Astas Adventskalender

 

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Oh Du fröhliche Weihnachtszeit!
 
Die Adventszeit aus der Sicht von Ronja
 
Nun ist es wohl bald wieder soweit mit dem Fest, welches die Zweibeiner Weihnachten nennen. Frauchen verwandelt sich in ein aufgescheuchtes Huhn( ich weiß,  wovon ich schreibe, ich bin schließlich ein Hühnerhund) und rennt allenthalben vom  Computer in die Küche und zurück.
Nicht,  dass sich unsere Zweibeiner vom allgemeinen Konsumwahn anstecken ließen, mit Geschenken sind sie sehr sparsam, leider auch bei uns.
Dummerweise verfällt Frauchen aber jedes Jahr, kurz vor Beginn der Adventszeit in eine Art Bastelwahn. Brettchen und Brennstäbe werden wieder hervorgekramt,  Und allerlei komisches Zeug wie Embossing-Schablonen, Lichtkasten, Karten, 3 D- Bögen,  Scheren, Stifte, Lineale und Kleber. Alles  Dinge, die bestenfalls zum Spielen und Anknabbern für uns Vierbeiner geeignet sind, was aber natürlich strengstens verboten ist. Überhaupt scheint in der Vorweihnachtszeit, warum auch immer, so ziemlich alles für uns verboten zu sein. Frauchens Wahlspruch in dieser Zeit: Nur ein schlafender Setter ist ein guter Setter! „ Vorsicht, komme mir ja nicht an die Karten, Du machst sie mit deinen Pfoten und Deiner Schnauze nur schmutzig!“, „Lass bitte den Embossingstift in Ruhe!“ „Komme nicht an den Brennstab, der ist heiß!“ So dröhnt es allenthalben in meinen Ohren.
Ich fange an, mich an ganz normale Tage zurückzusehnen, an denen lange Spaziergänge und Spiel im Garten an der Tagesordnung sind, aber nun………..
Wenn nicht gerade gebastelt wird, wobei Stören natürlich strengstens untersagt ist, geht Frauchen ihrem Backwahn nach. Obwohl es aus der Küche verführerisch nach allerlei Leckerem duftet, ist es selbstverständlich nicht gestattet, diese zu betreten. Dabei könnte man dort herrliche Sachen finden, die die Zweibeiner Stollen, Plätzchen und Kuchen nennen. Davon zu naschen ist verboten, sogar für die Menschen. Auch Herrchen hat schon öfters eine Standpauke bekommen. Glücklicherweise bäckt Frauchen dann doch einmal für uns Vierbeiner, aus der Küche riecht es herrlich nach Hühnerleber. Aber leider darf man auch hier nicht sofort zuschlagen, die meisten leckeren Hundeplätzchen wandern erst einmal als Vorrat in große Blechdosen in Knochenform und verschwinden, unerreichbar für uns Hunde, auf dem Schrank. Dabei ist es mir doch vollkommen egal, ob ich sie auf ein Mal oder verteilt zu fressen bekomme. Nein, das stimmt natürlich so nicht ganz, auf ein Mal wäre mir und meinen Mitsettern bedeutend lieber. Aber wie so oft, fragt uns  wieder kein Mensch, wie wir es denn gerne hätten.
Weihnachtsdekorationen, wie Strohsterne und Modeln anzubeißen, oder umher zu werfen, ist auch verboten, in der Vorweihnachtszeit verstehen die Zweibeiner aber auch gar keinen Spaß. Meistens sind sie übel gelaunt, haben für uns viel weniger Zeit als sonst und sind ständig mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Also von wegen ruhige,  friedvolle Weihnachtszeit, dass ich nicht laut wiehere, pardon natürlich belle.
Frauchen schreibt lange Einkaufslisten, dann schleppen meine Zweibeiner alles mögliche Essbare ins Haus, was natürlich, ihr ahnt es schon, für Vierbeiner tabu ist. Man könnte meinen, demnächst gibt es in all den Läden gar nichts mehr zu kaufen. Manchmal gelingt es mir oder den anderen doch einmal, in einem unbeobachteten Augenblick einen Lebkuchen, Dominosteine aus Schokolade oder etwas anderes zu stibitzen. Leider folgt dann sofort eine gehörige Strafpredigt, obwohl ich scheinbar schlafend auf dem Sofa liege und unsanft aus dem Schlaf gerissen, sofort meinen  schönsten Unschuldsblick aufsetze.“ Ich bin das nicht gewesen, frag’ doch mal die anderen, wahrscheinlich war es gar keiner der Hunde, sondern eine  der Katzen“ sagen meine Augen. Leider fallen meine Zweibeiner nur noch äußerst selten auf diese Masche herein. Vielleicht sollte ich mir einmal etwas Neues einfallen lassen???
Den absoluten Höhepunkt des ganzen Wahnsinns stellen dann die drei Tage dar, die meine Zweibeiner als Heilig Abend, als ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag bezeichnen. Am 24. Dezember schwingt mein Frauchen noch einmal den Staubsauger und den  Putzlappen, damit auch alles sauber ist, ich fürchte jedes Jahr, jeden Moment könnte Meister Proper, der aus dem Fernsehen, höchstpersönlich auftauchen. Ein wahrer Alptraum ist auch die Vorstellung, sie könnte einmal, anstatt nur die Fußböden zu wienern, auf die glorreiche Idee kommen, auch uns Setter zu duschen und damit „weihnachtsfein“ zu machen. Aber dazu hatte sie bisher- zum Glück –vor lauter Weihnachtsstress keine Zeit. Sobald das Haus sauber ist, verschwindet sie in der Küche und lässt sich nur noch selten blicken. Gassi gehen mit uns bleibt den restlichen Familienmitgliedern überlassen. Danach wird wie wild aufgetischt. Die Zweibeiner werden mit dem Essen gar nicht mehr fertig. Leider ist für uns wieder einmal mehr betteln am Tisch oder gar Mundraub strengstens verboten. Während die Zweibeiner drei- bis viergängige Menüs  von Frauchen serviert bekommen, müssen wir uns mit einfacher Hausmannskost begnügen, finde ich  uns bellenden und maunzenden Vierbeinern gegenüber mehr als ungerecht. Leider ist ein Hungerstreik auch nicht das geeignete Mittel, um auf diese unhaltbaren Zustände aufmerksam zu machen.  
Abends sitzen dann die Zweibeiner, vollkommen erschöpft vom vielen Essen, auf dem Sofa vor dem Fernseher. Und dann heißt es wieder „Pst, ich möchte den Film in Ruhe anschauen, geht auf Eueren Platz“. Am besten zieht man sich, als Hund,  an solchen Tagen eine Decke über den Kopf, rollt sich ganz feste auf dem Sofa zusammen und rührt sich nicht. Denn eigentlich kann es jetzt nur noch besser werden.
Und siehe da,  gleich nach den Feiertagen  bricht wieder eine herrliche Zeit für mich und meine Mitsetter an. Die Zweibeiner sind den ganzen Tag zu Hause, das nennt man Urlaub oder Ferien und so findet man fast den ganzen Tag jemanden, der Zeit für wilde Spiele oder ganz, ganz lange Spaziergänge mit uns hat. Spätestens da lege ich jedes Jahr den Gedanken, Weihnachten doch  einfach abzuschaffen, wieder ad acta, zumindest bis zur nächsten Vorweihnachtszeit.
 
 
Euere Ronja   
 
© 2006 Silvia Gabler
 

Zitat des Tages

"Jeder Mensch hat seine guten Seiten.

Man muss nur die schlechten umblättern."

Ernst Jünger

 

Was Undine kann, kann ich schon lange und natürlich auch viel besser. Für die fleißigen Besucher unseres Adventskalenders und natürlich unserer Homepage an dieser Stelle ein Besucheraward von mir( naja gebastelt hat ihn Frauchen) zum Mitnehmen. Vielleicht findet sich ja ein
Platz auf Euerer Homepage dafür.
 
 
Euere Ronja  
 
 

 
Höchste Zeit für Weihnachtskarten!!!! Martin und Heidi Blank haben uns Weihnachtskarten mit Motiven aus Martins wunderbaren Büchern zur Verfügung gestellt. Diese dürft Ihr Euch zum persönlichen Gebrauch ausdrucken. Bitte immer mit Rechtsklick abspeichern.Danke!! Weitere Karten zu allen Anlässen könnt Ihr direkt beim Autor auf www. blank-dackel.de  erwerben
 
 

© Martin Blank
 
Falls Euere Zweibeiner mit dem Kartenausdrucken noch nicht ausgelastet sind, haben wir uns noch eine kleine Bastelei für sie ausgedacht. Die Weihnachtspyramide auf festeren Kartonausdrucken, an den Rändern ausschneiden, an den gestrichelten Linien knicken und dann zusammenkleben, fertig. Eventuell noch mit etwas Glitterglue, kleinen Sternchen zum Aufkleben etc. verzieren. 
 
 
 
 
 Sollten Euere Menschen daraufhin etwas gestresst reagieren, können sie sich bei diesem Spiel , in dem Bausteine zerstört werden müssen, sicher prima abreagieren.
 
 
 
 
 
 


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