Astas Adventskalender

 

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       Die wichtigsten Regeln für's Agility-Training

 

Der Mensch ist ebenso wie der Hund in der Lage, erschreckende Momente in seinem Leben einfach zu vergessen. Aus diesem Grund war ich zum wiederholten Mal beim Agility-Training. :-) Und ich habe viel gelernt.
Ich möchte in diesem feierlichen Augenblick meine wertvollen Erfahrungen mit all meinen Mitmenschen teilen und schreibe die wichtigsten Erkenntnisse nieder.

Es gibt beim Agility ein paar wichtige Regeln, die man ohne zu hinterfragen akzeptieren und einhalten sollte. Dies fördert den reibungslosen Ablauf des Trainings und garantiert höchste Turnier-Erfolge.
(Dem Agility-Neuling sei dringend empfohlen, die folgenden Punkte zusammen mit seinem Hund auswendig zu lernen!)

1. Der Trainer

- Der Trainer ist die Person, die laut schreiend und mit den Armen fuchtelnd über den Platz rennt und die grobe Richtung vorgibt.
(Bitte nicht mit den Kursteilnehmern verwechseln: Auch sie rennen schreiend und mit den Armen fuchtelnd über den Platz, wissen aber nicht, in welche Richtung es geht)

- Der Trainer hat immer Recht
(Macht der Trainer einen Fehler, läuft ihm ein Hund aus dem Parcours oder stürzt der Trainer in gerade zu theatralischer Art und Weise, so geschieht dies immer nur zu Demonstrationszwecken.)

- Ein Trainer weiß immer, was er tut!

- Ein Trainer vergisst nie, welchen Parcours er sich ausgedacht hat.

- Ein Trainer hat 4 Augenpaare und 8 überdimensionale Ohren.

- Ein Trainer sieht und hört also alles.

- Ein Trainer darf sich kleiden wie er will, auch wenn seine Umwelt dabei erblindet.

- Ein Trainer hat ein Stimmorgan, dass dazu geschaffen ist, ein Erdbeben auszulösen. (Ohne ein solches Organ wird man als Trainer nicht zugelassen.)

- Ein Trainer darf auch eine Trainerin sein (was jedoch keine Auswirkung auf das vorhandene Stimmorgan haben darf).

- Ein Trainer ist ein Trainer ist ein Trainer!

2. Der Parcours

- Der Parcours wird vom Trainer (siehe Punkt 1) festgelegt.
(Der Trainer geht zu Beginn einer jeden Trainingsrunde vor den Kursteilnehmern her und zeigt mit seinen Armen, Beinen und der Stimme an, in welcher Reihenfolge die Hindernisse zu absolvieren sind.)

- Dabei achtet der Trainer akribisch darauf, möglichst schnell Verwirrung unter den Teilnehmern zu stiften, indem er möglichst viele Kurven und Wechsel (siehe Punkt 3 ) in den Parcours mit einbaut.

- Der Parcours ist möglichst zeitgleich mit dem Hund zu bewältigen. Aus gesundheitlichen Gründen reicht es aber beim modernen Agility inzwischen aus, wenn wenigstens der Hund lebend ins Ziel läuft.

- Der Parcours ist heilig.

- Der Parcours wird so oft abgelaufen, bis sich 1 Meter tiefe Laufspuren auf dem Trainingsplatz bilden.

- Der Parcours ist der Pilgerweg eines jeden Agility-Sportlers.

- Wer einen Agility-Parcours ohne Fehler durchläuft, braucht auch kein Navigationssystem mehr.

- Wer das Training heil überstanden hat, bekommt beim Abbau des Parcour den Rest.

- Ein Parcours ist ein Parcours ist ein Parcours!

3. der/die Wechsel

- Ein Wechsel ist die schnellste und einfachste Art, sich als Mensch vor seinem Hund (und den Zuschauern) völlig zum Idioten zu machen, sich sämtliche Knochen zu brechen und möglichst nicht ins Ziel zu kommen.

- Ein Wechsel dient dazu, die Orientierung, die man nicht hatte, völlig auszuschalten.

- Ein Wechsel dient zum Wechseln. (Was allerdings gewechselt wird, habe ich noch nicht herausgefunden-  werde aber weiterhin Nachforschungen anstellen.)

- Ein Wechsel ist eine selbst belohnende Aktion: wer überlebt, freut sich.

- Ein Wechsel ist international und tritt in Form von kreiselnden Belgiern, blinden Franzosen, irren Kölnern oder verdrehten Deutschen auf. Zuweilen beobachtet man auch den eingesprungenen Japaner (Kamikaze genannt).

- Ein Wechsel bietet dem Hund die Möglichkeit, sich auszuruhen, während Herrchen oder Frauchen seine Knochen sortiert.

- Ein Wechsel wird immer in Verbindung mit einer Vorwärtsbewegung ausgeführt, sodass man zuweilen mit in nicht mehr zu kontrollierender Geschwindigkeit über den Platz schießt und erst im Clubhaus vor der Theke wieder zum Stehen kommt.

- Ein Wechsel ist ein Wechsel ist ein Wechsel!

4. Kleidung

- Gute Kleidung ist wichtig (fast so wichtig wie ein guter Trainer).

- Der Trainer bestimmt die modische Richtung.

- Die modische Richtung des Trainers wird ignoriert!

- Der engagierte Agility-Sportler trägt Hockey-Schuhe (er fühlt sich ja ohnehin oft genug wie ein Puk, den man kreuz und quer über den Platz schießt).

- Besonders in der Weihnachtszeit trägt man gerne STOLLEN unter den Schuhen - hahaha;)

- Die Oberbekleidung sollte möglichst weit geschnitten sein, damit man unter allen Umständen an den Hindernissen hängen bleibt und aussieht wie eine abgestürzte Fledermaus.

- Die Kopfbedeckung sollte fest mit dem Deckhaar verbunden und aerodynamisch geschnitten sein.

- Kopfbedeckungen sollten Wechsel-fähig sein (im doppelten Sinne).

- Der Leckerchenbeutel, aus dem der Hund belohnt wird, sollte am Hosenbund befestigt sein.

- Es ist darauf zu achten, dass der Beutel NICHT geschlossen wird, damit die Leckerchen im vollen Lauf heraus fallen und auch die nachfolgenden Hunde noch etwas davon haben.

Für den ungeübten Agility-Neuling bilden diese Regeln das Grundgerüst für ein erfolgreiches und Spaß bringendes Training.

Neben der gültigen Tollwutimpfung und Haftpflichtversicherung für den Hund, ist der Hundehalter dazu verpflichtet, eine laufende Behandlung bei einem örtlichen Orthopäden und Psychologen nachzuweisen.

Die Regeln für Fortgeschrittene werden noch ausgearbeitet...

 

© 2006 Tina Grashoff
www.tinagrashoff.com

 

Das Photo zeigt die leidgeprüfte Autorin mit ihren beiden Hunden Chica, rechts im Bild und den Powderpuff Spike, auf den unser Frauchen schon wieder so verdächtig geschielt hat, aber nichts da, wir Setter sind genug!!

 

 

Spruch des Tages

"Ein bisschen Güte von Mensch zu Mensch,

ist besser als alle Liebe zur Menschheit" 

Richard Dehmel

Also, wir haben jetzt fleißig mitgelesen und dabei festgestellt, die meisten Hunde sind wohl  für Agility geeignet, egal, ob groß oder klein, aber anscheinend sind nur wenige Zweibeiner dazu fähig. Wie wir aus gut unterrichteten  Kreisen gehört haben, wurde Tina inzwischen sogar von Chica und Spike gezwungen, zusammen mit ihnen, einen  Dog Dance Lehrgang  zu besuchen, klar doch, sie soll schließlich noch  vieles über all  die Sportarten, die Hunde zusammen mit ihren Zweibeinern betreiben, niederschreiben. Wie es dann bei weit fortgeschrittenen Hunden, die ihren Zweibeinern zwar mühselig, aber doch mit Erfolg die Agilityregeln vermitteln konnten, und deshalb zusammen mit ihnen sogar an Wettbewerben teilnehmen können, aussehen kann, zeigen  die  Photos,  die uns Katja freundlicherweise überlassen hat. Mit Neid blicken wir besonders auf das letzte Bild  mit den hochdekorierten, erfolgreichen Hunden, darunter Katjas  braune Dana, die ein Tierschutzhund ist. Wir können leider mit unserem Frauchen so etwas "nie nicht", wie man bei uns in Bayern so schön sagt, auf die Beine stellen. Frauchen würde sich glatt im Parcours verlaufen und wir würden den allerletzten Platz machen, leider. Aber vielleicht habt Ihr ja gelehrigere Zweibeiner, dann  nichts wie hin,  um sie zum Agilitykurs anzumelden!!

 

 
 
 
 

 

Nur noch zwei Tage bis Weihnachten! Da einige Zweibeiner bereits heute  in den Urlaub fahren, wünschen wir schon jetzt allen Zwei-und Vierbeinern ein beschauliches Weihnachtsfest 2006 und einen guten Start ins Jahr 2007!! Kleiner Bilder zum Mitnehmen mit demselben Motiv findet Ihr, wenn  Ihr das Bild anklickt.

 
 
 
 
 
 
Da sich Weihnachten langsam aber unaufhaltsam nähert,  hätten wir noch einen Tipp für eine leckere Weihnachtsmahlzeit, die die Zweibeiner uns zwischen ihren Schlemmereien  zubereiten können. Wir hoffen nur, dass auch wir heuer endlich  einmal ein exquisites Weihnachtmenue bekommen!!!  Bitte, helft uns armen Settern!! Mailt zahlreich!!!
 
 

Hurra, endlich hat unser Frauchen einmal wieder ein Spiel gefunden, das sie auch zu stande bringt. Einfach ganz flott alle zusammenhängenden Kugeln einer Farbe wegklicken und zusehen, dass man möglichst viele Level schafft. Wenn es unser Frauchen packt, müssten es Euere Zweibeiner mit geradezu spielerischer Leichtigkeit oder so ähnlich schaffen.

 

 

 
 


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