Astas Adventskalender

 

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Die böse Hexe aus der Nachbarschaft

 

 

Die Geschichte, die ich hier erzählen möchte, begann am 18. Dezember vor einigen Jahren!

Es war bereits bitterkalt und der Schnee bedeckte die Autos in der Stadt genauso wie auch die Dächer der Wohnhäuser angezuckert aussahen.

Klaus freute sich! Klar war ihm kalt, wenn er nach draußen ging und dass es, wenn er unterwegs zur Schule war, außerdem noch dunkel war, gefiel ihm gar nicht! Er hatte immer das Gefühl, dass es ja noch mitten in der Nacht sein müsse, weil die Sonne sich so gar nicht blicken ließ! Aber trotzdem: Klaus freute sich!

Er wusste genau, noch sechsmal schlafen und schon kommt das Christkind! Vielleicht würde es ihm ja sein Rennauto bringen, das er sich schon so lange gewünscht hatte? Außerdem hatte die Omi versprochen am Heiligen Abend zu Besuch zu kommen und das war immer besonders schön für Klaus, weil die Omi immer so tolle Weihnachtsgeschichten vorlesen konnte!

Das einzige wovor Klaus sich wirklich gruselte, war Frau Schöller! Frau Schöller wohnte im selben Mietshaus wie Klaus, nur ein paar Türen weiter. Die Mutter von Klaus brachte Frau Schöller jedes Jahr an Weihnachten einen Teller selbst gemachter Kekse und wünschte ihr ein frohes Fest! Natürlich musste Klaus dann auch immer mit! Frau Schöller hatte sich nie wirklich bedankt und Klaus meinte, dass es eigentlich Zeitverschwendung wäre, ihr jedes Jahr an Weihnachten ein frohes Fest zu wünschen! Aber Klaus Mutter blieb hier stur! Sie sagte immer „Klaus, wenn du jemanden etwas Gutes tun kannst, dann mach das auch! Selbst dann, wenn er sich nicht bedankt“ So musste also Klaus wieder mit zu der Nachbarin!

Sie war schon eine sehr alte Frau und ging immer ganz krumm, so, als hätte sie einen Buckel. Außerdem schimpfte sie die ganze Zeit nur über alles Mögliche! Wann immer man Frau Schöller traf: Sie schimpfte! Sie schimpfte über das Wetter; sie schimpfte über die Kinder, die im Park spielten und viel zu laut waren; sie schimpfte über die viel zu hohen Steuern im Land, sie schimpfte über das schmutzige Stiegenhaus, das von den Schneeschuhen seine Spuren hatte! Kurz: Sie schimpfte eigentlich immer!

Alle Kinder in der Nachbarschaft nannten sie deshalb hinter ihrem Rücken immer nur „die böse Hexe“, denn sie mochten sie nicht und hatten Angst vor ihr.

Was Klaus und die anderen Kinder jedoch nicht wussten war, dass Frau Schöller eine sehr unglückliche Frau war! Frau Schöller hatte niemanden mehr auf dieser Welt! Ihr Mann ist schon vor vielen Jahren gestorben und ihr Sohn besuchte sie schon lange nicht mehr, weil er mit seiner Familie sehr weit weg wohnte und sich keine Zeit für sie nahm! Freunde hatte Frau Schöller auch keine; aber dafür jeden Tag recht starke Schmerzen in ihrem Rücken! Ganz egal, was sie dagegen auch zu unternehmen versuchte, die Schmerzen waren immer da! Frau Schöller war sehr einsam und wenn dann die Leute in der Nachbarschaft nett zu ihr waren, dann hatte sie immer das Gefühl, dass sie das nur aus Mitleid waren. Deshalb mochte sie das nicht und war stets grantig und unfreundlich zu allen Menschen!

Am 18. Dezember ging Frau Schöller so wie jeden Tag in den Stadtpark um die Tauben zu füttern! Sie ging an den schön geschmückten Schaufenstern entlang und betrachtete traurig die Weihnachtsdekorationen! Sie hatte schon lange keinen Weihnachtsbaum mehr, weil sie für sich alleine keinen machen wollte. Seufzend ging sie weiter in den Stadtpark. Die Vögel dort waren froh, dass sie regelmäßig vorbei kam. Das wusste sie und das machte ihr eine Riesenfreude!

Als sie so im Stadtpark stand und die Tauben fütterte, hörte sie plötzlich ein leises Wimmern. Frau Schöller drehte sich um und sah sich den Park genauer an, aber sie konnte nichts erkennen. Wieder hörte sie es wimmern! Also ging sie ein Stück im Park auf und ab und erkannte plötzlich, dass unter der Parkbank ein kleines, fürchterlich schmutziges Hündchen saß! Das Eis war an seinem Fell festgeklebt und der kleine Kerl wirkte sehr hungrig!

Überrascht aber sehr vorsichtig ging Frau Schöller auf die Parkbank zu. Sie sprach leise und sehr freundlich zu dem Hund „Na, du kleiner Streuner! Was hat dich denn hier her verschlagen? Wo ist denn dein Herrchen?“ Aber das Hündchen zitterte nur und sah Frau Schöller ängstlich an!

Die alte Frau setzte sich also auf die schneebedeckte Parkbank und sprach ruhig weiter „Weißt du, ich kenne das Gefühl ganz alleine auf der Welt zu sein! Niemand kümmert sich um einen und man fühlt sich sehr traurig und hat Angst!“ Der Hund hörte offensichtlich sehr aufmerksam zu und Frau Schöller lächelte.

„Vor MIR brauchst du aber keine Angst zu haben! Ich mache dir einen Vorschlag: Du kommst hinter der Bank hervor und lässt dich mal ansehen! Wenn du eine Hundemarke hast, dann bringe ich dich zu deinem Besitzer! Und wenn du keine Hundemarke hast...“ , sie überlegte kurz „...dann nehme ich dich einfach mit zu mir! Ich habe zwar keinen Palast, aber ein warmes Plätzchen und etwas zu essen werde ich sicher für dich finden!“

Nach einer Weile blinzelte der völlig durchgefrorene Hund hinter der Bank hervor und ging vorsichtig einen Schritt auf Frau Schöller zu! Insgeheim hoffte Frau Schöller, dass der Hund keine Hundemarke hatte, denn so hätte sie einen Gefährten und wäre nicht ganz alleine! Aber sie rechnete schon damit, dass der kleine Kerl einen Besitzer haben würde, weshalb sie sich nicht zu früh freuen wollte!

Nun stand der Hund bereits vor ihr und sie hob ihn sanft auf ihren Schoß! Als sie den armen Hund liebevoll über das Fell streichelte bemerkte sie, dass er tatsächlich kein Halsband und auch keine Marke trug! Frau Schöller freute sich wahnsinnig!

Sie nahm den Hund ganz liebevoll in den Arm und ging so schnell sie konnte mit ihm nach Hause! Dort wusch sie ihm sein schmutziges Fell und kämmte ihn vorsichtig mit einer alten Bürste durch! Aber...sie hatte kein Hundefutter zu Hause! Sie überlegte, was sie tun sollte! „Ich kann dich doch nicht alleine lassen um einzukaufen! Du hast doch sicher Angst hier! Aber andererseits kann ich dir auch kein Brot zum essen geben! Hunde brauchen etwas ganz anderes....!“

Frau Schöller war verzweifelt! Doch dann kam ihr eine Idee! Sie rief in der Wohnung von Klaus Mutter an und Klaus nahm den Hörer ab. Erst erschrak er sehr, als er die Stimme von Frau Schöller hörte, aber dann war er unheimlich überrascht, denn Frau Schöller klang auf einmal so...so...freundlich! „Klaus? Sag, würdest du mir vielleicht einen Gefallen tun? Ich habe heute einen kleinen Hausgast bei mir! Ein süßes kleines Hündchen, dass keinen Herren hat, aber leider habe ich kein Hundefutter für ihn! Meinst du, deine Mama würde dir erlauben, für mich rasch in den Supermarkt zu gehen und Futter zu kaufen?“ Klaus war ganz aufgeregt „Ein Hündchen?? Wirklich? Darf ich es sehen kommen? Darf ich damit spielen und es streicheln?“ Urplötzlich wusste er gar nicht mehr, dass Frau Schöller doch eine Hexe sein soll! Die alte Frau lachte „Aber natürlich darfst du ihn streicheln kommen! Zum Spielen ist er wohl noch ein wenig zu ängstlich, aber in ein paar Tagen ist das sicher auch anders! Wenn du dann magst, kannst du mich gerne besuchen kommen!“ Klaus freute sich „Au ja! Das wäre fein! Ich frage gleich meine Mutti!“

Klaus Mutter hatte natürlich nichts dagegen, dass Klaus für Frau Schöller einkaufen ging! Nach einer halben Stunde kam Klaus wieder nach Hause und erzählte ganz aufgeregt „Der Hund ist ja sooo süß und Frau Schöller war richtig nett! So kenne ich sie gar nicht! Papa, Frau Schöller hat gefragt, ob du ihr vielleicht einen Weihnachtsbaum besorgen könntest, denn sie kann ihn ja nicht mehr selbst tragen und sie braucht ja jetzt einen, weil sie nicht mehr alleine ist!“

Der Papa lachte „Aber natürlich kann ich das für sie tun!“ Und so kam es, dass der Papa von Klaus den Weihnachtsbaum besorgte und Klaus und seine Mama halfen beim Schmücken des Baumes! Das Hündchen fühlte sich sichtlich wohl und streckte sich gemütlich auf seinem Plätzchen aus, während er das bunte Treiben beobachtete.

Frau Schöller war sehr glücklich! Nicht nur, dass sie einen kleinen Hund gefunden hatte, der von nun an bei ihr blieb; sie hatte auch ein paar neue Freunde gefunden, die mit ihr gemeinsam das Weihnachtsfest feierten! Von diesem Tag an war Frau Schöller nie mehr einsam und die Kinder sagten auch nicht mehr Hexe zu ihr, denn sie war plötzlich sehr, sehr nett!

 

Dieses Weihnachtsfest war noch um vieles schöner, als Klaus es sich noch am Morgen des 18. Dezember hätte träumen lassen!

 

© 2006 Deborah

Spruch des Tages

"Nicht  was wir erleben, sondern wie wir empfinden,

was wir erleben, macht unser Schicksal aus."

Marie von Ebner Eschenbach

Die Taggies hat unser Frauchen für Euch gebastelt !!!

 

 

 

 

Weihnachtsgrüße aus Niedersachsen sendet Euch mit den English Settern Moira und Pepper genau  die Hälfte von Sibilles Settermeute, den eigentlich gehören noch die Irish Red Setter Betty und Wesley dazu.

 
 

 

 

Also, wenn  wir etwas von Knuspern hören, denken wir ja zu allererst einmal an die alte Hexe mit ihrem Knusperhäuschen, die im Märchen von Hänsel und Gretel vorkommt. Wenn wir damals dabeigewesen wären, wäre das Märchen sicher anders ausgegangen.  Anstatt der Tauben hätten wir Setter die Brotkrümmel gefressen, uns dann von der Hexe mit Lebkuchen und Knochen bestechen lassen, aber dann....... Und locker wieder nach Hause gefunden hätten wir auch, denn Ronja ist in jüngeren Jahren auch einmal gerne über den Zaun und dann im Wald spazieren gegangen, hat aber immer wieder nach Hause gefunden, denn daheim ist es eben doch am Schönsten, vor allen Dingen wenn Frauchen dann so leckere Knusperkekse für uns bäckt. Setter- Dackel und andere Hundemeuten sollten von Vornherein darauf bestehen, dass die doppelte bis dreifache Menge gebacken wird, denn sonst sind die Kekse nach einem Tag schon alle verputzt!!

 

Schade dass Ihr unserem Frauchen nicht bei diesem Spiel zuschauen konntet. Wir Setter sind neben den PC gelegen und haben die Pfoten über dem Kopf zusammengeschlagen, so furchtbar war das. Dabei muss man das Männchen nur mit den Tasten rauf -und runter, rechts und links steuern, und möglichst viel Gold und andere Schätze dabei einsammeln. Allerdings gibt es ein paar ganz gemeine Fallen und schwupsdiwups waren alle Leben weg, obwohl Frauchen schon "easy" als Modus eingestellt hatte. Wie das Spiel zu Ende geht, wissen wir leider nicht, denn Frauchen ist jedes Mal bereits am Anfang rausgeflogen, hihi. Lasst uns doch einmal wissen, wie sich Euere Zweibeiner bei diesem Spiel geschlagen haben. Wir sind fast sicher, dass alle besser abschneiden als  unser Frauchen. 

 
 



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