Astas Adventskalender

 

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Deutschland sucht den Super-Hund

von sonderkorrespondent purzel

 

Also Deutschland sucht den Super- Hund? Meinetwegen. Soll es suchen.  Aber mich soll Deutschland gefälligst in Ruhe lassen. Weil ich will nämlich  auf keinen Fall ein Super-Hund werden. Außerdem bin ich schon einer. Ich passe auf meine Ernährer auf und  beschütze sie vor allen Einbrechern,  die nicht größer als 50 Zentimeter  sind. Dafür bringen mir Frauchen und der Olle in tiefer Dankbarkeit allzu selten Super-Hund-taugliche Leckerbissen mit, die ich dann mit dem Super-Appetit verschlinge. Super-Verhältnis, oder? Super-Harmonie zwischen Zwei- und  Vierbeinern, was will man mehr? 

           

Einen Hund als Spielzeug zu missbrauchen oder zu dressieren, ist hingegen ein Super-Verbrechen! Ich weiß das als gequälte Kreatur aus eigener Erfahrung. Zum Beispiel die doofe Schwester vom Nachbars-Maxl: Lockt mich dauernd mit Leckerli in ihr Hexenhaus, haut dann die Tür zu und schleift mich mit in ihr Kinderzimmer, wo wir dann Barbie-Puppen spielen. Also sie spielt und ich muss mitmachen, sonst bindet sie mich mit einer Schnur an ihrem Bett fest. Oh leck!

 

Als Barbie-Puppen-Mitspieler muss man meistens einfach nur ganz ruhig  rumsitzen und Pfote geben. Die ollen Plastik-Dinger werden vor einen hingepflanzt und erst einmal frisiert. Der gefangene  Barbie-Puppen-Mitspieler  vertritt den  noch  auf  dem Weihnachts-Wunschzettel stehenden Barbie-Ken und wird ebenfalls frisiert. Besser gesagt gerupft, denn Rauhaare  sind ziemlich schwer kämmbar. Der Gefangene wird  außerdem mit Schleifchen und Bändern wie ein Pfingstochs  geschmückt und muss mehrmals ein Pferd spielen, auf dem die blöde Barbie in ihren saublöden Kostümen herum reitet. Erst wenn Feierabend ist und die Eltern von der doofen Maxl-Schwester nach Hause kommen, werde ich freigelassen, vorher aber noch mit Maiglöckchen-Parfüm eingesprüht. Pfui Deifel.

 

Dackel sein ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Wo sind die guten alten Zeiten in denen man sich als Nachbars-Kindlein noch vor mir fürchtete?  Damals  hat  es  gelangt, wenn ich einmal geknurrt habe - schon war die Windel voll! Und jetzt bindet man mir Schnüre hin wie einer Marionette und ein Super-Hund soll ich auch noch werden! Wenn das soweiter geht, kann es nicht so weiter gehen und ich werde weiter gehen und mir ein neues Plätzchen suchen.

 

Vielleicht bei einem Tagblattleser? Hiermit veröffentliche ich ein Inserat, welches man nach Möglichkeit fettdrucken möge: „Gut erhaltener Rau­haardackel, frisiert und parfümiert, sucht liebevolles Zuhause bei großzügig   veranlagten   Kühlschrankbesitzern mit einem Herz für gefräßige Raubtiere. Ich bin geländegängig und wasserdicht, kann prima Leute und Katzen tratzen und manchmal sogar Sitz und Platz machen. Wer be­freit mich aus meinem Schwesternzimmer? Belohnung in Form von ewiger Treue und gesundem Appetit. Offerten an die Tagblatt-Experten". Das haut bestimmt rein! Vielleicht berichte ich schon bald aus fürstlichem  Hause? Das möchte ich dann nobles Existieren nennen. Keine Zwangsauf­enthalte in muffigen Maiglöckchen-Kinderzimmern mehr und nie mehr  Pferd machen müssen mit verkleideten Barbie-Puppen auf dem Buckel.     

 

Ich  würde meine neuen Besitzer reich entlohnen, denn ich kann so einiges, wenn ich mag. Nicht folgen, zum Beispiel. Oder Löcher graben. Kissen rupfen und Rosen abzupfen,   außerdem Sachen verstecken, Briefträger  necken,  Schnecken erschrecken, Schappi verschlucken, Fernseher gucken, Kräcker verdrucken, Vasen zerbrechen, Quietschbälle zerbeißen und in den Garten, äh, gehen.

         

Da  braucht  man keine Dressur mehr, das wär' sonst eine Tortur.So jetzt schau ich mal, was sich auf der Straße tut. Ui, da steht die Maxl-Schwester mit einem Kräcker vor der Tür! Ich komme gleich wieder!

 

© 2006 Neumarkter Tagblatt

www.neumarkter-tagblatt.de

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Anmerkung: Na, Purzel, wie wäre es denn mit einer der drei Hundedamen von dieser Seite? Oder lieber gleich alle drei?

Zitat des Tages

"Die ungelösten Probleme halten einen Geist lebendig

und nicht die gelösten." 

Erwin Guido Jolbenheyer

 

Langhaarteckelhündin Jule und Rauhharteckelhündin Julchen wünschen allen Zwei -und Vierbeinern ein frohes Weihnachtsfest!

Pst, nicht weitersagen und vor allen Dingen weder Purzel noch Julchen verraten, Langhaardackel sind Frauchens Favoriten unter den Dackeln.

 

Dieses animierte  Tagei stammt von Gerda und ist zum Mitnehmen!

 
Für alle Vierbeiner ein feines Käseplätzchenrezept *schmatz*
 
 
 

 

Und nun noch ein dringender Appell an alle Auto fahrenden Frauchen und Herrchen, sowie natürlich an Euch in der Zeit der vielen Weihnachtsfeiern: "Don't drink and drive!" Hört sich in Englisch einfach besser an, meint unser  Frauchen. Die witzigen Taggies zu diesem ernsten Thema dürft ihr selbstverständlich mitnehmen.

 

 

 
 
 
 

 

 


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