Astas Adventskalender

 

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Der gut erzogene Zweibeiner

 

Wie erziehe ich meinen Zweibeiner?

 

Um einen wirklich  gut erzogenen, in Hundekreisen auch vorzeigbaren,  Zweibeiner zu bekommen, muss man tunlichst schon von Welpenbeinen damit anfangen.

 

Oberstes Gebot:

1. Zeige ihm stets deutlich, was Dir alles nicht gefällt.

 

2. Friss nicht jedes Futter, das man Dir auftischt. Es macht sich immer gut, etwas wählerischer zu sein. Zwinge ihn so, sich etwas Gedanken über Dein Dinner zu machen. Andernfalls wirst Du früher oder später nur noch Billigfutter aus dem Supermarkt bekommen, da Dein Zweibeiner von Dir denkt, Du würdest alles fressen.

 

3. Nimm nicht jeden Schlafplatz an, bestehe darauf, möglichst neben Deinem Zweibeiner zu schlafen. Wird Dir das verweigert,  sei unleidlich. Winsle und/ oder kläffe, was Du kannst. Bei Nichtbeachtung suche Dir etwas, was Du anfressen kannst.

Mit Frauchens / Herrchens Lieblingsschuhen oder Pulli hast Du bestimmt Erfolg. Vergiss nicht, diese Tätigkeiten sofort einzustellen, sobald man Dich ins Bett hochnimmt.

 

4. Halte beim Gassigehen  keineswegs  den Tagesablauf Deines Zweibeiners ein. Zeige Deinem Zweibeiner deutlich, notfalls mit Zerren am Arm oder am Hosenbein, wann Du rausgehen möchtest. Bei besonders begriffsstutzigen Exemplaren hilft es, sich vor der Türe aufzubauen und lauthals zu kläffen. Die Route und Dauer des Spaziergangs bestimmst selbstverständlich Du. Zerre energisch in die andere Richtung. Falls das nichts hilft, bleibe einfach sitzen oder liegen, bis der Zweibeiner nachgibt und entnervt mit Dir nach Hause trabt. Sollte Dein Zweibeiner an der Leine trödeln, mache ihn mit einem plötzlichen Satz ins Gebüsch oder einer jähen Richtungsänderung wieder munter.

 

5. Spiele gelegentlich,  wenn Du von der Leine darfst, verstecken  mit Deinem Menschen. Suche Dir ein schönes Gebüsch oder einen großen Baum, dafür aus. Übrigens auch im Haus oder Garten gibt es meistens geeignete Verstecke. Gebe auf gar keinen Fall Laut, wenn man ruft oder pfeift. Dein Zweibeiner muss schon Anstrengungsbereitschaft zeigen, um Dich zu finden. Nichts ist für einen Vierbeiner entspannender, als einem völlig aufgelösten Zweibeiner, der mit seinem Nerven am Ende ist, zuzuschauen, bzw. zuzuhören. Übertreibe nicht, und melde Dich nach spätestens einer halben Stunde sichtlich zerknirrscht zurück, und lass die freudige Begrüßung, ruhig und gelassen über Dich ergehen. Nach so einem kleinem Abenteuer wissen die meisten Halter ihren Vierbeiner erst wieder richtig zu schätzen.

 

5. Zeige Deinen Zweibeiner deutlich, wann Du ins Freie  möchtest. Der Trick mit der Kläfferei wirkt auch hier mehr als zuverlässig. Falls Du glücklicher Besitzer eines Gartens bist, melde Dich alle fünf Minuten zurück, um rechtzeitig klar zu machen, wer hier das Sagen hat, Sobald Du im Haus bist, und Deine Zweibeiner sich wieder gesetzt haben, beginne das Spielchen von vorne, so bleiben deine Zweibeiner wenigstens agil. 

 

6. Bringe Deinem Zweibeiner von Anfang an bei, dass Treppensteigen für Dich zu beschwerlich ist. Lass Dich immer tragen, auch wenn Du ausgewachsen bist und dies auch  für Dich nicht mehr angenehm ist. So ersparst Du Deinem Zweibeiner jedenfalls die hohen Kosten für einen Besuch im Fitnessstudio und jegliches Hanteltraining.  

 

7. Reagiere nur auf Bitten, wenn  Dein Zweibeiner Deinen überaus guten Willen auch unverzüglich belohnt. Komme zum Beispiel nur auf Zuruf, wenn Dein Zweibeiner deutlich sichtbar Leckerchen vorzeigen kann. Andernfalls verweigere jeden Befehl. Mit etwas Geduld kannst Du Deinen Zweibeiner so dressieren, dass er Dir nur Deine Lieblingssachen, wie  Wurstscheiben, Käse, Fleischstückchen usw. anstatt der Billighundekekse aus dem Supermarkt anbietet. Wenn Du nur lange genug hart bleibst, bäckt er sogar für Dich.

 

8. Bestimme selbst, wann und wie oft Du mit Deinem Zweibeiner spielen möchtest. Wenn Dein Zweibeiner zu der begriffsstutzigen Sorte gehört, gibt es mehrer Möglichkeiten die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Beginne wichtige Unterlagen anzufressen, jaule ganz furchtbar, kläffe und rase durchs Zimmer. Beachtet Dich Dein ignoranter Mensch noch immer nicht, kratze ihn am Bein oder zerre an seinen Kleidungsstücken. Fahre mit der Zunge über seine Brille. Zwicke ihn ins Ohr, werfe sein Zeitung, sein Buch –oder das mit dem er gerade intensiv beschäftigt ist, herunter. Sitzt er gar am Computer, drücke einfach auf die Tastatur, spätestens dann hast Du seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Springe ihm auf den Schoß, das ist besonders effektiv, wenn Du deutlich mehr als 20 Kilogramm wiegst.

 

9. Gebe den Beleidigten, falls Du bestraft wirst. Würdige ihm keines Blickes mehr, ziehe Dich diskret zurück. Verweigere das Fressen. Schlage ihn mit seinem eigene Waffen, ignoriere ihn vollständig. Die meisten Zweibeiner geben schon nach einem Tag entnervt auf, verwöhnen Dich mit Deinem Lieblingsfressen und sind plötzlich ganz wild darauf mit Dir zu spielen.

 

10. Spiele Deine Zweibeiner gegeneinander aus. Falls Du in der unglücklichen Lage bist, nur ein Herrchen oder Frauchen zu haben, tun es zur Not auch der Hundesitter oder gute Bekannte Deines Menschen. Wird Dir etwas verweigert gehe sämtlich Anwesende durch. Setze dabei je nach Situation einen erbarmungswürdigen bis vorwurfsvollen Blick auf. Irgendjemand wird schon weich werden. Ein lustiges Spiel ist es auch, auf Zuruf oder Pfiff nicht zu kommen. Sieh bei letzteren nach, wer gepfiffen hat.

War es z. B.  Frauchen, mache auf der Stelle kehrt und widme Dich weiter der Beschäftigung, die gerade so rüde unterbrochen wurde. Pfeift dann Herrchen, folge ganz artig und gesittet. Das nun folgende Streitgespräch zwischen den Zweibeinern ist eine tolle Abwechslung  im langweiligen Hundealltag. Angenehmer Nebeneffekt dabei, der von Dir ignorierte Mensch wird sich in Zukunft ganz besonders um Deine Gunst bemühen.

 

 

Solltest mit dem obigem Leitfaden nicht den erwünschten Erfolg erzielen,  hast Du entweder die Ratschläge falsch umgesetzt, oder Dein Zweibeiner gehört bedauerlicherweise zu der Gruppe der schwer erziehbaren Hundehalter. Unter Umständen solltest Du in Betracht ziehen, Dir ein anderes Herrchen zu suchen.


Deine Asta        

 

Nachsatz: Beim Lesen erscheinen einem als Zweibeiner Astas Ratschläge bestimmt mehr als  lachhaft und dennoch zeigt der kleine Leitfaden schonungslos auf , wie sehr wir Zweibeiner tagtäglich von unseren  Hunden manipuliert werden, ohne uns dessen wirklich bewusst zu sein.

 

© 2006 Silvia Gabler

 

 

Spruch des Tages

"Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt"

Arthur Schoppenhauer

Nachdem Undine und Ronja sich im Kalender nicht nur vorgedrängelt, sondern auch noch mächtig mit ihren Besucherawards auf denen ihr Konterfei prangt, angeben haben, blieb mir gar nichts anderes  übrig, als nachzuziehen.  Nun sind meine Zweibeiner und besonders Frauchen, ja schon recht gut von uns erzogen, also brauchte ich nicht allzu viel Überredungskunst, um auch zu einem Award für unsere Besucher zu kommen. Et voila, hier ist er, natürlich  zum Mitnehmen für Euch!!

 

 

 
 
 
 
 

 

Da jeder Hund  auch einmal seine Ruhe haben möchte und Zweibeiner, wie alle Vierbeiner sicher bestätigen können, manchmal furchtbar nervend sein können, habe ich bei Frauchen auch gleich passende Türschilder in Auftrag gegeben. Sucht Euch eines  aus oder nehmt gleich alle Drei mit!! Nun müsst ihr Euere Zweibeiner nur noch dazu bringen, das Schild auch an die Klinke zu hängen. Die Anleitung und die Originalgröße findet Ihr, wenn Ihr den ersten Türhänger anklickt.

 
 
 

 
 
© 2006 Silvia Gabler
 
 

 

Grüße aus der Pfalz senden Regina Brechners Irish Red and White Setter.Wer Näheres über diese seltene Settervarietät wissen möchte, findet Geschichte und Standard auf unserer HP unter Irish Red White Setter( für and war kein Platz mehr da)

 

 
 
 
 
 
 
 

Die Taggies für Euere Homepage hat Frauchen auch auf meine Anweisung hin gebastelt, es geht doch nichts über einen gut erzogenen Zweibeiner. Dann bis Morgen!!

Euere Asta

 
 
 
 
 
 
 

 

 


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