mein Buch


Format: A4
Seiten: 708
Fotos: 1068 (verschiedene Formate)

Was hat mich zum Schreiben bewegt?
Diese Niederschrift sollte unsere "fliegenden Blätter", die als Urlaubsaufzeichnungen im Laufe der Jahre gemacht wurden, inein neues Format bringen, um ein "Familienurlaubsbuch" entstehen zu lassen. Beim Schreiben wurde jedenfalls festgestellt, dass die Freizeit des Menschen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Rest seines täglichen Lebens steht.
Damit sich der spätere Leser auch in die Geschehnisse der jeweiligen Epoche versetzen kann, wurden kurze Abrisse aus Politik und Gesellschaft eingefügt. Welche auch durch meine Meinung kommentiert worden.
So ist nicht nur ein Urlaubsbuch entstanden, sondern ein Buch, welches biografische und gesellschaftliche Auszüge aus meinem Leben bringt. Schließlich habe ich doch drei Gesellschaftsordnungen erlebt
Wie war es mit dem Urlaub bis 1955?
Die Urlaubszeit ist neben den familiären Ereignissen die Zeit, an welche sich der Mensch am ehesten zurückerinnert. Für mich ist es jedenfalls so und blicke gern zurück.
Wenn auch manchmal schwierige Zeiten gemeistert werden mussten, so waren Urlaubszeiten immer Höhepunkte, die der Regeneration und dem Kennenlernen des Heimatlandes, der Menschen und auch anderer Kulturen und Länder dienten.
Ich bin in einer Zeit geboren worden, wo Urlaub durch den 2. Weltkrieg und durch die Nachkriegszeit gestrichen war. Die Menschen hatten Mühen, ihr tägliches Leben zu bestreiten. Viele Familien mussten wieder bei Null anfangen, weil sie durch Vertreibung aus ihrer Heimat und Ausbombung arbeits- und mittellos waren.
Ein weiterer Punkt war, dass es in Deutschland bis 1955 keinen Markt für einen Feriendienst für das einfache arbeitende Volk gab. Die gesetzliche Urlaubszeit (DDR) betrug 1953 bei meinem Eintreten in das Arbeitsleben 12 Arbeitstage, d.h. bei wöchentlich 6 Arbeitstagen (Montag bis einschl. Samstag), 2 Wochen.
Diese wenige Zeit wurde für persönliche und familiäre Dinge wie Wohnungsrenovierung oder Pflegebedürfnisse u.s.w. benötigt. Selten wurde der Körper zur damaligen Zeit in den Ferien regeneriert. Auch die finanzielle Basis war durch die geringen Löhne und Aufwendungen zur Beseitigung der Kriegsauswirkungen nicht gegeben.
Für meine Familie war es erst im Jahre 1968 möglich, dass wir uns unseren ersten Urlaub durch einen Feriendienst leisten konnten. Zu groß waren die Entbehrungen in den ersten Ehejahren.
Was steht zwischen dem Einband?
Mit meinen Aufzeichnungen habe ich versucht, einen Einblick durch das berühmte "Schlüsselloch" in mein Leben zu geben. Ich habe versucht, die Passagen in groben Abschnitten wiederzugeben, um damit meinen nachfolgenden Generationen zur Aufhellung der Geschichte ihrer Vorgänger zu dienen.
Die gesellschaftlichen Ereignisse wurden zum größten Teil aus spezifischer Literatur und Presseerzeugnissen übernommen -von mir kommentiert - und in Literaturhinweisen ausgewiesen.
Natürlich wurden nicht die kompletten von mir erlebten Themen über 65 Jahre von mir abgehandelt, einiges bleibt in meiner Gedächtnislade verschlossen. Der Schlüssel dazu ist in meinem Gehirn gespeichert, den ich einmal auf die "große Reise" mitnehmen werde.
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die durch Gespräche und Episoden aus meiner Kindheit zur Affrischung und Aufhellung von Vergangenem mit dazu beigetragen haben.
Besonderer Dank gilt meiner Frau, die durch die Sammlung alter Unterlagen, Haushaltbüchern, Rechnungen, Briefe Urkunden und rückversichernden Gesprächen und in der Korrektur mir sehr geholfen hat. Eine große Hilfe waren auch meine über Jahrzehnte geführten Tagebücher, Kalender und an mich gerichtete private Briefe, die ich archiviert habe. Dieses Buch ist auch in unmittelbarem Zusammenhang mit der von mir geführten Ahnentafel mit Nebenlienien entstanden.
Es waren schöne und erfüllte 65 Jahre, über das ich berichtet habe mit Höhen und Tiefen. Auch wenn wir in den 40 Jahren DDR einiges gegenüber unseren Landsleuten in der BRD an Lebensqualität entbehren mussten. Dafür haben wir "Ossis" eine schöne Zeit der mitmenschlichen Beziehungen erlebt. Denn die Zufriedenheit und das Zueinander unter den Menschen kann man nicht kaufen, es fängt in den Herzen der Menschen und deren Familien an.
Natürlich lief in meinem Leben nicht immer glatt. Im Buch habe ich einige Hindernisse beschrieben, damit Leser, die einmal vor einem Problem stehen, ermutigt werden, diese anzugehen und nicht verzweifeln. Aufgaben sind dazu da, um gelöst zu werden, war die Devise in meinem Leben, den das Glück kommt nicht ungerufen, man muss es täglich erarbeiten und entgegen gehen.
Wenn mir jemand die immer wieder gestellte Frage stellen sollte: ob ich für die Zukunft Wünsche und Träume habe, dann muss ich den ersten Teil der Frage ganz klar mit nein beantworten. Für die Zukunft habe ich noch viele Wünsche und Träume, denn wunschlos glückliche Menschen gibt es nur im Märchen, aber nicht in der Realität. Wer keine Träume mehr hat, hat auf dieser Welt sein Leben gelebt.
Gewidmet ist dieses Buch meinen Enkeln und auch den Personen, die mich erzogen, und meinen Lebensweg positiv beeinflusst haben. Letzteren möchte ich hiermit nachträglich Danke sagen.

mein Film
Das Buch ist geschrieben, die Ahnentafel bist auf wenige Nachträge und Berichtigungen nicht weiter erforschbar,ohne erhebliche Mittel einsetzen zu müssen.
Dafür liegen aber noch fast 11 Stunden Filme (118 Einzelthemen) aus den Jahren 1962 bis 1989 bereit, in den Formaten 8mm und Super 8 - schwarz/weiß und Farbe - die auf ihre Aufbereitung warten. Mittels eines Video-Programm (Ulead VideoStudio 10 Plus) über den Computer müssen sie geschnitten, geordnet und vertont werden.
Zur besseren Bearbeitung habe ich diese Filme professionell digitalisieren und auf eine Festblatte speichern lassen. Natürlich waren einige Filme von schlechter Qualität (Kratzer, Knickungen, Perforationsschäden, Unter- oder Überbelichtungen, aber ich war hocherfreut als ich das Ergebnis der Korrekturen der Kopierfirma gesehen hab, und das alles für einen vernünftigen Preis. Dank noch einmal von dieser Stelle an die Firma:
Eulenspiegel-MULTIMEDIA in Magdeburg.
Fertigstellung und Ausgabe an die entsprechenden Personen: Juli 2009
Filmendfassung - geschnitten, vertont, betitelt - Laufzeit: 11 Stunden 50 Minuten

meine Fotos
Zu den bereits erwähnten Nachweisen, die die Familiengeschichte betreffen habe ich neben den Filmen auch eine große Anzahl von Fotos geerbt, die einen Zeitraum von etwa 1870 bis 1960 belegen.
Ab 1950 habe ich selbst fotografiert und entwickelt, sodass das Fotoarchiv etwa 3000 Fotos umfasst, davon sind über 1000 Fotos in meinem Buch übernommen worden.

meine Kameras
Fotokameras
-ZEISS Ikon Glasplattenfilm 9x14cm 1918 Balgkamera
-ZEISS Ikon Rollfilm 6x9cm 1922 Balgkammera
-NORIS Compur Rollfilm 6x9 und 6x6cm 1935 Balgkamera
- AGFA Box Rollfim 6x9cm 1938
-CONTAX D mit Biotar Kleinbildfilm 24x36mm 1955 Spiegelreflexkamera
-Beirette SL400 electric Kleinbildfilm 24x36mm 1970 Kompaktkamera
-PENTAX PC303 autofocus Kleinbildfilm 24x36mm 1997
-Polaroid Pro Cam Polaroidfilm 1995 Sofortbildkamera
-FUJIFILM FinePix40i Speicherkarte 2001 Digitalkamera
CANON IXUS 8015 8 MegPixel Speicherkarte 2008 Digitalkamera
Schmalfilmkameras
MEOPTA A8GO Normal 8 1965
MEOPTA A8IIa Normal 8 1958
CANON 514XL Super 8 1985
Verantwortlich für den Inhalt ist der Autor der Homepage. Kontakt
Kostenlose Homepage von rePage.de
- w -
Flirten und Bilder bewerten - Lovemission.de
|