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Ahnenforschung

 

Im Jahre 1972 besuchte mich meine Großmutter Anna Eigentopf in Leipzig. Aus irgend einem Grund kamen wir auf Ihre Vorfahren und große Verwandtschaft zu sprechen.

Der Vortrag von ihr ging sehr schnell, viel zu schnell für mich, um alle Personen richtig zuordnen zu können. Ich nahm mir einen  Bogen Papier, malte mir die verwandtschaftlichen Beziehungen auf, dazu vergab ich eine Zahl pro Person und in einer Anlage wurden die Personen-Nummern mit den entsprechenden Namen und Zusatztexten versehen.

Das war der Beginn meiner Ahnenforschung.

Die Ahnentafel beginnt im Jahre 1174 und beinhaltet bis zum heutigen Tag 1213 Menschen, verteilt auf 552 Familien.

Jede Person hat ein Personenblatt mit den Daten:

Name, Vorname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, Wohnort, Beruf, Heiratsdatum, Ehegatte, Kinder, Todestag und weitere persönliche Angaben.

Dazu wurden persönliche Unterlagen einzelner Familien wie Geburtsurkunden, Familienbücher, Ahnentafeln Ariernachweise zur Verfügung gestellt. Auch wurden bei Familientreffen und persönlichen Gesprächen manche Mosaiksteinchen gefunden.

Besuche auf Friedhöfen und Kirchen, die in ihre Geburts-, Tauf- und Sterberegister Einsicht gaben.

Ab 1990 wurden die Daten EDVmäßig erfasst, per Hand waren diese Datenmengen nicht mehr zu händeln.

Durch einige PC-Programme konnten so auch verschiedene Auswertungen und Trends erfolgen, wie Durchschnittsalter, Krankheiten, Sterbeursachen, Anzahl der Kinder pro Ehe, u.v.a.m.

Natürlich ist das Internet mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten eine gute Hilfe, auch für die Zukunft.

Trotz vielfältiger Nachforschungen ist es natürlich nicht immer möglich, alle Daten zu ermitteln, so sind einige Datenbanken Fragmente, wo nur Namen und Herkunft bekannt sind.

 

Die Ahnentafel ist auf 3 Familienlinien aufgesplittet.

Die Hauptlinien sind die Familien:      Stange,   Happe,   Weiß

Sie sind in den anschließenden Seiten einzeln aufgelistet. Aus Datenschutzgründen sind nur Name, Vorname und Wohngegend angegeben,  sollte es Nachfragen oder Ergänzungen geben, bitte über meine Mitteilungsseite oder E-Mail: dxdsl@t-online.de oder über nachstehenden Links:

***++Ahnen-Netz.de - Finde deine Wurzeln++***

oder

http://www.myheritage.com/site-71014641/stange?lang=DE

Natürlich würde es mich freuen, wenn jemand zur Vervollständigung einen kleinen Beitrag leisten kann.

Ebenso bin ich bemüht, beratende Unterstützung zu geben.

Ich wünsche allen, die eine Ahnentafel führen, viel Erfolg bei der Suche und ein gutes Gelingen...  

 

Wie finde ich meine Vorfahren?

 

-persönliche Unterlagen:

Wie schon eingangs beschrieben: Familienunterlagen wie Stammbücher, Urkunden, evtl. schon vorhandene Ahnentafeln, Ariernachweise, Tagebücher, Familien-Biebeln, Hausbücher, Briefe, alte Kalender  usw.

 

-persönliche Gespräche

in Gesprächen auf Familienfeiern habe ich sehr viele Daten gesammelt, weil mehrere Leute Zusammenhänge und Auskünfte fundamentiert werden konnten.

 

-Friedhofsbesuche

Durch Friedhofsbesuche konnten teilweise die genauen Geburts- und Sterbedaten präzisiert werden. Auch ist das Grabdenkmal als Fotografie ein Beweismittel.

 

-örtliche Nachweise

Am 1.1.1876 wurden durch Gerichtsbeschluss in ganz Deutschland Standesämter eingeführt. Seit dem Tag sind dort alle Geburten, Trauungen und Sterbefälle nachweisbar. Auskünfte werden gegen eine Verwaltungsgebühr gegeben.

Manche Städte haben wiederholt Bürger- und Adressbücher heraus gegeben, Einsicht kann in Stadtarchiven genommen werden.

Weitere Unterlagen: alte Steuer- und Abgabenunterlagen, Gerichts- oder Nachlassakten, Schülernachweise in Schulen und Universitäten.

 

-Kirchenbücher

Die Kirchenbücher waren die Vorstufe der standesamtlichen Unterlagen. Es war Aufgabe der Pfarrer beider konfessionen Veränderungen des Personenstandes festzuhalten. Dazu dienten die teilweise noch bis ins 16. Jahrhundert zurückreichenden Kirchenbücher. Viele dieser Bücher existieren nicht mehr, sie sind verschiedenlich bei Bränden, Kriegen und anderer Katastrophen verloren gegangen. Einige werden auch durch Fahrlässigkeiten in den Pfarrämtern (Zerfall, Verottung usw.) kaputt gegangen sein. Bei meinen Recherchen waren einige Seiten nicht lesbar, weil zu starke Tintenverschmierungen die Seiten unleserlich waren. Der Pfarrer hatte wohl in einigen Fällen bei der Feier dem Alkohol sehr zugesprochen. Natürlich gab es auch Einträge, die hätte ein Drucker der heutigen Zeit nicht akkurater machen können. Soweit ein kleiner Ausflug über meine Einsicht in Kirchenbüchern. Allen Pfarrer möchte ich Dankeschön sagen, die mich in meinen Bemühungen unterstützt haben.

wissenswertes zu Einträgen aus alten Kirchenregistern:                           Verstarb ein Kind, so erhielt oft das nächstgeborene Kind den Vornamen des verstorbenen Kindes, das kann schnell zu verwechselungen führen. Verstarb ein Kind in den ersten Tagen, so wurde manchmal nur ein Eintrag entweder im Geburts- bzw. Sterberegister gemacht. Sollten Todes- und Beerdigungsdatum idendisch sein, deutet das auf eine ansteckende Krankheit oder Epidemie hin. Eine auf dem Kopf stehende Eintragung, oder quergeschriebener Eintrag  im Taufregister deutet auf ein uneheliches Kind.                                                Bei Tod werden verheiratete Frauen meist mit ihren Geburtsnamen eingetragen. Heiratet eine Frau zum zweiten mal, wird sie oft Witwe genannt, ungeachtet der Tatsache, dass der erste Mann noch lebt. Sehr irreführend ist auch, dass die Einträge vor 1872 nicht urkundlich, sondern phonetisch in den Registern  erfolgten. Dadurch kam es sehr oft vor, dass zusammengehörige Familienstämme mit ungleichen Schreibweisen eingetragen wurden. Hier schlage ich vor, Kreuzvergleiche anzustellen, wenn es möglich ist.     

 

 

-genealogische (familienkundliche) Vereine

Ich empfehle jeden der Familienforschung betreibt, einen solchen Verein zu konsultieren. Da erhält der Interessierte Unterstützung im Umgang mit einschlägiger Literatur, Beratung und praktische Unterstützung.

 

-meine hilfreiche Literatur

--"Deutsches Geschlechterbuch" C.A. Starke Verlag Limburg an der Lahn  Dieses Buch ist ein Geamtnamenverzeichnis. Dazu gibt es eine CD wo und in welchen Bänden der 209 Bände der Name zu finden ist den man später in einer größeren Bücherei suchen muss und nachlesen kann.

--"Das große Buch der Familiennamen" von Horst Neumann, Weltbildverlag. Dieses Buch befasst sich mit der Geschichte der Familiennamen, die Zusammensetzung der Namen sowie die sprachlichen und sozialen Erkenntnisse der Namensforschung. Es gibt Auskunft über den Ursprung von fast 10 000 Namen aus dem deutschen Sprachraums. 

--"Ahnenforschung und Wappenlexikon" CD von Neue Medien GmbH, München sie beinhaltet ein Lexikon von 1500 Familien- und 1600 Vornamen, etwa 500 verschiedene Wappen mit Hilfe zur Wappenkunde. Was noch sehr gut ist, ist das genealogische Wörterbuch mit etwa 5000 Begriffen. 

 

-der PC und die Ahnenforschung

Wer seine Ahnenforschung zeitgemäß über einen PC abwickeln möchte rate ich, ein umfangreiches modernes Programm eines namhaften Herstellers zu benutzen. Ich habe bei den Programmen sehr viel Lehrgeld bezahlt, indem die Programme nicht mehr gewartet werden konnten, da es keinen Hersteller mehr gab. Deshalb vorher gut informieren und Probesoftware benutzen. Unbegrenzt sollten die Anzahl der Personen, die Familiendateien,  die max. Größe der Grafik, die WEB-Vorlagen, die erweiterte Suchmaschine. Weiter sollte die Datumspanne sehr groß sein, ebenfalls die Größe einer Familiendatei (meine ist 1 Gigabyte). Natürlich sollten viele grafische Auswertungen, Statistiken und deren Drucke möglich sein. Ebenso eine GEDCOM Schnittstelle um Dateien export oder importieren zu können. Ein Internet-Menü sollte auch vorhanden sein. Für welches Software sich der einzelne sich entscheidet ist natürlich ihm selbst überlassen. Sollte ich nochmals ein Programm erwerben, dann würde ich mir einige mit begrenzter Laufzeit von verschiedenen Herstellern schicken lassen und mich nach einem Test entscheiden.

Auf meiner Seite "URL" sind einige Links aufgelistet, die für den Anfänger und auch für den fortgeschrittenen Ahnenforscher  eine große Hilfe sein können!.

 

- weltweite Ahnenforschung

Zum Abschuß noch etwas für "fortgeschrittene Ahnenforscher" die im Ausland suchen möchten. Den größten Beitrag zur Genealogie haben bisher die Mormonen geleistet.

Die "Kirche Christi der Heiligen letzten Tage" hat Millionen von Mikrofilmen und 200 000 gedrukckte Bände in Felsenbunkern in Salt Lake City / Utah; USA gelagert. Jährlich kommen aus fast 40 Ländern etwa 30 000 Filme und 3000 Bände mit Daten aus der ganzen Welt dazu. Nachstehend möchte ich nur einige Anschriften von verschiedenen Archiven und genealogischen Zentren beifügen. Es soll nur eine kleine Auswahl der Grössten sein, wen man bedenkt das es allein in Deutschland fast 70 wichtige personengeschichtliche Archive und genealogische Vereinigungen gibt.

Beginne ich einmal mit den Mormonen:

The Family History Library of the Church of Jesus Christ of Latter-day Saints   35N. West Temple Street, Salt Lake City, Utah 84150, U.S.A.

-Aussenstellen in Europa (deutschsprachig) :

Mitteleuropäische Zentrale FGZ, Max-Plank.Str.23A, D-61381 Friedrichsdorf

-Aussenstelle Deutschland: 

FGZ-Frankfurt, Eckenheimer Landstr. 264, D-60435 Frankfurt/M

-Aussenstelle Österreich: 

FGZ - Wien, Böcklingstr. 55, A-1020 Wien

-Aussenstelle Schweiz

FGZ - Zürich, Herbstweg 120, CH-8050 Zürich

 

- Zentralkirchenarchive: Evangelisch und Katholisch

Evangelisches Zentralarchiv, Jebenstr. 3, D-10623 Berlin

Zentralstelle für kirchliche Statistik, Antwerpener Str. 35, D-50672 Köln

 

-weitere In Deutschland:

Deutsche Zentralstelle für Genealogische Gesellschaft, Wartenau 20,              D-22089 Hamburg

nach meiner Kenntnis sind in nachfogenden Orten in Deutschland wichtige Archive und Adressen, sie Aufzulisten würde meinen Rahmen sprengen, bin aber bereit auf Rückfragen zu Antworten.

Orte:

Annaberg-Buchholz - Aurich - Bad Karlshafen -Bensheim - Berlin - Bielefeld - Rastede - Braubach - Braunschweig - Bremen - Bretten - Brühl - Darmstadt - Dortmund - Eckernförde - Erfurt - Erlangen - Frankfurt/M - Friedrichsdorf - Fulda - Garbsen - Göttingen - Grossenkneten - Gummersbach - Hagen - Hamburg - Hannover - Heidelberg - Kassel - Kiel - Kleve - Koblenz - Leipzig - Ludwigshafen - Lübeck - Magdeburg - Marburg/Lahn - Merseburg - München - Münster - Nürnberg - Oldenburg - Paderborn - Plauen - Pohle über Hameln - Potsdam - Ratingen - Regensburg - Püttlingen - Sindelfingen - Stuttgart - Leipzig-Wiederitzsch - Wiesbaden - Würzburg - Wuppertal

außerdem sind mir Anschriften wichtiger Archive nachstehender Länder bekannt:

Österreich - Belgien - Dänemark - Frankreich - Italien - Niederlande - Norwegen - Portugal - Schweden - Schweiz - Spanien

--Sonstige genealogische Gesellschaften:

deutsche Einwanderer in die USA:

Immigrant Genealogical Society, P.O. Box 7369, Burbank, CA 91510-7369 USA

German Genealogical Society of America, P.O. Box 291818, Los Angeles, CA 90029 USA

 

jüdische Vorfahren:

American Jewish Archives, Hebrew Union College, 3103 Clifton Ave., Cincinnati, Ohio 45220 USA

Central Archives for the History of the Jewish People, Givat Ram Campus, Hebrew University, Jerusalem, Israel.

Jewish National and University Library, Givat Ram Campus, Hebrew University, Jerusalem, Israel

Die letztere Anschrift hat eine grosse Sammlung von Geburts- und Sterbeurkunden aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Rumänien, Türkei und Russland

weitere Links: *****

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Herzlich Willkommen!

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