder tragen muss.
Dann kam das Jahr 2003 - Das letzte Jahr bei meiner Familie
Am 28.2.03 verlor ich einen Freund, Dicker mein Hasenfreund ist gestorben, er war erst fünf Jahre alt. Ich war sehr traurig. Am 5.März 03 verlor ich wieder einen Freund, Waldi, er war sehr Krank und musste Eingeschläfert werden, was immer das auch heißt „ Eingeschläfert“. Mein Frauchen sagt, Waldi ist jetzt im Hundehimmel und da geht es ihn gut. Ich verstand das nicht und war sehr traurig, dass mich Waldi nicht mehr besuchen kommt. Ich konnte nicht einmal Tschüss zu Ihm sagen. Im März 03 hatte ich wieder Schwierigkeiten mit meinen Beinen, ich konnte fast nicht mehr auf stehen und laufen. Mein Frauchen fuhr mit mir wieder mal zum Tierarzt. Dort bekam ich eine Kortison Spritze, die soll ca. 8 Wochen halten. Die Spritze half mir, ich konnte am Abend schon wieder Schmerzfrei aufstehen und laufen, und vor allem mit meiner Freundin Chipsy spielen. Am 7.April`03 verlor ich unten einen Zahn, oben wackelt auch schon einer. Die Kortison Spritze ließ auch schon wieder nach, ich hatte schon wieder leichte schmerzen beim laufen. Am 14.Juni`03 bekam ich wieder eine Kortison Spritze, denn meine Familie und ich wollten über Pfingsten mal wieder zum Klopeiner See fahren, in unser Hotel mit Aufzug, und dort sollte ich Schmerzfrei laufen können. Am 19.Juni`03 ging es früh um 5°° Uhr los. Das dies mein letzter Urlaub mit meiner geliebten Familie sein sollte, wusste ich zu dieser Zeit Gott sei dank nicht. Um 10.°° Uhr kamen wir am Klopeiner See an, es war eine lange fahrt und ich war sehr müde. Es hat sich nichts geändert, in all den Jahren wo wir nicht mehr hier waren. Mein Frauchen schimpfte, weil die Matratzen immer noch so schlecht sind. Das war mir egal, Hauptsache der Aufzug war noch da, denn in den 2.Stock könnte ich nicht mehr hoch laufen, denn diesmal wirkte die Spritze nicht mehr so gut als die erste. Meine „ Brigga Wiese“ gab es auch noch, und wir fuhren Nachmittag mal hin, aber zum Ball spielen hatte ich keine Lust mehr, die Knochen… Nach fünf Tagen war unser Kurzurlaub wieder vorbei und wir fuhren heim. Nachts um 1°° Uhr kamen wir zu Hause an, ich freute mich wieder daheim zu sein, und ich war total müde von der langen fahrt. Überhaupt war ich in letzter Zeit sehr müde und schwach. Ich legte mich auf meinen Lieblingsplatz und schlief. Am 2.Juli`03 fuhr mein Frauchen mit mir zum Tierarzt, der sollte mich mal Untersuchen. Der Arzt unterhielt sich dann mit meinen Frauchen. Sie schaute ganz traurig. Ich bekam Herz und Wassertabletten die ich täglich nehmen sollte. Die Tabletten nahm ich gerne, denn die wurden in ein stück Leberwurst gesteckt, und die war ganz Lecker. Mein grauer Star wurde auch immer ärger, manchmal wenn ich im Hof rum laufe bleibe ich an einigen Ecken immer hängen, weil ich nicht mehr richtig sehe.
Meine letzten Tage bei meiner Familie
Am 4.Juli`03 fuhren meine Familie Chipsy und ich wieder zu unseren Wohnwagen, denn der wird abgebaut weil es bald in den Sommerurlaub geht. Die Oma und Opa waren auch da. Gleich als wir Abend an kamen kam die Oma zu uns rüber und brachte mir ein paar Leckehrchen, da freute ich mich. Abend gingen wir alle zum Italiener zum essen. Wieder im Wohnwagen, durfte Chipsy raus. Wir spielten wieder fangen und ich jagte sie durch den Wohnwagen. Auf einmal bekam ich keine Luft mehr, ich musste mich hinlegen, das war fürchterlich, ich dachte ich ersticke. Mein Frauchen begriff so fort, dass etwas mit mir nicht stimmte, denn meine Zunge war schon ganz blau. Sie hielt mir die Nase zu und blies mir feste Luft in den Mund, oder um gekehrt, ich weiß es nicht mehr, ist auch egal, Hauptsache ich Lebe. Langsam kam ich wieder zu mir, aber mein Herz raste wie verrückt. Ich war total aufgeregt. Mein Herrchen holte die Oma, ob sie einen Tierarzt wüsste. Oma wusste aber auch keinen. Meine Familie und ich fuhren dann, es war schon 23. °° Uhr zur Polizei, und die riefen dann bei einen Tierarzt an zu dem wir dann fuhren. Dort angekommen, untersuchte mich der Arzt. Ich verstand ja nichts was der Arzt sagte, nur Herz, Kreislauf, Schlaganfall. Ich war total aufgeregt, der Tierarzt gab uns Tropfen für mich zur Beruhigung mit die etwas helfen sollen. Im Wohnwagen angekommen musste mich meine Familie erst beruhigen, mein Herz raste. Irgendwann schlief ich dann ein. Am nächsten morgen war ich fast Blind und konnte auch nicht mehr alleine aufstehen. Ich war so schwach und müde, dass ich den ganzen Samstag schlief. Nur kurz zum Gassi gehen das ich mich leeren konnte stand ich auf.
Sonntag, 6.Juli`03 fuhren wir mit dem Wohnwagen heim. Unterwegs wurde der Wohnwagen beim Händler abgestellt und dann fuhren wir endlich heim. Daheim angekommen freute ich mich so sehr dass ich wieder Herzrasen bekam. Meine Familie musste mich eine Stunde lang Beruhigen, sie legten mich auf meinen Lieblingsplatz, natürlich das Bett und streichelten mich. Meine Freundin die Nicole legte sich auch zu mir. Meine Familie Unterhielten sich über mich, ich verstand ja nichts, aber es brach mir das Herz meine Familie so traurig zu sehen.
Montag,7.Juli`03 – Mein letzter Tag
Heute Nacht war es schlimmer als eh und je, ich konnte nicht einmal mehr auf stehen um zu trinken, die schmerzen waren zu stark, und mein Herz war zu schwach. Ich wünschte mir so sehr, draußen in der warmen Sonne auf einer Wiese mit meiner Familie zu spielen und zu hüpfen, aber es geht nicht. Ich war zu schwach.
Montag früh trug mich mein Frauchen ins Auto, sie weinte, sie ist so seltsam, was ist nur los, war ich böse? Frauchen fuhr mit mir zum Tierarzt, ich war ganz aufgeregt. Die Worte beim Arzt, es wäre an der Zeit zu überlegen… ob es jetzt nicht besser wäre…, verstand ich nicht, aber mein Frauchen war sehr traurig über diese Worte vom Tierarzt. Der Arzt gab uns Tabletten mit die ich nehmen sollte. Wir fuhren wieder heim. Daheim trug mich mein Frauchen rein und legte mich in der Küche auf eine Decke. Ich war ja so müde, und wenn doch nur die schmerzen weg gingen. Später kam meine Freundin Nicole, sie setzte sich zu mir auf dem Boden und streichelte mich, sie sah auch so traurig aus. Am Nachmittag trug mich mein Frauchen in den Hof raus, damit ich mich mal entleeren konnte. Ich war zu schwach dazu, ich konnte kaum stehen, Frauchen musste mich fest halten damit ich mein Geschäft verrichten konnte. Frauchen trug mich wieder in die Küche auf meine Decke. Frauchen und Nicole setzten sich zu mir auf dem Boden, sie unterhielten sich und streichelten mich, ich verstand Ihre Worte nicht, aber sie weinten wieder. Ich konnte nicht einmal die Tränen von meinem Frauchen ablecken so schwach war ich aber wenigstens erreichte ich Ihre Hand.
15. °° Uhr, Frauchen telefonierte. Nicht lange, dann kam mein Herrchen von der Arbeit heim. Es war früher als sonst, das merkte ich. Herrchen schaute auch so traurig. Er streichelte mich am Kopf und dann ging er. Ich war zu schwach um aufzustehen um ihn zu begrüßen. So gerne hätte ich seine Tasche hoch getragen, aber ich war zu Schwach. Frauchen gab mir immer eine Scheibe von meiner Lieblings Wurst, Puten Rohwurst, die schmeckt echt lecker, sogar meine Freundin die Chipsy mag die.
15.30 Uhr, ich hörte jemanden die Treppe hoch kommen, der Tierarzt und seine Sprechstunden Helferin kamen zur Küche rein. Sie unterhielten sich mit meinem Frauchen, Nicole streichelte mich. Ich verstand ja nicht, ich hatte Angst, aber der Tierarzt ließ sich heute viel mehr Zeit als sonst.
Mein Frauchen und Nicole weinten in mein Fell, Frauchen sagte was vom Hundehimmel, und gleich sehe ich meine ganzen Freunde, den Dicker, Mecky und Waldi, in Waldi soll ich viele Grüße von der Oma und meiner Familie sagen. Frauchen gab mir viele viele Bussis. Ich leckte noch einmal über Ihr Gesicht. Diesmal erreichte ich mit letzter Kraft Ihr Gesicht um ihr die Tränen ab zulecken.
Der Tierarzt rasierte mir hinten am Fuß ein Stück Fell weg,
Ich habe Angst!
Ein kleiner Stich…
Gott sei Dank, der schmerz lässt nach. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.
Ist es ein Traum?
Ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern, Wuschel ist auch da.
Jetzt sehe ich Waldi, er kam mir auf einer großen Wiese entgegen gelaufen,
er rief mir zu, komm her, hier gibt es keine schmerzen, nur Frieden und Sonnenschein.
Ich spürte dass ich wieder hüpfen und rennen kann, ich habe keine Schmerzen mehr.
Ich drehte mich noch einmal zu meiner Familie um,
So sage ich meiner Menschen Familie „ Auf Wiedersehen“ auf die einzige mir möglichen Weiße: mit einen Sanften Winseln und Wedeln meines Schwanzes, und Renne zu meinen Freunden.
Viele glückliche Jahre habe ich bei meiner Menschen Familie verbracht, das letzte Jahr habe ich Euch viel Kummer gemacht. Es tut mir Leid, aber ich war jetzt alt und schwach. Es wurde Zeit für mich von Euch zu gehen. Wenn es auch Schlimm für Euch ist, jetzt geht es mir aber wieder gut.
Und vielleicht, irgendwann werde ich Euch wieder sehen….. Lebt wohl, ich Liebe Euch.
Eure Brigga von Silesia
Jedes Jahr zünde ich für Dich hier eine Kerze an!







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