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Neuzugang Tschicki
„ Aus drei mach vier und aus vier mach zwei“
Ist sie nicht süß????
Im September`05 las ich in der Zeitung die Anzeige 1 Jähriges Frettchen (Fähe) mit großem Käfig zu verschenken. 15 km von mir weg. Ich überlegte, wenn ein Frettchen zu verschenken ist, wer sich da alles meldet und vielleicht kommt gar einer vom Tierversuchs Labor usw. Mein Männlein meinte, nein drei reichen. Ich weiß aber mittlerweile wie ich ihn rum bekomme, kenn ihn ja schon lange genug, Hi hi hi. Ich sagte nur zu ihm „ Versuchslabor“ und schon meinte er, ruf halt mal an. So, 1 Stunde später sahs ich, mit meinen drei Kobolden bei dem Mädel. Als ich die kleine Maus (Iltis) sah, habe ich mich sofort in sie verliebt.
Also, sie hat mich nicht gezwickt, auch bis heute noch nicht. Die Arme war auch noch ranzig. Ich fragte wie lange sie schon ranzig wäre, und das Mädel wusste gar nicht was ich meinte. Die hatte keine Ahnung von Dauerranz. Sie hatte sie als Einzelfrettchen. Geimpft wurde sie auch noch nie.
Meine drei liefen ja schon im Zimmer rum und erkundeten alles. Dann setzte ich Tschicki so heißt sie auch dazu. Ich war ganz aufgeregt und hatte schon nasse Hände. Nach ersten beschnüffeln ging’s ab, spielen mit Robby dann mit Pauli kurz mit Chipsy und dann alle miteinander. Es sah echt Toll aus vier so Kobolde spielen zu sehen. Also gut, nach ca. 1 1/2 Std. bei dem Mädel, gab es keinen streit zwischen den Fretts, und für mich war es klar, die kleine kommt mit uns mit. Ich packte die Frettchen in ihre Transportbox. Tschicki hatte ihre eigene Box. Sie wollte kein Geld, ihr ist wichtig, dass sie einen guten Platz bekommt. Ich gab ihr dann aber trotzdem ein paar Euro, sie soll ihren beiden Kinder etwas dafür kaufen. Achja, sie ist nach Amerika ausgewandert ihr Mann ist Soldat, darum gab sie die kleine her. Haben heute noch per Email Kontakt.
Daheim angekommen, ließ ich alle vier im Frettchenzimmer laufen und machte die Tür zu.
Natürlich wurde gleich wieder gespielt. Leider geht sie nicht auf`s Klo,bis jetzt, na ja bin ich ja schon vom Pauli gewöhnt, was soll’s wird halt ne Zewarolle mehr eingekauft. Als ich nach einer halben Stunde nach den Frettchen sah war es ganz ruhig. Ich suchte sie, und dann entdeckte ich Robby und Chipsy in der Hängematte, Pauli und Tschicki lagen im Schlafhaus.
Ein paar Tage später wurde Tschicki auch gleich Kastriert, und später noch geimpft.
Nach ca. zwei Wochen ging der stress los, aber ich merkte es zuerst gar nicht, Chipsy und Tschikki spielten (wie ich dachte) wie wild mit einander, ein Gequietsche war da immer von Tschicki zu hören. Als ich Tschicki dann mal wieder zum Kuscheln auf meinem Arm hatte, erschrak ich. Ihr ganzer Nacken war verbissen und blutig. Ich Dummkopf, ich schäme mich dafür, meinte die beiden Weiber spielen und dabei ging meine Chipsy dauernd auf sie los. Die Arme, sie tat mir total leid. Ich beobachtete dann die Fretts, Tschicki ging Chipsy aus dem weg, aber Chipsy verfolgte sie bis sie sie erwischte, und dann ging sie voll auf sie los. Es flogen Stinkbomben, Angsthäufchen kamen unterm rennen von Tschicki.
Ich musste sie getrennt rauslassen. Für die Nacht stellte ich den großen Käfig auf, ich wusste ja schon, dass Pauli und Tschicki meistens zusammen Kuscheln, also kamen Nachts Pauli und Tschicki in den extra Käfig. Schlimm war es am Tag, meine drei hatten ja rund um die Uhr ihren Käfig offen und wenn keiner daheim ist ihr Frettchen Zimmer. Wie soll ich dass jetzt machen, ich kann doch nicht immer die Fretts einsperren. Ich bin doch bis 18. °° im Geschäft. Mir blieb nichts anderes übrig, und stellte den Käfig in die Küche, und Tschicki musste solange ich nicht da bin in den Käfig. So leit es mir tat.
Beim Freilauf wenn ich daheim war sperrte ich abwechselnd eine halbe Stunde die Chipsy in den Käfig und dann wieder die Tschicki. Mir taten die beiden so leid, wenn sie da so abwechselnd in dem Käfig sitzen und rausschauen wie die anderen vor ihr spielten. Ich dachte ich schaffe es, dass sich die beiden vertragen, aber nach ca. 6 Wochen hatte ich keine Nerven mehr dazu. Chipsy kraxelte sogar an den Käfiggittern hoch und biss Tschicki weil sie auch hoch kraxelte in die Pfote und lies nicht mehr los. Ich war echt am Ende, Tschicki war schon soweit und traute sich nicht mehr aus dem Käfig. Mit den anderen beiden klappte es doch auch. Ich mag meine Chipsy, aber damals verfluchte ich sie, weil sie so eine Hexe ist. Bei Robby machte sie auch Theater, aber damals nur eine Woche, dann akzeptierte sie den kleinen.
Ich ging mit beiden zu einer Bekannten, ich dachte auf Neutralen Boden …. Nix war`s, sobald ich sie aus der Box lies, ging es ab.
Ich überlegte mir was ich machen könnte, ich wollte Tschicki auf gar keinen Fall mehr abgeben.
Dann kam mir die Idee mit meiner Mutter.
Ich überlegte es mir sehr sehr lange, bevor ich es meiner Mutter vorschlug. Ich fragte sie ob sie Tschicki und Pauli nehmen würde, sie wusste ja wie es bei mir mit den beiden Weiber läuft. Ich entschied mich für Pauli, da die beiden immer zusammen waren, auch Nachts, sie haben sich wahrscheinlich gesucht und gefunden.
Meine Mutter war total Happy als ich ihr den Vorschlag machte. In meinen Pauli war sie schon immer ganz vernarrt, weil er auch so ein Schmusebär ist, und die kleine gefiel ihr auch sofort als ich sie damals holte. Also, zog mitte November Pauli und Tschicki zu meiner Mutter. Als ich damals wieder von meiner Mutter heim fuhr heulte ich, als hätte ich meine beiden Lieblinge zu fremde Leute gegeben, jetzt kommen mir auch wieder die Tränen. Ich muß aber dazu sagen, wenn meine Mutter nicht gewesen wäre, ich hätte nie nie niemals Tschicki weg gegeben. Lieber hätte ich weiter hin den Stress. Meine Mutter wohnt 8 Min. Autofahrt von mir weg (habe schon auf die Uhr geschaut), anfangs fuhr ich täglich mit meinen beiden Fretts zu ihnen, damit sie wissen ich(wir) sind noch da, oder meine Mutter kommt zu uns mit Tschicki und Pauli, dann sperre ich Chipsy weg, und dann geht es wieder voll ab. Oh Gott, jetzt sitze ich wieder hier und heule, es ist aber so schön wenn sie sich sehen, und dann miteinander spielen.
Sogar unser Hund Lisa läuft erst ins Frettchenzimmer wenn wir zu meiner Mutter kommen und begrüßt die Frettchen bevor sie meine Eltern begrüßt.
Bis heute mag meine Chipsy die Tschicki nicht, ich weiß auch nicht warum.
So, dass war die Geschichte von „ Aus drei mach vier und aus vier mach zwei“

